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Dass Koordinations- und Stabilitätstraining auch für uns Radfahrer ein praktisches Helferlein in Alltag wie Sport darstellt, dürfte sich wohl bereits herumgesprochen haben. Die heimische Firma MFT hat sich mit ihren Produkten ganz dem Thema der Balance und der funktionellen Übungen verschrieben, und selbst die Asse des ÖSV vertrauen seit Jahren auf die wackeligen Bretter. Vor zwei Jahren hatten wir die MFT Challenge Disc recht ausführlich vorgestellt. Kürzlich wurde deren Nachfolgemodell, die Challenge Disc 2.0. präsentiert.
Die wie ein Computerspiel interaktiv arbeitende Platte verfügt wie gehabt über einen dreidimensionalen Neigungssensor unterhalb des Wackelbrettes, welcher jede noch so kleine und feine Gewichtsverlagerung registriert und auf den Bildschirm überträgt. Wesentlichste Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist die Konnektivität via Bluetooth. Auf diese Weise wird mittels passender App der Einsatz mit iOS-, Android- und Windows-Geräten bzw. Notebooks möglich. Die Challenge Disc 2.0. ist damit flexibler und dank der mobilen Geräte samt Kabellosigkeit auch portabler.
Das Gerät erkennt, wie gut die Bewegungen ausgeglichen werden können bzw. die Balance gehalten werden kann. Der sogenannte Koordinations-/Balancetest dient aber nicht nur als Statuserhebung der aktuellen Fähigkeiten. Basierend auf dem Ergebnis dieses Einstufungsprogramms empfiehlt die schlaue Platte auch das passende Schwierigkeitslevel für die nachfolgende Trainingseinheit.Das Koordinations- und Therapieprogramm ist in fünf Leistungsstufen unterteilt und kann je nach Testergebnis ausgewählt werden. Freilich kann man die Empfehlung auch ignorieren und auf einem höheren bzw. niedrigeren Level starten. Allerdings riskiert man dann Frust infolge von Über- oder Unterforderung, denn tatsächlich unterscheiden sich die Schwierigkeitsgrade deutlich und kann somit für den einen eher langweilig sein, was dem anderen bereits alles abverlangt.
Der besondere Reiz der MFT Challenge Disc liegt zum einen in der Quantifizier- und Vergleichbarkeit des normalerweise so abstrakten Themas Koordination. Ob "Level" oder "Score": Mithilfe der erreichten Stufe bzw. Punkte lassen sich Vergleiche ziehen und Fortschritte erkennen - wenn man so will, sogar Tag für Tag. MFT nennt dies "Feedback-Funktion". Zum anderen ist der Zugang ein sehr spielerischer. Nicht eintönige Übungen in unendlicher Folge werden absolviert, sondern Figuren verfolgt bzw. gefangen, Tore geschossen, Slalomstangen passiert, Positionen stabilisiert. Ganz nebenbei vollzieht man im Zuge dessen jedoch genau jene Bewegungen, welche am Ende zu mehr Balance, einem gestärkten Rücken, gesunden Gelenken und verbesserter Koordination und Konzentration führen.
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