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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Vor 1,5 Jahren hat sich Flyer mit dem Uproc EVO:X auf E-Enduro-Terrain gewagt. Nun kommt eine von Boschs nächster CX-Generation induzierte, umfassende Überarbeitung.Während das Premierenmodell noch in extravagantem Goldton und vier Bestückungsvarianten vom Stapel rollte, geht’s 2025 etwas bescheidener weiter. Zur Wahl stehen zwei Ausstattungspakete in Schwarz oder Schwarz.Im Irrglauben, wer dabei an Trauerflor ob der jüngst geplatzten Bombe, der Produktionsstandort Hutwill würde geschlossen oder zumindest stark in Frage gestellt, denkt. Tatsächlich wurde Flyer übereinstimmenden Medienberichten zufolge von dieser Entscheidung des deutschen Eigentümers ZEG völlig überrascht und das neue Uproc EVO:X außerdem noch vor dieser für das eidgenössische Traditionsunternehmen historischen Zäsur vorgestellt.
Beim Federweg rüstet das E-Enduro, schon bisher mit 165 mm am Heck und 170 an der Front nicht gerade schwach bestückt, für 2025 hinten nochmal um 5 mm auf. Vorne setzt eines der beiden erhältlichen Modelle (8.50) sogar auf eine 180er-Gabel, beim 4.10 bleibt's bei 170 mm.Das zugehörige Fahrwerk wurde progressiver ausgelegt und generell komplett neu modelliert, gleiches gilt für den Rahmen insgesamt. Deutlich sichtbarste Veränderung: Der Dämpfer des Viergelenkers ist nicht mehr horizontal unterm Oberrohr sondern vertikal vorm Sitzrohr platziert.Das Carbon-Chassis tritt, nicht zuletzt, weil's der leichter gewordene Motor mit seinen geänderten Montagepunkten ermöglicht, deutlich schlanker und - speziell am Unterrohr - geradliniger auf. Auch das in Relation übrigens kürzer gewordene Sitzrohr pfeift nun schnurgerade nach unten, was die Verwendung von langen Teleskopstützen ermöglicht.
Ein Spaßgerät
Hinsichtlich Größenspektrum bleibt's bei vier Varianten, allerdings rückt die Körpergrößen-Empfehlung mit einem Spektrum von S/M - XXL (bisher S-XL) um zehn Zentimeter (overall 160-205 cm) hinauf.Die im Reach um satte 30 mm angewachsene, an der Front geringfügig abgeflachte (Lenkwinkel 63,8°) und hinsichtlich Sitzrohrwinkel etwas steiler (76,9-76,6°) gewordene Geometrie bezeichnet Flyer als verspielt und agil, wenn es der Trail erlaubt, aber auch spurtreu und laufruhig, wenn es ruppig wird. Wesentlichen Anteil an dieser Eignung als "Spaßgerät, mit dem erfahrene (E-)Mountainbikerinnen und (E-)Mountainbiker jedes Limit knacken aber auch weniger geübte Fahrer einen hohen Wohlfühl-Faktor und Sicherheit finden", soll das Mullet-Setup mit großem Vorder- und kleinerem Hinterrad haben.
Für optimalen Schutz sorgen die Abdeckung am Hauptlager, ein langer Kettenstrebenschutz und die an neuralgischen Stellen ab Werk montierte Schutzfolie.Ein echtes Flyer-Spezifikum ist einerseits die MonkeyLink-Schnittstelle für das Frontlicht, andererseits die Tatsache, dass in den Kettenstreben fest verbaute Lichter die Sichtbarkeit erhöhen.
Was das neue Bosch-Universum betrifft, greift Flyer auf den mit 800 Wh größten Akku zurück, zusätzlich ist das 25er EVO:X PowerMore-kompatibel - macht mögliche 1.050 Wh insgesamt.Gesteuert wird der CX-Motor mittels Mini-Remote und ins Oberrohr eingelassenen System Controller. Ergänzendes Display ist keines vorgesehen.Das maximal zulässige Gesamtgewicht liegt bei 140 kg, das Bike selbst wiegt ca. 24 kg.Auf den Markt kommt das neue Uproc EVO:X im Januar 2025 ab einem UVP von 7.399 Euro. ,-
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