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Xentis Kappa 2

Völlig überarbeitete MTB-Carbonlaufräder sind das erste Lebenszeichen des steirischen Herstellers nach dem Konkurs.

Völlig überarbeitete MTB-Carbonlaufräder sind das erste Lebenszeichen des steirischen Herstellers nach dem Konkurs.

Mitte Jänner meldete Xentis überraschend Konkurs an, danach wurde der 2002 gegründete Spezialist für Carbon-Laufräder samt Marken- und Patentrechten von der Remus-Sebring Group (v.a. bekannt als Sportauspuff-Hersteller) gekauft. Die Produktionsstätte übersiedelte vom steirischen Köflach an den Remus-Firmensitz ins nahe gelegene Bärnbach. Seit 1. April laufen wieder Xentis-Laufräder vom Stapel, und auch in der Entwicklungsabteilung wird seither mit Hochdruck gearbeitet.
Die erste von mehreren geplanten Neuentwicklungen betrifft das schon etwas in die Jahre gekommene MTB-Laufrad Kappa. Zur Eurobike, so Geschäftsführerin Sonja Kresch, werden weitere Novitäten präsentiert.


In puncto Widerstandsfähigkeit und Performance will Xentis mit dem überarbeiteten Kappa neue Maßstäbe setzen. Gelingen soll dies u.a. durch eine reduzierte Felgenhöhe von 35 mm (zuvor 40) bei gleichem Gewicht (1.340 g pro Set) und durch ein Clincher Carbon Felgensystem. Die spezielle Monocoque-Bauweise soll den Offroad-Roller besonders bruchsicher machen: „Beim Bremsen gibt es keine Drehmomentverzögerung und dadurch auch keinen Speichenbruch bzw. –riss”, so Kresch.

Das Laufrad wird in zwei Ausführungen erhältlich sein: Während das Kappa 2 CC (vgl. Foto) ein reines Cross Country-Set ist, greift das Standard Kappa 2 im All Mountain-Terrain an. Als Sonderausführung ist auch eine Lefty Version und eine mit 20-mm-Steckachse erhältlich. Außerdem eignet sich das Kappa 2 sowohl für Tubeless- als auch für Drahtreifen und ist für Schnellspanner mit 100 und 135 mm geeignet.
In Planung ist weiters die Umrüstung der Vorderradnabe auf QR15- und der Hinterradnabe auf X12-Standard (142 mm). Erhältlich ist das Kappa 2 ab Mitte August, Bestellungen werden ab sofort entgegen genommen.



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