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E-MTBEnduro04.05.1710.312 Views

Mondraker e-Crusher Carbon 2018

Die Spanier präsentierten unlängst ihre jüngste Entwicklung: ein vollgefedertes E-MTB aus Carbon - komplett integriert und Steps-betrieben.

Mit 150-mm-Fahrwerk, 27,5-Zoll-Reifen im Plus-Format, integriertem Akku sowie Shimano-Motor und kantigem Vollcarbonrahmen hat das e-Crusher mehr von einem massiven Motorrad denn von einem fragilen Mountainbike. Und tatsächlich bringt die brachial designte Mischung aus All Mountain und Enduro gute 22 Kilo auf die Waage und kostet mit 6.599 bis 10.499 Euro ja auch ähnlich viel wie eine „echte“ Maschin'.

Allerdings sieht Mondraker den ganzheitlich konzeptionierten Vertreter der Spezies E-MTB durchaus in der Tradition ausschließlich durch Muskelkraft betriebener Modelle – wovon auch die Anwendung einschlägiger Technologien zeugt.

  • Stealth Carbon: wird generell für Mondrakers High-End-Modelle verwendet – maximaler Kohlefaser-Anteil, nur obere Umlenkung aus Alu, verbesserte Seitensteifigkeit und Vibrationsdämpfung
  • Forward Geometry: längeres Oberrohr kombiniert mit kürzerem Vorbau – was an Mondrakers konventionellen Bikes für sicheres Handling sorgt, kann an motorgestützten so fehl am Platz nicht sein.
  • Zero Federungssystem: geschmeidig arbeitender 150-mm-Hinterbau trifft neue Trunnion-Dämpferaufnahme samt exklusiv eingestellten metrischen Dämpfern. Gepaart mit den 15-mm-Boost-Achsen und besonders langlebigen Lagern, sollen Fahrspaß, Tritteffizienz und Stabilität herausragend sein.
  • HHG Zugverlegung: Auch die e-Crusher Modelle profitieren von der Hidden Housing Guide Technologie, sprich: interne Zugführung für Schalt-, Hinterradbremse- und Sattelstützen-Seil mit externen Stoppern zur Zugfixierung, die zugleich der Geräuschvermeidung dienen

Gegen eine Schubladisierung des e-Crusher verwehren sich die Spanier. Das Bike soll das Ansprechverhalten und Handling eines Trail-Bikes mit der Stoßdämpfung, Traktion und Zuverlässigkeit eines Enduro-Racebikes mit Plus-Reifen kombinieren.

Erhältlich ist Mondrakers Neues in zwei Ausstattungspaketen, beide werden von Shimanos Steps E8000 Motor betrieben und setzen auf einen vollständig ins Unterrohr integrierten (aber herausnehmbaren) Akku mit 504 Wh. Nebst dieser formschönen Lösung bringt das leistungsstarke japanische 250W-Helferlein folgende Vorteile mit sich: Seine kompakte Konstruktion gestattet kürzere Kettenstreben und eine höhere Verwindungssteifigkeit der Schwinge, der Q-Faktor bleibt niedrig (177 mm), das Geräuschniveau gering und die Motorreibung minimal.

Am Lenker lotst einen rechts das Shimano Display durch die unterschiedlichen Fahrparameter (z.B. aktuelle Geschwindigkeit, Tagesstrecke, Gesamtstrecke, Unterstützungsstufe oder verbliebene Reichweite). Und links kann mittels SW-8000 Schalter zwischen drei Unterstützungsstufen gewählt werden: Eco, Trail oder Boost – bis maximal 300 % Tretunterstützung und 70 Nm Motordrehmoment.

Neben vier Rahmengrößen haben Kunden die Wahl zwischen zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten. Das Topmodell Mondraker e-Crusher Carbon RR+ kostet 8.999 €, wiegt 22,2 kg und federt mit Fox (36 Factory Kashima 160 mm/Float DPX2 Factory Kashima Trunion Mount), schaltet elektronisch (Shimano XT Di2) und bremst japanisch (Shimano Saint/203 mm) Auf Mavics E-XA-Elite+ Laufräder mit 40 mm Innendurchmesser verbaut Mondraker griffige Maxxis Reifen in 2,8“ (Minion DHF/High Roller II).

Auf Wunsch ist dieses Bike auch mit Enve Carbon-Laufrädern für fürstliche € 10.499,- erhältlich.

Etwas günstiger (€ 6.599,-) aufgebaut ist die 0,6 kg schwerere R+ Version mit RockShox-Fahrwerk (Yari RC Solo Air 160 mm/Superdeluxe R Debonair Trunion Mount) Sram Guide RE-Bremse (200 mm), mechanischer Shimano XT-Schaltung und MDK-Laufrädern (TP1 Felgen/Pro II Naben).

e-Crusher RR+ € 8.999,-
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e-Crusher R+ € 6.599,-
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