Nach München vor einem Jahr wurden die Europameisterschaften im Mountainbike Cross Country heuer erneut im Rahmen einer Großveranstaltung vergeben. Waren die Titelkämpfe 2022 in die European Championships eingebaut, bildeten diesmal die European Games in Krakau und der Malopolska-Region den übergeordneten Rahmen. Die Bewerbe im Cross-Country fanden am 25.6. im Krynica Zdrój Hill Park statt, und ein rot-weiß-rotes Sextett hoffte auf starke Ergebnisse und vielleicht sogar Medaillen - zu Recht.
Denn die 21-jährige Mona Mitterwallner sicherte sich mit einer ihrer typischen Aufholjagden nach verhaltenem Start Silber. Wie am vergangenen Wochenende beim Heim-Weltcup in Leogang musste sie sich nur der Weltcupführenden Puck Pieterse geschlagen geben, diesmal um 26 Sekunden. Die Bronzemedaille gewann die Schweizerin Sina Frei mit 1:05 Minuten Rückstand.

"Ich bin mega happy mit der Silbermedaille. Das war eine meiner stressigsten Wochen überhaupt und heute früh habe ich nur versucht, den vollen Fokus auf das Rennen zu richten. Die Strecke war richtig cool und ich habe vor und während des Rennens die richtigen Entscheidungen getroffen", schilderte die frischgebackene Vize-Europameisterin, die sich im Alleingang auf die Jagd nach der früh in die Offensive gegangenen Niederländerin machte und dabei die versammelte Weltelite hinter sich hielt.
Mitterwallners Silber ist die insgesamt vierte EM-Medaille bei den Elite-Damen für Österreich und nach Juniorinnen- und U23-Gold im XCO sowie Gold im Marathon 2021 auch das vierte Edelmetall für sie persönlich.
Laura Stigger wurde nach einem starken Rennen Achte. "Ich bin ganz zufrieden und habe mich gut gefühlt. Die Bedingungen waren herausfordernd, denn es war ziemlich schmierig vom Regen in den letzten Tagen. Ich habe mich gut geschlagen und ein Top Ten Ergebnis ist ein gutes Resultat für mich", so die Haimingerin, die ihre ersten Europameisterschaften in der Elite bestritt.
Die dritte Österreicherin, die Kärntnerin Corina Druml wurde - gesundheitlich angeschlagen - mit einer Runde Rückstand 48ste.
Bei den Männern siegte der Rumäne Vlad Dascalu 14 Sekunden vor dem Schweizer Lars Forster. Bronze eroberte der Italiener Luca Braidot.
Maximilian Foidl landete auf Rang 20 als bester Athlet des heimischen Herren-Trios, 2:31 Minuten hinter dem Sieger. Gregor Raggl wurde 37., Karl Markt beendete die EM auf Platz 45.












Kommentare
Noch keine Kommentare – starte die Diskussion im Forum.
Schreib den ersten Kommentar im Forum