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Noch in diesem Frühjahr sollen die XT- und die SLX-Gruppe in den Genuss der sogenannten DynaSys-Technologie kommen. Shimano sieht in den neuen 3x10-Komponenten nicht bloß eine Vermehrung der Gang-Anzahl, sondern "eine komplett neue Antriebstechnologie für Mountainbikes".
Markantestes Merkmal des Systems ist die 10-fach-Kassette, die es wahlweise mit 11-36 oder 11-34 Zähnen geben wird. Die zugehörigen Kurbelgarnituren weisen eine Abstufung von 42-32-24 (statt 44-32-22) auf.Was sich Shimano davon verspricht: Kleinere und damit komfortablere Schaltschritte als bisher, wenn vorne aufs kleine oder große Kettenblatt geschaltet wird; generell weniger Schaltvorgänge an der Front, weil die breit abgestufte Kassette einen längeren Verbleib am schon jetzt meistgenutzten, mittleren Kettenblatt gestattet; weniger Ausgleichsschaltungen hinten, um nach einem Kettenblatt-Wechsel einen stabilen Tritt aufrecht zu erhalten.
Während skeptische Naturen hinter einer zehnfach-Kassette plus -Kette geringere Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit vermuten, versprechen die Japaner das genaue Gegenteil:Die laufrichtungsgebundene Kette soll durch die Optimierung der äußeren bzw. inneren Laschen für leichtere Schaltvorgänge sorgen und Schmutz besonders gut abweisen. Außerdem soll sie dank der kleineren Schaltschritte beim vorderen Kettenblatt seltener abspringen.Was die Anfälligkeit des Systems für Verschmutzung, Vibrationen oder Federungseinflüsse betrifft, verspricht sich Shimano auch hier eine Verbesserung aufgrund der engeren Zugführung und des kürzeren Schaltwerkskäfigs.Auf den Markt kommen werden die DynaSys-Komponenten noch in diesem Frühjahr. Zusätzlich zu den weiterhin erhältlichen 3x9-Versionen gibt es dann die XT- und die SLX-Gruppe in 3x10, erkennbar am markanten "D" auf dem jeweiligen Teil. Zusätzlich wird eine gruppenungebundene Kurbelgarnitur in Schwarz oder Silber angeboten.
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