PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schon wieder ein gedopter Triathlet...



MaMi
27-10-2009, 21:36
Mit heutiger Presse-Aussendung wurde bekannt, daß der 36-jährige Andreas Bauer (SIG Harreither) beim Powerman Austria am 23. August in Weyer positiv auf die Substanz Terbutaline getestet wurde.
Der Oberösterreicher wurde bei Österreichs größtem Duathlon Gesamt-19. und Fünfter in seiner Altersklasse.

Die offizielle Presseaussendung:
http://www.triathlon-austria.at/files/doc/Presseaussendungen-2009/Pressemitteilung-27-10-2009-Andreas-Bauer.pdf

Bauer hält der positiven Dopingprobe eine Ausnahmegenehmigung entgegen, die noch bis Ende des Jahres gültig sein soll. Leider hat der Radrennfahrer darauf "vergessen" die NADA bzw. den ÖTRV über diese Ausnahmegenehmigung zu informieren.

Die Frist zur Beantragung eines Anhörungsverfahrens bei der NADA für Andreas Bauer ist noch offen.

Eine kurze Stellungnahme (von Hrn. Bauer ?) findet sich im Forum der Powerman Austria Homepage:
http://www.powerman.at/index.asp#alltop (siehe FORUM)

....nimmt den das überhaupt kein Ende ?
Was ist den mit den Dreikampfsportlern hierzulande los ?
Wo führt das hin ?
:mad:

eleon
27-10-2009, 21:40
steht eh schon längst im doping-thread. ;)

peinlich das ganze. ob jetzt duathlet, triathlet oder exradfahrer. ein fester depp auf jeden fall. auch wenn er wirklich eine ausnahmegenehmigung hat.

MaMi
27-10-2009, 22:30
steht eh schon längst im doping-thread. ;)


Naja....da steht grad der Link zu trinews.at und ein subjektives Vorurteil (a hobett ?)...a bissal dürftig, oder ?

SandrinaIlles
27-10-2009, 22:35
auch wenn er wirklich eine ausnahmegenehmigung hat.

:confused::confused::confused:
seine stellungnahme "Ich besitze eine Ausnahmegenehmigung auf Grund TUES bis 31.12.09 (Nr:B1781/2009)"
:confused::confused::confused:

wenn man eine ausnahmegenehmigung hat, dann muss man die ned bei der nada bekanntgeben, denn die nada ERTEILT diese. was vielleicht gemeint sein könnte, ist eine simple arztbestätigung. reicht natürich nicht - und sollte wohl allerseits bekannt sein.
also ausnahmegenehmigung KANN er keine haben, den laut reglement gilt eine probe, bei der eine eigentlich verbotene, aber mit ausnahme genehmigte substanz gefunden wird, als NEGATIV.

jpo
27-10-2009, 23:06
also eine asthmaspraysache in dem leistungsbereich - geh bitte. wenn er nachgewiesenermaßen probleme hat, dann sollen sie irgendwelche formsachen abwägen u ihn sechs monate stehend überwintern lassen.

alles andere wäre echt daneben ... hoffentlich bleibt das alles im rahmen u es geht nicht wieder die schwachsinnige "die meisten hobbysportler sind gedopt"-debatte los... :rolleyes:

zumperl
28-10-2009, 07:42
also eine asthmaspraysache in dem leistungsbereich - geh bitte. wenn er nachgewiesenermaßen probleme hat, dann sollen sie irgendwelche formsachen abwägen u ihn sechs monate stehend überwintern lassen.

alles andere wäre echt daneben ... hoffentlich bleibt das alles im rahmen u es geht nicht wieder die schwachsinnige "die meisten hobbysportler sind gedopt"-debatte los... :rolleyes:

Bin da ganz bei Dir, man kann ja nicht von jedem Hobbysportler erwarten dass er sich den Eiertanz zwecks Ausnahmegenehmigung antut sobald ihm ein Arzt irgendwas auf der Liste stehendes verschreibt. Als Hobett denkst da ja gar nicht drüber nach...
Da is Augenmaß gefragt.

roadbiker
28-10-2009, 07:51
Ich persönlich find ja Fälle im Breitensport fast schlimmer als im Spitzensport, was die Öffentlichkeitswirkung betrifft.

Doping ist in allen Leistungsbereichen zu verurteilen und jeder Antidopingkampf (wenn auch oft nur Alibi) ist positiv.

Die mittlerweile weit verbreitete Meinung ist, dass im Spitzensport sowieso jeder was nimmt und das schon fast als normal hingenommen wird. Wenn sich jetzt auch noch die erwischten Fälle in der Hobbettenklasse häufen, na dann gute Nacht.

Das ist Nahrung für jeden Stammtisch.

rookie2006
28-10-2009, 08:17
Bin da ganz bei Dir, man kann ja nicht von jedem Hobbysportler erwarten dass er sich den Eiertanz zwecks Ausnahmegenehmigung antut sobald ihm ein Arzt irgendwas auf der Liste stehendes verschreibt. Als Hobett denkst da ja gar nicht drüber nach...
Da is Augenmaß gefragt.

doch - das kann und muss man erwarten. den genau der athlet ist auch der erste der meckert, wenn was bei veranstaltungen nicht passt, ...

wenn ich mich den sportregularien unterwerfen (egal ob hobette oder profi) muss ich mich daran halten.

ich kann im fußball nach einem foul auch nicht sagen, "wir sind hobetten, da ist das erlaubt ..."

temi
28-10-2009, 08:35
Vorweg: ich bin gegen bewusstes Doping zur Leistungssteigerung
hätte aber eine Frage, ob ihr wisst wie lange die Medikamente welche ihr gerade, von einem Arzt verschrieben, einnehmt, nachweisbar sind? Wenn ich Asthmatiker bin, und an 1-2 Wettkämpfe im Jahr teil nehme, werde ich mir sicher keine Ausnahmegenehigung bei der Nada holen! Und wie der Zufall es will habe ich am Vortag einen Anfall und benötige die Notfallmedikamente - sind die am nächsten Tag noch nachweisbar? Spritzen beim Zahnarzt - wiel lange nachweisbar?
Viele Hobbysportler verwenden Medikamente, wo einzelne Bestandteile auf der Dopingliste stehen, gegen Beschwerden aber sicher nicht bewusst zur Leistungssteigerung - wären aber bei einem Test positiv...
... sind die dann wirklich zu verurteilen?

rookie2006
28-10-2009, 09:17
Vorweg: ich bin gegen bewusstes Doping zur Leistungssteigerung
hätte aber eine Frage, ob ihr wisst wie lange die Medikamente welche ihr gerade, von einem Arzt verschrieben, einnehmt, nachweisbar sind? Wenn ich Asthmatiker bin, und an 1-2 Wettkämpfe im Jahr teil nehme, werde ich mir sicher keine Ausnahmegenehigung bei der Nada holen! Und wie der Zufall es will habe ich am Vortag einen Anfall und benötige die Notfallmedikamente - sind die am nächsten Tag noch nachweisbar? Spritzen beim Zahnarzt - wiel lange nachweisbar?
Viele Hobbysportler verwenden Medikamente, wo einzelne Bestandteile auf der Dopingliste stehen, gegen Beschwerden aber sicher nicht bewusst zur Leistungssteigerung - wären aber bei einem Test positiv...
... sind die dann wirklich zu verurteilen?

ist es so schwer, den arzt zu fragen, ob das medikament auf der liste der verbotenen medikamente steht - geht ja auch ganz einfach über das internet, und sollte es draufstehen, ein anderes zu nehmen, bzw. die nada zu kontaktieren???

wenn es so schwer ist, dann sollt derjenige überhaupt mit wettkämpfen aufhören. denn da muss er pünktlich die startnummer holen, pünktlich am start erscheinen, seine ausrüstung beisammen haben, den championchip bei sich haben (den er zuvor richtig eingeben musste) ...

temi
28-10-2009, 09:34
Nein, es ist nicht schwer! ICH WEIß dass das Medikament auf der Dopingliste steht! Trotzdem rechnet sich der Aufwand eines Hobbysportlers mit 1-2 Wettkämpfen für die Ausnahmegenehmigung nicht!
LG
Temi

PS: ICH musste heuer um überhaupt Meisterschaft (Sportkegeln :D) spielen zu DÜRFEN einen Antidopingerklärung unterschreiben

roadbiker
28-10-2009, 09:40
PS: ICH musste heuer um überhaupt Meisterschaft (Sportkegeln :D) spielen zu DÜRFEN einen Antidopingerklärung unterschreiben

Und die hast du unterschrieben, obwohl du dieses Medikament nimmst? :eek:
Oder hab ich da was falsch interpretiert?

Und wie hier schon gesagt:
Beim "Verschreiben" einfach den Arzt fragen, ob verboten oder nicht. Wenn der deppat tut (im Sinne von umständlich), ist er/sie eh der/die falsche und ich würde den Arzt wechseln.

zumperl
28-10-2009, 09:47
ist es so schwer, den arzt zu fragen, ob das medikament auf der liste der verbotenen medikamente steht - geht ja auch ganz einfach über das internet, und sollte es draufstehen, ein anderes zu nehmen, bzw. die nada zu kontaktieren???

wenn es so schwer ist, dann sollt derjenige überhaupt mit wettkämpfen aufhören. denn da muss er pünktlich die startnummer holen, pünktlich am start erscheinen, seine ausrüstung beisammen haben, den championchip bei sich haben (den er zuvor richtig eingeben musste) ...

Geh komm... ein bisserl am Boden bleiben bitte. Wennst heut zum Hautarzt gehst und der verschreibt Dir ein Corticoid zwecks am Hautausschlag (an einem Körperteil Deiner Wahl) dann rufst a nit gleich die Nada an und besorgst Dir a Ausnahmegenehmigung. Wenn jeder Hobbyathlet des tun würd, würdens in jedem Verband 1 und in der Nada 3 zusätzliche Mitarbeiter zur Bearbeitung brauchen...
Wenn heut wer zwecks der Hetz seinen Sport auch in Wettkämpfen ausüben will, dann heißt des nicht automatisch, dass er den ganzen Tag drüber nachdenkt was da zu tun und nicht zu tun wäre...

Doping is eine Sache und wenn´s nach mir geht sollens ordentlich aufräumen, aber die Hobbyathleten mit so an Schass sekkieren is a andere Sache...

temi
28-10-2009, 09:54
hab ich unterschrieben JA - wie alle :D
War in meiner Jugend starker Asthmatiker - hat sich mit den Jahren gelegt und jetzt habe ich max 2 Anfälle im Jahr! Für diese 2x wo ich das Notfallmedikament einsätze werde ich mir sicher keine Ausnahmegenehmigung holen wobei ich mir sicher bin, dass ich auch keine bekomme...
Ich laufe keine Gefahr mehr im Training kontrolliert zu werden (kann nur Kaderspieler treffen) und daher lässt sich jede Art von Medikation steuern...
... wie gesagt NICHT ZUR LEISTUNGSSTEIGERUNG

In der Anlage das Formular für eine Ausnahmegenehmigung! Möchte EINEN Hobbysportler - wirklich HOBBY - sehen, der das ausfüllt....
... und es muss spätestens 21 Tage vor dem geplanten Wettkampf eingereicht werden...

rookie2006
28-10-2009, 10:29
Trotzdem rechnet sich der Aufwand eines Hobbysportlers mit 1-2 Wettkämpfen für die Ausnahmegenehmigung nicht!
LG
Temi


nicht alle regeln im leben rechnen sich. wenn ich einen mitspieler im fussball entweder durch eine "krätsche" hinein, oder nachlaufen stoppen kann, kann ich mich auch nicht für die "krätsche" entscheiden, weils für mich wenig aufwand ist.

rookie2006
28-10-2009, 10:30
Doping is eine Sache und wenn´s nach mir geht sollens ordentlich aufräumen, aber die Hobbyathleten mit so an Schass sekkieren is a andere Sache...

bei so einer einstellung kommt mir einfach das :k:

sollen sich die hobetten halt vollhauen mit was auch immer :f::f:

Bernhard_K
28-10-2009, 10:38
Stimmt sicher bei Leuten die einmal beim Silvesterlauf mitmachen und dann vielleicht noch den Businessrun laufen.
Da wird sich niemand Gedanken machen ob er vorher beim Zahnarzt war oder vergleichbares...

Aber beim betreffenden Sportler war ja scheinbar schon ein bisserl mehr Vorbereitung und somit auch Auseinandersetzung mit dem Sport dahinter.

In der Liga erwarte ich mir schon, dass man die regeln kennt und einhält. (Gerade beim Thema astmaspray kann mir niemand erzählen, dass er das Verbot nicht kennt.)

temi
28-10-2009, 10:57
nicht alle regeln im leben rechnen sich. wenn ich einen mitspieler im fussball entweder durch eine "krätsche" hinein, oder nachlaufen stoppen kann, kann ich mich auch nicht für die "krätsche" entscheiden, weils für mich wenig aufwand ist.

Entscheiden kann ich mich auch für die Krätsche - muss, wenn ich erwischt werde mit den Konsequenzen leben!

Aus meiner Sicht beinnhaltet Doping - vorsätzliche Einnahme von Substanzen zur Leistungssteigerung!
Wenn in einem Laufbewerbe wie den VCM von den 40.000 Starten 10% ein Salberl nehme, welches zb Kortison enthält, Blutdruck senkende Pulverln, damit sie überhaupt leben können ect. interessiert das doch in Wirklichkeit niemanden!
Für AK Athleten beim IMA, die einfach nur finishen wollen gilt ähnliches, aber wenn AK Athleten noch schnell einen Hub aus der Spraydose nehmen um die Sauerstoffaufnahme zu erhöhen um vielleicht das Ziel Kona zu erreichen, DAS ist zu verurteilen und zu bestrafen!
Eine Hämorrhoidensalbe hat noch niemanden schneller gemacht, bringt aber unter Umständen einen positiven Dopingbefund!

Keine nationale Dopingorganisation könnte mit dem Ansturm von Ansuchen 21 Tage vor einem sportlichen Großereigniss fertig werden, wenn JEDER Hobbyathlet, der etwas "nimmt" seinen Antrag auf Sondergenehmigung einreicht!

eleon
28-10-2009, 11:09
die frage ist halt auch ob man lizenzsportler ist oder nicht.

und wenn hier die leut sagen dass das so eine grosse action sich eine ausnahmeregelung zu holen dann ist das auch lächerlich.

da muss man genau EIN fax an den verband schicken.

rookie2006
28-10-2009, 11:09
die frage ist überhaupt, ob die kleine dosis eines asthmasprays ausreicht, um positiv getestet zu werden. das mittelchen gibt es auch in tablettenform ...

temi
28-10-2009, 11:16
die frage ist halt auch ob man lizenzsportler ist oder nicht.

DAS ist der springende Punkt!
Diese Sportler werden hoffentlich die richtigen Schritte setzen, wenn sie in die Situation kommen, doch die "Auffüller" also der Großteil der Starter sollte sich mit damit nicht beschäftigen (müssen)!

temi
28-10-2009, 11:19
die frage ist überhaupt, ob die kleine dosis eines asthmasprays ausreicht, um positiv getestet zu werden. das mittelchen gibt es auch in tablettenform ...
Bin kein Arzt und kann daher die Frage nicht beantworten!
Weiß auch nicht, ob das Mittelchen die gleiche Wirkung hat!
Die Langläufer mit "Kälteasthma" nehmen auf jeden Fall den Spray....

dullidu
28-10-2009, 11:40
mhhmm...
also mir wurde die auskunft vom verband erteilt, dass man nicht für jedes rennen eine ausnahmeregelung brauch. ein aktueller befund eines facharztes (also momentan 2009) reicht solange es sich nicht um eine meisterschaft handelt. für meisterschaften müsste ich eine ausnahmeregelung einreichen.

hab auch keinen bock für alle 14 wettkämpfe die ich ca. im jahr mache jedesmal so nen wisch wegzuschicken. zudem ich wohl kaum im leistungsbereich mitmische. evtl. bei bauernbewerben aber sonst nicht :P.

nehme sultanol (lt. LFA 2 hübe vor dem sport), singulair (1x1) und xyzall (1x1) bei chron. asthma bronchiale.

tut jetz zwar 0 zur sache aber das ganze hier entwickelt sich wieder richtung allgemeiner diskussion.

lasst die kirche bitte mal im dorf.

SandrinaIlles
28-10-2009, 18:30
die frage ist halt auch ob man lizenzsportler ist oder nicht.

und wenn hier die leut sagen dass das so eine grosse action sich eine ausnahmeregelung zu holen dann ist das auch lächerlich.

da muss man genau EIN fax an den verband schicken.

beim powerman wurden ausschließlich lizenznehmer getestet.
und für die asthmasprays gibts eine vereinfachte ausnahmegenehmigung, klappt auch 10tage vorm wettkampf, wenn mans einreicht und wird rückwirkend (!) genehmigt (sofern VOR der dopingprobe eingereicht wurde).
wenn ich nur zweimal im jahr probleme mim asthma hab, gibts zwei möglichkeiten: im falle des falles bewusst auf wettkämpfe verzichten, ODER sich um eine ausnahmegenehmigung bemühn.
wem das zu bürokratisch ist, der soll daheimbleiben. manchmal kommts mir vor, da schreiben lauter 10jährige, die mama an der hand nehmen muss, um irgendeinen wisch zu kriegen und sowieso und überhaupt mal aus prinzip gegen ALLES sind.
dass das momentane system vielleicht nicht das gelbe vom ei ist, ist die eine sache. diese ausredensuche, warum man doch nicht, und der ganze aufwand, blablabla. wenn ch starte, erkläre ich mich mit den regeln einverstanden. KEINER zwingt mich, an wettkämpfen teilzunehmen.

weightlight
28-10-2009, 21:31
beim powerman wurden ausschließlich lizenznehmer getestet.
und für die asthmasprays gibts eine vereinfachte ausnahmegenehmigung, klappt auch 10tage vorm wettkampf, wenn mans einreicht und wird rückwirkend (!) genehmigt (sofern VOR der dopingprobe eingereicht wurde).
wenn ich nur zweimal im jahr probleme mim asthma hab, gibts zwei möglichkeiten: im falle des falles bewusst auf wettkämpfe verzichten, ODER sich um eine ausnahmegenehmigung bemühn.
wem das zu bürokratisch ist, der soll daheimbleiben. manchmal kommts mir vor, da schreiben lauter 10jährige, die mama an der hand nehmen muss, um irgendeinen wisch zu kriegen und sowieso und überhaupt mal aus prinzip gegen ALLES sind.
dass das momentane system vielleicht nicht das gelbe vom ei ist, ist die eine sache. diese ausredensuche, warum man doch nicht, und der ganze aufwand, blablabla. wenn ch starte, erkläre ich mich mit den regeln einverstanden. KEINER zwingt mich, an wettkämpfen teilzunehmen.

100% agree

Paul74
29-10-2009, 00:01
Kenne den Betroffenen persönlich und bin auch im selben Verein.
Es war bekannt das der Powerman sein Haupfwettkampf 09 war.
Nach dem Zieleinlauf gratulierte ich ihm zu seiner Leistung.
Bei diesem Small-talk machte er einen sehr nervösen Eindruck, worauf ich ihn angesprochen habe, und er meinte er hatte ne Dopingkontrolle und er sei sich nicht sicher ob dieser negativ ausfallen wird, da er vor einigen Tagen ein Schmerzmittel wegen Zahnschmerzen eingenommen habe.

Bin daher der Meinung das er keine Ausnahmegenehmigung hatte (warum sollte er dann das Asthmamittel verheimlichen?!) , wird sich aber noch rausstellen....

Obwohl mein Verein als auch der Triathlonsport negative Schlagzeilen machen, bin ich dennoch der Meinung das Dopingtest der einzige Weg zu einem faireren Sport sind. Sie schrecken potentielle Doper ab, bewegen eventuell den einen oder anderen zum Umdenken und ziehen das eine oder schwarze Schaf aus dem Verkehr.
Wie man sieht macht ein Test auch bei einem "nur" 19ten Sinn!
Die Meinung so manch anderer Forumteilnehmer die in diesem Fall das "sekkieren eines Hobetten" sehen kann ich nicht teilen.

temi
29-10-2009, 07:31
beim powerman wurden ausschließlich lizenznehmer getestet.
und für die asthmasprays gibts eine vereinfachte ausnahmegenehmigung, klappt auch 10tage vorm wettkampf, wenn mans einreicht und wird rückwirkend (!) genehmigt (sofern VOR der dopingprobe eingereicht wurde).
wenn ich nur zweimal im jahr probleme mim asthma hab, gibts zwei möglichkeiten: im falle des falles bewusst auf wettkämpfe verzichten, ODER sich um eine ausnahmegenehmigung bemühn.
wem das zu bürokratisch ist, der soll daheimbleiben. manchmal kommts mir vor, da schreiben lauter 10jährige, die mama an der hand nehmen muss, um irgendeinen wisch zu kriegen und sowieso und überhaupt mal aus prinzip gegen ALLES sind.
dass das momentane system vielleicht nicht das gelbe vom ei ist, ist die eine sache. diese ausredensuche, warum man doch nicht, und der ganze aufwand, blablabla. wenn ch starte, erkläre ich mich mit den regeln einverstanden. KEINER zwingt mich, an wettkämpfen teilzunehmen.

Sollte das in meine Richtung gegangen sein, so möchte ich nur anmerken, dass wenn ich einen Anfall am Wettkampftag hätte, ich diesen nicht bestreiten würde! Trotzdem würde mich interessieren, wie lange dieser Spray nach Einnahme nachweisbar ist! (wirken tut er nur sofort nach Einnahme)

SandrinaIlles
29-10-2009, 07:45
Sollte das in meine Richtung gegangen sein, so möchte ich nur anmerken, dass wenn ich einen Anfall am Wettkampftag hätte, ich diesen nicht bestreiten würde! Trotzdem würde mich interessieren, wie lange dieser Spray nach Einnahme nachweisbar ist! (wirken tut er nur sofort nach Einnahme)

hab sicher nicht gegen DICH gepostet - wollte nur klarstellen, dass ich dieses "ich kann doch nicht" und "nur für einmal" und "der ganze aufwand" ziemlich lächerlich finde.
deine frage ist berechtigt, in einem andren thread wurde von wurliwurm schonmal die frage aufgeworfen und überdies eine anfrage an die nada geschrieben - welche unbentwortet geblieben ist.
also der hustensaft aus der kindheit wird sicher keinen einfluss haben. mit jeglichen präparaten während der wettkampfzeit wär ich schon vorsichtiger (vielleicht startet man ja auch mal spontan bei einem wettkampf?). cortison ist laut arzt etwa 3 wochen nachweisbar (sofern inhaliert und keine verabreichung mit depotwirkung oder so). das wird aber wie wohl alles im medizinischen bereich individuellen schwankungen unterworfen sein. nur wird man ja auch ned einfach mal so asthmatiker und hat dann einen spray daheim. da muss man ohnehin vorher zum arzt. und für die ganzen nasentropferln gilt dann für mich: nehm ich dann eben ned. da muss man als sportler eben aufpassen.
bei einem medikament für zahnschmerzen versteh ichs auch nicht, denn wenns ein besonders starkes medikament ist (es gibt ja auch viele starke schmerzmittel, welche nicht auf der verbotsliste stehen, also wirds wohl ein noch wirksameres sein), dann war ich damit eh beim arzt und der kann mir dann einen wisch mitgeben. bzw. kann ich mich ja auch noch informieen, ob es seiner ansicht nach etwas ähnlich wirksames gibt, das nicht auf der verbotsliste steht.
ich versteh, dass da mal im einzelfall bei schmerzen nicht dran gedacht wird und man erst später draufkommt, dass das ned so gscheit war - aber dann muss man sich halt noch vr dem wettkampf drum kümmern, dass alles abgeklärt wird. tut man das nicht, muss man eben mit den konsequenzen rechnen ...

zusatz: die angesprochene substanz terbutaline ist ein asthmamedikament, die nada-medikamentenabfrage schweigt sich dazu aber aus ... ?

zumperl
29-10-2009, 08:18
Jetzt wo ich mich eh schon ausreichend exponiert hab, leg ich gleich nochmal eins drauf!!

Bei den Kosten für an Dopingtest können sie sich das Hobettentesten ganz einfach schenken! Die sollen die Tests auf die Kaderathleten beschränken und die entsprechend öfter testen, dann machts auch mehr Sinn.
Die leben davon (naja, davon leben is vielleicht übertrieben, aber zumindest dafür :-) da is das schon angebracht, dass sie sich ihre Gedanken machen über jedes Fieberzapferl.

Wenn sich heut ein Hobbyathlet volldröhnen will damit er in Klagenfurt die 9h Schallmauer erreichen kann, dann soll er doch bitte... wen interressierts denn was so ein armseliger Nasenbohrer macht um sein Ego zu befriedigen???

Ihr solltets Euch da nicht so wichtig nehmen, von wegen was nicht alles sein muss wenn ma Wettkämpfe bestreitet, bei an Wald- und Wiesenbewerb (und das sind alle außer Kitzbühl, überall sonst kann sich jeder hinstellen der sich früh genug anmeldet) in Österreich am Start zu stehen is für die meisten a Hetz und nix anderes. Was sollen die sich da stressen wegen irgendeinem Medikament das der Arzt verschreibt, des is doch völlig wertlos... und a Lizenz nimmt ma allein schon, weil´s billiger is als immer die Tageslizenz zu lösen, für die meisten hat das keinen anderen Grund...

Ihr die ihr da so laut schreit was für ein Wahnsinn diese Einstellung is, weil ja im Hobbybereich auch so viel eingefahren wird solltet mal darüber nachdeneken, dass es eben ein Hobby is und nicht mehr. Es interessiert keine Sau wer sich hinter den ersten 10 (oder gar 5?) in Klafu die Birne zudröhnt, warum dort kontrollieren???
Vorne is es relevant, da geht´s um Glaubwürdigkeit, um Sponsoren, um Vorbildwirkung... bei uns geht´s um das eigene Ego, dass der Sportminister Geld in die Hand nehmen soll für die Egopflege von ein paar Hobbytriathleten erscheint mir am Ziel vorbeigeschossen!

Im Spitzensport gehört ordentlich reingefahren, da sollt´s so schwer wie nur irgend möglich gemacht werden, das gibt der Sache die verlorene Glaubwürdigkeit wieder ein bisserl zurück... ich war drei Jahre im Nationalkader und hab genau 1!! Trainingskontrolle gehabt, mehr haben sie sich nicht geleistet (is zugegebener Maßen schon ein paar Jahre her).

temi
29-10-2009, 08:23
Mein Notfallmedikament - Berodual Dosieraerosol - steht auf der Verbotsliste!
Nachdem es sich bei Terbutaline um eine Substanz in einem Medikament handelt, ist vermutlich nur der Medikamentenname auf der Vorbotsliste zu finden!
Für "Kleinigkeiten" gibt es eh die Liste der erlaubten Medikamente!

Flo
29-10-2009, 08:30
...... meinte er hatte ne Dopingkontrolle und er sei sich nicht sicher ob dieser negativ ausfallen wird, da er vor einigen Tagen ein Schmerzmittel wegen Zahnschmerzen eingenommen habe.

Voltaren, Parkemed, Tramal, Novalgin.....ist alles erlaubt.
Was hat der gute Mann den vom Arzt verschrieben bekommen?
Dipidolor ?:rofl:

SandrinaIlles
29-10-2009, 08:35
Es interessiert keine Sau wer sich hinter den ersten 10 (oder gar 5?) in Klafu die Birne zudröhnt, warum dort kontrollieren???
Vorne is es relevant, da geht´s um Glaubwürdigkeit, um Sponsoren, um Vorbildwirkung... bei uns geht´s um das eigene Ego, dass der Sportminister Geld in die Hand nehmen soll für die Egopflege von ein paar Hobbytriathleten erscheint mir am Ziel vorbeigeschossen!


hmmm ... also MICH interessierts - weil ich auch in meiner pimperl-leistungsklasse (10h+ am IRONMAN) einen wettkampf haben möchte - und in einem wettKAMPF gehts doch um die bessere leistungsfähigkeit eines athleten und nicht um die bessere pharmafirma - zumindest nach jetzigem reglement. und solange es dieses reglement gibt, sollen sich verdammt nochmal ALLE dran halten müssen.
und die jetzigen profis haben auch mal als hobbeten angefangen. die müssten dann mit dem doping aufhören, wenns groß werden, oder was???
übrigens: bist du dir sicher, dass nicht gerade leute wie ich, die nicht sportlich schon so weit wie die richtig guten sind, auch vorbildwirkung haben? für die einsteiger, für die ganz jungen? weil ich eben "greifbarer" bin, leistungsmäßig wie räumlich nicht so weit entfernt? und dass man sich da schon auch daran orientiert, was die hobbetenklasse so treibt?
wer fängt denn dann noch mit sport an, wenn man gleich beim einstieg sieht, wohin das führt und dass ja wirklich "eh alle gedopt sind". dann glaubt man vielleicht, ein langdistanzrennen kann man ohne doping gar nicht schaffen und bleibt auf der couch sitzen. super.

SandrinaIlles
29-10-2009, 08:37
Mein Notfallmedikament - Berodual Dosieraerosol - steht auf der Verbotsliste!
Nachdem es sich bei Terbutaline um eine Substanz in einem Medikament handelt, ist vermutlich nur der Medikamentenname auf der Vorbotsliste zu finden!
Für "Kleinigkeiten" gibt es eh die Liste der erlaubten Medikamente!

stimmt, aber ich find auch die medikamentennamen, unter denen der wirkstoff verkauft wird, nicht (Brethine, Bricanyl, or Brethaire)


Voltaren, Parkemed, Tramal, Novalgin.....ist alles erlaubt.
Was hat der gute Mann den vom Arzt verschrieben bekommen?
Dipidolor ?:rofl:

ich neige ja zu glauben, die aussage mit dem schmerzmittel war nur eine schutzbehauptung, terbutaline ist ein anti-asthmatikum.

zumperl
29-10-2009, 09:02
hmmm ... also MICH interessierts - weil ich auch in meiner pimperl-leistungsklasse (10h+ am IRONMAN) einen wettkampf haben möchte - und in einem wettKAMPF gehts doch um die bessere leistungsfähigkeit eines athleten und nicht um die bessere pharmafirma
übrigens: bist du dir sicher, dass nicht gerade leute wie ich, die nicht sportlich schon so weit wie die richtig guten sind, auch vorbildwirkung haben? für die einsteiger, für die ganz jungen? weil ich eben "greifbarer" bin, leistungsmäßig wie räumlich nicht so weit entfernt?

Natürlich interessierts Dich, hab ich ja schon gesagt, an Wettkämpfen teilzunehmen is Ego-Pflege (da nehm ich mich natürlich nicht aus, aus dem selben Grund geb ich mir das auch, sonst könnt ich auch immer nur daheim Laufen gehen etc.)!! Aber warum sollt Vater Staat dafür Geld in die Hand nehmen??
Ich freu mich über eine gute Leistung, ich schau in den Spiegel und weiß sie gehört mir. Ob einer vor oder hinter mir voll war oder nicht interessiert mich nicht die Bohne, find ich einfach nur armselig...

Es mag schon sein, dass auch Du Vorbildwirkung in Deinem unmittelbaren Umfeld hast, aber ich seh den Kontext nicht. Weil Du nicht getestet wirst als Hobbyathlet nimmt Dein unmittelbares Umfeld an Du bist ein Hormonbomber?? Das seh ich nicht...

rookie2006
29-10-2009, 09:24
siehe Kohl: Im Spitzensport ist wurst obst 3 mal oder 170 mal testest - ALLE Lizenznehmer gehören bei Wettkämpfen in den Testpool.

Ansonsten könnt ma die WK Kontrollen gleich lassen, denn da dawischens nur die Bauernopfer.

weightlight
29-10-2009, 10:24
Ansonsten könnt ma die WK Kontrollen gleich lassen, denn da dawischens nur die Bauernopfer.

Andi Bauer = Bauernopfer? Wohl kaum.
Betroffener "Sportler" gibt auf der Vereinshomepage (sein Profil war noch vor wenigen Tagen online) als größte Erfolge diverse regionale Bergzeitfahren und dgl. an. Der wusste schon genau was er genommen hat.
Die Geschichte mit der Vorahnung einer positiv abgegebenen Probe nach dem Wettkampf habe ich auch so gehört.
Für mich sind das einfach nur Charakterschweine die sich bei keiner Veranstaltung mehr sehen lassen sollten.

Verstehen kann ich die Leute nicht die das im Hobbysport in Ordnung finden oder auch nur akzeptieren. Die sind entweder selbst so geeicht wie die Gedopten oder haben kein Selbstwertgefühl. Wer lässt sich sonst beim Wettkampf von jemand anderen schlagen der vielleicht schlechter ist als man selbst und sagt dann noch: macht doch nichts?:confused:
Wieso nimmt man dann überhaupt wo teil?

zumperl
29-10-2009, 11:01
Verstehen kann ich die Leute nicht die das im Hobbysport in Ordnung finden oder auch nur akzeptieren. Die sind entweder selbst so geeicht wie die Gedopten oder haben kein Selbstwertgefühl. Wer lässt sich sonst beim Wettkampf von jemand anderen schlagen der vielleicht schlechter ist als man selbst und sagt dann noch: macht doch nichts?:confused:
Wieso nimmt man dann überhaupt wo teil?

Nachdem ich die Linie vertreten hab fühl ich mich jetzt einfach mal angesprochen...

Ich finds weder in Ordnung noch akzeptier ich es. Mein Selbstwertgefühl is ganz in Ordnung, ich definier meine Leistung aber nicht unbedingt über die Leistung anderer. Natürlich will ich auch gewinnen wenn ich mich wo hinstell, eh klar. Aber was soll ich mir Gedanken darüber machen ob da jetzt einer unsauber unterwegs war oder nicht??

Ich seh nur nicht wo der Sinn in Kontrollen im Hobbybereich liegt, außer in der Befriedigung für ein paar einzelne die sich ein bisserl zu ernst nehmen in ihrem Hobby.
Kontrollen im großen Stil für die jeweilige nationale Spitze (den Kader halt) und dort dafür oft und auch im Training, das macht Sinn.
Im Hobbysport erwischts meistens die Oberehrgeizeierbären die echt glauben dass das notwendig ist (und die gehn mir am Arsch vorbei) und dann noch ein paar die Ahnungslos waren, irgendwas einnehmen und wie die Jungfrau zum Kind kommen und des is echt unnötig.

eleon
29-10-2009, 11:10
man setze bei den wettkämpfen das startgeld um 20% in die höhe und mache damit verpflichtend doping-tests.

dies muss eine veranstalterpflicht werden. genauso wie streckensicherung. also die sicherung eines fairen wettkampfs.

ohne entsprechenden anti-doping-massnahmen sollte ein veranstalter nie und nimmer eine veranstaltungserlaubnis seitens des verbands bekommen.

temi
29-10-2009, 11:25
OK - angenommen es wird jeder kontrolliert - welche Konsequenzen gibt es für gedopte Hobbysportler? Sperre? Wer kontrolliert bei der nächsten Anmeldung ob die Daten richtig sind? Kann ich mich nicht unter jeden x beliebigen Namen anmelden?
Ich persönlich verstehe nicht, was mit einer Kontrolle eines Sportlers in den hintesten Rängen bezweckt werden soll :confused:

revilO
29-10-2009, 11:55
man setze bei den wettkämpfen das startgeld um 20% in die höhe und mache damit verpflichtend doping-tests.

dies muss eine veranstalterpflicht werden. genauso wie streckensicherung. also die sicherung eines fairen wettkampfs.

ohne entsprechenden anti-doping-massnahmen sollte ein veranstalter nie und nimmer eine veranstaltungserlaubnis seitens des verbands bekommen.
das Thema hatten wir doch schon

niemand der dopen will, wird von Dopingkontrollen bei Wettkämpfen abgehalten, er wird lediglich im Vorfeld vorsichtiger agieren

letztlich sind also Wettkampfkontrollen komplett überflüssig, weil erwischen werden sie dann diejenigen, die gar nicht aufgrund von Leistungssteigerung irgendwelche verbotenen Mittel genommen haben oder die, denen alles wurscht is (ein paar Depperte werden auch dabei sein)

eleon
29-10-2009, 12:06
das Thema hatten wir doch schon

niemand der dopen will, wird von Dopingkontrollen bei Wettkämpfen abgehalten, er wird lediglich im Vorfeld vorsichtiger agieren

letztlich sind also Wettkampfkontrollen komplett überflüssig, weil erwischen werden sie dann diejenigen, die gar nicht aufgrund von Leistungssteigerung irgendwelche verbotenen Mittel genommen haben oder die, denen alles wurscht is (ein paar Depperte werden auch dabei sein)

mir gehts hauptsächlich um die amateure. die profis und elite sind mir ziemlich egal.

denn leute mit zu wenig marie, zu wenig wissen und zu wenig struktur würden auch im wettkampf erwischt werden.

eleon
29-10-2009, 12:11
OK - angenommen es wird jeder kontrolliert - welche Konsequenzen gibt es für gedopte Hobbysportler? Sperre? Wer kontrolliert bei der nächsten Anmeldung ob die Daten richtig sind? Kann ich mich nicht unter jeden x beliebigen Namen anmelden?
Ich persönlich verstehe nicht, was mit einer Kontrolle eines Sportlers in den hintesten Rängen bezweckt werden soll :confused:

ist das jetzt ernst gemeint!?

zumindest im triathlon löst jeder athlet eine (tages)lizenz. heisst er unterliegt auch der fuchtel des verbands.

startlistenabgleich mit einer sperrliste ist genau eine arbeit von 2min (mit excel)

das spielchen mit einer falschen/anonymen anmeldung könnte auch ganz leicht umgangen werden in dem man eine lichtbildkontrolle durchzieht. das sollte ja eigentlich eh vorgeschrieben sein. passiert auch bei vielen rennen.

gerade in radsportarten wie wettkampfbetriebenem rad u. triathlonsport kennt man sich. zumindest lokal. ein paar übermotivierte mitsportler gibts immer die einen erkennen und verraten (siehe z.b. lcc herbstmarathon 2008)

alles eine frage des wollen.

SandrinaIlles
29-10-2009, 12:25
alles eine frage des wollen.

dieser satz stellt wohl die antwort auf praktisch alle einzeldiskussionspunkte hier dar.

CoFFeeCup
29-10-2009, 13:22
Hallo,
der thread hat meine aufmerksamkeit erregt , da ich im moment vermutlich auch "dope".
Muss ein asthma mittel zur theraphie nehmen da meine atmung nicht so ist wie sie sein soll (~75% leistung ohne medikamente). im dezember erfolgt die kontrolle und ein stresstest.
beim KIMA dieses jahr bin ich unter der dusche fast gestorben weil ich fast keine luft mehr bekam und mir die lunge raus gehustet habe detto bei sehr intensiven sachen.

wenn es bei herrn bauer auch so wahr (befund, test,etc.) würde ich die kirche im dorf lassen.

wenn hobbeten absichtlich dopen sind sie in meinen augen sowieso armer schlucker...da muss er sich dopen um sein selbstwertgefühl zu erhöhen...den was anderes kann es ja nicht sein wie geld...AUSNAHMEn zb. hawaii quali wo anderen ein startplatz weggedopt wird

SandrinaIlles
29-10-2009, 13:32
der thread hat meine aufmerksamkeit erregt , da ich im moment vermutlich auch "dope".
Muss ein asthma mittel zur theraphie nehmen da meine atmung nicht so ist wie sie sein soll (~75% leistung ohne medikamente). im dezember erfolgt die kontrolle und ein stresstest.

wie kommst du drauf, dass du dopst? nimmst du noch bei wettkämpfen teil? oder bist du im moment nur damit beschäftigt, dein asthma richtig in den griff zu bekommen und beantragst als lizenznehmer eine TUE für nächstes jahr, bzw. hast ansonsten eine bestätigung vom arzt (irgend jemand muss dir das medikament ja auch verschreiben!) ?

Croco-Hü
29-10-2009, 15:30
man setze bei den wettkämpfen das startgeld um 20% in die höhe und mache damit verpflichtend doping-tests.

dies muss eine veranstalterpflicht werden. genauso wie streckensicherung. also die sicherung eines fairen wettkampfs.

ohne entsprechenden anti-doping-massnahmen sollte ein veranstalter nie und nimmer eine veranstaltungserlaubnis seitens des verbands bekommen.

DAS ist ein wort:toll:
Nach revilo müssten ja auch radarfallen abgebaut werden weil alle trotzdem rasen.
na i glaub dass ein gewisses eigeninteresse als veranstalter seinen klaren blick trübt;)

ich finde die diskusion echt spannend, da prallen die gegensätze voll aufeinander,
dem einen sind gedopte profis wurscht,
der andere findet vollgstopfte hobbler zu unrecht (zumindest auf staatskosten) verfolgt.

wenn man den üblichen ablauf betrachtet ist es (danke, trifeminine) schon meistens so, dass aus nachwuchsfahrern und hobblern mal pro's werden.
deswegen sollte gerade der hobby- und nachwuchs bereich komplett sauber gehalten werden.
wenn man sieht mit welchem ehrgeiz und aufwand sich die hobby leistungssportler heute messen,
haben deren ergebnise offenbar einen großen, wenn auch nicht materiellen wert.
ist doch völlig realitätsfern an einem bewerb teilzunehmen,
vollgas am limit für nix als das ego zu kämpfen und dann ist es egal ob der knapp vor dir aufgedonnert ist.
sorry zumperl, das nehm i dir nicht ab.

deswegen wäre mehr verständnis für anti doping maßnahmen angebracht, auch wenn das hobby sportlern unbequem erscheint.
der unangenehme bürokratische aufwand ist leider nötig,
weil sich sonst jeder, auch der/die bewußt dopende, im nachhinein formlos auf medizinische notwendigkeit berufen könnte.
also werd ma wohl das opfer bringen müssen

temi
29-10-2009, 15:47
wenn man den üblichen ablauf betrachtet ist es (danke, trifeminine) schon meistens so, dass aus nachwuchsfahrern und hobblern mal pro's werden.
deswegen sollte gerade der hobby- und nachwuchs bereich komplett sauber gehalten werden.
wenn man sieht mit welchem ehrgeiz und aufwand sich die hobby leistungssportler heute messen,
haben deren ergebnise offenbar einen großen, wenn auch nicht materiellen wert.
.....
Stimme ich zu 100% zu
aber...
... ich bleibe dabei, dass ICH ein Problem bei positiven Dopingkontrollen im Hobbybereich sehe!
Nehmen wir mal den VCM her - ich würde grob schätzen, dass von den 40.000 Startern mehr als 1000 eine positive Probe abgegeben hätten!
Frage: der 45jährige Rechtsanwalt, der 1x einen Marathon finishen möchte - glaubt wirklich der reicht ein Medikament ein?
Detto der 35 jährige Hilfsarbeiter, die 40jährige Sekretärin ect.
Bei so einem Bewerb möchten fast 90% "nur" finishen und kümmern sich wirklich nicht um Doping und verschwenden sicher nicht mal einen Gedanken daran - egal ob sie jetzt ein Medikament genommen haben oder nicht
Wenn so jemand "erwischt" wird, kommt die gesamte Szene in Veruf und der Erwischte hatte sich sicher nichts böses gedacht! Schon mal diesen Aspekt in Erwägung gezogen?
Ich betone nochmals, dass ich ein GEGNER von DOPING bin und selbst darauf achte!
Ich würde ALLE Stockerlplätze, Qualiplätze zwingend zu einer Dopingkontrolle holen und bei Misachtung sperren, aber XY auf Platz 32.000 weil der Zufallsgenerator ihn ausgewählt hat...
... schade um die Kosten - diese besser in die Nachwuchsförderung investieren

eleon
29-10-2009, 15:53
Stimme ich zu 100% zu
aber...
... ich bleibe dabei, dass ICH ein Problem bei positiven Dopingkontrollen im Hobbybereich sehe!
Nehmen wir mal den VCM her - ich würde grob schätzen, dass von den 40.000 Startern mehr als 1000 eine positive Probe abgegeben hätten!
Frage: der 45jährige Rechtsanwalt, der 1x einen Marathon finishen möchte - glaubt wirklich der reicht ein Medikament ein?
Detto der 35 jährige Hilfsarbeiter, die 40jährige Sekretärin ect.
Bei so einem Bewerb möchten fast 90% "nur" finishen und kümmern sich wirklich nicht um Doping und verschwenden sicher nicht mal einen Gedanken daran - egal ob sie jetzt ein Medikament genommen haben oder nicht
Wenn so jemand "erwischt" wird, kommt die gesamte Szene in Veruf und der Erwischte hatte sich sicher nichts böses gedacht! Schon mal diesen Aspekt in Erwägung gezogen?
Ich betone nochmals, dass ich ein GEGNER von DOPING bin und selbst darauf achte!
Ich würde ALLE Stockerlplätze, Qualiplätze zwingend zu einer Dopingkontrolle holen und bei Misachtung sperren, aber XY auf Platz 32.000 weil der Zufallsgenerator ihn ausgewählt hat...
... schade um die Kosten - diese besser in die Nachwuchsförderung investieren

ich denke es ist jedem bewusst dass man im hobbybereich maximal im erweiterten altersklassen-podium bzw qualifkationsbereich testen sollte.

denn darunter betrügt man im seltensten fall seine gegner (ausnahme stammtischwette) sondern maximal sich selbst.

:wink:

Croco-Hü
29-10-2009, 15:54
hast recht, schad um die kosten !
irgendein limit muss man schon ziehen.

zB tests werden gelost aus dem ersten drittel der teilnehmer

das problem ist hier ein nahtloser übergang von
breitensport - hobbysport - leistungssport - profisport

was nicht sein darf:
leistungs(hobby)sportler, die sich unter dem schutzmantel ihres nach außen vorgetäuschten hobbettentums ungehindert gedopt in szene setzten

lotusblume
29-10-2009, 16:05
....hm,


was genau ist denn diese "Nachwuchsförderung"???

Aufzucht von Jungradlern
Kinderrennen veranstalten
Kasperltheater
oder doch Mädchenradsport
Sponsorensuche
einzelne Jungathleten unterstützen


ich meine mich nur zu erinnern, dass die "Erwischten prominenten Profis" jo ah no net so alt waren.....

revilO
29-10-2009, 16:28
DAS ist ein wort:toll:
Nach revilo müssten ja auch radarfallen abgebaut werden weil alle trotzdem rasen.
na i glaub dass ein gewisses eigeninteresse als veranstalter seinen klaren blick trübt;)
wenn ich vorher jedem Raser sage, dass exakt dort eine aktive Radarkontrolle steht und Schnellfahren auch geahndet wird, dann wird kaum einer von den Rasern hineinfahren (vor allem, wenn der Schein zwei Jahre weg ist, um das mit einem Dopingvergehen zu vergleichen)

und wer bei Radmarathons oder Dorftriathlons Dopingkontrollen möchte, dem ist nicht zu helfen


ich denke es ist jedem bewusst dass man im hobbybereich maximal im erweiterten altersklassen-podium bzw qualifkationsbereich testen sollte.
jedem offenbar nicht

CoFFeeCup
29-10-2009, 17:51
wie kommst du drauf, dass du dopst? nimmst du noch bei wettkämpfen teil? oder bist du im moment nur damit beschäftigt, dein asthma richtig in den griff zu bekommen und beantragst als lizenznehmer eine TUE für nächstes jahr, bzw. hast ansonsten eine bestätigung vom arzt (irgend jemand muss dir das medikament ja auch verschreiben!) ?

nein dieses jahr nicht mehr
ja werde nächstes jahr an bewerben teilnehmen
ja habe ein rezept vom arzt, aber das reicht ja noch nicht aus?
Also wenn ich rein theoretisch beim wildsau run oder sonst einer veranstaltung mitmache und a)getestet werde und b) das Medikament nicht bei der NADA melde, weil es mir zuviel Aufwand ist wäre ich c) gedopt mit allen sanktionen?...

eleon
29-10-2009, 17:57
nein dieses jahr nicht mehr
ja werde nächstes jahr an bewerben teilnehmen
ja habe ein rezept vom arzt, aber das reicht ja noch nicht aus?
Also wenn ich rein theoretisch beim wildsau run oder sonst einer veranstaltung mitmache und a)getestet werde und b) das Medikament nicht bei der NADA melde, weil es mir zuviel Aufwand ist wäre ich c) gedopt mit allen sanktionen?...

der wild-sau-lauf ist sicher keine vom österreichischen leichtathletikverband gestützte veranstaltung

solang du keiner (tages)lizenz unterliegst kannst auch nicht sanktioniert werden

medikament melden ist kein aufwand sondern genau EIN fax - mich nervt dieses argument

oder du sagst deinem arzt du bist sportler u. er soll dir was alternatives geben wenn möglich. wenn nicht bekommst sowieso eine ausnahmenregelung durch die nada

Croco-Hü
29-10-2009, 18:01
klar,
stell dich mal zur 200m marke des schwechater rm,
dieser "Dorfveranstaltung", wo die "hobbyfahrer" mit 55km/h reinblasen;)

völlig wurscht wer da vorne ist ?
für die besten 100 sicher nicht.

kontrollen könnten so einen marathon etwas fairer machen.
vor allem, weil in diesem bereich nicht mit supermodernen, nicht nachzuweisenden mitteln gearbeitet wird.
gibts tatsächlich bei hobby bewerben weniger platz für fairness als bei profis?

eleon
29-10-2009, 18:11
klar,
stell dich mal zur 200m marke des schwechater rm,
dieser "Dorfveranstaltung", wo die "hobbyfahrer" mit 55km/h reinblasen;)

völlig wurscht wer da vorne ist ?
für die besten 100 sicher nicht.

kontrollen könnten so einen marathon etwas fairer machen.
vor allem, weil in diesem bereich nicht mit supermodernen, nicht nachzuweisenden mitteln gearbeitet wird.
gibts tatsächlich bei hobby bewerben weniger platz für fairness als bei profis?

da gehört vorher mal eine transparente sportordnung für radtouristikveranstaltungen her. sonst wird das ganze noch absurder.

revilO
29-10-2009, 18:28
Beim Großteil aller Radmarathons wird nicht einmal überprüft, ob jemand die korrekte Strecke gefahren ist. Was soll dann ein Dopingtest für einen Sinn machen? Bei Radmarathons geht es nur um die persönlich erbrachte Leistung und nichts anderes, das sollte endlich begriffen werden.

(bei der Österreichischen Radmarathonmeisterschaft, die ich persönlich zwar für eine der größten Schnapsideen halte, hat sie natürlich einen Sinn, aber dort muss auch eine Tageslizenz gelöst werden, wenn man in die Meisterschaftswertung aufgenommen werden möchte)

SandrinaIlles
29-10-2009, 18:42
medikament melden ist kein aufwand sondern genau EIN fax - mich nervt dieses argument

hier zu posten ist jedenfalls mehr aufwand.
ich verstehs nicht.

Croco-Hü
29-10-2009, 18:44
Beim Großteil aller Radmarathons wird nicht einmal überprüft, ob jemand die korrekte Strecke gefahren ist. Was soll dann ein Dopingtest für einen Sinn machen?

also wenn vorne wer abschneidet würd das sicher auffallen und von den sportlern selbst geahndet.
so was gabs- im hinteren bereich immerhin auch schon bei eliterennen, so what ?
der sinn des tests liegt im schutz derer, die sauber antreten.



Bei Radmarathons geht es nur um die persönlich erbrachte Leistung und nichts anderes, das sollte endlich begriffen werden.


diese persönliche leistung wird nicht alleine gegen die uhr erbracht sondern im wettbewerb mit anderen, mit denen wir uns messen.
es zählt daher die leistung in relation zu den übrigen Teilnehmern,
ihr faires verhalten ist vorraussetzung für die bewertung der persönlichen leistung.

ergebnissliste, siegerehrung, preise,...
auch wenns nicht so heissen darf, es ist ein rennen
ich erwarte nicht, dass das "endlich begriffen" wird;)

revilO
29-10-2009, 19:11
im Radmarathonsport benötigt die überwiegende Mehrheit der Starter die Konkurrenz nur, um das Beste aus sich selbst herauszuholen, was die Konkurrenz dabei einwirft oder sonst an unfairem Verhalten an den Tag legt (da gebe es viel mehr zu beanstanden, als an den paar Dopingkasperln, die man eh nicht erwischt), is dabei weitestgehend irrelevant

tschiffi
30-10-2009, 14:06
wo zieht man die grenze zwischen "hobette" und "pro" ?
sind hobetten mit lizenzen dann hobprotten ?

wirft man hobprotten und pro's in einen topf ?
oder hobetten und hobprotten ?

Weight Weenie
30-10-2009, 14:32
Die Grenze ist doch ganz klar geregelt.

Sobald ich auschließlich von den Einnahmen duch Ausübung meines Sportes leben muss -> Pro.

jour-li
30-10-2009, 14:37
a hobette hat prinzipiell ka lizenz und derf sich reinzwitschern was sie will - und wenn sie deshalb tot umfällt is es wurscht und interessiert keinen

ein lizenzfahrer ( von mir aus pro) muss sich an regeln halten, die jederzeit kontrolliert werden können

deshalb dürfen lizenzfahrer auch nicht an radtoristikveranstaltungen teilehmen - weils dort u.a. einfach keine kontrollen und keine echten gültigen regeln gibt.

ich hab das lang net verstanden, aber je tiefer ich in die materie eintauche, desto besser kann ichs verstehen.

wenn die hobbyfahrer wollen, dass die marathons sauberer werden, dann muss eben genug druck auf die veranstalter entstehen, dass die marathons auch als rennen angemeldet werden - und dann wird es auch da und dort dopingkontrollen geben.

wenn nicht bleibt alles wie es ist und ihr werdet weiter gegen gesperrte dopingsünder und aufdrogierte hobbeten fahren müssen

revilO
30-10-2009, 16:51
Die Grenze ist doch ganz klar geregelt.

Sobald ich auschließlich von den Einnahmen duch Ausübung meines Sportes leben muss -> Pro.
ein Radprofi ist einer, der an Profiradrennen teilnimmt (weil er die Berechtigung und das Können dazu hat - aus meiner Sicht sind das weitestgehend Pro-Tour-Veranstaltungen mit einigen wenigen Ausnahmen), unabhängig davon, was er sonst noch in seinem Leben macht oder womit er sein Geld sonst noch verdient, selbst wenn er allein mit seiner Leistung im Radsport gar nix verdient

es gibt aber auch Sportler, die mit dem Radsport ihr Geld verdienen (Ultradistanzfahrer, etc...) und die man als professionelle Radfahrer bezeichnen könnte, Radprofis sind sie aus meiner Sicht aber nicht

El Geraldo
30-10-2009, 18:54
ich denke es ist jedem bewusst dass man im hobbybereich maximal im erweiterten altersklassen-podium bzw qualifkationsbereich testen sollte.

denn darunter betrügt man im seltensten fall seine gegner (ausnahme stammtischwette) sondern maximal sich selbst.

:wink:

dem stimme ich zu 100% zu. bzgl Aufwand - viele von uns trainieren 10 und mehr Stunden, denken während des Tages immer an Training, Gewicht, Ernährung und wos was I no - dann kann man die liebe Apothekerin des Vertrauens auch fragen ob die Chemie auf der Doppingliste steht oder net. Jene die diese Zeilen lesen sind vermutlich auch im Umgang mit der EDV vertraut und finden die Antwort auch im großen weiten netz.:U::U:

radsportfieber
02-11-2009, 21:33
Also ich weiß nicht warum diese Diskussion bei diesem Thema so hin und her schwankt. Als gäbe es nur Profis und alles andere wären nur wie ihr oft so sagt Wellness-Sportler.

Für mich ist die Einteilung ganz einfach: Profis, Amateure, Hobbysportler.

Im Radsport wäre das für mich zB so:

Profis (Pro-Tour, Pro-Conti und von mir aus auch Conti-Fahrer), die zumindest einen Teil ihres Lebensunterhalts mit Sport verdienen

Amateure (Elite-Fahrer und Fahrer der Kategorie Amateure mit Lizenz)

Hobbysportler: Marathonfahrer, die keine Rennen fahren.

Im Triathlon ist es nicht viel anders.

Profis: Pro-Lizenznehmer - ob sie davon leben können ist eine andere Sache

Amateure: Ambitionierte Age-Grouper mit Lizenz

Hobbysportler: Agegrouper ohne Lizenz

Denke das ist eine plausible Einteilung. Lizenzsportler haben sich den Richtlinien der Verbände und den Dopingregularien zu unterwerfen und sind dann auch dafür verantwortlich, diese auch einzuhalten.

Ob es einen Sinn macht, Lizenznehmer und Nicht-Lizenznehmer in gleichen Kategorien starten zu lassen, ist dahingestellt.

PicassoBiker95
03-11-2009, 19:28
ich find dopen is voll der scheiß !!! entweder man hat die ausdauer um die 250km zu fahrn oda man lesst es !!!
sport sollte fair bleiben und nich dur i-welchen medikamente oder dopings beeinflusst werden

Riodono
17-11-2009, 09:04
medikament melden ist kein aufwand sondern genau EIN fax - mich nervt dieses argument

also so einfach gings bei mir nicht. wollte meinen asthmaspray genhemigen doch der arzt hat mir gleich mal gesagt dass die nada mögicherweise einen provokationstest fordert den er nicht durchfürht da es ihm zu blöd ist. also müsst ich dafür noch einen arzt aufsuchen und mich diesem unguten provokationstest unterziehen.
aber mal schauen was rauskommt

Max
17-11-2009, 12:33
dieser ungute provokationstest besteht einfach darin, dass du 1-2 min ein reizgas einatmest, dass du weder riechst noch wirklich spürst, und dann kontrolliert in ein röhrchen bläst. wenn unter standardisierten bedingungen deine lungenfunktion unter einem gewissen schwellenwert liegt, kriegst die TUE. das ist wirklich nicht so schwer wie eine transportgenehmigung für radioaktives material zu bekommen.

sorry. kann mir vorstellen, dass sich ein hobbyathlet bis zu nem gewissen grad denkt "oida mir is der dreck tuttl", aber rein rechtlich gesehen hättest du's tun müssen

wir sind uns wohl eh alle einig, dass es sich hier vermutlich ned um einen groß geplanten sportbetrug gehandelt hat, sondern um eine fahrlässigkeit. aber auch wennst formel-1 weltmeister bist, aber keinen deckel hast, hast bei ner verkehrskontrolle ein gröberes problem, während die zittrige alte oma mit deckel weiterfahren darf.

whoknowsme
17-11-2009, 12:59
aber auch wennst formel-1 weltmeister bist, aber keinen deckel hast, hast bei ner verkehrskontrolle ein gröberes problem, während die zittrige alte oma mit deckel weiterfahren darf.

http://www.focus.de/sport/formel1/motorsport-formel1-weltmeister-piquet-muss-zurueck-in-die-fahrschule_aid_278904.html

NoBless
17-11-2009, 13:05
also so einfach gings bei mir nicht. wollte meinen asthmaspray genhemigen doch der arzt hat mir gleich mal gesagt dass die nada mögicherweise einen provokationstest fordert den er nicht durchfürht da es ihm zu blöd ist. also müsst ich dafür noch einen arzt aufsuchen und mich diesem unguten provokationstest unterziehen.
aber mal schauen was rauskommt

Da sieht man wie leicht ein Asthma Spray verschrieben wird, ich musste einen Provokationstest machen (ist schon ein Erlebnis wenn die Notfallmedikation nicht sofort anschlägt :k:) um überhaupt meine Medikation mit dem Arzt abzustimmen.

El Geraldo
17-11-2009, 22:30
Da sieht man wie leicht ein Asthma Spray verschrieben wird, ich musste einen Provokationstest machen (ist schon ein Erlebnis wenn die Notfallmedikation nicht sofort anschlägt :k:) um überhaupt meine Medikation mit dem Arzt abzustimmen.

Dann hast Dir den Spray aber auch verdient - is vermutlich net immer so, weil kann ja net sein dass das sooooo viele der Top Sportler (und selbsternannten) Astma haben :D

- Gerald, hat kein Astma

adal
18-11-2009, 21:18
... während die zittrige alte oma mit deckel ...

:eek::p:D

rookie2006
18-11-2009, 21:27
:eek::p:D
adal is back