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  1. #1
    unterirdisch schnell Avatar von Mauline
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    Fragen über Fragen??

    Hi,

    ich schau mir grad den Triathlon in Klagenfurt und da sind mir folgende Dinge aufgefallen:

    *) warum dürfen die nicht im Windschatten fahren?? War das schon immer so?
    *) warum ist die Geometrie von den Radln so anders? Welche Vorteile gegenüber RR z.B.?
    *) warum sitzen die Herren (eigentlich alle, die ich gesehen habe) eigentlich sehr extrem auf der Sattelspitze und stellen den Sattel net gleich weiter nach vorne?

    Und zum Schluß muß ich sagen, daß ich alle, die das Mitmachen echt bewundere - die Distanzen sind ja echt a Wahnsinn!!

    Sorry für die (vielleicht dummen) Fragen, aber woher soll ich das denn wissen

    Mauli
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    Maulwurf of the Year
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  2. #2
    Bürgerl. Name: Paolo Quer Avatar von Gatschbiker
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    Triathlon im eigentlichen Sinn ist ein Sport für Einzelkämpfer.
    Keine Hilfe von Außen oder von anderen Teilnehmern.
    Da Windschattenfahren extremen Vorteil bringt, ist es verboten.

    Die Räder sind auf Aerodynamik (Rad und Sitzposition) optimiert. Daher der Unterschied zum Rennrad, damit muss man ja auch zB. sprinten können.

    Der extremste "Am Spitz Sitzer" ist der Olaf Sabatschus. Ich nehme an er fühlt sich so wohl!

    LG
    Paul
    Gatschbiker ist offizieller Sponsor von: Die kleine Fahradwerkstatt, Hubertus Pils, Schneider Weisse, Blaufränkischland und Cafe Falk, sowie Giant, Ridley, KTM, Simplon, Colnago, Wilier, RIH, Bianchi, Puch, Canyon und Specialized!

    www.free-eagle.at
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  3. #3
    eLKaWe-Fahrer
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    Re: Fragen über Fragen??

    Original geschrieben von Mauline
    *) warum dürfen die nicht im Windschatten fahren?? War das schon immer so?
    *) warum ist die Geometrie von den Radln so anders? Welche Vorteile gegenüber RR z.B.?
    *) warum sitzen die Herren (eigentlich alle, die ich gesehen habe) eigentlich sehr extrem auf der Sattelspitze und stellen den Sattel net gleich weiter nach vorne?
    Das mit dem Windschattenfahren ist graue Theorie, wird in der Praxis nur für die ersten 10 vielleicht exekutiert. Aber dort ist es eh egal, weil nach der 2. Runde die Abstände so groß werden.
    Mir ist es gestern eher vorgekommen, wie ein "Massenzeitfahren", da kommen Packln zu 10/20/30 Leute auf einmal daher. Dann kommt zwar ein Marshal, der sie wieder auseinander beordert, aber spätestens 2 km weiter picken's wieder z'samm.

    Viele sitzen so weit am Sattel vorne, weil sie zu lange und zu tief gleichzeitig sitzen. Sie ändern kaum/gar nix an der normalen Rennradposition, und dann zieht es die Herschaften nach vorne.
    Sie müßten halt den Sattel nach vorne stellen und vermutlich gleichzeitig die Sitzlänge verkürzen, dafür mehr Höhenunterschied fahren. Das vertragen dann viele besser, und sie rutschen net mehr vor.
    Tria- oder Zeifahrpositionen sind im Vgl. zum normalen RR was ganz anderes, da reicht's net aus, wenn man einen Tria-lenker montiert und schon hat man eine (gute) Triaposition.

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Hawaii
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    Fragen über Fragen??

    Hallo judma1
    ich fürchte, dass du dich etwas täuscht.
    die sitzposition von sabatschus hat eher etwas mit der "sitztechnik" zu tun, die vor etwa 12 jahren aufgekommen ist. schwerpunkt des athleten so weit nach vorne, wie nur möglich (am besten über die tretlagerachse). so kannst wesentlich schwerere gänge treten. ist allerdings nicht für jeden machbar. aber sabatschus (jürgen zäck, pauli kiuru, u.v.a.) reizten diese position optimal aus.
    die postion wird auch von radprofis beim zeitfahren gerne eingenommen, hier verlagert sich allerdings (wie bei 26" rahmen) die gsamte schwerpunkt- achse des fahrers etwas nach vorne unten. ist allerdings auch vom sitzrohwinkel (>74Grad) abhängig. die position ist sabatuschus schon vor vielen jahren in zofingen !!! (das jahr, wo er dabei fast erfroren ist, ich glaub das war 1995) exzellent gefahren.
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  5. #5
    eLKaWe-Fahrer
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    Re: Fragen über Fragen??

    Original geschrieben von Hawaii
    Hallo judma1
    ich fürchte, dass du dich etwas täuscht.
    die sitzposition von sabatschus hat eher etwas mit der "sitztechnik" zu tun, die vor etwa 12 jahren aufgekommen ist. schwerpunkt des athleten so weit nach vorne, wie nur möglich (am besten über die tretlagerachse). so kannst wesentlich schwerere gänge treten. ist allerdings nicht für jeden machbar. aber sabatschus (jürgen zäck, pauli kiuru, u.v.a.) reizten diese position optimal aus.
    die postion wird auch von radprofis beim zeitfahren gerne eingenommen, hier verlagert sich allerdings (wie bei 26" rahmen) die gsamte schwerpunkt- achse des fahrers etwas nach vorne unten. ist allerdings auch vom sitzrohwinkel (>74Grad) abhängig. die position ist sabatuschus schon vor vielen jahren in zofingen !!! (das jahr, wo er dabei fast erfroren ist, ich glaub das war 1995) exzellent gefahren.
    Du hast da absolut recht, das meine ich auch. Dann müßte/sollte er aber mit dem Sattel so weit nach vorne gehen, dass er auch trotz der weit-vorne liegenden Position noch ganz am Sattel sitzen kann.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Hawaii
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    ich bin schon lange nicht mehr im triathlon aktiv unterwegs. bei mir war`s immer so, dass ich durch das "herumrutschen" am sattel diverse unangenehme gefühle am sattel (druckschmerz etc.) lindern konnte.
    hing aber auch vom sattel ab. damals war der "big burrito" (richtig geschrieben?) weit verbreitet, der auf grund einer geleinlage auf der sattelspitze ein etwas bequemeres sitzen erlaubte.
    bei der langdistanz in orlando (florida) im jahr 1995 habe ich auf einem "sling-shot" rad einen sattel gesehen, der anscheinend vom athleten selbst hergestellt wurde.
    eine polyestergestell (negativ-abdruck seines beckens?) mit einer aufgeklebten schaumstoffauflage. hat super ausgeschaut.
    wäre überhaupt eine marktlücke, solche individuellen sättel herzustellen.
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