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Hoot Bike GPS Tracker

Hoot Bike GPS Tracker

04.08.21 07:48 14Text: Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenGPS- und GSM-basierter Diebstahlschutz fürs Fahrrad? Hoot sorgt mit seinem Tracker für ein Plus an Sicherheit am Highend-Sektor.04.08.21 07:48 2.589

Hoot Bike GPS Tracker

04.08.21 07:48 2.589 Luke Biketalker Erwin HaidenGPS- und GSM-basierter Diebstahlschutz fürs Fahrrad? Hoot sorgt mit seinem Tracker für ein Plus an Sicherheit am Highend-Sektor.04.08.21 07:48 2.589

Egal, auf welchem Fahrradsektor man sich bewegt: Sobald man in den hochwertigen Bereich vordringt, werden moderne Bikes vom schnellen Pendelrad über das MTB bis hin zu Rennrad und Gravel schnell empfindlich teuer. Ein derart großer monetärer Gegenwert, der oftmals im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße „liegt“, ruft natürlich auch vermehrt Langfinger auf den Plan. Schlösser sind meist schneller geknackt, als man denkt, und die Chancen, den gestohlenen Hobel irgendwo wiederzusehen, tendieren aus eigener leidvoller Erfahrung gegen Null.
Genau hier spring der französische Hersteller Hoot mit seinem Bike GPS Tracker auf den Plan. Gut versteckt und sicher „verstaut“, erkennt das smarte Tool einen Diebstahl und ermöglicht dank GPS und GSM eine exakte Lokalisierung des teuren Fahrrads.

Der kompakte Tracker wird im Inneren des Gabelschafts montiert und überwacht von dort mittels GSM (Global System for Mobile Communications), sprich: dem 2G-, 3G-, 4G- oder bald 5G-Netz, sowie per GPS die aktuelle Position. Neben der GPS-Antenne kümmert sich eine integrierte eSim um die Verbindung zum GSM-Netz.
So, wie die Techniker in amerikanischen Krimi-Serien Verbrecher über ihr Handy bzw. die angesprochenen Sendemasten orten, findet auch der Hoot den aktuellen Standort. Bei klaren Wetterbedingungen soll die Ortung nur wenige Sekunden dauern und auf bis zu 5 Meter genau arbeiten. Im geschlossenen Raum lokalisiert die zugehörige Hoot App den Tracker im Selbstversuch zwar am Nachbarsgrund, für Indoor aber noch immer kein schlechter Wert.

  • Die Menüauswahl in der App.Die Menüauswahl in der App.
    Die Menüauswahl in der App.
    Die Menüauswahl in der App.
  • Das Bewegungsprotokoll - direkt unheimlich.Das Bewegungsprotokoll - direkt unheimlich.
    Das Bewegungsprotokoll - direkt unheimlich.
    Das Bewegungsprotokoll - direkt unheimlich.
  • Und die Kartendarstellung zur Auffindung des RadesUnd die Kartendarstellung zur Auffindung des Rades
    Und die Kartendarstellung zur Auffindung des Rades
    Und die Kartendarstellung zur Auffindung des Rades

Im Expert-Modus erkennt der Tracker per Bluetooth-Verbindung zum Smartphone, respektive zur App, autorisierten und unautorisierten Zugriff auf das Fahrrad. Neben dem eigentlichen Besitzer können auch weitere Nutzer/Smartphones autorisiert werden.
Wird das Rad unautorisiert bewegt, schlagen ein internes Gyroskop und ein Beschleunigungssensor in Form einer Push-Nachricht am Smartphone Alarm. Hat der Tracker einen Diebstahl erkannt, taktet er seine GPS-Positionsermittlung automatisch kürzer. Gibt die Bluetooth-Verbindung „Entwarnung“, geht der Tracker während der Fahrt in den Ruhemodus und spart so Energie.
Ist man des Öfteren ohne Smartphone in der Tasche unterwegs oder hängt sein Bike etwa im Bikepark an eine Gondel, die dann ohne Telefon in Reichweite bergwärts schaukelt, empfiehlt sich der simplere Standard-Modus. Hier ist die Akkulaufzeit zwar kürzer, das Fahrrad wird aber permanent überwacht und die Position aufgezeichnet. In diesem Modus lassen sich die Benachrichtigungen auch deaktivieren. Tut man dies nicht, muss man bei Fahrtantritt auf die Nachricht der App reagieren, um nicht jede Minute über die Bewegung des Trackers informiert zu werden.

Und weil es selten schlau ist, Diebe auf eigene Faust aufzuspüren, ist in der App ein direkter Link zur Polizei integriert. Damit lassen sich sofort alle Daten zum Rad an die Ordnungshüter weiterleiten.

  • Links der Tracker, rechts das Einbauwerkzeug.Links der Tracker, rechts das Einbauwerkzeug.
    Links der Tracker, rechts das Einbauwerkzeug.
    Links der Tracker, rechts das Einbauwerkzeug.
  • Variante Alu-SchaftVariante Alu-Schaft
    Variante Alu-Schaft
    Variante Alu-Schaft
  • und Variante Carbon-Schaft.und Variante Carbon-Schaft.
    und Variante Carbon-Schaft.
    und Variante Carbon-Schaft.
  • Mit dem Montagewerkzeug wird die Kralle gesetzt.Mit dem Montagewerkzeug wird die Kralle gesetzt.
    Mit dem Montagewerkzeug wird die Kralle gesetzt.
    Mit dem Montagewerkzeug wird die Kralle gesetzt.
  • Danach der Tracker mit Locktite gesichertDanach der Tracker mit Locktite gesichert
    Danach der Tracker mit Locktite gesichert
    Danach der Tracker mit Locktite gesichert
  • und mit der montierten Schraube im Steuerrohr fixiert.und mit der montierten Schraube im Steuerrohr fixiert.
    und mit der montierten Schraube im Steuerrohr fixiert.
    und mit der montierten Schraube im Steuerrohr fixiert.

Tracker schön und gut, aber was, wenn er von findigen Langfingern entdeckt wird? Genau aus diesem Grund hat das Team von Hoot den Bike GPS Tracker so konzipiert, dass er im Steuerrohr bzw. Gabelschaft verschwindet.
Die Montage selbst ist dabei denkbar einfach. Im Lieferumfang findet sich sowohl Zubehör für Alu- (Ahead-Kralle) sowie Carbon-Schäfte (schonender Expander). Mit diesem Stichwort erklärt sich auch die Montage des Trackers. Ein mitgeliefertes Einbauwerkzeug in Länge des Trackers hilft dabei, die Ahead-Kralle in der optimalen Tiefe im Schaft zu versenken. Danach wird die in die Kralle zu verzahnende Schraube am Tracker mit Locktite bestrichen und der Tracker simpel wie eine Ahead-Kappe montiert. Der Hoot fungiert somit in Doppelfunktion, als Tracker einerseits, als verlängerte Steuersatz-Ahead-Kappe andererseits. Ein spezielles Werkzeug sorgt schließlich dafür, dass die Vorspannung im Steuersatz spielfrei eingestellt werden kann.
Besagtes Werkzeug macht es für Diebe im Umkehrschluss aber auch schwer, den Tracker auf die Schnelle auszubauen.

  • Dazu wird der Tracker eingesetzt und mittels Adapter fest verschraubt.Dazu wird der Tracker eingesetzt und mittels Adapter fest verschraubt.
    Dazu wird der Tracker eingesetzt und mittels Adapter fest verschraubt.
    Dazu wird der Tracker eingesetzt und mittels Adapter fest verschraubt.
  • Das Spiel am Steuersatz wird ebenfalls über den Adapter mittels Innensechskant eingestellt.Das Spiel am Steuersatz wird ebenfalls über den Adapter mittels Innensechskant eingestellt.
    Das Spiel am Steuersatz wird ebenfalls über den Adapter mittels Innensechskant eingestellt.
    Das Spiel am Steuersatz wird ebenfalls über den Adapter mittels Innensechskant eingestellt.
  • Geladen wird der Tracker via USB. Eine Powerbank liegt bei.
    Geladen wird der Tracker via USB. Eine Powerbank liegt bei.
    Geladen wird der Tracker via USB. Eine Powerbank liegt bei.

An der Oberseite des Trackers findet sich, während der Fahrt durch eine Abdeckung gut geschützt, eine USB-Ladebuchse. Hier lässt sich je nach Steckdosenverfügbarkeit entweder die mitgelieferte Powerbank zum Laden anschließen, oder man hängt die Einheit direkt ans Netz.
Zwei Stunden dauert eine volle Ladung, sie hält je nach Modus zwischen 30 (Standardmodus) und 60 Tage (Expertenmodus). In der App wird der Akkustand stets in Echtzeit angezeigt.
63 Gramm bringt der in Frankreich produzierte Tracker auf unsere kleine Küchenwaage, Hoot veranschlagt für den Diebstahlschutz einen UVP von 279 Euro. Zwei Jahre Netzabdeckung sind hierbei im Preis inkludiert. Danach besteht die Option, den Service für 3 Euro/Monat zu verlängern.


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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    krieglach
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    473

    Hoot Bike GPS Tracker

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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Aug 2007
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    Wien
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    370
    Super - schaut nach einem durchdachten Konzept aus, ABER: jetzt endlich einen gscheiten Aufsatz für den Garmin Edge am Ahead gefunden. möchte ich nicht mehr missen... beides scheint ja logischerweise nicht zu gehen - grmbl...

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von kitzi
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    May 2006
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    Woodquarter goes Graz
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    403
    Klingt gut...
    Happy to be in Graz!

  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Feb 2016
    Ort
    Lochau
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    1
    es wird Adapter dazu geben, um das ganze dann von unten in die Gabel zu integrieren.

  5. #5
    smi²le
    User seit
    Nov 2007
    Ort
    nahe Wr. Neustadt | Wien
    Beiträge
    171
    Technisch sieht das Produkt sehr gut aus, aber in der Praxis gibt es aus meiner Erfahrung trotzdem Probleme:
    • GPS Position ist gut, aber mit der lacht dich die polnische Polizei auch nur aus. Selbst erlebt bei einem gestohlenen Auto wo man das zugehörige Grundstück am Land gut ausmachen konnte.
    • Indoor Lokalisierung oder GPS im urbanen Bereich ist viel zu ungenau.
    • Sobald der Dieb merkt das so eine Sicherung am Bike ist, dann ist die schnell deaktiviert. Ein beherztes Durchbohren "deaktviert" den Schutz binnen Sekunden. Metallisch kann das Ding nicht richtig Vandalismus sicher gemacht werden, sonst geht GPS sicher nicht mehr und GSM auch merklich schlechter.
    • WIeder was zum aufladen und drum kümmern...
    • Keine abschreckende Wirkung und der Schaden ist vorerst trotzdem angerichtet
    • Gewicht


    Ich sehe da leider wenig Nutzen, das wird sinnvoll nur bei der Integration bei einem Ebike in die Steuerelektronik funktionieren. Weil dann könnte sich das Bike weigern zu fahren, wenn es nicht nach Hause telefonieren kann und freigeschaltet ist.
    lg
    thomas
    ...ding, dingdering, dingdingdin. Nein, ich muß nicht schwitzen, dingdingdingding


  6. #6
    Registrierter Benutzer
    User seit
    Aug 2009
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.224
    Zitat Zitat von tyler_durden Beitrag anzeigen
    Technisch sieht das Produkt sehr gut aus, aber in der Praxis gibt es aus meiner Erfahrung trotzdem Probleme:
    • GPS Position ist gut, aber mit der lacht dich die polnische Polizei auch nur aus. Selbst erlebt bei einem gestohlenen Auto wo man das zugehörige Grundstück am Land gut ausmachen konnte.
    • Indoor Lokalisierung oder GPS im urbanen Bereich ist viel zu ungenau.
    • Sobald der Dieb merkt das so eine Sicherung am Bike ist, dann ist die schnell deaktiviert. Ein beherztes Durchbohren "deaktviert" den Schutz binnen Sekunden. Metallisch kann das Ding nicht richtig Vandalismus sicher gemacht werden, sonst geht GPS sicher nicht mehr und GSM auch merklich schlechter.
    • WIeder was zum aufladen und drum kümmern...
    • Keine abschreckende Wirkung und der Schaden ist vorerst trotzdem angerichtet
    • Gewicht


    Ich sehe da leider wenig Nutzen, das wird sinnvoll nur bei der Integration bei einem Ebike in die Steuerelektronik funktionieren. Weil dann könnte sich das Bike weigern zu fahren, wenn es nicht nach Hause telefonieren kann und freigeschaltet ist.
    sehe ich auch so...
    Wer schlau genug ist, ein 200€ Bügelschloss mitten in der Öffentlichkeit ungeschoren zu knacken, der kann auch recherchieren, wie er solche Tracker unschädlich macht. Dass der Hersteller ein als gestohlen gemeldetes Ebike sperrt, geht sicher einfacher als als einen 25km/h Tuningschutz zu installieren. Nur blöd dass der Fahrraddiebstahl der ganzen Branche so signifikant viel Umsatz bringt. Gerade die vielen Neueinsteiger mit Ihren E-Bikes, die alle noch nicht wissen, dass das Beste Fahrradschloss nix hilft, und das Rad im Keller nicht sicher ist.
    Die ganzen Schlösser und und Tracker kurbeln die Diebstähle nur noch weiter an, weil sie einem Sicherheit versprechen, die sich nicht halten können.
    Jeder, der Rad fährt, ist mein Freund (Gary Fisher)

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von NoNick
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    Dec 2014
    Ort
    zwischen alpen und karawanken
    Beiträge
    2.859
    Wenn ich so eine topcap vorher noch nicht gesehen hab, dann weiss ich aber nix von dem Tracker inside

  8. #8
    Registrierter Benutzer
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    Sep 2010
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    Wien
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    15
    Zitat Zitat von NoNick Beitrag anzeigen
    Wenn ich so eine topcap vorher noch nicht gesehen hab, dann weiss ich aber nix von dem Tracker inside
    Man muss nur Bikeboard lesen. Dann weiß man, wie das aussieht
    Das spricht sich bestimmt sehr schnell herum.