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Name: Lukas Waringer
Alter: 26 Jahre
Größe: 181 cm
Schrittlänge: ca. 85
Gewicht: ca. 63 kg
Fahrstil/ -können: always pushing the limits. bergab schneller als bergauf.
nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Übersichtlich, handlich, und immer am Mann – echte Abenteurer wissen nicht erst seit dem Siegeszug der Gravelbikes, dass umschnallbare Taschen so ihre Berechtigung haben. Und passionierte Mountainbiker ahnen spätestens, wenn die Sommerhitze ihre Rücken in Schweiß badet, dass Rucksäcke nicht immer die ideale Lösung für den Transport von Riegel & Co. sind. Speziell auf kürzeren Touren mit logischerweise kleinerem Gepäck schlägt die Stunde der Hüfttaschen. Jene von Camelbak, die auf den Namen Podium Flow 4 hört, durfte ich ausgiebig testen. Hier meine Eindrücke.
Leicht, kompakt, übersichtlich und angenehm zu tragen
Beginnen wir doch gleich mit einem großen Pluspunkt: Die Leichtigkeit und Kompaktheit dieses Trinkgürtels. Die Podium Flow ist genau das Richtige, wenn man auf der Suche nach einem Begleiter ist, der kaum zusätzliches Gewicht auferlegt und gleichzeitig genügend Platz – nämlich vier Liter insgesamt – für das Wesentliche bietet. Außerdem ist dieser Platz äußerst clever unterteilt. Mit zwei geteilten Hauptfächern und zwei kleineren Vordertaschen ist die Organisation von persönlichen Gegenständen ein Kinderspiel. Ob Schlüssel, Geldbörse, Snacks oder Werkzeug – alles findet seinen Platz. Die zusätzliche Schlaufe an der Unterseite ermöglicht es sogar, eine Pumpe sicher zu befestigen. Bisher blieb meine Luftpumpe für unterwegs immer in dieser Halterung.
Was mich ebenfalls von Anfang an beeindruckte, ist der Tragekomfort. Die Tasche schmiegt sich angenehm an die Hüfte und stört somit nicht während Ausfahrten auf dem Trail. Man kann sich ganz auf das Fahrerlebnis konzentrieren, ohne ständig an die Ausrüstung denken zu müssen. Zumindest bergab, denn bergauf kann die Podium Flow – je nach Beladung – etwas unangenehm werden. Hat man zu viel Gewicht in der Tasche, übt der Gurt im Bauchbereich auf steilen Uphills einen unangenehmen Druck aus. Das ist aber wahrscheinlich bei jeder Hüfttasche der Fall. Deshalb sollte man sie nicht allzu schwer beladen. Das Air Support Rückenpanel trägt zum auch auf längeren Fahrten bequemen Tragegefühl wohl ein Scherflein bei. Mit einem atmungsaktiven Netzstoff überzogen und Bodymapping-Technologie ausgestattet, passt es sich perfekt an die Form des Rückens an. An heißen Sommertagen schwitzt man dennoch moderat unter der Hüfttasche.
Die Flaschenhalterung samt mitgelieferter 620 ml Trinkflasche (nicht auf den Bildern) ermöglicht es, während der Fahrt zu trinken. Hier kann man jedoch einen Kritikpunkt anbringen. Der Dreh-Mechanismus der Flasche für das Öffnen und v.a. auslaufsichere Schließen benötigt, weil schwergängig, beide Hände. Man kann aber auch einfach eine andere Trinkflasche verwenden und die mitgelieferte – übrigens mit Schutzkappe gegen das Eindringen von Schmutz versehen – in die Halterung am Fahrrad geben. Größentechnisch sollte man hier jedoch nicht weit über die Vorgabe hinausgehen. Erstens, da – siehe oben - das höhere Gewicht beim Bergauffahren unangenehm ist und zweitens, weil man eine größere Flasche hie und da im Wirbelsäulenbereich zu spüren bekommt. Bei meinen Ausfahrten trinke ich deshalb zuerst auch immer aus der kleineren Flasche aus der Hipbag.Fazit: Insgesamt ist der Camelbak Podium Flow 4 Trinkgürtel eine großartige Option für alle, die eine leichte und kompakte Lösung für ihre wichtigsten Gegenstände während der Fahrt suchen. Trotz kleinerer Schwächen überzeugt sie durch hohen Tragekomfort und durchdachte Funktionalität. Vor allem die beiden seitlich angeordneten Taschen bieten viele Optionen zum organisierten Aufbewahren von Minitools, Riegel, Handy, Schlüssel und Co.
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