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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Mit ihren drei Smart-Helmen für On- und Offroad (R1, R1 EVO und M1/M1 EVO) läutete Sena die im Powersport längst etablierte Bluetooth-Kommunikations-Ära erfolgreich im Fahrradsegment ein. All jene, die ebenfalls gerne #rideconnected wären, aber keinen neuen Helm erwerben möchten, können ab sofort mit dem Sena Pi ihren Lieblingshelm in eine universelle Bluetooth-Gegensprechanlage verwandeln.Das 37 Gramm leichte Sena Pi Modul lässt sich an den meisten Fahrrad- oder Sporthelmen im Handumdrehen befestigen, arbeitet unabhängig von Mobilfunk- oder Datendiensten und ermöglicht rauschfreie Gespräche mit einem anderen Biker über die Bluetooth-Gegensprechanlage sowie die Kopplung eines Smartphones für Musik, GPS-Navigation und Telefonie.
Kompakt: Trotz seines schlanken Designs ist das Sena Pi vollgepackt mit modernster Elektronik. Einerseits fungiert es als 2-Wege-HD-Gegensprechanlage, mit der sich das Headset eines Freundes zur permanenten Kommunikation verbinden lässt, ohne ein Mobiltelefon bzw. Datenvolumen zu benötigen. Andererseits beinhaltet es ein vollwertiges Bluetooth-Kommunikationssystem zum Koppeln mit dem Smartphone oder anderen geeigneten Bluetooth-Geräten, wie beispielsweise einer Smartuhr. Sena gibt die effektive Reichweite der Gegensprechanlage mit bis zu 400 m und die Sprechzeit mit bis zu sechs Stunden an.Kristallklar: Aufgrund der höheren Geschwindigkeiten kämpfen gerade Radfahrer mit störenden Fahrtwindgeräuschen. Beim Pi filtert Senas patentierte Advanced Noise Control-Technologie den Wind und ähnliche Umgebungsgeräusche effektiv heraus und sorgt dafür, dass die Sprache klar und deutlich übertragen wird.Benutzerfreundlich: Dank der bewährten Sena Utility App lassen sich alle Einstellungen komfortabel per Smartphone vornehmen. Gleiches gilt für das Smart Intercom Pairing, bei dem der QR-Code auf der App eines Freundes gescanned und beide Geräte sofort miteinander gekoppelt werden können. Sogar die Sena Pi Kurzanleitung ist in der App verfügbar.
Vor der Montage am Helm und der eigentlichen Einrichtung empfiehlt es sich, das Sena Pi mit dem mitgelieferten USB-Kabel vollständig aufzuladen und die Firmware mit dem "Sena Device Manager" (verfügbar für PC und Mac) zu aktualisieren. Je nach verwendeter Lademethode ist das Headset nach etwa 2,5 Stunden vollständig aufgeladen.Erst danach installieren wir die "Sena Cycling App" (verfügbar für Android und iOS) am Smartphone und koppeln das Sena Pi per Bluetooth. Mit der App lassen sich die überschaubaren Grundeinstellungen ändern, ein anderer Teilnehmer per "Smart Intercom Pairing" koppeln, und außerdem hat man die Kurzanleitung sowie das vollständige Benutzerhandbuch in der gewünschten Sprache immer mit dabei.
Das kompakte Headset lässt sich an den meisten Fahrrad- oder Skaterhelmen bzw. an jedem anderen Helm mit einer Riemenbreite von bis zu 18 mm befestigen. Dazu hängen wir die beiden Lautsprecher mithilfe der Haken in den Riemen ein und fädeln den Kabelstrang unterhalb der Helmpolster durch.Achtung: bei der Montage die Links-/Rechts-Markierungen beachten, die Lautsprecher müssen nach hinten sowie auf Höhe der Ohren ausgerichtet werden und die Kabel nach oben. Im besten Fall verschwindet das Kabel vollständig unter den Innenpolstern. Falls sich dies wegen des Helmdesigns nicht wie gewünscht bewerkstelligen lässt, kann das Kabel auch außen, um den Hinterkopf herum, geführt werden.Wir haben das Sena Pi mit mehreren Helmen probiert und es gab für jedes Modell eine optimale Lösung. Zudem blieben bei unseren Testfahrten sowohl Kopfhörer als auch das Kabel immer stabil an der gewählten Position.
Die Bedienung vom Sena Pi erfolgt über zwei Tasten, die sich am linken Lautsprecher befinden. Um das Gerät einzuschalten, drückt man die Taste (+) und die Taste (-) gleichzeitig eine Sekunde lang. Auf die selbe Weise lässt es sich auch wieder abschalten.Tippt man die einzelnen Tasten hingegen nur kurz an, regeln sie die Lautstärke. Diese kann für jede Audioquelle getrennt eingestellt werden und wird auch beibehalten, wenn das Headset aus- und wiedereingeschaltet wird.Das Koppeln des Sena Pi mit einem anderen Pi, bzw. einem Headset eines anderen Herstellers sowie mit mehreren Bluetooth-Geräten, etwa einem Mobiltelefon, GPS-Gerät oder MP3-Player, muss für jedes Bluetooth-Gerät nur einmal durchgeführt werden und kann auf verschiedene Arten erfolgen. Alle Variationen sind in der übersichtlichen Kurzanleitung erklärt.
In Reichweite befindliche Bluetooth-Geräte werden automatisch verbunden und der Benutzer mittels Sprachausgabe ("Handy verbunden", "Gegensprechanlage verbunden", etc.) informiert. Während die Übertragung von Sprache und Musik bei normalen Bluetooth-Verbindungen automatisch gestartet wird, müssen Gespräche über die integrierte Zwei-Wege-Gegensprechanlage manuell begonnen und beendet werden. In beiden Fällen hält man die (-) Taste 1 Sekunde lang gedrückt.Rutscht einer der Teilnehmer aus der Bluetooth-Schlagdistanz (Herstellerangabe maximal 400 Meter), wird der "Verbindungsabbruch" mittels *BiepBiep* beiden Anwendern signalisiert. Sobald die Kommunikation wieder möglich ist, ertönt ein einzelnes *Bi(e)p*. In der Praxis stellte sich die Gegensprechanlage als zuverlässiges und tolles Feature heraus. Die Sprachübertragung war in den meisten Fahrsituationen klar und deutlich, das Windrauschen wurde fast zur Gänze herausgefiltert und die Verbindung funktionierte auch über weitere Distanzen stabil.Zwar haben wir die maximal angegebenen 400 Meter in unseren Feldversuchen nicht ganz erreicht, jedoch waren 200 bis 300 Meter auf freie Sicht immer möglich. Ab Geschwindigkeiten von über 40 km/h konnte man den Partner dann aber wegen des Fahrtwindes akustisch nicht mehr verstehen, was allerdings weniger an der Sprachübertragung selbst, als an den Luftverwirbelungen im Bereich der eigenen Ohren lag.Absolut überzeugend funktionierte die Bluetooth-Übertragung von Sprache und Musik mittels Smartphone oder Smartwatch, wenngleich man sich dabei keinesfalls ein beeindruckendes Klangerlebnis wie mit anliegenden oder In-Ear-Kopfhörern erwarten darf. Die höchste Funktionspriorität besitzt das Mobiltelefon, gefolgt von der Bluetooth-Sprechanlage sowie der Bluetooth-Stereo-Musik. Wird beispielsweise ein Telefonanruf angenommen, faded die Gegensprechanlage aus, nach dem Auflegen stellt das Pi die Verbindung mit dem Trainingspartner automatisch wieder her - so, wie wir das auch vom Multimedia-Navigationssystem im Auto kennen.
Bei der Transformation des vorhandenen Sporthelms in einen Smarthelm mit Gegensprechanlage führt derzeit kein Weg am Sena Pi vorbei. Das kompakte Headset glänzt mit seiner gleichermaßen soliden wie universellen Befestigungsmöglichkeit, dem niedrigen Gewicht, zahlreichen Bluetooth-Features, einer einfachen Handhabung und der sensationell funktionierenden Advanced Noise Control-Technologie.Die Reichweite ist mit realen 200-300 Metern mehr als ausreichend. Gleiches gilt für die von uns ermittelte maximale Akku-Laufzeit von rund 4,5 Stunden bei paralleler Nutzung der Bluetooth-Features sowie der Gegensprechanlage.Grundsätzlich geht auch der Preis von 109 Euro für die mobile Gegensprechanlage mit Bluetooth Connectivity in Ordnung. Vergleicht man allerdings die Features vom Sena Pi mit jenen der Sena R1/M1 Helme (900 Meter Reichweite, maximal 4 Teilnehmer) um 169 Euro bzw. der R1 Evo/M1 Evo Helme (900 Meter Reichweite, unlimitierte Teilnehmer) um 199 Euro, so erscheint uns der Listenpreis etwas hoch angesiedelt. Hingegen schlagen aus dem Motorradsektor vergleichbare Kommunikationseinheiten zum Nachrüsten auch mit mehr als 200 Euro zu Buche. Die Frage, ob man einen Radhelm mit Bluetooth-Technologie benötigt, muss jede/r für sich selbst beantworten. Wer allerdings beim Radfahren öfters telefoniert, Musik/Radio hört, GPS-Ansagen folgt oder beim Plauschen mit dem Trainingspartner nicht zwingend nebeneinander fahren möchte, der ist mit dem Sena Pi (erhältllich im Fachhandel und über die Website www.sena.com) bestens beraten.
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