Jump to content
×
Austrian CX-Cup: Halbzeit

Austrian CX-Cup: Halbzeit

04.11.22 10:52 1.002Text: NoMan, PMFotos: Ernst Teubenbacher, Free Eagle, Fischer PhotoAcht von 15 Querfeldein-Rennen sind geschlagen - Zeit für ein kurzes Resümee, ehe es am 19.11. mit Schwung in die zweite Cup-Hälfte geht. 04.11.22 10:52 1.374

Austrian CX-Cup: Halbzeit

04.11.22 10:52 1.3744 Kommentare NoMan, PM Ernst Teubenbacher, Free Eagle, Fischer PhotoAcht von 15 Querfeldein-Rennen sind geschlagen - Zeit für ein kurzes Resümee, ehe es am 19.11. mit Schwung in die zweite Cup-Hälfte geht. 04.11.22 10:52 1.374

Gar untypische Bedingungen umrahmten die bisherigen acht von 15 Renntermine des Austrian Cyclocross Cup der Saison 2022/23: Milde Temperaturen, wärmende Sonnenstrahlen und höchstens Mal ein bisschen Nebel – von Sturm und Regen, eisiger Kälte oder gar epischen Gatschschlachten keine Spur.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Am 19. November wandert die bislang ausschließlich im Osten Österreichs ausgetragene Serie erstmals westwärts. Vielleicht haben ja das salzburgerische Strasswalchen, der oberösterreichische Zentralraum oder dazwischen das Salzkammergut mehr witterungsbedingte Dramen zu bieten als der bis dato strahlende Spätherbst. Und natürlich sollte man auch die verbleibenden drei Bewerbe in Niederösterreich nicht abschreiben, was Eis, Matsch und Kälte betrifft, der Winter steht schließlich erst vor der Tür!

So oder so: Bereits das Auftaktrennen in Maria Enzersdorf Ende September schaffte mit über 130 Aktiven von jung bis alt, von Hobby-Fahrerin bis Profi, den eindrucksvollen Beweis, dass die heimische Querfeldein-Szene lebt.
Kaum weniger dicht und hochkarätig besetzt dann die beiden Traditionsveranstaltungen in Pernitz und Ternitz, wo erneut schon ab der U9 – zumindest Quer durch’s Stadion; GP Ternitz ab U15 – Rennluft geschnuppert werden konnte. Sprint-Spezialist Daniel Federspiel wiederholte bei beiden Bewerben sein Auftaktergebnis und gewann jeweils souverän vor den Routiniers Manfred Zöger und Philipp Heigl (Maria Enzersdorf), Szene-Neuling Jakob Reiter und Local Oldie but Goldie Christian Isak (Pernitz) bzw. Philipp Heigl und Manfred Zöger (Ternitz).
Die Damensiegerin hieß zwei Mal Nadja Heigl (Maria Enzersdorf, Ternitz), und in Pernitz Silke Mair.

Ready for ÖM?

Es folgte die Generalprobe für die Österreichischen Meisterschaften im Rahmen der siebten Auflage des King & Queen of Seeschlacht. Das Team um den Sportclub Free Eagle wird am 15.1.2023 ja die ÖM ausrichten. Und ob des vorangegangenen Regens bot der ohnehin anspruchsvolle Kurs in Langenzersdorf hinreichend Möglichkeiten, das fahrtechnische Must-Have für die Titelkämpfe auszuloten.
Zusätzlich sorgten aber auch der Jedermannbewerb, traditionell Abschluss des Weinviertler Radcups, sowie die Nachwuchsklassen von Mini bis U17 für rege Action zwischen kurzen sieben und – höllisch langen – 60 Minuten. 140 Erwachsene und über 100 Nachwuchs-Asse nützten letztlich die Chance.
Bei den Damen gewann erneut die neunfache österreichische Meisterin Nadja Heigl vor Fiona Klien und Romana Slavinec. Im Eliterennen der Herren setzte sich Nadjas Bruder Philipp vor Christoph Mick aus Wien und dem Mühlviertler Jakob Reiter durch.

Wer führt?

Weiter ging's mit dem Kraftwerkscross-Double als echtem Wiener Event. Die bislang genannten Namen, ergänzt um Adrian Stieger und Anna Hofmann (jeweils 2. beim Trainingsrennen; im Elite-Race wurde "Feders" junger Teamkollege sodann 3., die Allrounderin erneut 2.), hatten auch hier die Nase vorn.
In Abwesenheit des Fünffach-Triumphators Daniel Federspiel war beim Querfeldein im Kaiserwald der Weg dann wieder für einen anderen Sieger frei. Christoph Mick ergriff die Chance in St. Pölten vor Philipp Heigl. Nur zwei Tage später, beim zu Allerheiligen erstmals ausgetragenen Kreuttal Cross in Unterolberndorf, lautete die finale Reihenfolge genau andersrum.

Bei den Damen "heigelte" es hingegen beide Male, sodass Nadja mit 5:3 Siegen vor Silke Mair auch unangefochten die Zwischenwertung anführen würde ... wenn da bis zum Finale nicht die Sache mit den unberücksichtigten Streichresultaten wäre. Mit zwei Starts und 121 Punkten (overall 521) mehr liegt aktuell nämlich die Felbermayr- drei Ränge vor der KTM-Racerin.
Bei den Herren hält Jakob Reiter die Zwischenführung vor dem unermüdlichen Gerald Hauer.


Danke für den Zwischenbericht!

 

super, dass es so viele Rennen gibt

super auch, dass sich hin und wieder jemand "Neuer" die Orga eines Rennens antut (und die "Fixstarter" dran bleiben). Danke!

super, dass eine +/-konstant große Gruppe Aktiver die Sache seit Jahren am Laufen hält (seit der "Reanimation" durch den RC Schnecke?)

super, dass -gerade heuer- so viele neue/junge Gesichter am Start stehen

super, dass Ames (die "Querstimme Österreichs")immer alles über alle weiß

super, dass es immer Superfotos gibt!

super, dass zumindest ein paar auch international mitfahren (na, so im Mittelfeld halt)

super, dass es dezidierte "Einsteiiger:innen"rennen gibt (MTBs erlaubt)

schade, dass bei den Frauen die Teilnehmerinnenzahlen eher einstellig sind

schade, dass nix im Westen stattfindet (Seewalchen ist ja der westlichste Außenposten)

schade, dass nur wenige "Pro" Teams die Rennen beschicken (die Straßenelite keine Querrennen fährt)

schade, dass es keine Volksfeste sind wie in Belgien

...

 

und wie mein Präse sagt: "Much Gatsch!"

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

zum Vormerken und Anmelden:

 

Samstag, 19. November Strasswalchen: hier geht’s zur Anmeldung

Sonntag, 20. November Wels: hier geht’s zur Anmeldung

Danach für eine Station wieder in Niederösterreich:

Sonntag, 27. November Böheimkirchen: Anmeldung per eMail (Name, Verein, Kategorie, ggfls. LizenzNr., Tel.Nr.)

Samstag, 10. Dezember Bad Ischl (Anmeldung noch nicht geöffnet)

Sonntag, 11. Dezember Gunskirchen: hier geht´s zur Anmeldung

Cup-Finale (in Niederösterreich):

Freitag, 6. Jänner St. Pölten (Anmeldung noch nicht geöffnet)

Österreichische Meisterschaft (in Niederösterreich)

Sonntag, 15. Jänner Langenzersdorf (Anmeldung noch nicht geöffnet)

 

Für Einsteiger ist die Teilnahme mit Gravel oder MTB mit beliebig breiten Reifen (das Cyclo-Cross Reglement beschränkt die Reifenbreite auf 33mm) bei folgenden Cup-Rennen erlaubt:

20.11. Wels, 27.11. Böheimkirchen, 6.1. St. Pölten

 

Robert Dreu

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Zur Desktop-Version