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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Die Qualität des Indoor-Trainings hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Vom verhassten, langweiligen "an die Wand starren" zum spaßigen Entertainment. Noch nie war es so einfach, mit dem eigenen Rad am Smarttrainer oder auf einem Smartbike intensive Trainingssessions oder gar Rennen in den eigenen vier Wänden zu absolvieren.Unverändert blieben die Dilemmas mit der Kühlung und dem Flüssigkeitsverlust. Denn schon nach wenigen Minuten Indoor-Training wird uns warm und unversehens läuft der Schweiß in Strömen. Vergleichbar mit einem Hillclimb in sengender Hitze ohne Wind und Schatten. Das liegt in erster Linie daran, dass nur rund ein Viertel unserer produzierten Energie an den Pedalen ankommt und die restlichen Dreiviertel als Wärme abgegeben werden. Diese Wärmeenergie wird über den Stoffwechsel zur Haut transportiert und abgegeben, wodurch wir schwitzen und den Körper gleichzeitig abkühlen. In Kombination mit dem Fahrtwind ergibt das einen ausgezeichneten Coolness-Effekt. Da beim Indoor-Training dieser Fahrtwind fehlt und der Schweiß seine Kühlfunktion nur eingeschränkt ausspielen kann, ist ein kräftiger und gut positionerter Ventilator unersetzbar.
Das Indoor-Training sollte in einem möglichst gut gekühlten und belüfteten Zimmer plus Ventilator stattfinden, um den Anstieg der Körperkerntemperatur zu verlangsamen und eine gute Wärmeregulation zu gewährleisten.Vor und während des Indoor Trainings sollte der Athlet auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr achten, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei Einheiten von mehr als 60 Minuten sollte er auch auf eine entsprechende Mineralstoffzufuhr - besonders Natrium - Wert legen. Am schnellsten wird Wasser vom im Körper aufgenommen, wenn neben Natrium auch ein paar Kohlenhydrate im Getränk enthalten sind.Spezielle Indoor-Bekleidung ist dank ihrer Wabenstruktur aus Polyester sehr leicht, besonders atmungsaktiv und verfügt über eine schnelle Schweißaufnahme.Ein moderner Smart Trainer mit schwerem Schwungrad verbessert das Fahrgefühl, da das Schwungrad die Bewegungsenergie so realistisch wie möglich abbildet.Eine gut ausgebildete Hüft- und Rumpfmuskulatur gewährleistet eine optimale Kraftübertragung in der statischen Position.Ein Rat für Einsteiger: Nicht verzweifeln! Die Muskulatur - besonders in den Beinen - braucht einige Stunden Indoor-Fahren, um sich an die veränderte Kinetik und den Mehraufwand zu gewöhnen.
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