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Während Garmins pedalbasiertes Leistungsmesssystem noch auf sich warten lässt, startet Polar die Auslieferung seines Look-Kooperationsprodukts wie geplant im Februar. Polar und Look haben sich zusammengetan und ein Systempedal entwickelt, das die Leistung misst und gleichzeitig die Tritttechnik analysiert. Und nachdem die Auslieferung des Keo Power wie zuletzt angekündigt noch im Februar starten soll, während Garmins ebenfalls auf Look-Pedalen basierendes Konkurrenz-Produkt noch bis Sommer auf sich warten lassen wird (vgl. BB-News), können sich die beiden Marktführer guten Gewissens rühmen, das weltweit erste pedalbasierte Leistungsmesssystem anzubieten.Der Power Meter besteht aus den Polar P5 Leistungsdaten-Messsendern und den Look Kéo Power Pedalen, einer Adaption des Topmodells Kéo Blade.Das System soll sich durch präzise Messgenauigkeit, geringes Gewicht (170 g pro Pedal), ein unkompliziertes und schnelles Anbringen der Pedale und einen raschen Wechsel zwischen verschiedenen Fahrrädern auszeichnen (kompatibel mit allen Kurbelsets).
Die jeweils acht in die Pedale integrierten Dehnmessstreifen sollen die Leistung mit einer Genauigkeit von +/- zwei Prozent erfassen, die Kalibrierung auf den Nullwert soll das System vor jeder Fahrt automatisch erledigen. Per Messsender, am Kurbelarm befestigt und mit selbst austauschbaren Batterien ausgestattet, werden die Daten erfasst und kabellos an den Radcomputer weitergeleitet.Nachdem für beide Beine getrennt gemessen wird, kann auch die Links-Rechts-Balance ausgegeben werden. Zusätzlich werden die aktuelle und durchschnittliche Trittfrequenz in Umdrehungen pro Minute ermittelt. In Summe erhält man also mehrere Bausteine zur Perfektion der Tritttechnik.Ebenfalls der Optimierung der Ökonomie soll der sogenannte Fahreffizienz-Index dienen. Dieser wird aus den Leistungsdaten und dem Energieaufwand ermittelt, soll die persönliche Fahreffizienz wiedergeben und so die Verbesserung der Leistungsökonomie unterstützen.Kompatibel sind die Kéo Power Pedale mit dem Polar CS600X (CS600) und dem CS500+ (CS500) Radcomputer. Der CS500+ zeigt die Leistung und Trittfrequenz, der CS600X zusätzlich die Links-Rechts-Balance sowie den Fahreffizienz-Index an. Nachdem Polar auf die W.I.N.D.-Technologie setzt, können auf dem ANT+-Standard basierende Geräte nicht mit dem Power Meter kombiniert werden.Im Fachhandel erhältlich wird Kéo Power noch im Februar sein. Der UVP beträgt je nach gewähltem Set 1.699,95 (Ohne Radcomputer) bzw. 1.949,95 Euro (mit CS600X).
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