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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Es ist Millimeterarbeit, dabei würden die Jungs doch so gerne richtig Meter machen. Two weeks to go. Die Zeit drängt. „Wir arbeiten seit 8. Mai täglich ohne Pause, trotzdem wird’s knapp“, rauft sich David die kurz geschnittenen Haare.Quälend langsam, fast zärtlich, streicht die Baggerschaufel übers Erdreich, nimmt da ein paar Körner mit, drückt dort einige Brocken fest. Natürlich könnte die riesige Maschine ungleich brachialer ans Werk gehen und die Feinarbeit fleißigen Handwerkern überlassen. Nur: Je besser der Raupenbagger das Terrain vorbereitet, desto schneller geht’s unterm Strich. „Jaaa, runterziehen, ziehen, ziehen … und jetzt hoch!“ Erstaunlich präzise und rasch steuert Benny das stählerne Ungetüm gemäß der mündlichen Anweisungen seiner beiden vor dem Böschungslöffel platzierten Kompagnons und formt auf diese Weise Stück für Stück eine Steilkurve in den Wald.Trail Affairs heißt die vierköpfige Truppe, die sich – vom gemeinsamen Buddeln beim Bau der Weidlingbach-Trails inspiriert, im Frühjahr 2017 zu einem Planungs- und Bauunternehmen für MTB-Strecken zusammengetan hat, um nun hier ihr erstes offizielles Projekt zu realisieren: einen Flowtrail für Anfänger und Einsteiger, der auch geübten Mountainbikern Spaß macht.
Etwas weiter oben schaufelt eine weitere Gruppe an einer ungleich schmäleren Spur. Sie sind, abgesehen von der Motorsäge, die anfangs das gröbste Gehölz rausschneidet, ausschließlich händisch am Werk. Spaten bohren ins Erdreich, Rechen schaffen Laub und loses Geäst zur Seite, Füße treten kleine Bodenwellen flach.Auch hier klingt der Termindruck durch. "Die Leute gehen Ende Juni halt lieber Radfahren als Buddeln", zeigt Berti Verständnis für den im Vergleich zum letzten Projekt etwas abgeflauten Helferansturm. Denn anders als die Kollegen weiter unten, haben diese Mannen eigentlich gerade Wochenende und Freizeit. Wie vor einem guten Jahr in Weidlingbach, engagieren sie sich ehrenamtlich bei der Errichtung eines MTB-Trails - mit einem wesentlichen Unterschied: Diesmal führt ihr Weg bergauf.Nach den beiden abwärts orientierten Strecken des Trail Park Weidlingbach bauen die Freiwilligen des Wienerwald Trail Vereins ihr nächstes Community-Projekt: einen Uphill-Trail für Sportliche, der alternativ zur Forststraße und zwei Zubringern "von oben" (Mostalm- und Wiesn-Trail, vgl. Shared-Trails-Übersicht des Biosphärenpark Wienerwald) Wiens jüngstes MTB-Projekt im Westen der Millionenstadt erschließen wird.
Wir sind im gar nicht so kleinen und vor allem brauchbar steilen Wäldchen rechts neben der Sportanlage Hohe Wand Wiese in Wien XIV, kurz vor Mauerbach - quasi auf historischem Gebiet. Denn das Gelände am Laserberg in Penzing ist nicht nur Generationen von Wienern als (ehemalige) Skipiste ein Begriff. Künftig wird der östlich angrenzende Tann außerdem das europaweit erste MTB-Trailcenter auf Großstadt-Gebiet beherbergen.Geplant sind vier Strecken mit insgesamt sieben Kilometern Länge, eine davon uphill, der Rest downhill.
Am weitesten fortgeschritten ist die eingangs bereits erwähnte, breit geshapte Flow Line mit weiten, hohen, gut einsehbaren Kurven, kleinen Sprüngen, die man machen kann, aber nicht muss, und - abgesehen vom obersten Teil, wo es etwas schneller und enger zur Sache geht - mäßigem Gefälle. "Alles Lehren, die wir aus Weidlingbach gezogen haben, damit der Trail wirklich auch von Anfängern und Kindern problemlos befahren werden kann, aber Fortgeschrittene ebenfalls ihren Spaß haben", erklärt Baumeister David.Deutlich schmäler und vor allem naturbelassener wird die - übrigens in Kooperation mit dem Bike-Circus Saalbach Hinterglemm entwickelte - Enduro Line. Ihr Verlauf spielt mit den Geländeformen, ihre Anlieger entstehen vorrangig durch sich ebendort verfestigenden Lehm. Hier wechseln rasche, flüssige Richtungswechsel mit engeren Kehren, Kompressionen mit kleinen, natürlichen Hindernissen, Schrägfahrten mit kurzen Wurzelpassagen. Gemeinsam mit der zwei Kilometer langen Uphill Line, die alle Downhill-Varianten kreuzt und somit mehrfach erschließt, bildet dieses Trio das Einstiegsangebot, das am 30. Juni eröffnet werden wird.Im Herbst wird dann als weiteres Community-Projekt noch die anspruchsvollere Fun Line folgen. "Eine spaßige Bergabstrecke mit etwas höheren Tables, Anliegern, Step Downs, Hip Jumps und Geschwindigkeiten, was insgesamt vor allem der Airtime dienen soll", schwebt Vereinsbauleiter Berti vor.
Anders als die seit 2016 vorrangig als Sommerrodelbahn mit Zukunftsausrichtung MTB-Trailcenter betriebene Grünfläche selbst gilt der angrenzende Forst nicht als Sportstätte im rechtlichen Sinn. Damit hier also gebaut werden kann, was für die Stadt Wien von Anfang an ausschlaggebend für die Vergabe des neuen Pachtvertrags an den Mountainbikeverein Hohe Wand Wiese war und am 30. Juni 2017 offiziell eröffnet wird, brauchte es Genehmigungen.Das OK des Grundeigentümers ÖBF hatten die neuen Betreiber von anfang an in der Tasche, und auch das forstbehördliche Einverständnis war rasch eingeholt. Einzig der positive Bescheid der Naturschutzbehörde dauerte unerwartet lange, weshalb man vom ursprünglich geplanten Eröffnungstermin April/Mai doch um etliche Wochen abrücken musste.Trotzdem: „Viele wollen das Projekt“, verspürt Alexander Arpaci deutlichen Rückenwind seitens Bundesforste, Stadt Wien, Wienerwald Tourismus und Biosphärenpark. Und das trifft sich gut, hat doch der HWW-Sprecher über das Trailcenter hinaus so einige Ideen und herrscht Handlungsbedarf, denn: Mit Jahresende 2017 laufen die Nutzungsverträge des „alten“ MTB-Streckennetzes aus ...
Viele wollen das Projekt.
Alexander Arpaci ist als Initiator des Vereins Wienerwald Trails nicht nur maßgeblich an jenem Modernisierungsschub beteiligt, welchen das offizielle Wiener MTB-Netz seit Eröffnung der Weidlingbachtrails erlebt (vgl. hierzu auch die vorläufig acht Shared Trails im Biosphärenpark-Gebiet). Mittlerweile hat der studierte Forstwirt, der gemeinsam mit drei weiteren Vereinskollegen und Freunden die Hohe Wand Wiese betreibt, auch eine "Agentur für innovative Natur- und Freizeitkonzepte" (INUF) gegründet.
Aktuell ist diese mit der Erstellung eines neuen Streckenkonzeptes für den Wienerwald beauftragt. Ziel ist, bis Herbst ein modernes Gesamtangebot auszuarbeiten, das den Andrang nachhaltig lenkt. Denn im Wiener Umland sind mittlerweile schätzungsweise 90.000 - 130.000 Sportler auf Mountainbikes unterwegs, und das vor 20 Jahren aus der Taufe gehobene Streckennetz, offiziell satte 1.000 Kilometer lang, ist mit seiner Asphalt- und Forststraßenlastigkeit längst nicht mehr zeitgemäß. "Die Mountainbiker weichen auf für sie attraktivere, aber illegale Wege aus. Das generiert Nutzungskonflikte mit anderen Erholungssuchenden, Grundeigentümern, Naturschützern, Jägern etc.", erklärt Arpaci.Sein Ansatz folgt der von Beginn an formulierten Vision des Verein Wienerwald Trail von einer Trail Area Wienerwald: Diese sieht vor, das bestehende (Forststraßen-)Netz zu entrümpeln und zu adaptieren, daneben den Fokus aber eindeutig auf Singletrails zu legen. Dort seien, weil geringere Geschwindigkeiten erreicht würden, z.B. Begegnungen mit Wanderern weniger konfliktbehaftet, auch sei die Rücksichtnahme und damit die Sicherheit höher. Für diese Singletrails werde ein Kriterien-Katalog ausgearbeitet, der gemeinsam mit den vom Wienerwald Trails Verein propagierten Trailride Rules das Miteinander und den Naturschutz (Stichwork Biosphärenpark-Kernzonen) in den Vordergrund stelle. Ergänzend müsse über weitere Downhill-Strecken in extra definierten Gebieten - Weidlingbach und Hohe Wand Wiese würden hier durchaus nachahmenswerte Vorreiterrollen einnehmen - nachgedacht werden und, last but not least, die Infrastruktur Beachtung finden: "Auch die Gastronomie, geeignete Parkflächen oder Ladestationen für E-Biker tragen zu Akzeptanz oder Misserfolg eines solchen Gesamtkonzeptes bei", so der Vereinsobmann.Zeitlich sei das Nachfolge-Projekt für die Wienerwald MTB Strecken auf Spur. "Aktuell gilt es, die Finanzierungsfrage zu klären, initial und langfristig." Die leidige Haftungsfrage wird wie bisher über die Wegehaftpflichtversicherung des Landes NÖ gelöst, um die Vermarktung soll sich, ebenfalls wie gehabt, der Wienerwald Tourismus kümmern. Für den hierzulande üblichen Obulus an die Grundeigentümer, bislang von Stadt und Umlandgemeinden abgegolten, steht auch das Lukrieren von Fremdmitteln, sprich: Sponsorengeldern, im Raum. Zusätzlich touristische Synergieeffekte nützend, könnte dies Mittel für die Erstellung und Verwertung der neuen Strecken freisetzen, während örtliche Vereine, also Ehrenamtliche, vermehrt in die Wegerhaltung und -pflege eingebunden werden könnten.Darüber hinaus wurde die INUF von den Niederösterreichischen Bergbahnen mit einer landesweiten Potenzialanalyse für eventuelle zukünftige Trailcenter beauftragt. Erste Detailergebnisse dieser wissenschaftlichen Studie liegen bereits vor, werden aber noch nicht verraten. Nur so viel: Die Agentur hält Niederösterreich für sehr vielversprechend und ausbaufähig, was moderne MTB-Angebote angeht ...
Aber all das ist noch Zukunftsmusik, die erst im Laufe der nächsten Jahre erschallen wird. Auf der Hohen Wand Wiese spielen Pächter, Community und andere Gewerbetreibende hingegen schon diesen Sommer unseren Song - unter anderem dank folgender, weiterer Angebote:
Bikestore.cc ist als Partner des ersten MTB-Trailcenters im Wienerwald mit einem Shop samt Verleih direkt in den Räumlichkeiten der Hohen Wand Wiese mit im Boot. Die Geschäftszeiten sind an jene der Sportanlage angepasst (Juli/August tgl. 10-18:30, Sept./Okt. Wochenendbetrieb ab Fr. 13:00 Uhr), eröffnet wird somit ebenfalls am 30. Juni.
Zwei Mitarbeiter stehen den Kunden in der neuen Filiale in Werkstatt (Service und Reparatur aller Räder), Verkauf (mit an den Standort angepasstem Sortiment und Abholung von Online-Bestellungen) und Verleih (Räder und Ausrüstung für alle Altersstufen) zur Verfügung. Neuland betritt Bikestore damit nur bedingt, hat das Unternehmen doch bereits im Shop beim Bikepark Semmering hinlänglich bewiesen, dass es diese Angebotsmischung sowohl mechanisch als auch logistisch und verkaufstechnisch stemmen kann."Uns hat es gereizt, von Anfang an bei einem für Wien beispiellosen Projekt, welches der ganzen Familie das Mountainbiken ermöglicht und näherbringt, dabei zu sein und die Kunden mit dem hierfür bestmöglichen Material zu versorgen", erklären die Geschäftsführer Norbert Bisko und Rene Wirnsberger ihre Motivation.Die Testflotte:In Partnerschaft mit Scott, Trek und Cube bzw. IXS, 100Percent u.a. im Zubehörbereich werden Test- und Mieträder sowie Helme und Schützer für alle Altersstufen zum Verleih angeboten. Dabei gibt's Vormittags- und Nachmittagstarife zu je vier Stunden.
Das Sortiment umfasst vom Kinder-/Jugend-Hardtail über vollgefederte Trailbikes bis zu reinrassigen Enduros alles, was das Bikerherz höherschlagen lässt. Highlights sind u.a. ...
Abgewickelt wird der Verleih über ein schnelles und einfaches Online-Reservierungstool, das unter www.bikestore.cc/trailcenter zur Verfügung steht. Bei Abholung muss ein gültiger Lichtbild-Ausweis mitgebracht sowie eine Kaution hinterlegt werden.
Was ein echtes Trailcenter ist, braucht auch eine Bikeschule. Als Leiter derselben konnte mit Peter Schrottmayer ein versierter Experte aus den Reihen des Wienerwald Trail Vereins gewonnen werden. Der Sportstudent ist multidisziplinärer Instruktor und Trainer bzw. Ausbildner für vielerlei Institutionen und Organisationen (u.a. ÖRV, Bikepro, Upmove, Bergspechte, Naturfreunde etc.) und widmet sich beim URC Bikerei, ÖRV Regionalkader Ost sowie im Jugend-Nationalteam mit Begeisterung der Ausbildung des MTB-Nachwuchs.
Gemeinsam mit einem Team von Guides und Trainern, die sich aus sämtlichen Radsport-Disziplinen zusammensetzen, möchte "Schrotti", wie den 28-Jährigen alle nennen, eine denkbar umfangreiche Mischung aus Guiding, Fahrtechnik-Trainings, Camps und E-Bike-Schulungen anbieten. Von Halb- und Ganztagesausflügen zu verschiedenen Schwerpunktthemen im Wienerwald (z.B. Trail, Enduro, Flow, Biosphärenpark, Electric) und darüber hinaus (ab 2018) über Techniktraining in Gruppen oder Privateinheiten (Gliederung in vier Levels sowie sieben Spezialbereiche, u.a. Bunny Hop, Spitzkehre, Enduro Race, Trial) bis zu Kinderkursen und Ferien-Angeboten reicht das Portfolio. Für die Zukunft schweben dem Bikeschulleiter auch Specials à la Vorträgen zu Trainingsplanung und Reisen oder Stabilisationstraining für Mountainbiker vor.Die finale Preisgestaltung und das endgültige Schulungsprogramm finden sich auf www.hohewandwiese.com/trailcenter). „Oberstes Credo ist die Qualität – inhaltlich, methodisch und didaktisch. Mein langfristiges Ziel ist es, österreichweit einheitliche Ausbildungsstandards zu etablieren, sodass jeder Trainer sagen kann, warum er diese und jene Übung macht und welches Ziel sie hat“, so Schrottmayer.Die ans Trailcenter angeschlossene Bikeschule bietet ihm hierfür nicht nur die perfekte Infrastruktur und Entfaltungsmöglichkeit. Auch das Community-Projekt begeistert ihn. Naheliegend ist insofern die Hoffnung des Wieners, seine Freude an der Sache über die Bikeschule weitergeben zu können. Und schlüssig scheint in diesem Zusammenhang folgender Ansatz: „Das Kinder- und Familienthema werden wir besonders herausstreichen.“Fast nahtlos fügt sich da ein, dass es seitens der HWW-Pächter Überlegungen und Gespräche gibt, wie Schulsport-MTB-Angebote im Trailcenter durchgeführt werden könnten. Speziell zu diesem Themenbereich ist langfristig auch eine Kooperation mit dem Bike-Circus Saalbach Hintergelmm angedacht, der einerseits über viel Erfahrung in Sachen Kids on Bike (vgl. hierzu auch die BB-Story rund ums Downhillen mit Kindern) verfügt, und andererseits das Potenzial einer Großstadt als "Keimzelle" künftiger Kundschaft erkannt hat.
Peter Schrottmayer und Team werden deshalb vermutlich oft am Fuß der Hohen Wand Wiese anzutreffen sein. Dort nämlich sind linker Hand ein Pumptrack aus Druckplatten-Modulen und rechter Hand die sogenannte Skills Area angesiedelt. Beide Anlagen dienen schwerpunktmäßig dem Erlernen grundlegender Bike-Techniken wie Gewichtsverlagerung, Kurventechnik, Linienwahl oder richtiges Bremsen.In Sachen Außengestaltung darf an diesen beiden Spots bis zur Eröffnung noch so einiges geschehen, die eigentlichen Übungselemente sind jedoch fertig. Oder, wie Alexander Arpaci es formuliert: „Es wird eine Punktlandung, aber wir landen!“
Bereits seit 2016 fix und fertig, fesch anzusehen und auch ausgesprochen beliebt ist der Gastronomiebereich gleich beim Eingang der Hohen Wand Wiese. Wenn man dort in der Sonne auf einem der Liegestühle fläzt oder auf der schattig überdachten Terrasse sitzt und den Blick über lachende Eltern, johlende Kinder und plaudernde, essende, trinkende Sommerrodelbahn-Besucher schweifen lässt, ist gut vorstellbar, welch entspannter Aufenthalts- und Regenerationsbereich diese Zone in Kürze auch für Mountainbiker aller Alters- und Könnensstufen sein wird.
Was es mit Ausnahme des Zauberteppich, welcher die für die jüngsten Biker gedachte Übungswiese erschließt, (noch) nicht gibt, ist eine Aufstiegshilfe. „Wir erwägen den Umbau des Lifts. Das Schleppsystem mit Einhänge-Vorrichtung für den Lenker, wie es im Bikepark Königsberg zur Anwendung kommt, wäre technisch eine parallel zum Sommerrodeln mögliche Option, allerdings ist unsere Wiese halt sehr steil. Plan B wäre ein Shuttle“, stellt Arpaci eine Entscheidung für Herbst in Aussicht. Bis dahin – und unter Umständen auch darüber hinaus – ist Selbertreten auf der Forststraße oder dem Uphill-Trail angesagt.Ebenfalls für Herbst (Kick-off mit Website, Präsentation etc.) bzw. 2018 (Cup mit Auftakt- und/oder Abschluss-Event im Trailcenter) geplant sind erste Rennen. Arpaci schwebt eine Niederösterreichische Enduro-Serie vor; die Österreichischen Bundesforste träumen gar von einem Zwischenstopp der Enduro World Series.Und auch Firmen-Incentives, Händler-Veranstaltungen und Testtage sollen den Event-Kalender des europaweit ersten Trailcenters auf Millionenstadtgebiet alsbald aufpeppen.
Trailcenter HWW Eröffnung: 30. Juni 2017, 10:00 Uhr
Bleibt abschließend die durchaus interessante Frage: quanta costa? Die für viele wahrscheinlich überraschende Antwort: (vorerst - Stichwort Aufstiegshilfe) nichts."Eintritt für ein Trailcenter zu verlangen, ist im urbanen Nahbereich einfach nicht möglich", erklärt der HWW-Sprecher. Die Betreiber hoffen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit - immerhin gilt es, 15 Angestellte, drei davon ganzjährig, ohne jedwede städtische Förderung zu finanzieren, was im Probejahr 2016 dank Sommerrodelbahn sogar gelang - auf die generell hohe Kaufkraft von Mountainbikern und deren Willen, das Projekt über Umwege zu finanzieren: Am Ende des Tages sollen die rundherum angebotenen Produkte, von Gastronomiebetrieb über Fahrschule und Guiding bis zum Verleih, genug Geld in die Kassen aller Beteiligten spülen.Vielleicht ein Grund mehr für alle, die es nun kaum noch erwarten können, dass das Trailcenter Hohe Wand Wiese seine Pforten öffnet, das Projekt zu unterstützen.Kurzfristig kann das jeder und jede, indem er/sie sich beim letzten Trailbau-Einsatz am 24. und 25.6., engagiert. Alle Infos dazu gibt's auf Facebook (Samstag / Sonntag)Mittel- und langfristig freut sich der Verein Wienerwald Trails auch über (zahlende) Mitglieder, Spenden und Sponsorengelder, um künftige Bauvorhaben, Beschilderungen und weitere Investitionen, die mit der Realisierung seiner Vision von einer Trail Area Wienerwald einhergehen, zu finanzieren. Infos dazu findet ihr hier.Alle Infos zum Trailcenter Hohe Wand Wiese selbst gibt es auf www.hohewandwiese.com/trailcenter!
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