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Querfeldein-ÖM & Cupfinale

Querfeldein-ÖM & Cupfinale

12.01.22 11:39 2.107Text: Robert Dreu, NoManFotos: Paul RichterDas Piestingtal hieß die Cyclocrosser zum letzten CX-Double der Saison willkommen. Daniel Federspiel und Nadja Heigl verteidigten dabei ihre Staatsmeister-Titel.12.01.22 11:39 2.136

Querfeldein-ÖM & Cupfinale

12.01.22 11:39 2.1361 Kommentare Robert Dreu, NoMan Paul RichterDas Piestingtal hieß die Cyclocrosser zum letzten CX-Double der Saison willkommen. Daniel Federspiel und Nadja Heigl verteidigten dabei ihre Staatsmeister-Titel.12.01.22 11:39 2.136

Das letzte Rennwochenende der heimischen Querfeldein-Saison fand am 8. und 9. Jänner im niederösterreichischen Piestingtal, genauer: Neusiedl bei Waidmannsfeld, statt. Der anspruchsvolle Kurs bot alles, was Cylocrosser-Herzen höher schlagen lässt: schnelle Asphaltabschnitte, kurze knackige Anstiege uund Abfahrten, Schrägfahrten und eine Mischung aus engen, langsamen und weit offenen, schnellen Kurven. Was - zur Freude der Mechaniker – fehlte, war Schlamm. Der Boden blieb teilweise gefroren und die Temparaturen bewegten sich kaum über Null Grad.

Den letzten Lauf zum Fastforward Cyclocross Cup am Samstag konnten sich Moran Vermeulen (Elite männlich) sowie Nadja Heigl (Elite weiblich) sichern. Der Gesamtsieg nach insgesamt acht durchgeführten Rennen ging an das Geschwisterpaar Philipp und Nadja Heigl.
Außerdem stiegen die ersten Bewerbe der diesjährigen Österreichischen Meisterschaften in den Klassen U15 und U17. Bei den Mädchen holte sich Lokalmatadorin Isabell Schebesta den ersten Rang, bei den Burschen ging der Titel an den Steirer Ruben Friedl. Die nächsthöhere Alterskategorie gewannen die Kärntnerin Eva Herzog und der Oberösterreicher Valentin Hofer.

Bei den Österreichischen Meisterschaften am Sonntag gelang sowohl Daniel Federspiel als auch Nadja Heigl die Titelverteidigung, der Tiroler fixierte mit seinem neuerlichen Sieg sogar den Hattrick.
Das Damenrennen entpuppte sich als eindeutige Sache für die 25-jährige Wienerin, die sich insgesamt ihre bereits neunten CX-Titelehren holte. Österreichs bislang einzige WM-Medaillengewinnerin im Querfeldein (2018, U23-Bronze) dominierte den Bewerb mit 2:14 min. Vorsprung auf die erneut starke Vorarlberger Juniorin Nora Fischer und die U23-Korneuburgerin Fiona Klien.
Beim Herrenrennen ging es enger zu: Daniel Federspiel, wiewohl im Wintertraining durch einen Handbruch gehandicapt und zuletzt mit privaten Problemen kämpfend, absolvierte seine Runden mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks und behielt konstant seinen Vorsprung. Dahinter entwickelte sich ein harter Kampf zwischen einem durch Defekte und Stürze gebeutelten Moran Vermeulen und Cup-Sieger Philipp Heigl. Erst in den letzten Runden konnte sich Federspiels steirischer Mannschaftskollege von seinem Wiener Konkurrenten absetzen.

Dahinter landeten gleich drei U23-Fahrer, die sich das Podium in ihrer Klasse ausfuhren: Lukas Hatz vor Jakob Reiter und Dominik Gassner lautete die Endabrechnung der Gesamtränge 4 bis 6.
Das Rennen der Junioren ging an Moritz Doppelbauer, der sich gegen Alexander Hammerle und Christoph Holzer durchsetzte. Den Titel bei den Amateuren sicherte sich Michael Herzog, die schnellsten Master waren Jürgen Pechhacker und Gerald Hauer (jeweils MA II) vor Martin Mayer (MA I).

Die heimische Cyclocross Rennszene geht nunmehr in Sommerschlaf, will heißen: wechselt auf Road- und Mountainbikes. Kommenden Herbst startet der Querfeldein-Cup in die nächste Runde – übrigens nicht nur für Profis. Auch Nachwuchs- und Hobbybikern bietet die Serie im Rahmen eigener Rennen eine Bühne und Schnuppermöglichkeit!

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