Passwort vergessen?
Robust wie die übrigen Produkte der Resistance Pro Linie von POC, aber nochmals ein gutes Stück sportlicher geschnitten als die Enduro- und Downhill-Kollektionen: die Schweden richten sich mit ihrer Resistance Pro XC Linie an XC- und Marathonfahrer sowie an alle, die auf der Tour oder Feierabendrunde zwar klassisch enge Passformen bevorzugen, dabei allerdings trotzdem nicht auf einen modernen Look etwas abseits von Spandex & Co. verzichten wollen.
Das XC Zip Tee teilt sich viele Features mit dem dazugehörigen Jersey. Hauptunterschied sind die Ärmel, die beim Jersey ab der Schulterpartie aus einem etwas festeren Material gefertigt und naturgemäß lang geschnitten sind; in beiden Fällen sind diese jedoch aus reißfestem ("tear resistant") Gewebe gearbeitet. Am Jersey scheint dieses leicht windabweisend zu sein, beim Tee hingegen fällt es angenehm leicht aus und ergänzt sich gut mit den elastischen Abschlüssen. Drei aufgesetzte Rückentaschen und eine Reißverschlusstasche unter einer kleinen Abdeckleiste schaffen Platz für Müsliriegel, Regenjacke, Handy und Kleingeld. Im unteren Bereich sowie rund um die Taschen wurde ein deutlich festeres, wasser- und schmutzabweisendes Gewebe verarbeitet.
Um das Gewicht der mitgeführten Utensilien zu stabilisieren, schneidern die Skandinavier diesen Bereich deutlich enger als den eher locker gehaltenen Rest der Shirts - es empfiehlt sich daher, vor dem Kauf unbedingt zwei Größen zu probieren, um sicherzustellen, dass nichts zwickt! Mesh am Rücken und im Achselbereich, sowie die über die gesamte Trikotlänge laufenden, leichtgängigen Zipper mit angenehmer Garage am Hals sorgen für Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement. Stolze €180,- werden für das Kurzarm, € 200,- für das Langarm ausgerufen. Vier Farben und sechs Größen stehen zur Wahl.
Hosen mit (renn-)sportlichem Anspruch müssen keine Bibs sein. Das beweist auch die Resistance Pro XC Short von POC. Sportlich eng geschnitten flattert die technische Shell-Short nicht unnötig im Wind, läuft aber dennoch bei Abfahrten ohne versenktem Dropper - ja, so etwas soll es auch noch geben - nicht Gefahr, dem Sattel in die Quere zu kommen. Die abgeschrägten Beinabschlüsse sorgen im Stand vielleicht für Fragezeichen, machen aber während der Fahrt absolut Sinn und wissen zu überzeugen. Schließlich bleiben die Hosenbeine so an der Vorderseite schön knapp am Knie, an der Hinterseite haben Ober- und Unterschenkel aber allen Raum der Welt und ein manchmal nerviges Streifen der Hose bleibt aus - gut gemacht! Ebenso recht angenehm ist der gut belüftete Mesh-Besatz an der Innenseite der Schenkel, während strategische Einsätze aus abriebfesten Materialien an der Vorderseite und im Hüftbereich der Zugehörigkeit zur Resistance-Linie Tribut zollen. Verstellbare Klettbänder und Silikongripper sorgen für sicheren und komfortablen Sitz, eine kleine Reißverschlusstasche an der Seite verwahrt Kleingeld oder Schlüssel. Die Resistance Pro XC Short ist ausschließlich schwarz, dafür in sechs Größen um je € 240,- zu haben.
Im krassen Gegensatz zur Wind Vest ist die Splash Jacket relativ weit geschnitten. So lassen sich durchaus mal mehrere Schichten darunter anziehen. Wer diesen Anspruch nicht hat, wählt einfach eine Nummer kleiner. Ärmel und Rückenpartie sind ergonomisch vorgeformt, sodass in klassischer Fahrpose alles unter der Jacke bleibt, was dort hingehört. Die reflektierenden Ärmel fallen überlang aus, und schützen so den Handrücken vor Wettereinflüssen, Vectran auf ganzer Länge schützt vor Abrieb.
Die gesamte Jacke ist DWR-behandelt und vereint einen Mix aus wasserabweisenden, winddichten, und flexiblen Geweben. Lasergeschnittene Belüftungsöffnungen unter den Achseln sowie der wasserdichte Reißverschluss sorgen für Atmungsaktivtät. Wie bei der Weste kann von außen auf den Inhalt der unterhalb getragenen Taschen zugegriffen werden, ebenso findet sich eine kleine Zipptasche am Rücken. Zwei Farben und sechs Größen, € 300,-.
Kalter Start in den Morgen, kühle Abende oder schattige Abfahrten - Gründe, eine Windweste im Gepäck zu haben, gibt es zur Genüge. POCs Variante kommt sportlich eng, sodass nichts flattert, aber mit genügend Platz auch für etwas gefütterte Trikots. Windabweisend an Front- und Seitenbereich sowie wasser- und schmutzabweisend am unteren Rücken, dafür aber mit atmungsaktivem Mesh im oberen Drittel der Rückseite, kann sie über einen breiteren Temperaturbereich getragen werden. Im Schulterbereich schützen robuste, reflektierende Einsätze vor Kontakt mit trailnaher Flora. Praktische Längsöffnungen zur Linken wie zur Rechten erleichtern den Zugriff auf den Inhalt der Rückentaschen des darunter getragenen Trikots. Eine Zipptasche gibt weiteren Stauraum. Ein angenehmer Fließbesatz an der Innenseite des hohen Kragens liegt ebenso angenehm am Hals wie die kleine Zippergarage. Der zugehörige Reißverschluss lief an unserem Exemplar anfangs etwas streng, wurde aber mit der Zeit leichtgängiger - etwas Seife kann hier vor allem bei häufiger Einhandbedienung Wunder wirken. Die Resistance Pro XC Wind Vest wird in zwei Farben und sechs Größen für € 180,- angeboten.
Für den Octal X schlägt POC die Brücke zwischen zwei Welten, um so den immer vielseitiger werdenden Anforderungen des Crosscountry-Sports gewachsen zu sein. Der Helm wurde auf derselben Grundlage entwickelt wie der mit Preisen ausgezeichnete Octal Straßenhelm. Dessen hohe Ventilation, das niedrige Gewicht, die Unibody-Schalenkonstruktion und seine aerodynamischen Vorteile wurden vom Rennrad-Bruder entliehen. Gleichzeitig bedienen sich die Schweden der Errungenschaften ihrer Trail-Helme, um dem Octal X die nötige Robustheit und nochmals höheren Schutzgrad mitzugeben. Die Einbindung von POCs bewährter Aramid Bridge-Technologie gibt dem Helm nicht nur mehr strukturelle Festigkeit, sondern schützt auch effektiv vor dem etwaigen Eindringen spitzer Gegenstände. Um mehr Protektion zu bieten, wurde darüber hinaus auch die Helmschale tiefer gezogen, um so eine noch bessere Abdeckung zu schaffen, ohne dabei den Kopf zu überhitzen. Die Straps sind direkt in die Innenschale eingearbeitet; der Helm lässt sich via Drehrad in der Weite und mittels Ratschensystem in der Höhe recht variabel anpassen. Eine "Eye Garage" an der Front hilft, die Brille - sofern aus dem Hause POC oder mit geraden Bügeln gesegnet - in der Hitze des Gefechts aus der tropfenden Schweißzone zu evakuieren. In sechs Farben und drei Größen für € 280,-.
In wenigen Minuten gratis inserieren – mit Fotos, Preis und Spion-Reichweite in der Bikeboard-Community.
Alle Kommentare (7) im Forum