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Neue Enduros und E-Fullys aus Deutschland. Conway hat kräftig in die Entwicklung investiert und präsentiert am Südtiroler Kronplatz eine ganze Reihe frischer Mountainbikes.
WME - das Kürzel steht für We Make Enduro und fasst die ganze Palette von Conways Enduro-Fullys in 29 und 27.5“ zusammen. Für 2020 haben die Deutschen nun kein Facelift des bestehenden Modells geplant, sondern vielmehr ein vollkommen neues Bike entworfen.In seiner geradlinigen Formensprache nun mit den anderen neuen Modellen auf Schiene, wird es das WME vorerst ausschließlich mit Carbonrahmen, -Hinterbau und -Wippe, dafür aber mit 27,5“ und 170 mm oder 29“ und 150 mm geben. Der Hauptrahmen bleibt dabei unverändert, die Anpassung an die Laufradgröße und den Federweg geschieht durch Hinterbau, Dämpfereinbaumaß und Steuersatzhöhe. Die Topmodelle sollen um die 12,5 kg auf die Waage bringen, das Rahmenset in M und ohne Dämpfer liegt bei rund 2.500 g.
Die zweiteilige Carbon Wippe nimmt effektiv auftretende Quer- und Scherkräfte der Sitzstreben auf und entlastet so Lager und Dämpfer. Letzterer ist schwimmend gelagert, was der Schluckfreudigkeit entgegenkommen soll. Die Lager selbst sind formschön verdeckt und unterstützen ebenso wie die innenliegenden Züge ein aufgeräumtes Äußeres. Zusätzlich laufen die Leitungen in einem geräuschdämmenden Liner aus Schaumstoff. Am Hinterbau ist dieser sogar einlaminiert, die Züge müssen lediglich durchgeschoben werden.Unter dem Tretlager sitzt ein kleines, via verschraubter Klappe zugängliches Staufach. Pumpe oder Brot finden hier zwar keinen Platz, ein kompakter Schlauch, Co2 Patrone oder (weich umwickeltes) Minitool dürften allerdings hineinpassen.Für den ruppigen Enduro-Einsatz haben die Deutschen auch eine eigene Kettenführung entwickelt, welche die Kette sicher am Kettenblatt hält. Ebenfalls smart: die Aufnahme der Bremssättel ist aus Aluminium und austauschbar. Hobbyschrauber mit zwei linken Händen ruinieren so durch eventuelle falsche Bedienung nicht gleich den ganzen Hinterbau.
65° Lenkwinkel, ein Reach von 467 mm und Kettenstreben mit 440 mm (29“) respektive 430 mm (27,5“) Länge in Größe Large lesen sich ebenfalls deutlich moderner als noch am Vorgänger. Drei Modelle vom WME in 29“ (€ 2.900,- bis € 4.300,- ) und vier Modelle vom WME in 27.5“ (€ 3.000,- bis € 6.500,-) wird es geben. Allesamt mit 12-fach Gruppen von Shimano oder Sram und Fahrwerken von Fox oder RockShox und in vier Rahmengrößen von S bis XL.
Nicht nur die Enduros bei Conway sprechen nun eine eindeutige Formensprache, auch die E-Fullys reihen sich künftig in die frischen Linien ein. Gänzlich neu rund um Boschs kürzlich präsentierten Performance Line CX Antrieb entwickelt, stellt das Xyron eine weitere Plattform im Portfolio von Conway dar. Die jüngste Produktfamilie rollt geschlossen auf 27.5“ Laufrädern und mit 2.6“ Pneus auf die Trails, sowohl Gabel als auch Hinterbau geben ab Werk 140 mm Federweg frei.(Fast) Allen Modellen gemein ist ebenso der formschön im Unterrohr integrierte Powertube-Akku mit stolzen 625 Wh. Einzig im günstigsten Modell steckt noch ein 500 Wh Akku. Flaschenhalter im Rahmendreieck gehören genau so zur Ausstattung wie von der Seitenansicht verdeckte Lagerpunkte, große 200 mm Discs an beiden Achsen und smarte Details wie das Schutzblech für den im Sitzrohr werkenden Dämpfer oder die bereits am WME gesehenen (austauschbaren) Alu-Montagepunkte für die Bremssättel.
Zwei Modelle in Carbon und drei mit Aluminium-Rahmen hat Conway vom Xyron vorerst im Programm. Trotz derselben Federwegs-Klasse unterscheiden sich die beiden Versionen doch in einigen Punkten voneinander. Während die Carbon-Varianten eher sportlich und etwas länger geschnitten sind, kommen die Alu-Bikes mit minimal entspannterer und komfortablerer Geometrie.Und auch abseits von Geometrie und Rahmenmaterial gibt es einige Unterschiede zwischen Alu- und Carbon-Xyron. So finden sich beispielsweise am Alu-Rahmen Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger, Montagepunkte für Seitenständer sowie eine Beleuchtungs-Vorbereitung. Als SUV tituliert, gibt es sogar ab Werk je eine solchermaßen vollausgestattete Variante mit Alu- oder Carbon-Herz.
Preislich startet das Xyron bei fair kalkulierten € 3.699,-. Das Topmodell Xyron 927 Carbon mit Sram AXS, Pike und DT Swiss Carbonlaufrädern schlägt mit € 7.999,- zu Buche.
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