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Größe: 180 cm Schrittlänge: 85 cm Gewicht: 73 kg Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab
Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund
Name ist Programm: Ein Bike das auch dem Dude gefallen könnte. Gemütlich, außergewöhnlich, und auf den ersten Blick nicht leicht zu durchschauen steht es da, das Teil mit den dicken Reifen. Wahlweise in 26x4,0 oder dank flexiblen Ausfallende auch mit noch fetteren 4,8er Reifen.Rein optisch sieht es dicker aus, als es tatsächlich ist. Alleine die DT-Swiss-Laufräder, die Canyon als erster Hersteller verbaut, sparen rund 1kg Gewicht. Der Carbon-Rahmen wiegt 1550g und so schafft es das Dude immerhin auf 12,9kg samt Federgabel bzw. mit Starrgabel auf 11,9kg. Auch sonst stecken im Dude ein paar nette Details. Besonderer Wert wurde z.B. auch auf einen möglichst geringen Q-Faktor gelegt.
Im Juni des heurigen Jahres präsentierte Canyon das neue Strive der Öffentlichkeit. Ziel war es ein Enduro-Bike zu schaffen, dass die Bandbreite von "Abenteuertouren in extremen Gelände" bis zu Enduro-Rennen oder Bikepark-Action so gut wie möglich abdeckt. Clou der Konstruktion ist der sogenannte Shapeshifter, der es ermöglicht das Bike in zwei verschiedenen Setups zu fahren. Im Downhill-Modus fährt das Bike mit falchem Lenkwinkel und tiefem Schwerpunkt, während im Uphill-Modus Lenk- und Sitzwinkel 1,5° steiler und das Tretlager 20mm höher ist. Die Geometrie-Änderung erfolgt mittels Lenker-Fernbedienung und einer Gasfeder, die die Anlenkung des Dämpfers ändert. Somit ändern sich Kennlinien und Geopmetrie ohne dass ein spezieller Dämpfer notwendig wäre.
Die Preise starten bei EUR 2.400,- fürs Strive AL 6.0 mit 14,6kg und gehen bis 4.899,- fürs Strive CF 9.0 Team mit 12,8kg.
Der Aerorenner Aeroad CF SLX ist laut Canyon eine Symbiose aus Speedmax und Ultimate. Steifigkeit, Komfort, Aerodynamik und minimales Gewicht standen auf der Entwicklungs-Checkliste. Dies zu vereinen ist insofern eine Herausforderung, da Aerodynamik nach bestimmten Rahmenformen verlangt, die sich negativ auf Komfort und Gewicht auswirken, und umgekehrt. Um diesen Spagat zu schaffen, wurden im Windkanal neue UCI-konforme Rohrquerschnitte entwickelt.Ergebnis der Tüftelei ist eine im Vergleich zum Vorgänger um 17 % bessere Aerodynamik, und eine Gewichtsersparnis von 9 % (980 g für das neue Aeroad). Gleichzeitig konnte auch die Tretlagersteifigkeit um 19 % und die Lenkkopfsteifigkeit um 15 % erhöht werden. Und neben all den Zahlen sieht die rote Variante doch rattenscharf aus, oder?Mehr über Canyon Aeroad und Strive in unserem Bericht vom Juli
Einen Blick in die Zukunft, oder zumindest einen Blick in die Welt der Möglichkeiten bietet Canyon mit dem Prototypen MRSC Connected. MRSC steht dabei für Magnetorheological Suspension Control und funktioniert ganz ähnlich wie adaptive Fahrwerke bei Autos. Verpackt in dem Aero-Rahmen sind außerdem elektrische Komponenten zur Steuerung der Dämpfung und eine SIM-Karte samt GPS-Sender. Das Setup passt sich mittels Sensoren den Straßenverhältnissen und dem Fahrstil an (Wiegetritt), kann aber auch via App verändert werden.Die Visionen reichen dabei von der Lokalisierung des Bikes im Falle eines Diebstahls, Hinweise für Kettenwechsel samt Anleitungsvideo, bis hin zur automatischen Meldung eines Unfalls auf Basis von Sensoren-Auswertungen - schöne, neue Welt.
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