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Ob der unzähligen Spyshots aus dem Profi-Zirkus bereits heiß erwartet, enthüllte Trek vor wenigen Tagen die nächste Generation des Aero-Renners Madone. Dass es zu den schnellsten Aero-Rädern der Welt zählt, durfte das alte Madone vielfach unter Beweis stellen. Große Fußstapfen, die das neue Madone auszufüllen hat - und mit Scheibenbremsen, optimiertem Gewicht, beibehaltener Aerodynamik und ausgezeichnetem Fahrkomfort wohl auch zu füllen weiß.
An vielen schnellen Rädern wurde in der Vergangenheit Fahrkomfort zugunsten höherer Aerodynamik und hoher Steifigkeit geopfert. Trek wirkt dem mit seinem IsoSpeed-Gelenk entgegen. Erstmals im Sitzrohr der Domane-Modelle vorgestellt und seither vielfach bewährt, verfügt das Madone SLR nun über ein Top Tube IsoSpeed-Gelenk. Das IsoSpeed ist dabei einstellbar, die Nachgiebigkeit und damit der Komfort sind individuell an die Ansprüche von Fahrer und Straßenverhältnissen anpassbar. Gegenüber seinem Vorgänger generiert das neue Madone damit bis zu 17 % höheren vertikalen Flex. Zusätzlich und überhaupt zum ersten Mal in der IsoSpeed-Ära ergänzt Trek das System um einen kleinen Dämpfer, der auf ruppigen Pisten die Rückstöße über den Sitzturm entschärfen soll. Der Kontakt zum Sattel bleibt so stets erhalten, Vibrationen und Schläge werden reduziert, die Beine und der Rumpf bleiben länger frisch.
Ob mit Felgen- oder Scheibenbremsen - das Madone SLR zielt in beiden Versionen auf bestmögliche Integration ab. Mit Felgenbremsen liegt das Gewicht des Topmodells trotzt neuem IsoSpeed bei 7,1 kg, die Disc-Version vereint optimale Aero-Performance und hohe Bremsleistung zu einem Mehrgewicht von knapp 400 g. Tatsächlich sollen die Scheibenbremsen im Wind im Falle des Madone keinen Nachteil gegenüber der Felgenbremse haben.
Neu ist auch die Passform des Madone. Bei seinen sportiven Modellen setzte Trek bisher stets auf die moderate H2 sowie die rennmäßige H1 Geometrie. Gemeinsam mit den Profiteams Trek-Segafredo und Trek-Drops entwickelten die Amerikaner nun für das SLR einen Mittelweg - die H1.5 Geometrie. Sie soll mehr Fahrern eine aerodynamisch optimale Rennposition ermöglichen und vereint traditionell aggressive Geometrie und Sitzposition mit genügend Komfort, um die Position möglichst lange halten zu können. Das preisgünstigere Madone SL behält die bewährte H2 Geometrie bei.Neu ist auch die zweiteilige Bontrager Lenker/Vorbau-Einheit am SLR. Damit reduzieren sich die Kosten bei Änderungen in der Vorbaulänge oder Lenkerbreite (neue Varianten) drastisch und der Weg zum perfekten Fit wird einfacher, da nicht mehr die gesamte Einheit getauscht werden muss. Zusätzlich sind Vorbauten mit -7 oder -14° erhältlich, der Lenker kann um +/- 5° rotiert werden.
Wem sein Madone SLR in den Standard- und Custom-Lackierungen noch immer zu billig ist, der kann auf eine von sechs Premiumlackierung der neuen Project One ICON-Serie zurückgreifen. Diese Lackierungen sind exklusiv für die Madone SLR-Plattform erhältlich und zeichnen sich durch eine besondere Textur, Tiefe und Stimmung aus. Die ICON-Lackierungen sind innerhalb der Project One Stufe 3, mit einigen anderen Spec-Optionen, um 1.800 Euro Aufpreis zu haben.
Das neue Madone SLR mit edlem 700 Series OCLV Carbon Rahmen, einstellbarem IsoSpeed am Oberrohr, KVF Carbongabel, integrierten Felgen- oder Scheibenbremsen, neuer H1.5 Geometrie, zweiteiligem Aero-Lenker und Project One Option startet bei € 5.999,00.Auch eine Women’s Version mit frauenspezifischen Kontaktpunkten steht zur Wahl. Der Rahmen des günstigeren Madone SL ist aus 500 Series OCLV Carbon gearbeitet, verfügt über ein gewöhnliches IsoSpeed-Gelenk, Madone KVF Carbongabel und H2 Geometrie. Das SL muss auch ohne Bontragers neues zweiteiliges Aerocockpit auskommen, Disc-Variante findet sich ebenfalls keine im Katalog, dafür starten die Preise bei € 3.999,00.Alle Informationen zu den einzelnen Modellen sowie Preise unter www.trekbikes.com.
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