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Fuji Cross 1.1

Fuji Cross 1.1

01.12.15 09:15 7.900Text: lukissFotos: NoSane, NoManIn einem interessanten Mix aus Alurahmen, Force CX-1 und entspannter Geo will das Fuji Cross 1.1 Renngene und Alltagstauglichkeit vereinen. Funktioniert‘s?01.12.15 09:15 7.976

Fuji Cross 1.1

01.12.15 09:15 7.900 lukiss NoSane, NoManIn einem interessanten Mix aus Alurahmen, Force CX-1 und entspannter Geo will das Fuji Cross 1.1 Renngene und Alltagstauglichkeit vereinen. Funktioniert‘s?01.12.15 09:15 7.976

Kurze Tage, nasses Wetter und Matsch, wohin man blickt. Unübersehbar ist mit den jüngsten Schnee- und Regenfällen wieder die Zeit der Crosser ins Land gezogen, längst haben sich prätentiöse Aerobikes und Bergflöhe in die Kellerräume oder auf ihre Ehrenplätze verkrochen.

Viele jener, die auch in der dunklen Hälfte des Jahres nicht vom Rad zu stoßen sind, räumen jetzt ihre Crossräder in die erste Reihe und spielen im Dreck. Zurückversetzt in die Kindheit, als noch völlig unbeschwert mit - oder doch lieber ohne - Gummistiefeln jede Pfütze attackiert wurde, fällt es mit derlei Geräten bei Mistwetter deutlich leichter, sich zur Ausfahrt zu motivieren.

Schließt man seine Augen, ist Fuji bestimmt keiner der Hersteller, die einem beim Thema CX unweigerlich in den Sinn kommen. Sorgte in jüngerer Vergangenheit eher das superleichte Rennrad SL 1.1 für Medienaufmerksamkeit, engagieren sich die nunmehrigen Amerikaner dennoch seit Jahren recht erfolgreich im Querfeldeinsport. Mit dem mehrfachen amerikanischen Meister Jonathan Page hat man sich einen kompetenten Testfahrer ins Boot geholt. Der mittlerweile in Belgien lebende Page kann auf langjährige Erfahrung zurückblicken und bestritt seine Rennen in den letzten drei Saisonen auf dem Altamira CX.

Dessen kleiner Aluminiumbruder Cross 1.1 fand im Herbst seinen Weg zu uns in die Redaktion. Konnte uns das Querrad überzeugen? Lest selbst.

Erstkontakt

Mit der CX Serie stellt Fuji den absolut rennorientierten Altamira-Crossern einen kostengünstigeren Ableger mit etwas entspannterer Geometrie und breiterem Einsatzspektrum zur Seite. Trotz robusten Alurahmens und Schutzblechmontagemöglichkeit an Gabel und Hinterbau will das Topmodell CX 1.1 jedoch keineswegs als rennscheu abgestempelt werden. Davon zeugen vor allem die stramme 1x11 Übersetzung, sowie einige Details, die der Rennsportentwicklung entstammen. Rennen am Wochenende, Schotterpisten, Pendeln in Regen und Schnee, Wintertraining auf nassen Straßen lauten die Einsatzzwecke laut Fujis Marketing-Abteilung. Bahnbrechend? Wohl kaum. Zuverlässiger Alltagspartner? Wir werden sehen.

“Sunshine is delicious, rain is refreshing, wind braces us up, snow is exhilarating; there is really no such thing as bad weather, only different kinds of good weather. ”

John Ruskin
Rahmenset

Fuji verwendet für den Rahmen mehrfach konifizierte A6-Sl Aluminiumrohre. Höhere Wandstärke dort wo nötig, gewichtsreduzierende, dünnere Wandstärke dort, wo möglich. Ein altbekanntes Verfahren, längst nicht mehr revolutionär, dafür lange erprobt und vielfach bewährt. Auch wenn Lackierung und Verarbeitung nicht zu bemängeln sind: Schweißnähte können heutzutage trotzdem schöner aussehen.
Um das Rad an steilen Rampen und Stufen besser schultern zu können, hat man dem Oberrohr ein sehr flaches Profil verpasst, sämtliche Züge und Leitungen werden getrennt an dessen Oberseite geführt. Post Mount Disc-Montage am 135 mm Hinterbau und ein BB86 Tretlager sind ebenso an Board wie Montagebohrungen für Kotflügel aller Art.

Auch die Gabel verfügt über eine solche Vorrichtung. Die neu entwickelte FC-440 ist zur Gänze aus schwarzem Gold gefertigt, und mit Flatmount-Montage, getapertem Schaft sowie dem neuen 12 mm Steckachsenstandard am Puls der Zeit.
Um nervige Klappergeräusche durch eine an die Gabel schlagende Bremsleitung von vornherein zu unterbinden, wird diese innen verlegt. Details wie passende Gummi-Inserts zeugen von den Bemühungen der Entwickler, ein ausgereiftes Produkt anbieten zu können.

Größe XS/S (48 cm) S (50 cm) S/M (52 cm) M (54 cm) M/L (56 cm) L (58 cm) XL (60 cm)
Sitzrohr 480 500 520 540 560 580 600
Sitzrohr Effektiv 480 490 520 540 560 580 610
Oberrohr Effektiv 510 525 535 545 560 575 590
Steuerrohr 105 110 130 140 160 180 200
Sitzwinkel 75 75 74.5 73 73 73 73
Lenkwinkel 71 71 71.5 72 72 72 72
Kettenstrebenlänge 430 430 430 430 430 430 430
Radstand 1003 1011 1019 1020 1026 1043 1058
BB Drop 69 69 69 67 67 65 65
Gabel Offset OFFSET 48 48 48 48 48 48 48
Trail 67.7 67.7 64.5 61.3 61.3 61.3 61.3
Stack 519 524 544 554 573 590 609
Reach 371 376 384 385 386 395 404
Überstandshöhe 749 761 779 792 813 830 850
Bits & Parts

Im ersten Augenblick sind es vor allem zwei Dinge, die am Cross 1.1 hervorstechen. Ganz dem Trend zum Einfachantrieb entsprechend, haben die Produktmanager dem 1.1 Srams Force CX-1 Gruppe spendiert. Ein 42er-Kettenblatt und 11-32 hinten sollen für den sportlichen Betrieb ausreichen. Für bergigere Gegenden und geringere Qualen sind die Kettenblätter, wie von den MTB-Antrieben bekannt, leicht austauschbar. Die Shifter der hydraulischen Sram Gruppen bauen etwas höher als ihre mechanischen Pendants, was dem festen Griff im ruppigen Gelände entgegenkommen sollte. Hydraulische Bremsen mit 160/140 mm Scheiben vervollständigen die CX-1 Gruppe.

Zweites augenscheinlichstes Merkmal am Cross 1.1 ist die Dominanz des Oval Schriftzugs auf sämtlichen Anbauteilen. Oval ist Haus- und Hof-Komponentenhersteller von Advanced Sports, denen unter anderem auch Fuji angehört. Logisch demnach der Schritt, sich im eigenen Regal zu bedienen.

Die 905 Sattelstütze ist ein Hybrid aus Aluminium und Carbonfasern. Der darauf montierte Oval 700 Sattel im speziell für das 1.1 designten Gewand mag optisch vielleicht kein Highlight sein, verspricht aber mit seinem Cro-Mo/Ti Gestell und der glatten, festen Oberfläche Robustheit sowie leichte Reinigung. Vorbau und Lenker sind aus Aluminium gefertigt, letzterer positioniert sich mit einem Backsweep von 4 Grad und kompaktem Drop als Ergo-Modell. In dickes Tape gewickelt, vermittelt er einen angenehmen Griff - vorausgesetzt, man ist ein Verfechter von nicht allzu schlanken Griffen oder Lenkern.

Die Konzerntreue setzt sich bei den Laufrädern fort. Die Oval 723 Disc sind 23 mm tiefe, Tubeless-kompatible Aluclincher auf Oval Naben. Sie bieten eine Felgeninnenweite von 19 mm, das Set bringt mit 28 Speichen vorne wie hinten 1.500 Gramm auf die Herstellerwaage.

Bestückt werden sie werksseitig mit Challenge Grifo Pro Reifen in 32 mm Breite. Der Allrounder ist nicht sonderlich leicht, dafür aber robust und als Trainingsreifen für wechselnde Bedingungen ausreichend. Reifensensible Racer werden wohl ohnehin, zumindest für Renneinsätze, ein kleines Sortiment im Keller haben.

Tech Specs

Rahmen: A6-SL custom-butted alloy Reifen: Challenge Grifo 700 x 32
Größen: XS/S (48 cm), S (50 cm), S/M (52 cm), M (54 cm),
M/L (56 cm), L (58 cm), XL (60 cm)
Bremsen: Sram Force CX-1 Hydraulic, 160/140 mm
Gabel: FC-440 Cross Carbon Monocoque / 12 mm Steckachse /
Flat-Mount Disc / Tapered Steer
Steuersatz: FSA
Tretlager: Sram BB86 Lenker: Oval Concepts 310, butted 6061 alloy, 31.8 mm
Kette: KMC X11L Vorbau: Oval Concepts 313, 6061 3D-forged alloy, 31.8 mm, +/- 7°
Kurbel: Sram Force CX-1, 42Z. Lenkerband: Oval Concepts 300
Schaltwerk: Sram Force CX-1 11-fach Sattel: Oval Concepts R700
Shifter: Sram Force CX-1 Double Tap Sattelstütze: Oval Concepts 905, 27.2 mm
Kassette: Sram PG-1170, 11-32T 11-fach Gewicht: 8.5 kg (ohne Pedale)
Laufräder: Oval 723 Disc Clincher Preis: € 2.499,-
The Ride

Force CX-1, robuste Parts und griffige Reifen sind Ausstattungsmerkmale des Fuji, die förmlich nach Renneinsätzen schreien. Dass es dennoch an keine Startlinie gekommen ist, muss als bedauerliches EInzelschicksal gewertet werden. Sein Tester hat sich - auf anderem Gerät und Terrain - in ein mehrwöchiges Sportverbot katapultiert ... Aber im Dreck spielen, durch Pfützen platschen und rutschige Rampen hoch- und runterkämpfen durfte sich der Alu-Crosser vor und nach der Zwangspause freilich schon - obligatorische Schotter- und Feldwege selbstverständlich miteingeschlossen.

Auch wenn es die Ausstattung anders vermuten lassen würde, ist das Fuji kein hypernervöses Rennpferd. Ein ungewöhnlich langer Radstand - ein bis zwei Zentimeter mehr als viele Konkurrenten - sowie die mit 430 mm auch etwas längeren Kettenstreben sorgen für stabile Fahrt. Seitens der Sitz- und Lenkwinkel bewegt man sich in bewährtem Rahmen. Das tiefe Tretlager (69 mm) liegt auf Augenhöhe mit beispielsweise einem Trek Boone oder einem Scott Addict CX.

Eher entspannt und langstreckentauglich denn aerodynamisch gestreckt nimmt man am Fuji Platz. In Summe bewirken die geometrischen Einzelteile ein auffällig unauffälliges Handling. Während des Testzeitraums kam, das Fahrverhalten betreffend, tatsächlich nie einer dieser "Ach hätte es doch bloß"-Momente. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten läuft das Fuji stabil. Ruppigen Downhills nimmt es so den Schrecken, flotte Kurven meistert es ebenso unspektakulär. Man steht zentral über dem Bike, das Vorderrad ist jederzeit leicht angehoben.
Die robusten Challenge Grifos verzeihen auch die eine oder andere falsche Linienwahl, wenn auch im Schlamm andere Reifen sicherlich mehr Seitenführung geben. Sie sind als Allroundreifen  - etwa für Training und Erkundungstouren in der Grauzone zwischen MTB und Rennrad - absolut ausreichend, und mit einem breiten, erlaubten Luftdruckspektrum auch gut an die gestellten Anforderungen adaptierbar. Oft Opfer von Hohn, Spott und zynischen Kommentaren, kann hierfür auf längeren Touren eine kleine, feine Rahmenpumpe gute Dienste erweisen. Keine Werbung für die Winzlinge, nur ein kleiner Tipp für CO2-Patronenjünger an dieser Stelle ...

 

Was etwas an den Nerven nagt, ist die Hydraulikleitung der hinteren Bremse. Gemeinsam mit dem Schaltzug ist sie an der Oberseite des Oberrohrs geführt - soweit ob der besseren Schulterbarkeit Standard bei Crossern ohne interne Kabelführung. Weniger Standard sollte hingegen das permanente Klappern, verursacht durch das Schlagen der Leitung sein. Mit Tape oder Kabelbinder schnell gelöst, sollte bei € 2.499,- Investitionssumme doch eine sauberere Lösung zu finden sein.
Srams Hydraulikbremsen selbst sorgen für viel Bremspower, was Fluch - bei Gatsch und Holzhackerfingern - und Segen - unter allen Bedingungen bei gefühlvoller Hand - zugleich sein kann. Wobei die positiven Aspekte, zumindest aus unserer Sicht, überwiegen. Einzig einen etwas geländegängigeren, sprich breiteren Lenker hätten wir uns gewünscht. Schmal ist auf der Straße sicherlich aerodynamisch, im Gelände dürfen es da aber gerne ein paar Zentimeter mehr Hebel sein. Und vielleicht ein Lenkerband, dass nicht nur komfortabel, sondern auch farbecht ist. Denn wer steigt schon gerne nach spannender oder entspannender Fahrt mit schwarz gegerbten Handflächen vom Rad?

An kurzen, knackigen Anstiegen ist das Fuji in seinem Element. Im Wiegetritt kommt ihm sein robuster und vor allem steifer Alurahmen zu Gute, die Oval Laufräder nehmen willig Fahrt auf. Durch die ausgewogene Position über dem Rad findet man auch an steilen Rampen viel Traktion. Trotz langen Radstands sind engere Kehren gut zu durchzirkeln, verlangen aber nach mehr Nachdruck.
Solange Kraft in des Piloten Beinen steckt, will das Cross 1.1 vorwärts. Womit wir auch beim wohl polarisierendsten Punkt am Topmodell der Aluserie angekommen wären: der 1x11 Gruppe aus dem Hause Sram. Am MTB hat sich die einseitige Kunst des Gangwechsels bereits zu meiner unumstößlich ersten Wahl gemausert. Und am Crosser? Lange, steile Rampen im Gelände jenseits der 20 % verlangen definitiv nach einer gehörigen Portion ... nennen wir es mal Entschlossenheit. Denn sind die Beine erst mal ausgepumpt, ist die Übersetzung von 42-32 nicht wirklich als Rettungsring zu betrachten.
Feine Gangabstufungen zählen ebenfalls nicht zu den Stärken des Konzepts. Zumindest nicht in der ausgelieferten Serienkonfiguration. Die 11-32 Kassette weißt - no na - große Gangsprünge auf, wer aber nicht zu trittfrequenzfixiert ist, sollte sich in den meisten Situationen dennoch zurechtfinden. Im Einsatz als Wintertrainingsbike auf Schotter und in mäßigem Gelände wären eine enger abgestufte Kassette und eventuell ein zweites Kettenblatt zum Wechseln und Feintunen ein heißer Tipp.

Stichwort Winterbike. Es ist ja kein Muss, sich gleich Wochenende für Wochenende für eine Stunde in bester belgischer Tradition über Wald und Wiese aus dem Leben zu schießen, nur weil das Rad es könnte. Auch wenn permanenter Blutgeschmack im Mund, Dreck in sämtlichen Körperöffnungen und Puls am Rande des Pathologischen recht eindrücklich die "passione bici" belegen mögen ...
Auf herbstlich-winterlichen Trainingsausfahrten können Räder vom Format eines Fuji Cross 1.1 ob ihrer griffigen Reifen, relativ entspannten Geometrie und - auch, wenn es viele niemals zugeben würden - Montagemöglichkeiten für Schutzbleche ebenso treue Dienste verrichten. Bei nasser Straße mit Fendern, im Sommer auf Erkundungstouren querfeldein auf wechselndem Terrain, mit Slicks und längerem Negativvorbau als Renner sowie im Training und gelegentlichem Renneinsatz als Crosser. Ohne ein wirklicher Spezialist auf einem bestimmten Gebiet zu sein - wenn auch das Gelände als sein liebster Spielplatz zu bezeichnen ist - ist das Fuji trotz der Renn-DNA ganzjährig als "One-Bike-Quiver" einsetzbar. Ansonsten ist es, wie bereits gesagt, ein auffällig unauffälliges Rad, dass dem ursprünglichen Gedanken des Querfeldeinsports - finde den schnellsten Weg von A nach B - doch bei jeder Kurbelumdrehung Rechnung trägt.

Fuji Cross 1.1 2016
Modelljahr: 2016
Testdauer: 1 Monat
+ Ausstattung
+ Ausgewogene GEO
+ Robuster Rahmen
+ Schutzblechmontage
o CX-1
o Preis
- Unsaubere Leitungsführung am Oberrohr
BB-Urteil: Crosser mit Renngenen, der sich aber auch als Allrounder gut schlägt.

Wer auf der Suche nach einem vielseitigen Bike, vom Weekend-Racer übers Erkundungsrad (ok, ich nehme das Wort in den Mund: "Gravelbike" ) bis zum ganzjährigen Trainingsbike auch bei widrigen Bedingungen ist, bekommt mit dem Fuji Cross 1.1 eine mehr als wertige Alternative ins Haus. Trotz seiner nicht zu verleugnenden Renngene - ausreichend steifer, sturzunempfindlicher Alurahmen, moderne Geometrie, robuste und dennoch nicht zu schwere Laufräder, Sram Force CX1 - kann das Fuji auch außerhalb des mit Flatterband umzäunten Geläufs dank seiner entspannten Geometrie überzeugen.

Ob man Fan des 1x11 Antriebes ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. In vielen Situationen ist er ein Kompromiss, der mit klassischen Schaltgruppen nicht eingegangen werden müsste. Anderseits spart er Gewicht, die Kette sitzt sicherer und im Gatsch entfällt ein potenzieller Risikofaktor, nämlich der Umwerfer.
Welche Entfaltung braucht man für seine Abenteuer und seine Rennen tatsächlich? Diese Frage muss sich jeder selbst ehrlich beantworten. Meine Überlegungen zu dem Thema habe ich ja schon weiter oben kundgetan.

Mit € 2.499,- rangiert das Cross 1.1 im direkten Vergleich in den mittleren Preislagen. Deutlich günstiger bekommt man denselben Rahmen samt CX1, als Cross 1.3 für € 1.499,-. Dann aber mit deutlich schwereren Laufrädern und Komponenten, aber als Trainingsbike vielleicht dennoch erste Wahl. Denn so viel Rad fürs Geld sucht man anderswo lange. Serienmäßigen 2-fach Antrieb bekommt man beim 1.5.
Wirklich kritisierenswert fanden wir über den Testzeitraum nur das lästige Schlagen der Hydraulikleitung am Oberrohr, den etwas schmalen Lenker und das Lenkerband - eigentlich drei Fehler, die sich leicht und schnell beheben lassen.

Ansonsten stellt Fuji ein wirklich solides Konzept auf die Alubeine. Auffällig unauffällig eben.




Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
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    Registriert seit
    Jun 2012
    Ort
    krieglach
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    87

    Fuji Cross 1.1

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  2. #2
    MAMIL Avatar von wifi
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    1.392
    Ganz ok das Bike, aber wenn ich ohne auf das Preisschild zu achten den Preis hätte schätzen müssen, es wäre sicherlich eine 1 vor dem Tausenderpunkt gestanden.

  3. #3
    powered by STP-Stiftung Avatar von 6.8
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    Erkundungsrad
    werde ich in meinen Wortschatz übernehmen

    Der Bericht sagt über die Technik ohnehin alles aus. Was ich mir als Minimum bei einem m o d e r n e n Alurahmen erwarte wären innenverlegte Züge oder Bowden. Das hat bei einem Klassiker oder Retrobike sicher noch seinen Charme aber bei einem Alurad in der Preisklasse würde i c h mir mehr erwarten.

    Bei einem Bausparcrosser wie einem Cube sind die altmodisch verlegten Züge hinnehmbar, aber wenn ein tausender mehr für ein vergleichbares Paket ausgerufen wird eher nicht mehr.
    Geändert von 6.8 (01-12-2015 um 18:13 Uhr)
    Nicht das Erreichte zählt sondern das Erzählte reicht, willkommen in der postfaktischen Echokammer der Filterblase.

  4. #4
    Schwarzfahrer Avatar von zwartrijder
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    Zitat Zitat von wifi Beitrag anzeigen
    Ganz ok das Bike, aber wenn ich ohne auf das Preisschild zu achten den Preis hätte schätzen müssen, es wäre sicherlich eine 1 vor dem Tausenderpunkt gestanden.
    Alleine schon wegen den netten Schweißnähten...
    Rettet die Wale...esst mehr Japaner!

  5. #5
    MAMIL Avatar von wifi
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    Zitat Zitat von zwartrijder Beitrag anzeigen
    Alleine schon wegen den netten Schweißnähten...
    Niemand würde belächelt werden wenn man mit dem Bike aufkreuzt. Kopfschütteln wird man ernten, wenn man erzählt was man dafür bezahlt hat.

    edit: Fujis kriegt man ja oft beim Hervis o.Ä. nachgeschmissen. Vielleicht gibts ja Rabattaktionen
    Geändert von wifi (03-12-2015 um 16:18 Uhr)