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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Im Juli lud Merida nach Reit im Winkl in Süddeutschland, um die Highlights der kommenden Saison vorzustellen. Gezeigt wurde die gesamte Bandbreite von neuen Road- und Gravel-Bikes über Mountainbikes bis hin zu den E-MTB-Modellen. Im Mittelpunkt standen bewährte Plattformen wie das SILEX, das REACTO, das NINETY-SIX und das eONE-SIXTY, letzteres nun mit den neuesten Bosch-Antrieben ausgestattet.Begleitet wurde die Präsentation von einem umfangreichen Testangebot mit rund 200 Testrädern sowie vielseitigen Streckenvarianten auf Asphalt, Schotter und im Gelände, inklusive zweier kompakter Offroad-Schleifen für die MTB- und E-MTB-Fraktion.Für uns eine willkommene Gelegenheit, das neue Programm im Detail unter die Lupe zu nehmen, die Bikes direkt im Gelände zu testen und mit den Produktverantwortlichen sowie Technikpartnern von Shimano, Sram, Bosch und FSA ins Gespräch zu kommen.
Merida präsentiert mit dem neuen DIRT eine robuste und spaßorientierte Plattform für Dirt Jump und Pumptrack, die gezielt neue Zielgruppen ansprechen soll. Der Rahmen aller Bikes besteht aus stabilem 6061er-Aluminium, ist für Kategorie 5 (Downhill/Freeride) freigegeben und kommt mit fünf Jahren Garantie. Trotz des simplen Singlespeed-Aufbaus bieten die Bikes durchdachte Details wie Gyro-Kompatibilität, extralange Bremszughüllen und sogar eine Flaschenhalteraufnahme - für mehr Vielseitigkeit im urbanen Einsatz.Das DIRT ist in zwei Größen erhältlich, wahlweise besonders wendig für Tricks oder länger und stabiler für größere Fahrer und Pumptrack-Liebhaber. Zwei Modellvarianten stehen zur Auswahl: Das DIRT 700 ist für ambitionierte Dirt-Jumper und Slopestyler konzipiert und bietet mit RockShox Pike DJ und DT Swiss D1900 hochwertige Komponenten, allerdings zu einem entsprechend sportlichen Preis. Das DIRT 500, speziell in einer Österreich-Edition, richtet sich an Einsteiger und junge Rider. Es bietet mit luftgefederter Manitou-Gabel, Alex-Felgen und Kenda-Reifen eine solide Ausstattung zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis.
Schlichte, aber durchdachte Fun-Bikes für Airtime und Pumptrack-Action.
Für das Modelljahr 2026 präsentiert Merida ein klar strukturiertes Gravel-Programm mit zunächst zwei Schwerpunkten. Ein dritter Bereich ist ab Herbst 2025 geplant, unterliegt aber aktuell einem Embargo. Ein erster Blick war vor Ort bereits möglich; nun heißt es abwarten bis zur offiziellen Präsentation.#1 So bleibt das vielseitige SILEX die erste Wahl für Bikepacking-Abenteuer, Trainingsrunden auf jedem Untergrund und Touren mit Gepäck. Es bietet ein sicheres, vom Mountainbike inspiriertes Handling, viel Komfort und Stabilität, auch in schwierigem Gelände und selbst mit schwerem Gepäck. Neu entwickelte Vollcarbon-Gravelsattelstützen mit 0 Grad Offset - je nach Modell entweder von FSA oder direkt von Merida - runden das Gravel-Programm für das Modelljahr 2026 ab.
Ein Highlight der Serie ist das wunderschöne Silex 8000 in "Elegant Wildberry Gold", ausgestattet mit einem CF2-Rahmen samt Carbon-Gabel, einer SRAM Apex Eagle 1x12-Schaltung, Apex-Bremsen und DT Swiss-Laufrädern mit Maxxis Rambler in 45C.
#2 Für ambitionierte Gravelfahrer und Rennorientierte bietet Merida künftig auch in Österreich die Scultura Endurance GR Serie an. Diese basiert auf dem erfolgreichen Endurance-Rennradkonzept und richtet sich an alle, die auf holprigen Straßen, Schotterpisten oder glatten Waldwegen möglichst schnell unterwegs sein wollen. Topmodell ist das Endurance GR 8000 mit Carbon-Rahmen, Sram Force AXS 1x12 und einem Gesamtgewicht von 8,6 kg.
Unter den Alu-Modellen sticht das Scultura Endurance GR 700 mit CF3-Carbon-Gabel, Shimano GRX820/400-Gruppenmix und Merida Expert SL III-Laufradsatz heraus.
Zusätzlich hat Merida mehrere Gravel-Updates im Gepäck: So werden bei ausgewählten Topmodellen künftig Zipp 303 XPLR Laufräder in Kombination mit speziellen Race-Gravel-Reifen verbaut. Gleichzeitig ersetzen Reynolds G30 bei bestimmten Ausstattungsvarianten die bisherigen Merida-eigenen Laufräder, um Ausstattung und Markenimage weiter aufzuwerten. Ebenfalls neu ist das Merida 1P GR Carbon-Cockpit, das speziell für Gravel-Einsätze entwickelt wurde, verbesserte Ergonomie bietet und in mehreren Größen erhältlich sein wird.
Meridas REACTO, SCULTURA und SCULTURA ENDURANCE bleiben im Modelljahr 2026 technisch weitgehend unverändert, was angesichts ihrer Performance auch absolut legitim ist.Statt auf radikale Neukonstruktionen setzt Merida eher auf die feinen Unterschiede - neue, aufwendige Lackierungen, frische Farben, aktualisierte Specs und eine spürbar breitere Modellpalette für den österreichischen Markt. Das Motto lautet: Mehr Auswahl und mehr Stil bei minimalem Luftwiderstand.Die messerscharfe Reacto Aero-Plattform bleibt der Platzhirsch, wenn es um Speed, Steifigkeit und Kantenlook geht. Für 2026 besonders hervorzuheben: Das REACTO 5000 mit CF3-Carbonrahmen IV, Shimano 105 Di2 und Vision Team 35 Comp SL Laufrädern um 3.299 Euro – ein echter Preis-Leistungs-Hammer für ambitionierte Aero-Fans.
Das Reacto 8000 verfügt über einen Rahmen aus CF3-Carbon mit integrierter Kabelführung ("Wire Port") und aerodynamisch optimierter Formgebung. Die Kühlrippen an der Bremsaufnahme ("Disc Cooler") verbessern das Thermomanagement bei langen Abfahrten; Gewicht, Steifigkeit und Komfort liegen auf einem hohen Niveau. Die Ausstattung ist auf sportliche Nutzung ausgelegt. Neu ist die Farbvariante Rainbow-Purple.
Das Scultura bleibt das vielseitigste Modell im Line-up: leicht, komfortabel und schnell. Die neuen Farben wirken edel und sportlich zugleich. Über alle Modelle und Rahmengrößen hinweg wurde die Sattelstütze auf 0 Grad Offset umgestellt, die Topmodelle kommen ab Werk mit TPU-Schläuchen, einseitigen Powermetern und integrierter FindMy-Technologie. Zudem wurde bei ausgewählten Varianten die Übersetzung bergtauglicher gestaltet – erkennbar am Kürzel „CH“. Dieses steht zwar geografisch für die Schweiz, kennzeichnet hier aber auch in Österreich explizit eine Ausstattungsvariante mit leichterer Bergübersetzung.Das Scultura 4000 in "Glossy Black Silver" kombiniert einen CF3-V-Rahmen mit Shimano 105, wiegt 8,8 Kilogramm und kostet 2.499 Euro. Es überzeugt sowohl bergauf als auch auf langen Flachpassagen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Scultura 10K ist das Topmodell der Baureihe und basiert auf dem besonders leichten CF5-Carbonrahmen. Geometrie, Rohrformen und viele Konstruktionsdetails orientieren sich an Meridas Aero-Modell Reacto, wobei das Scultura den Fokus auf geringes Gewicht, hohe Effizienz und spürbaren Fahrkomfort legt. Trotzdem wurde die Aerodynamik gegenüber früheren Generationen deutlich verbessert. Rahmen und Gabel bieten eine ausgewogene Mischung aus Steifigkeit, Dämpfung und präzisem Handling. Die Lackierung in "Silk Blue/Grey" wechselt die Farbe je nach Lichteinfall.
Für alle, die nicht bei jeder Ausfahrt den FTP-Wert jagen müssen, sondern auch mal gerne den Ausblick genießen: Das Scultura Endurance schlägt die Brücke vom klassischen Rennrad zum leichten Gravelbike und setzt auf eine entspannte Geometrie, komfortorientierte Ausstattung und eine Integration, wie man sie sonst nur bei Highend-Modellen findet. Ein CF3-II-Carbonrahmen, Shimanos 105 Di2 und Maxxis Re-Fuse Reifen in 32C ergeben ein flottes Langstreckenpaket mit Stil. Offiziell ist eine maximale Reifenbreite von 35 mm bei 5 mm ISO-Clearance freigegeben – in der Praxis passen jedoch auch deutlich breitere Pneus.Neu im Österreichprogramm: die beiden Aluminium-Modelle Endurance 400 und 300.
Merida bleibt beim Rennradkonzept konsequent, legt aber in puncto Ausstattung und Optik nach.
Für das kommende Modelljahr präsentiert Merida zahlreiche Ausstattungs-Updates quer durch das Mountainbike-Sortiment. So rollen ab Werk fast alle neuen Modelle mit vormontiertem Stan's Tubeless-Felgenband, was die spätere Tubeless-Umrüstung deutlich erleichtert. Aber auch Continental Kryptotal-Reifen kommen vermehrt zum Einsatz, insbesondere bei den One-Sixty-Modellen. Diese versprechen einen besonders guten Kompromiss aus Pannenschutz, Grip und Haltbarkeit.Ein weiteres Highlight: Viele Topmodelle sind künftig mit dem einteiligen FSA SiC Carbon-One-Piece-Cockpit ausgestattet - aerodynamisch, leicht (290 g) und mit -17 Grad Winkel. Neue High-Rise-Lenker sorgen für eine modernere Fahrposition, während die überarbeiteten TR-Griffe mit radialer Struktur ein verbessertes Griffgefühl und mehr Dämpfung bieten. Ausgewählte Modelle verfügen außerdem über die neue Merida Expert TR III Vario-Stütze mit mechanisch einstellbarem Hub.
Merida setzt 2026 erstmals verstärkt auf elektronische MTB-Schaltungen von Shimano. Das Big.Nine XT Di2 sowie das Topmodell Ninety-Six 9000 mit XTR Di2 markieren diesen Schritt. Letzteres nutzt bereits die neu vorgestellte Shimano XTR 12-fach mit neuer Kassette. Merida ist hier Launch-Partner. Die Kombination aus Race-orientierter Geometrie und elektronischer Präzision macht das Ninety-Six zu einem der spannendsten XC-Bikes im Programm.
Die überarbeiteten Hardtails Big.Nine/Seven, Big.Nine/Seven TFS und TR rücken etwas näher an den Trailbereich heran. Das Big.Nine ist mit 29-Zoll-Laufrädern ausgestattet und richtet sich tendenziell an größere Fahrerinnen und Fahrer. Das Big.Seven nutzt 27,5-Zoll-Laufräder und ist in einer neuen Rahmengröße XXS auch für sehr kleine Körpergrößen geeignet. Die Geometrie wurde im Vergleich zur Vorgängergeneration modernisiert: längerer Reach, flacherer Lenkwinkel, steileres Sitzrohr und höhere Reifenfreiheit. Die meisten Modelle sind mit 120 mm Federweg ausgestattet. Gleichzeitig wurde laut Hersteller darauf geachtet, das Handling gutmütig zu halten, damit auch weniger erfahrene Nutzerinnen und Nutzer gut damit zurechtkommen. Auch bei der Lackierung wurden Änderungen vorgenommen: Neue Farben und Oberflächen-Finishes sorgen für eine insgesamt modernere Optik der gesamten Modellreihe.Die neuen TFS-Hardtails ordnen sich unterhalb der bereits bekannten Big.Nine Lite (Aluminium) und Big.Nine CF (Carbon) ein und unterscheiden sich durch Fertigung und Ausstattung. Basis der neuen Serie ist das sogenannte TFS-Verfahren (Techno Forming System) - eine mechanische Rohrformung, die günstiger herzustellen ist als das bei höherwertigen Rahmen eingesetzte Hydroforming.Für Österreich neu: das Big.Nine TR 8000 sowie das Big.Nine XT Di2 mit Shimanos elektronischer Schaltung.
Das vollgefederte XC/Marathon-Bike Ninety-Six bleibt ein fester Bestandteil des Line-ups und richtet sich an leistungsorientierte Fahrerinnen und Fahrer. Mit 100 mm am Heck, 120 mm an der Front und moderner Geometrie eignet es sich für anspruchsvolle Uphills und schnelle Abfahrten gleichermaßen. Die Modellpalette reicht vom Aluminium-Modell Ninety-Six 400 bis zum Carbon-Flaggschiff Ninety-Six 9000.
In Österreich wird weiterhin die gleich benannte Variante des Ninety-Six 9000 mit SRAM GX Eagle T-Type 12-fach Funk-Schaltung und Fox 34 SC-Gabel zum günstigeren Preis von 7.999 Euro angeboten.
Beim E-Bike-Portfolio setzt Merida vorerst auf bewährte Plattformen mit gezielten technischen Weiterentwicklungen. Der Bosch Performance Line CX sowie der leichte SX-Motor finden nun breiten Einsatz in verschiedenen Modellreihen. Ergänzt wird das Programm durch neue Farben und punktuelle Ausstattungsupdates.Im Herbst 2025 und Frühjahr 2026 sind größere Neuheiten im E-MTB-Segment geplant. Konkrete Informationen dazu unterliegen derzeit noch einem Embargo.
Das eONE-EIGHTY FR 800 ist Meridas bislang langhubigstes E-MTB und richtet sich an Bikepark-Fahrer und anspruchsvolle Abfahrten im alpinen Gelände. Es basiert auf einem Aluminiumrahmen mit überarbeiteter Kinematik, bietet 180 mm Federweg vorne und hinten sowie ein Mullet-Setup mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad. Der neue Rahmen ist kompatibel mit Stahlfederdämpfern. Für den Antrieb sorgt erstmals bei Merida der Bosch Performance Line CX Motor mit 85 Nm Drehmoment in Kombination mit einem 800-Wh-Akku.Dank eines nicht extrem flachen Lenkwinkels, einer hohen Front und kurzen Kettenstreben soll sich das Rad deutlich agiler und leichter anfühlen, als es das Datenblatt vermuten lässt.
Das eOne-Sixty SL Modellprogramm bleibt weitgehend unverändert, wurde jedoch um zahlreiche neue Farbvarianten ergänzt.Besonders hervorzuheben ist das eOne-Sixty SL 8000 in "Guarded Gold". Das Light-Support-E-MTB kombiniert einen Vollcarbon-Rahmen mit sportlicher Geometrie, 160 Millimeter Federweg und 29-Zoll-Laufrädern bei einem Gesamtgewicht von 20,3 kg. Der neue Bosch SX Motor liefert moderate, aber spürbare Unterstützung bei geringem Gesamtgewicht. Mit Rock Shox Fahrwerk, drahtloser SRAM GX AXS Schaltung und DT Swiss HX 1700 Laufrädern richtet sich das Bike an ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die ein natürliches Fahrgefühl mit elektrischer Unterstützung suchen. Der UVP in Österreich beträgt 7.999 Euro.
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