Simplon Kiaro Disc

Simplon Kiaro Disc

12.06.19 06:27 53.327Text: Reinhard Hörmann, Luke BiketalkerLukas Schnitzer Klicke für alle Berichte von Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenDie Vorarlberger schicken mit dem Kiaro Disc 2019 ein neues Langstreckenbike mit maximalem Komfort und minimalem Speed-Verlust ins Rennen. 2.500 Kilometer sollten zeigen, was hinter diesen Versprechen steht.12.06.19 06:27 57.708

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12.06.19 06:27 57.70839 Kommentare Reinhard Hörmann, Luke BiketalkerLukas Schnitzer Klicke für alle Berichte von Luke Biketalker Erwin HaidenDie Vorarlberger schicken mit dem Kiaro Disc 2019 ein neues Langstreckenbike mit maximalem Komfort und minimalem Speed-Verlust ins Rennen. 2.500 Kilometer sollten zeigen, was hinter diesen Versprechen steht.12.06.19 06:27 57.708

Das Kiaro ist seit vielen Jahren im Portfolio der Radschmiede aus dem Ländle und wurde zum absoluten Liebling derer, die gerne viele Stunden im Sattel eines Rennrades verbringen. Dabei soll bei der Modellpflege für das heurige Jahr vor allem der ohnedies hohe Komfort noch einmal verbessert worden sein. Dazu kommt, dass das 2019er Rad - nomen est omen - mit Scheibenbremse erhältlich ist. Dass ein gesteigerter Komfort nicht zugleich den Verlust von Performance in Bezug auf Geschwindigkeit bedeuten muss, dass will Simplon mit dem Kiaro Disc untermauern.

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Bei einem ersten optischen Check des sportlich roten Flitzers fällt vor allem die aufgeräumte Optik auf. Durch den Aufbau mit der brandneuen SRAM Red eTap AXS sind so gut wie keine Kabel zu sehen; lediglich unter dem Vorbau gelangen zwei sichtbare Leitungen an die Oberfläche. Dies ist aber auch der einzige kleine "Makel", der optisch an dem sonst so sauber verarbeitetem Rad zu finden ist. Irgendwo muss man der Wirtschaftlichkeit wohl Tribut zollen. Obwohl das Kiaro Disc seitens der Geometrie kein reinrassiger Racer ist, vermittelt es durch das relativ stark geslopte Oberrohr den Eindruck einer beeindruckenden Sattelüberhöhung, wobei die Sitzposition in Wahrheit sehr entspannt ist. Die auf Rot und Schwarz reduzierten Farbschattierungen ergeben zusammen mit der cleanen Optik, den schön fließenden Formen und der edlen Lenker/Vorbaueinheit ein wirklich gediegen-edles Rennrad.

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Komfortwunder durch neueste Technik

Den Entwicklungsschwerpunkt am Kiaro Disc legte Simplon trotz neuer Technik auf den Erhalt bzw. die Verbesserung altbewährter Werte. Das Comfort Concept der Vorarlberger will dabei ausreichend Dämpfung im Sitzbereich des Carbonrenners garantieren. Die Hi-Mod Carbonfasern des Rahmens sind dafür je nach Rahmengröße zu Rohren mit unterschiedlichen Durchmessern und Wandstärken geformt. In den dünnen und flachen Sitzstreben sowie in der Sattelstütze sorgen eingearbeitete Vibrex-Fasern für nochmals bessere Vibrationsdämpfung. An der Front, respektive der Gabel, unterstützen die vom Simplon Granfondo bekannten Raptor Dropouts dabei, eventuelle Unebenheiten aus dem Fahrerlebnis herauszufiltern. Die Ausfallenden der Gabel sind dafür nicht gerade, sondern leicht nach hinten gezogen, was für etwas vertikalen Flex sorgt, ohne dabei das Handling durch Kompromisse in der Geometrie oder Steifigkeit zu beeinflussen. Die Formgebung von Steuerrohr und Gabel soll dazu genauso beitragen wie die spezielle Finne im Tretlagerbereich, von welcher sich Simplon hohe Verwindungssteifigkeit im Antritt verspricht.

Das Auffälligste an diesem Modell ist jedoch das voluminöse und breite, aber recht flach zulaufende Oberrohr, welches vertikal einen gewissen Flex zulässt, sich aber im Wiegetritt aufgrund der Formgebung extrem unnachgiebig zeigt. Die modernen, breiten DT Swiss Felgen (ERC 1400 Spline/ 47DB), mit 20 mm Innenmaulweite sorgen zusammen mit den 28 mm Schwalbe Pro One TL Reifen für ein zusätzliches Plus an Dämpfung. Wie es sich für einen modernen Disc-Renner gehört, werden die Naben mit Steckachsen am Rahmen fixiert. 142 x 12 mm und 100 x 12 mm Achsen haben sich dabei genauso zum Standard gemausert wie die Flatmount Bremssättel.

Tech Specs

Rahmen: Simplon Kiaro Disc, Hi-Mod Carbon, 142 x 12 mm, Flatmount Kurbel: Sram Red 48/35 Z, 172,5 mm, 12-fach
Gabel: Simplon Kiaro Disc, Hi-Mod Carbon, 100 x 12 mm, Raptor Dropouts Kassette: Sram Red 10-33 Z, 12-fach
Größen: 46, 49, 52, 55, 58, 61 Sattelstütze: Simplon Carbon Rod SL, 27,2 x 400 mm, 15 mm Setback
Steuersatz: Acros, Integrierte Kabeleinlässe Sattel: Selle Italia SLS Flow
Vorbau: Lenkervorbaueinheit ARC1 Laufräder: DT Swiss ERC 1400 Spline 47 DB
Lenker: Lenkervorbaueinheit ARC1 Reifen: Schwalbe Pro One
Schalt-/Bremshebel: Sram Red eTap AXS Gewicht: 7,55 kg
Schaltwerk: Sram Red eTap AXS 12-fach Gewicht BB: 7,68 kg
Umwerfer: Sram Red eTap AXS 12-fach Preis: € 8.099,-
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Dran & drin - Risikofaktor Konfigurator

Typisch Simplon, lässt sich auch das Kiaro Disc in einer ziemlich breiten Preisspanne an die eigenen Bedürfnisse und jene des Haussegens anpassen. Der Konfigurator beginnt bei erfreulich günstigen € 2.800,00 - umso erstaunlicher, dass die sich gegenseitig hochschaukelnde Gier der Redaktion bei der Bestellung schließlich mit € 8.099,00 zu Buche schlug. Von Shimanos 105er und Alu-Rundlingen hin zur brandneuen Sram Red eTap AXS mit den brandneuen DT Swiss Carbonlaufrädern ist es dann doch ein recht kurzer, aber ziemlich kostspielig gepflasterter Weg. Dafür gibt es fürs Geld aber eben auch den aktuellsten Stand der Technik. Einmal die besagte Red eTap AXS, Srams neue kabellose 12-fach Gruppe mit hydraulischer Scheibenbremse, dazu eine Sram Red Kurbel mit 48/35 Zähnen und eine 10-33 Zahn-Kassette, eine integrierte Lenker-/Vorbau-Einheit und die Sattelstütze aus dem Hause Simplon, einen Selle Italia SLS Flow Sattel und dazu die DT Swiss ERC 1400 Spline 47 DB samt Schwalbe Pro One Reifen - Tubeless-Ready, versteht sich.

Mit 7,68 kg liegt unser fertiges und reales Testmodell (in Rahmenhöhe 55) dann minimal über den propagierten 7,55 kg der Werksangabe. Problematisch? Nicht wirklich...

Geometrie

Rahmenhöhe: 46 49 52 55 58 61
Sitzrohrlänge (mm): 420 450 480 500 520 550
Oberrohrlänge horizontal (mm): 500 527 542 556 573 588
Lenkwinkel (°): 69 70,25 72,5 72,5 72,5 72,5
Sitzwinkel (°): 73 73 73 73 73 73
Steuerrohrlänge (mm): 120 136 151 176 195 216
Kettenstrebenlänge (mm): 410 410 410 410 410 410
Radstand (mm): 981 985 990 994 1010 1025
Tretlagerabsenkung (mm): 74 74 74 74 74 74
Gabellänge (mm): 382 382 382 382 382 382
Gabelvorbiegung (mm): 50 50 50 50 50 50
Überstandshöhe (mm): 699 728 748 769 788 816
Reach (mm): 352 361 370 376 387 396
Stack (mm): 522 542 564 588 608 630
STR: 1,48 1,5 1,52 1,56 1,57 1,59
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SRAM eTap AXS

Wie bereits angemerkt, konnten wir es uns nicht verkneifen, das neue 12-fach Wunder aus dem Hause SRAM mit in den Test zu nehmen. Würde man das Rad wirklich für sich selber kaufen, wären die Zeigefinger beim Ankreuzen diverser Upgrades wohl nicht so nervös, denn allein diese eine ausgewählte Option treibt den Preis in recht unvernünftige Höhen. Aber für unsere Leser ist uns halt nichts zu teuer! Ob sich diese Investition rechnet, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden - es gibt viele Gründe dafür, aber auch einige, die dagegen sprechen.Natürlich wird, wie schon beim 11fach Vorgänger, bei der AXS elektronisch und vor allem kabellos geschaltet, die Ergonomie der Hebel bleibt nahezu unverändert, auch das Schaltprinzip ist das altbekannte. Ziel der "echten" Neuerungen war es, ein besseres Fahrerlebnis durch effizientes und gleichmäßiges Treten - sprich durch kleinere Gangabstufungen der 12-fach Kassetten - zu gewährleisten. Dazu sollte die neue eTap bei vermindertem Geräuschpegel gleichzeitig schneller werden. Für den leiseren Betrieb sorgt einerseits ein wartungsfreier Flüssigkeitsdämpfer im Schaltwerk, der für eine konstant hohe Kettenspannung sorgt, andererseits wurde eine völlig neue Flat-Top Kette entwickelt. Auch der Kettenblattwechsel sollte durch die Verringerung der Kettenblatt-Abstufung auf 13 Zähne verbessert worden sein. Des weiteren ist nun ein einziges Schaltwerk für alle drei Arten von angebotenen SRAM 12-fach Kassetten geeignet, es gibt also keine verschieden langen Käfige mehr. Neu ist auch, dass die AXS per App flexibel eingestellt werden kann. Dabei lässt sich auswählen, welche Taste in welche Richtung schaltet; optional stehen auch voll- bzw. halbautomatische Schaltmodi zur Verfügung. Auf einen integrierten Leistungsmesser, welcher ebenfalls optional angeboten wird, haben wir im Test dann aber doch verzichtet.

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Auf der Straße

Das erste, das im Sattel des Simplon Kiaro Disc auffällt, ist, dass man im Fahrbetrieb kaum etwas von Betriebsgeräuschen hört. Der Rahmen gibt bei keinem noch so harten Antritt irgendeinen Mucks von sich, die Laufräder sind sowohl im Wind leise, als sie auch im Freilauf nur ein sehr dezentes Ratschen wiedergeben, und auch die innenverlegten Leitungen melden sich selbst über Kopfsteinpflaster nicht zu Wort. Das Fahrgefühl ist unglaublich angenehm - für den Rücken, für die Beine und vor allem auch für den Kopf. Während das Kiaro, einem Equalizer gleich, alle Unebenheiten einfach ausbügelt, als würde man sich immer auf glattem Asphalt bewegen, ist der Vortrieb trotz des hohen Komforts enorm. Es fühlt sich sogar mit den relativ breiten 28 mm Reifen leicht und spritzig an. Egal, wie hart man das Rad über schlechte Straßen prügelt: es schluckt förmlich alles ohne Widerspruch, der Bodenkontakt geht auch bei All Out Sprints auf Kopfsteinpflaster nicht verloren. Wichtig dabei ist, dass man die 28 mm Reifen mit dem geeigneten Druck fährt, bei Tubeless lieber eine Spur weniger als zu viel. Das Rad präsentiert sich sehr wendig, läuft aber auch bei schnellen Abfahrten schnurgerade, zeigt sich in keiner Phase nervös und vermittelt immer das Gefühl von überlegener Kontrolle.

Speziell bei langen Bergauffahrten ist die entspanne Geometrie des Rahmens ein Garant dafür, dass man seinen Druck über Stunden aufs Pedal bringt, wobei der Rücken merkbar entlastet wird. Hinzu kommt, dass mit der von uns gewählten Übersetzung sehr lange eine hohe und Kraft sparende Kadenz gefahren werden kann. Lediglich bei höchsten Geschwindigkeiten im Flachen, also im Bereich der 40 km/h Schallmauer, macht sich die doch recht aufrechte Sitzposition negativ bemerkbar. Für ein kurzes und flaches Zeitfahren mit Rennrädern wäre das Kiaro Disc nicht die erste Wahl - will es aber auch gar nicht sein. Hingegen gab und gibt es bei jedem Radfahrer jene Tage, an denen man einfach überhaupt keine Lust hat, aufs Rad zu steigen. Mit Fug und Recht kann ich behaupten, dass mir das Radfahren trotzdem immer Spaß gemacht hat, sofern ich mich in den Sattel des Kiaro Disc geschwungen habe. Egal, ob man Erholung sucht, harte HIT Einheiten absolviert oder stundenlange Ausdauerfahrten unternimmt - dieses Rad animiert zum (weiter-) Fahren.

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Die Scheibenbremse der AXS verfügt über eine enorme Bremskraft, der Druckpunkt ist sauber und die Dosierbarkeit ist hervorragend. Lediglich scheint die SRAM Disc bei höheren Betriebstemperaturen besser zu funktionieren als bei niedrigen. Bei starken Anbremsmanövern treten kurz Schleifgeräusche auf, welche sich aber von selbst wieder ausbremsen. Bei einer folgenden optischen Prüfung wurde festgestellt, dass die Bremsbeläge enger an den Bremsscheiben liegen, als dies etwa bei Shimano der Fall ist. Dafür schaltet die AXS merklich schneller als sein Vorgänger - die Geschwindigkeit dürfte sich annähernd auf dem Niveau der Shimano Di2 bewegen. Durch die geringere Abstufung findet man seine Kadenz schnell und sie ist auch tatsächlich leiser im Betrieb als die 11-fach eTap, sofern man starke Schrägläufe der Kette vermeidet. Die Einrichtung auf die eigenen Bedürfnisse in der App sind de facto selbst erklärend. Welcher Schaltlogik man folgen will, ob man semi- oder vollautomatisch die Gänge wechselt - die Funktion ist immer tadellos. Die SRAM Kurbel mag zwar optisch gewöhnungsbedürftig sein, überzeugt jedoch durch ihre Steifigkeit. An einer High-End Schaltgruppe eher widersprüchlich, sollte erwähnt werden, dass das Verringern der Zähne der Kettenblätter auf 48/35 Z samt 10er Ritzel sicher einen Effizienzverlust (durch höheren Reibungswiderstand) bedeutet. Dass die 12-fach eTap zudem etwas schwerer ist als der Vorgänger und die Kassetten einen eigenen XDR Freilauf benötigen, ist ein weiterer, nicht unwesentlicher Wermutstropfen.

Hier bleibt die Entscheidung schlussendlich beim Käufer; als Tester hat mich die Performance der AXS voll überzeugt, dennoch würde ich sie mir aus genannten Gründen wohl (noch?) nicht kaufen - vor allem wegen der mangelnden Kompatibilität zu bereits vorhandenen Laufradsätzen.

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Fazit

Simplon Kiaro Disc
Modelljahr: 2019
Testdauer: 2.752 km
Preis: ab 2.800 Euro (Testrad: 8.099 Euro)
+ Top Rahmen/Gabel Set
+ Optisch edel und gediegen
+ Unerreicht guter Komfort
+ Spritzig, wendig, mit top Steifigkeitswerten
+ Hohe Sicherheitsreserven bei schlechten Straßen
+ Entspannte Langstreckengeometrie
+ Viele mögliche Konfigurationen
+ Breite 28mm Reifen samt Top DT Swiss Laufrädern
o SRAM eTap AXS, tolle Performance mit Schattenseiten
o Kann je nach Konfiguration teuer werden
- Aerodynamische Nachteile im höheren Geschwindigkeitsbereich
BB-Urteil: Ein perfektes Langstreckenrad für höchste Ansprüche

Das Kiaro Disc ist das Rad der Wahl, wenn man auf stundenlangen Spaß im Rennradsattel aus ist. Perfekt für lange Marathons, Alpenpässe, endlos lange Wochenenden im Sattel und Spaß am Radsport allgemein - in (fast) jeder Situation. Die Geometrie ist perfekt für rückengeplagte, das Rad liegt so straff auf der Straße wie ein Sportwagen, es bewegt sich federleicht bei höchstmöglichem Komfort und mit beruhigender Sicherheit. Auch Sportlern, die sich bergab eher unwohl fühlen, sei das Kiaro Disc ans Herz gelegt: das neutrale Fahrverhalten kann Fehler verzeihen, die 28 mm Reifen bringen zusätzliche Sicherheitsreserven beim Bremsen und in den Kurven. Obwohl es ein ausgesprochen gutmütiges Rennrad ist, lässt es sich auch sehr schnell im Rennmodus bewegen, sobald es auch bergauf und bergab geht. Je länger die Strecke, umso besser. Für rein flaches und kurzes Tempobolzen ist es schlicht nicht gemacht, über 40 km/h machen sich die aerodynamischen Nachteile der aufrechten Position bemerkbar.

Überdies bietet der Simplon-Konfigurator viele Möglichkeiten an, um die Vorzüge dieses Rades auch zu nutzen, ohne ganz tief in die Tasche greifen zu müssen. Dazu ist es optisch sehr ansprechend und edel, der Komfort scheint unerreichbar. Ohne Zweifel ist das Simplon Kiaro Disc eines der besten Marathonräder der Welt.

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