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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Downhill-Performance von einer Einfachbrückengabel? Zumindest legt dies ein erster Blick in die von Fox ausgeschickten Presseunterlagen zu den jüngsten Neuerungen nahe: „smoothest“, „stiffest“, „most tunable“ … dieses und ähnliches Vokabular prangt allgegenwärtig im Lookbook MY21.Der aufsehenerregendste Neuzugang in der Fox-Familie des eigentlich erst kommenden Modelljahres hört auf den Namen 38. Schwerer, aber auch steifer als seine – wiewohl selbst nicht gerade zierlich gebaute – nunmehr kleine Schwester, soll er mit 38 mm Standrohren, 160-180 mm Federweg und Bremsscheibenfreigabe bis 230 Millimeter das missing link zwischen der bisher als Enduro-Gabel deklarierten 36er und dem Downhill-Modell 40 darstellen. Wahlweise erhältlich für 27,5“- oder 29“-Laufräder, beginnen die Gewichte bei 2.180 Gramm.
Was die inneren Werte betrifft, beinhaltet die Fox 38 viel Neues, das auch gleich der nunmehr zur All Mountain-Gabel mit reduziertem Federweg von 150-160 mm "degradierten" Fox 36 sowie der Downhill-Forke Fox 40 mit 203 mm verpasst wurde.Mehr Steifigkeit (laut Hersteller 31 % höhere Biegesteifigkeit, 17 % bessere Bremssteifigkeit und 38 % verwindungssteifer als eine FOX 36) soll vor allem das neue Casting liefern, dessen augenscheinlichstes Merkmal die runde, weit nach vorn gezogene Brücke für mehr Platz im Steuerrohrbereich ist.Ebenfalls nicht zu übersehen: Die Ausbuchtungen an der Rückseite der Tauchrohre. Die dahinterliegenden Kanäle sollen das Ansprechverhalten der Gabel verbessern, da unten angestaute Luft beim Einfedern nach oben strömen kann und sich auch das Öl - bis hinauf zu den oberen Dichtungen - besser darin bewegen kann. Bei den teureren Modellen erlauben zusätzliche Air-Release-Buttons das Entlüften der Castings und Angleichen an den Luftdruck, um unabhängig von der Seehöhe überall die gleiche Performance zu gewährleisten.An den unteren Enden mündet das Casting in eine neue Achsaufnahme. Deren "schwimmend gelagerte" Steckachse soll verhindern, dass die Gabel beim Festziehen gespreizt oder gequetscht wird und reibungsbedingt schlechter anspricht.
Die Modellvarianten mit Grip2-Dämpfungskartusche profitieren von einem weiteren Update: VVC (Variable Valve Control) bezeichnet eine Technologie, welche den Einstellbereich des Dämpfers vergrößern und generell eine bessere Performance garantieren soll. Von der Highspeed-Zugstufe nun auch in die -Druckstufe übernommen, wird der Shim-Stack kontrollierbarer – künftig an beiden Einstellrädchen (analog zu sämtlichen X2-Dämpfern) mittels acht Klicks.
Momentan noch ausschließlich der Fox 38 vorbehalten ist der innen elliptische, außen runde Gabelschaft im tapered-Standard. Dies bewirkt dickere Wandstärken an Vorder- und Rückseite, was einmal mehr der Steifigkeit dienen soll.Und auch das sogenannte „Floating Air Sleeve“ findet zumindest im MY2021 nur im Familienzuwachs Anwendung. In diesem sitzt nun der Trennkolben der Luftfeder, sodass er nicht mehr direkt an den Standrohren entglang gleitet. Und weil sich diese Hülse einen Hauch bewegen, sprich: den Gabelflex beim z.B. Bremsen ausgleichen kann, bleibt die Reibung an den Dichtungen konstant.
In Summe werden wohl vor allem Enduristen und Freerider mit etwas mehr Speck auf den Rippen die von Fox versprochene Steifigkeit und damit Lenkpräzision sowie Performance zu schätzen wissen; und natürlich E-Biker, die ihr Material ordentlich fordern wollen. Denn zusätzlich zu den von Fox gewohnten Modellvarianten Performance, Performance Elite und Factory wird auch eine spezielle E-Bike-Version aufgelegt.Die Gabel wird mit 37, 44 oder 51 Millimeter Offset erhältlich sein und zwischen 1.259 und 1.589 Euro kosten.
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