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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Conway konzentriert sich, nachdem man in den letzten Jahren versuchte, die Palette in alle Richtungen kontinuierlich zu erweitern, 2014 wieder auf seine Kernkompetenz: den MTB-Bereich mit Hardtails und Fullys bis 150 mm Federweg, sowie – angespornt von den hohen Wellen, die der E-Rider geschlagen hat – E-Bikes. Die Versuche, sich im Downhill-Sektor und auf der Straße zu etablieren, werden vorerst hingegen beendet.Deutlich radikaler als viele andere Hersteller geht das deutsche Label die Laufrad-Umstellung an, um seinen Händlern eine dreigleisige Strategie zu ersparen. 26”-Bikes sind bei Conway de facto gestorben, auch den Einsteiger-Bereich ab 399 Euro bestreiten bereits 27,5er – dementsprechend wurde die gesamte Palette inkl. Damenmodellen abgeändert; daneben gibt's natürlich Twentyniner mit Front- oder Fullsuspension.
Die erst 2013 präsentierten 150-mm-Fullys – da noch 26” – gibt es im nächsten Jahr ausschließlich in 27,5 Zoll in vier Versionen. Basis ist ein robuster, dreifach konifizierter Alu-Rahmen, der in vier Varianten von 1.800 bis 4.300 Euro (Sram X0, Fox 34 Talas CTD & Float CTD, DT Swiss Spline, Reverb, 13,1 kg) aufgebaut wird.Fahrwerksseitig bleibt's beim antriebsneutralen VPP-Viergelenksystem, bei Conway „Intelligent Moving Pivot“ genannt. Es soll eine grundsätzlich straff-dynamische Hinterbau-Kinematik mit volllem Federweg bergab kombinieren, und systembedingt mit sehr geringem Pedalrückschlag punkten.
Zwei Alu-Hardtails in 27,5 bzw. 29 Zoll erweitern die nächstjährige E-Bike-Schiene von Conway. Ihr Rahmen ist aus Hydroforming-Alu und verzichtet komplett auf das Sitzrohr. Dort, wo es sein sollte, sitzt eine große Akku-Box, die nicht nur den Bosch-Mittelmotor (250W) und den Lithium-Ionen-Akku beherbergt, sondern auch noch Platz für Kleineteile wie Schlüssel oder Minitool bietet.Ausgeliefert werden pro Laufradgröße zwei Bestückungsvarianten (3.300/2.800 Euro), wer will, kann auch Schutzbleche und Gepäckträger montieren.
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