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MyTinySun Folkslight

MyTinySun Folkslight

26.09.14 08:58 20.085Text: Patrick Rapp, NoPainFotos: Erwin Haiden, MyTinySunShowroom und (ganz frisch!) Langzeittest: Kleinste Highend-LED-Outdoor-Leuchte Folkslight zum Nice-Price von 149,95 Euro. Was sie verspricht und was sie kann.26.09.14 08:58 20.543

MyTinySun Folkslight

26.09.14 08:58 20.543 Patrick Rapp, NoPain Erwin Haiden, MyTinySunShowroom und (ganz frisch!) Langzeittest: Kleinste Highend-LED-Outdoor-Leuchte Folkslight zum Nice-Price von 149,95 Euro. Was sie verspricht und was sie kann.26.09.14 08:58 20.543

Die neue High-End-Outdoor-Lampe, zugleich Allround-Talent unter den LED-Leuchten von MyTinySun, hört auf den Namen Folkslight und verzeichnet bereits kurz nach ihrer Markteinführung eine hohe Nachfrage. Attraktiv auch ihr Preis: mit 149,95 Euro liegt sie deutlich unter anderen, vergleichbaren europäischen Fabrikaten.

Fakten laut Hersteller

Vielseitig einsetzbar, sollen vor allem die Biker auf der Rennstrecke und abseits öffentlicher Straßen von dem kräftigen Licht profitieren: Mit einer Leuchtstärke von nom. 2.000 Lumen scheint die Folkslight heller als ein H4-Autoschein­werfer. Dabei sind ihre beiden LEDs unabhängig voneinander steuerbar, um präzise Einstellungen der Lampe durchführen zu können. Drei Hochleistungsoptiken ermöglichen die Anpassung der Abstrahlcharakteristik durch verschiedene Abstrahlwinkel.

  • Sehr kleine LED-Komplettleuchte mit der vergleichbaren Lichtleistung eines Autoscheinwerfers.
  • Maximale Akkulaufzeit bei minimaler Leistung ca. 20 Stunden. Bei eingebautem Akku mit maximaler Leistung ca. eine Stunde.
  • Das wasserdichte, kompakte und robuste Gehäuse wiegt einsatzfertig 230 Gramm.
  • Netzunabhängiger Betrieb der Leuchte.
  • Betriebsstatusanzeige durch mehrfarbige Status LEDs und Blinkcodes der Strahler
  • Funktionserweiterung durch USB-Updates über herkömmliche PCs, Macs, Mobiles
  • Variable Befestigung mit GoPro®-kompatiblem Halter, einem Magnethalter und Befestigungsclip sowie Standard-UNC-Stativgewinde.
  • Neben internem Akkupack - Verlängerung der Leuchtdauer durch externe Spannungsquellen (6-18 VDC). Adapterkabel für externe Akkupacks optional als Zubehör erhältlich.
  • Diverse Abstrahlwinkel durch drei wechselbare Hochleistungsoptiken für spezifische Einsatzzwecke. Schnelles Austauschen mit aufsteckbaren Vorsatzoptiken, Farbfiltern und Blenden in Vorbereitung.

Technische Daten

LeuchtenDoppel LED Leuchte, LED Typ: Cree XM-L, selektiert
Lichtleistungbis zu nom. 2000 Lumen (gesamt) bzw. tatsächlich gemessener Lichtstrom von 1460 Lumen*
OptikenD 20 mm, Abstrahlwinkel 17° und elliptisch.
optional: Optiken, Blenden und Farbfilter
MaterialGehäuse und Halterung: Kunststoff
Leuchtenkörper: eloxiertes Aluminium
Farbenschwarz, weiß, carbon, snakeskin, camouflage, purple waves
Wasserdichtigkeitgegen Spritz-, Strahlwasser und zeitweiliges Eintauchen nach Industrienorm: IP67
AkkuLi-Ion, Bauform 18650, ca. Ø18,2 mm x 65,3 mm
4-stufige Akkukapazitätsanzeige, je nach gewähltem Schaltstufenprogramm durch permanente Anzeige über die RGB Status LED oder über Blinkcodes des Hauptlichtes
BetriebsmodiSimple: das Bedienschema ist bewusst einfach gehalten
Expert: hier werden speziellere Anforderungen abgedeckt, welche je nach Einsatzzweck abgerufen werden können
Notlicht: 2-stufige Notlichtfunktion bei geringer Akkukapazität. Bei Erreichen einer minimalen Restkapazität wird automatisch auf die kleinste Lichtleistungsschaltstufe umgeschaltet. Bei Erreichen einer kritischen Restkapazität wird auf eine spezielle Notbeleuchtungsschaltstufe umgeschaltet
AbmessungenL 44 x B 100 x H 52
Temperaturbereich-20°C bis +60°C
Gewicht230 Gramm
LieferumfangModell 01: Leuchtenhalter Folkslight, kompatibel mit GoPro® Kamera-Haltersystemen, Befestigungsschraube für Leuchtenhalter, 2 Li-Ion Akkuzellen, Typ18650, USB-Kabel, Bedienungsanleitung
Preis€ 149,95 UVP

* gemessen an der Technischen Universität Darmstadt, Fachgebiet Lichttechnik. Messung erfolgte nach 1 Minute Warmlaufen. Elektrische Versorgung und Messung: GW INSTEK PSM-6003. Optische Messung: 300 mm Ulbrichtkugel mit Instrument Systems CAS140B Spektroradiometer.

Die Lampe im Praxistest

Der erste Eindruck frisch aus der Box ist ziemlich übersichtlich: Lampe, USB-Ladekabel, Kurzbeschreibung (Simple Mode) - das war's. Die auf der MyTinySun-Homepage hinterlegte Bedienungsanleitung ist dagegen sehr viel ausführlicher. Hier werden alle Funktionen der Leuchte in den zusätzlichen Kapiteln "Firmware Update", "Warum unterschiedliche Betriebsmodi und Schaltstufenprogramme?", "Auswahl der Betriebsmodi Simple oder Expert" und "Auswahl der Schaltstufenprogramme im Expert-Mode" erklärt. Außerdem findet sich darin eine schematische Übersicht der gespeicherten Schaltstufenprogramme und deren Leistungsangaben im Simple- bzw. Expert-Mode.

Fakt ist jedoch: Besagter Simple-Mode, mit welchem die Lampe ausgeliefert wird, ist selbsterklärend genug, um die Folkslight auch ohne langem Studium von Bedienungsanleitungen in Betrieb nehmen zu können.

Über Design und Optik lässt sich bekanntlich immer streiten. Was die einen als stylish und wertig empfinden, erinnert, wie an u.a. Posts erkennbar, die anderen in gewöhnungsbedürftiger Weise an Digitalkameras.
Ein sofort erkennbarer Vorteil der Bauweise mit integrierten Akkus ist jedoch: keine Kabel! Nebst dem aufgeräumten Äußeren bringt das, sofern die Akkuleistung ausreicht, auch praktische Benefits, entfällt doch das Verstauen und Verkabeln externer Li-Ionen-Zellen.

  • So umfangreich wie inklusive aller Halterungsoptionen kommt das Pakerl nicht daher.
    So umfangreich wie inklusive aller Halterungsoptionen kommt das Pakerl nicht daher.
    So umfangreich wie inklusive aller Halterungsoptionen kommt das Pakerl nicht daher.
  • That's it.That's it.That's it.
    That's it.
    That's it.
  • Und so schaut die LeuchteUnd so schaut die LeuchteUnd so schaut die Leuchte
    Und so schaut die Leuchte
    Und so schaut die Leuchte
  • innen aus.innen aus.innen aus.
    innen aus.
    innen aus.
  • Prototyp (in Vorbereitung)Prototyp (in Vorbereitung)Prototyp (in Vorbereitung)
    Prototyp (in Vorbereitung)
    Prototyp (in Vorbereitung)

Der Hersteller gibt das Gewicht mit 230 g an. Auf der bikeboard.at-Küchenwaage schaffte es die Lampe sogar auf „schlanke“ 225 g. Für die Montage am Helm ist das ein mitunter bereits problematischer Wert – Stichwort Nackenmuskulatur. Die Lampe mittig oben statt vorne am Kopf zu montieren, kann das Problem etwas entschärfen – der Vorteil, dass immer in Blickrichtung beleuchtet wird, bleibt dabei erhalten. Zur Verbesserung der Gewichtsverteilung am Helm hat der Hersteller ein Adapterkabel in Vorbereitung, mit dem sich künftig der Leuchtenkopf vom Akkugehäuse trennen lässt.

Dank der GoPro-Kompatibilität gibt es aber ohnehin eine ganze Fülle an Montage-Möglichkeiten, die zudem allesamt sehr einfach und problemlos funktionieren (Übersicht im Online Store).
Unser Tester hat sich in den meisten Fällen für die Befestigung am Lenker entschieden. Die ist leicht, braucht nicht viel Platz und kann auch montiert bleiben, wenn man die Lampe entfernt, da sie so unauffällig ist, dass sie - praktisch wie optisch - selbst bei Ausfahrten untertags nicht stört.

Aufgeladen wird mittels USB-Kabel (kurz, aber immerhin im Lieferumfung enthalten) entweder am Computer oder über ein handelsübliches USB-Aufladegerät (max. 2A Ladestrom), und zwar so lange, bis die Status LED auf der Vorderseite nicht mehr rot leuchtet. Je nach verfügbaren Ampere kann das in den zweistelligen Stundenbereich gehen. Also am besten einfach angewöhnen, die Folkslight nach dem Nightride umgehend an den Strom zu hängen ...

Die Ausleuchtung ist absolut zufriedenstellend und mit den verschiedenen Abstrahlwinkeln bzw. -charakteristika auch für jedes Gelände bzw. Tempo geeignet. Weil hier Bilder mehr als tausend Worte sagen, lassen wir an dieser Stelle kurzerhand die von BB-User Michl1984 erstellten Demo-Fotos sprechen (die stärkste Stufe Power 4 mit 2000 Lumen ist nicht abgebildet):

  • Abblendstufe (500 Lumen)Abblendstufe (500 Lumen)
    Abblendstufe (500 Lumen)
    Abblendstufe (500 Lumen)
  • Power 1 (620 Lumen)Power 1 (620 Lumen)
    Power 1 (620 Lumen)
    Power 1 (620 Lumen)
  • Power 2 (980 Lumen)Power 2 (980 Lumen)
    Power 2 (980 Lumen)
    Power 2 (980 Lumen)
  • Power 3 (1220 Lumen)Power 3 (1220 Lumen)
    Power 3 (1220 Lumen)
    Power 3 (1220 Lumen)

Die Lampe hält im Vollbetrieb, wie vom Hersteller angegeben, ca. eine Stunde, wobei man anhand der LED an der Rückseite recht gut erkennen kann, wie viel Akkuleistung prozentuell noch vorhanden ist. Außerdem unterbricht die Lampe bei schwindendem Akku mit einem kurzen Flackern den Lichtstrom. Für beide Informationswege existieren vier Abstufungen:

Grün bzw. 4 x blinken:Akkukapazität zwischen 100% - 75%
Blau bzw. 3 x blinken:Akkukapazität zwischen 50% - 75%
Orange bzw. 2 x blinken:Akkukapazität zwischen 25% - 50%
Rot bzw. 1 x blinken:Akkukapazität zwischen 10% - 25%


Beim letzten Flackern stellt die Folkslight dann automatisch auf Notbetrieb um – und zwar in zwei Stufen (vgl. techn. Daten). Nachdem diese Notbeleuchtung noch unglaublich lange funktioniert (erprobt wurden zwei Stunden, laut Hersteller sind bis zu fünf Stunden möglich) ist die Gefahr, mit der Lampe wirklich völlig im Dunkeln zu tappen, sehr gering.
Beim nächsten Software-Update wird die Kapazität der allerletzten Stufe allerdings verkürzt werden, um im Gegenzug die Leuchtdauer der Lampe bei Vollauslastung zu verlängern – was generell natürlich sehr wünschenswert wäre.

Denn eine Stunde ist nun Mal nicht die Welt. Wer also regelmäßig längere Touren absolviert oder z.B. auch den Einsatz bei 24H-Rennen erwägt, wird um ein externes Akku-Pack nicht umhin kommen.
Eine zweite Möglichkeit, um (bei bekannter Dauer der Ausfahrt) auf Nummer sicher zu gehen, ist der Expert Mode. Dieser umfasst sechs verschiedene, für spezielle Anforderungen optimierte Setups (im wesentlichen: Eco vs. Power); Lichtdauer und -leistung sind seine variablen Faktoren, das gewählte Programm wird durch verschiedenfarbige LEDs erkennbar gemacht. Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Das grüne Setup ermöglicht energiesparendes Bergauffahren mit Abblendlicht, bergab genügt meist Stufe 3 von vier verfügbaren, gewechselt wird mit kurzem Drücken des rückseitigen Schalters; in Summe reichen die Akkus dann für die geplante zwei Stunden-Runde.

Für die Verwendung des Expert Mode empfiehlt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung. Dort findet sich eine tabellarische Auflistung, welcher Modus sich für welche Zeit empfiehlt. Um auf das 2-Stunden-Beispiel zurückzukommen: Das sollte mit "Power 3" zu schaffen sein (2:05 h). Alternativ bzw. um auch noch Zeit für eine eventuelle Reifenpanne zu haben, würde sich auch noch „Eco 4 und Power 2“ mit 2:37 h Fahrzeit anbieten - vgl. Tabelle "Leistungsangaben" …
Die angegebenen Richtzeiten des Herstellers stimmen sehr gut mit den Praxiswerten unseres Testers überein. Getestet wurde übrigens bei ca. 2-7 Grad Celsius, in Bewegung am MTB. Natürlich ist die Lichtleistung von der Umgebungstemperatur und der Kühlung durch Bewegung (Fahrtwind, Tempo) abhängig.

Apropos Kühlung: Den Lampenkörper sollte man nach längerem Betrieb besser nicht anfassen – der wird wirklich heiß. Und im Sinne der Vollständigkeit: Bei Minimal-Auslastung soll die Leuchtdauer 20 Stunden umfassen. Im Testbetrieb wurden der Lampe max. 2,5 h abverlangt.

Weitere Features in Kürze

Seit kurzem gibt es eine aktuelle Firmware, welche die Lampe definitiv noch interessanter werden lässt. Nach dem Download des Firmware-Updaters für Windows oder Mac können mit genau diesem diverse zusätzliche Programme auf die Lampe geladen werden. Die zugehörige Software ist zwar aktuell (Stand: 30.1.2015) noch nicht erhältlich. Für diesen Test wurde uns jedoch eine Probe-Version zur Verfügung gestellt, welche auch für die Präsentation der Lampen bei diversen Messen verwendet wird.

Demnach verfügt die Folkslight künftig über Umgebungslichtfunktionen wie z.B. automatisches Abblenden, um eine Blendung von entgegenkommenden Fahrzeugen zu vermeiden - was bei den o.a. Lumen ja schon mal der Fall sein könnte.
Wird die Lampe länger als fünf Sekunden nicht bewegt, so wird sie langsamm gedimmt und schaltet sich schließlich automatisch ab. Weiters wird sie abgedimmt, wenn man sie Richtung Boden schwenkt. Dieses Feature könnte speziell für Skitourengeher interessant sein, die andere Gruppenmitglieder nicht blenden wollen. Ein automatisches Aufblenden ist im Gegenzug künftig ebenfalls möglich.

Und auch an der ferneren Zukunft der Folkslight wird weiter gearbeitet. So wird sich die Lampe eigenständig - beispielsweise beim Fahren in dunklen Waldstücken - aktivieren. Eine 9-Achsen-Bewegungssensorik wird Features wie eine automatische Aktivierung des SOS-Leuchtsignals (z.B. nach einem Sturz) und die Steuerung per Bewegung mittels "erlernter Gesten" ermöglichen.

Die Software-Updates können über den eingebauten USB-Anschluss per PC, MAC oder Android aufgespielt werden.

Fazit

MyTinySun Folkslight
Modelljahr:2014
Firmware:2014-12-11 beta
+keine Kabeln
+einfache Montage, schnell einsatzbereit
+simple Bedienung
+liefert viel Licht wenn man's braucht
+Kampfpreis
-geringe Akkulaufzeit auf höchster Stufe
-Gewicht (zu schwer für Läufer, Helmmontage nur bedingt)
-Lampenkörper erhitzt stark
-sehr kurzes USB-Ladekabel
BB-Urteil:Kleine Sonne ganz groß!

Die Folkslight ist ein robustes, kompaktes Gerät, das mit seinem Preis-Leistungsverhältnis absolut überzeugt.
Die einfachen Standard-Einstellungen ab Werk sind top und wahrscheinlich - abgesehen von der momentan auf eine Stunde limitierten Lichtdauer bei höchster Stufe - für die meisten Fahrer auch völlig ausreichend. Wer länger bzw. vor allem in den entscheidenden Phasen ausreichend Licht will, greift auf die sehr praxisnah programmierten Expert-Modi und/oder ein externes Akku-Pack zurück.

Das Durchschalten der verschiedenen Leuchtstufen erfolgt ohne lästige Dunkelphasen; so wird selbst durch versehentliches Drücken der Steuerung plötzliche Dunkelheit vermieden.

Gleiches garantiert im Sinne eines "Heim kommt man immer"-Gedankens das zweistufige Notlicht, das im Fall des Falles mehrere Stunden funktioniert.

Überzeugend sind neben den - dank GoPro-Kompatibilität - zahlreichen Montage-Möglichkeiten auch die Features des bald verfügbaren Firmware-Updates mit automatischen Aufblend-, Dimm- und Ausschalt-Funktionen.

Aufgrund der integrierten Akkus besitzt die Folkslight ein relativ hohes Gewicht und empfiehlt sich eher nur bedingt als Helmlampe. Für Läufer ist sie als Stirnlampe definitiv zu schwer.
Auf dieses Problem will der Hersteller in absehbarer Zeit mit einem Adapterkabel reagieren, das die Trennung von Leuchtenkopf und Akkugehäuse und damit eine bessere Gewichtsverteilung am Helm ermöglichen soll.


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  1. #1
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Ort
    Schönberg am Kamp
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    MyTinySun Folkslight

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  2. #2
    Frühbremser Avatar von Venomenon
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    Apr 2011
    Ort
    3753 und 1090 Wien
    Beiträge
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    Mich würde die Ausleuchtung sehr interesieren, welche externen Akkupacks man anschließen kann(Stecker), Nutzerfreundlichkeit usw.
    Rauf-Treter-Affe

    Ich verstelle mich nicht, ich bin wirklich so!

    Veno is zufriedener Kunde von CarShineShop

  3. #3
    smi²le
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    Die Lampe schaut gut aus, mit modernen LEDs, aber die 2000lm Angabe über eine Stunde ist schon etwas abenteuerlich. Das schafft eine Cree XM-L Led im U2 Binning (also 1000lm pro Led) gerade mal bei 3A und 3,3V Flussspannung, bzw geht die Kurve im Datenblatt gar nicht so weit und das bei 25°C Sperrschichttemperatur. Da sind wir aber schon bei 20W Verlustleistung, das hält das kleine Gehäuse nicht aus, zumindest nicht über mehrere Minuten. Und da kommen wir schon eher in den Bereich 100°C Sperrschichttemperatur und dann sinkt die Lichtleistung auf 85-90%

    Also hier wird schon übertrieben. Zaubern können die auch nicht, mehr geben aktuelle Highend Leds nicht her, man kann noch schauen sie möglichst effizient anzusteuern, aber auch da ist man auf fertige Treiber ICs angewiesen und schafft bei so großen Eingangsspannungsbereichen wie oben auch nicht über 70%-80% Effizienz bei den Stömen eher weniger. Und die Frage der Verlustleistung ist einfach, wie groß wird das Gehäuse, das begrenzt die Leuchtstärke, also zumindest im stationären Zustand.

    Sonst schaut die Lampe gut aus, wichtig ist halt auch immer das einem der Lichtkegel gefällt, bzw hab ich da gerne etwas möglichst homogenes, ohne hellen Spot. Die 17° Öffnungswinkel hören sich sehr gut an.
    lg
    thomas
    ...ding, dingdering, dingdingdin. Nein, ich muß nicht schwitzen, dingdingdingding


  4. #4
    Chocolatier Avatar von OLLi
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    Zitat Zitat von Venomenon Beitrag anzeigen
    Mich würde die Ausleuchtung sehr interessieren
    Hab ein Lamperl zu Hause - kannst Dich bei mir per PN melden, wenn Du sie mal testen willst.

    @tyler_durden: Max. 2000 Lumen nominal, also theoretisch möglich. Hier die ehrlichen Werte:
    http://www.mytinysun.com/shop/page/7...JG&shop_param=

    Bezügl. Lichtkegel - es sind zwei verschiedene Linsen eingebaut. Das Gute daran - man kann die beiden LEDs einzeln oder zusammen betreiben. Eine Linse erzeugt einen Spot, die andere eine sehr breite Ausleuchtung (elliptisch). Beide zusammen ergeben eine breite Ausleuchtung mit hellem Spot in der Mitte.

  5. #5
    smi²le
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    Zitat Zitat von OLLi Beitrag anzeigen
    @tyler_durden: Max. 2000 Lumen nominal, also theoretisch möglich. Hier die ehrlichen Werte:
    http://www.mytinysun.com/shop/page/7...JG&shop_param=
    ah, danke für den Link, hab gar nicht auf die Herstellerseite geschaut, sind realistische Werte und sehr löblich, das sie die Lampen vermessen haben.
    MyTinySun - folkslight I 1400 10.2013
    Ich versteh aber die Bewerbung nicht ganz, einerseits wirbt man mit 2000lm Lichtstrom und Scheinwerfervergleich und dann lässt man die Lampe sogar vermessen, verlinkt das noch und da kommen gerade mal 70% davon heraus.
    Scheint aber leider üblich zu sein, wie auch bei den Leistungsangaben bei Verstärkern.
    lg
    thomas
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  6. #6
    Chocolatier Avatar von OLLi
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    So gut wie alle Hersteller geben die maximal möglichen Lumen an, das ist normal.

    Wären alle ehrlich, bzw. würde es eine sinnvolle Norm geben nach der gemessen wird, wären die lm-Werte ALLER Hersteller deutlich niedriger ;-).

  7. #7
    smi²le
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    Das das alle Hersteller so machen stimmt und die gelieferten Messwerte hab ich noch bei keinem anderen Hersteller gesehen und finde ich toll.

    Einzig:
    maximal möglichen Lumen

    ist nicht richtig, das ist nicht möglich, nicht mit dieser Lampe, den Lichtstrom erreicht man nicht.
    Einzig die LEDs könnten den Lichtstrom beim Ausreizen der Grenzwerte liefern aber nicht in diesem Gehäuse und wahrscheinlich auch nicht mit den Treibern, aber dann könnten sie bei der 6 Led Lampe auch 6000lm hinschreiben, machen sie aber nicht. Es sind einfach nur Hausnummern und dadurch nicht vergleichbar. Ich verstehe schon, dass immer optimistische Angaben gemacht werden bei durchaus unrealistischen Umgebungsbedingen, aber das hat mit maximal möglichem Lichtstrom nichts zu tun, denn der ist nicht möglich.
    lg
    thomas
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  8. #8
    läuft... Avatar von Nikolei
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    Zitat Zitat von tyler_durden Beitrag anzeigen
    Das das alle Hersteller so machen stimmt und die gelieferten Messwerte hab ich noch bei keinem anderen Hersteller gesehen und finde ich toll.

    Einzig:
    maximal möglichen Lumen

    ist nicht richtig, das ist nicht möglich, nicht mit dieser Lampe, den Lichtstrom erreicht man nicht.
    Einzig die LEDs könnten den Lichtstrom beim Ausreizen der Grenzwerte liefern aber nicht in diesem Gehäuse und wahrscheinlich auch nicht mit den Treibern, aber dann könnten sie bei der 6 Led Lampe auch 6000lm hinschreiben, machen sie aber nicht. Es sind einfach nur Hausnummern und dadurch nicht vergleichbar. Ich verstehe schon, dass immer optimistische Angaben gemacht werden bei durchaus unrealistischen Umgebungsbedingen, aber das hat mit maximal möglichem Lichtstrom nichts zu tun, denn der ist nicht möglich.
    Leider ist es noch so üblich, das auch in der Lichtbranche (damit sind jetzt nicht Outdoor&Funktionsleuchtenhersteller gemeint) noch keine klare Regelung besteht stellt dem Endverbraucher leider ein bisserl das Haxl.

    In erster Linie ist immer wichtig sich als Endverbraucher die Frage zu stellen ob der Lumenoutput des Chips/des Leuchtmittels oder der Leuchte gemeint ist.

    Natürlich wird der Lumenoutput des Chips immer höher sein, als jener der Leuchte. Jede Art der Linse, Abdeckung, Diffusor oder Reflektor frisst das eine oder andere Lumen. Da der Lichtaustritt eines Chips gerichtet werden muss ( Abstrahlwinkel in der Regel des Chips beträgt 120°) wird man auf sowas nicht verzichten können. In Zukunft wird es auch sich so entwickeln das LED-Chips nicht mehr direkt einsehbar sein dürfen (steht alles noch in den Sternen & ist in Prüfung) durch die extrem hohe Leuchtdichte ist nachgewiesen das die Netzhaut bleibende & irreparable Schäden davon trägt wenn man direkt in einen LED-Chip mit hoher Lichtleistung sieht. (natürlich nur bei Betrieb)

    Neben des Temparaturmanagments ist auch anzumerken das die Bestromung des LED-Chips Aussage darüber trifft wie lang die theoretische Lebensdauer des Chips ist. Viele Chips werden mMn in der Outdoor-Branche viel zu hoch bestromt (z.b. teilweise>700mA). Dies trifft im Falle des Volkslichts nicht zu.

    Für all jene die jetzt noch immer mitlesen:

    Durch die massive Entwicklung und Testung neuer LED-Chips mit neuen Materialien, Ansteuerung, Bestromung etc. befindet sich die Licht-Industrie momentan in einem "Innovations-Rädchen" von 5-6Monaten.

    Der Chip der in den ersten 2 Quartalen verkauft worden ist hat in den meisten Fällen im 3 und 4 Quartal oft schon um einige % mehr Lichtleistung ( Bsp. 1 u 2 Quartal 1200lm / 3. u 4. Quartal rund 1250-1350lm)

    Dies trifft natürlich nur auf jene Hersteller zu welche Ihre Chips nicht auf Vorrat kaufen und somit über 1 Jahr hinweg den selben Chip aus der gleiche Charge verbauen.
    Geändert von Nikolei (02-10-2014 um 12:29 Uhr)
    V e l o S o p h i s m
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  9. #9
    ––––––––––––––––– Avatar von funkymaster
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    Ich kenn mich in dem Bereich überhaupt nicht aus, daher auch die Frage:
    Was hat es mit dem FL1 ANSI/NEMA Standard auf sich, den z.B. Lupine angibt?
    Kennt sich da wer aus, wie diese Werte dann einzuordnen sind?

  10. #10
    smi²le
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    Zitat Zitat von Nikolei Beitrag anzeigen
    Leider ist es noch so üblich, das auch in der Lichtbranche (damit sind jetzt nicht Outdoor&Funktionsleuchtenhersteller gemeint) noch keine klare Regelung besteht stellt dem Endverbraucher leider ein bisserl das Haxl.

    In erster Linie ist immer wichtig sich als Endverbraucher die Frage zu stellen ob der Lumenoutput des Chips/des Leuchtmittels oder der Leuchte gemeint ist.

    Natürlich wird der Lumenoutput des Chips immer höher sein, als jener der Leuchte. Jede Art der Linse, Abdeckung, Diffusor oder Reflektor frisst das eine oder andere Lumen. Da der Lichtaustritt eines Chips gerichtet werden muss ( Abstrahlwinkel in der Regel des Chips beträgt 120°) wird man auf sowas nicht verzichten können. In Zukunft wird es auch sich so entwickeln das LED-Chips nicht mehr direkt einsehbar sein dürfen (steht alles noch in den Sternen & ist in Prüfung) durch die extrem hohe Leuchtdichte ist nachgewiesen das die Netzhaut bleibende & irreparable Schäden davon trägt wenn man direkt in einen LED-Chip mit hoher Lichtleistung sieht. (natürlich nur bei Betrieb)
    Ja es ist so, aber es könnte auch jeder Hersteller die Lampe vermessen lassen und den Wert ins Prospekt schreiben (ohne weitere Phantasiezahlen dazu). Ich hab den ANSI FL1 Standard vorher nicht gekannt, aber genau da wird zB der Lichtstrom der Lampe gemessen, also es gibt sehr wohl Standards.
    Denn welchen Lichtstrom würde ich mir als naiver Konsument erwarten? Den der vorne bei der Lampe insgesamt raus kommt oder den den alle Led Chips in Summe bei aberwitziger Eingangsleistung (welche die Lampe nicht liefert oder thermisch aushält) ohne Optik bringen würde? Und das zu messen ist kein Problem.
    Augensicherheit ist natürlich auch eine Frage aber hier gibt es Normen, Stichwort Laserklassen und sollte mit einfacher Strahlaufweitung leicht erreichbar sein, wenn die LED alleine ohne Optik schon zu hohe Leuchtdichten erreichen würde.
    Zitat Zitat von Nikolei Beitrag anzeigen
    Neben des Temparaturmanagments ist auch anzumerken das die Bestromung des LED-Chips Aussage darüber trifft wie lang die theoretische Lebensdauer des Chips ist. Viele Chips werden mMn in der Outdoor-Branche viel zu hoch bestromt (z.b. teilweise>700mA). Dies trifft im Falle des Volkslichts nicht zu.
    Das kann so nicht ganz Stimmen, denn wenn beim Volkslicht laut Messung ca 1400lm raus kommen, bei zwei LEDs, dann ist man laut LED Datenblatt schon bei 1,5-2A Strom. Obwohl ich bei ausreichender Kühlung jetzt kein Problem sehen würde bei diesen Stromstärken.

    Zitat Zitat von Nikolei Beitrag anzeigen
    Für all jene die jetzt noch immer mitlesen:

    Durch die massive Entwicklung und Testung neuer LED-Chips mit neuen Materialien, Ansteuerung, Bestromung etc. befindet sich die Licht-Industrie momentan in einem "Innovations-Rädchen" von 5-6Monaten.

    Der Chip der in den ersten 2 Quartalen verkauft worden ist hat in den meisten Fällen im 3 und 4 Quartal oft schon um einige % mehr Lichtleistung ( Bsp. 1 u 2 Quartal 1200lm / 3. u 4. Quartal rund 1250-1350lm)

    Dies trifft natürlich nur auf jene Hersteller zu welche Ihre Chips nicht auf Vorrat kaufen und somit über 1 Jahr hinweg den selben Chip aus der gleiche Charge verbauen.
    Das würde ich etwas relativieren, das ganze ist nicht Rocketscience. Für LED Lampen gibt es ein paar LEDs die in Frage kommen und die werden immer etwas besser, aber Quantensprünge sind da keine zu erwarten (die Cree XM-L gibts sicher schon seit 2009). Es gibt halt immer neue, besser Selektierungen der Leds. Aber wenn die um ein paar Prozent besser werden ist das jetzt nicht gewaltig spürbar. Und die Treiber sind in der Regel für eine Reihe unterschiedlicher LED Konfigurationen einsetzbar und auch da sind die Chips bei gängigen Herstellern schon einige Jahre alt und Revolutionen sind da auch keine zu erwarten, denn Wirkungsgrade von 90% sind keine Hexerei mehr. Wenn es nur ein neues Binning der LED gibt, muss man nur ein neue LED bestücken. Wenn man auf andere LEDs umsteigt wird sich an der Optik auch was ändern, aber Treiber eher nicht.

    Viel wichtiger ist mMn, dass einem die Optik auch passt. Manche Lampen sehen auf der ersten Blick super aus und leuchten irre weit, allerdings ist der Spot in der Nähe oft so hell, dass man rundherum nichts sieht und die Lampe schwenken muss. Aber hier sagt Lichtstrom alleine natürlich auch wenig aus, wenn man nicht weiß wie er im Raum verteilt wird. (also Laser vs Glühbirne)
    lg
    thomas
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  11. #11
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    hab mir das Folkslight bestellt und möcht mal schaun ob's für die Feierabendrunde reicht... wenn nicht brauch ich ja nen externen akku, das Adapterkabel wollt ich dazubestellen, war aber nicht auszuwählen. Muss ich das wo anders kaufen, worauf muss ich achten? Und wenn wir schon dabei sind, was haltet ihr von dem Akku?

    http://www.amazon.de/Wasserdichte-St.../dp/B00HY44VTQ
    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

  12. #12
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Wie lange dauert denn die feierabendrunde?*

    Z.b. immer zwischen 60 und 90 minuten, dann kannst mit der Software irgendwie die Minmax-Leuchtdauer mit 90 min festlegen. D.h egal was du wann mit der lampe anstellst bzw einstellst, sie soll immer maximal so stark leuchten, dass sich die 90 min ausgehen.

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Michl1984
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    Servus BB-Chef!

    120 min sollte sie dann schon halten und da ich nach'm job lieber aufm Berg fahr sollte sie auch hell genug sein und so für ausreichend safety sorgen... was meinst wegen Kabel und Akku?
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  14. #14
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Also ich würde das Ding mal aufladen, die SW runter laden, die Lampe auf 120 minuten einstellen und dann fahren gehen. Wenn die Power reicht, dann reichts. Zusätzliche Akkus sind zusätzliches Gewichr ;-)

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Michl1984
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    hört sich mal gut an. und pinkeln vorher nicht vergessen - ist auch Gewicht
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