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Name: Can Engin Alter: 34 Jahre Größe: 182cm Schnittllänge: 82cm Gewicht: 75kg
Fan von Pro-Peloton
Nach Jahren auf breiten Reifen, losem Untergrund und dem ständigen Hinterfragen, ob ein Weg jetzt legal, verboten oder einfach nur irreführend markiert sei, wurde es Zeit für klare Linien: Asphalt statt Adventure, Tempo statt Traction, Rennrad statt Rattling. Und siehe da - Timing is everything: Just als der Wunsch nach Speed in Reinkultur reifte, rollte das neue Trek Madone Gen 8 in die Redaktion. Eine Fusion aus Émonda-Leichtfüßigkeit und Madone-Aerodynamik, die 2025 nicht zufällig zu den Top-3-Bikes im Pro-Peloton zählt. Es ersetzt nicht einfach zwei Vorgänger - es übertrifft sie. Bergauf? Check. Im Sprint? Doppel-Check. Ausreden? Gibt's ab jetzt keine mehr.
Zurück auf die Straße - und zwar mit Stil.
Das Madone kam mit allem, was ein modernes Race-Bike braucht - und mit ein bisschen mehr: Sram Red AXS, Bontrager Aeolus RSL 51 Laufräder, integriertes Aero-Cockpit. Zur neuen Red-Gruppe gibt's bereits einen eigenen Test, deshalb hier nur so viel: Die überarbeiteten Hebel sind ein echtes Highlight. Top Ergonomie, spürbar längerer Reach und ein Cockpit-Feeling, das richtig gut ins Gesamtkonzept passt. Auch die Bremsen performen mächtig: Knackiger Druckpunkt, flüsterleise, absolut kontrolliert - besser war Sram noch nie.
Bontrager? Liefert ebenfalls sauber ab. Die Aeolus RSL 51 halten das Tempo mühelos, sprinten leicht los und bleiben auch bei Seitenwind zuverlässig berechenbar. Kein Wunder, sie gehören schließlich zur Königsklasse im Trek-Universum. Und selbst das unscheinbare EcoTack-Lenkerband verdient eine Erwähnung: Griffig, weich, komfortabel. Kleine Details, große Wirkung.
Vollausstattung, wie sie sein soll.
Trek hat die Geometrie des Madone grundlegend überarbeitet und nennt sie nun „Road Race“. Sie orientiert sich an der früheren H1.5-Geometrie, bietet also eine sportlich-aggressive Sitzposition – allerdings mit mehr Flexibilität bei der Größenwahl. Statt wie bisher acht gibt es jetzt nur noch sechs Rahmengrößen. Der Vorteil: Weniger Überschneidungen, einfachere Entscheidung, optimale Passform.
Bei einer Körpergröße von 1,83 m passte mir das Testbike in Größe M auf Anhieb sehr gut. Dank der neuen Hebel mit verlängertem Reach und der gelungenen Cockpit-Ergonomie fühlte sich alles sehr stimmig an. Würde ich das Bike selbst kaufen, würde ich allerdings zur Größe M/L greifen.Wer selbst zwischen zwei Rahmengrößen steht, sollte definitiv eine Probefahrt machen, denn die neue Geometrie lässt etwas Spielraum nach oben und unten, ohne dabei an Agilität oder Komfort einzubüßen.
Was soll man sagen? Leicht, steif, direkt. Genau so, wie man sich einen modernen Aero-Renner vorstellt. Das Madone Gen 8 ist schnell. Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern in jeder Kurve, bei jedem Antritt und bei jedem Höhenmeter. Es fährt sich kompromisslos, bleibt dabei aber stets kontrolliert und berechenbar – ein Spagat, den Trek eindrucksvoll meistert.Für ein Aero-Bike dieser Klasse ist es obendrein erstaunlich leicht, was sich sowohl bergauf als auch beim Handling positiv bemerkbar macht. Und obwohl ich kein Fahrtechnikkünstler bin, vermittelt das Madone selbst bei hohem Tempo ein souveränes, stabiles Fahrgefühl. Richtungswechsel gelingen präzise und vorhersehbar, und wer Druck aufs Pedal bringt, wird unmittelbar belohnt. Egal ob bei Intervallen, langen Ausfahrten oder einer schnellen Feierabendrunde: Das Madone macht in jeder Situation richtig Spaß.
Weniger Gewicht, mehr Speed und mehr Komfort.
Can wurde mit der neuesten SuperGiara-Kollektion von Sportful ausgestattet - einer Linie, die speziell für anspruchsvolle Allroad-Fahrten entwickelt wurde, mit der man aber auch für anspruchsvolle Asphalt-Abenteuer gerüstet ist.SuperGiara Logo Jersey 1125044 - 569, MediumSuperGiara 2 Bib 1125010 Black, MediumPro Baselayer Sleeveless 1125039, MediumPro Socks 1125030 White, Large
Natürlich gibt es auch ein paar Details, bei denen man noch nachschärfen könnte. Die Flaschenhalter-Lösung ist eindeutig auf Aerodynamik getrimmt, im Alltag aber etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders mit Vollfinger-Handschuhen wird es schnell eng, und auf rauem Untergrund neigt die Konstruktion zu gelegentlichen Klappergeräuschen. Wenn das mein Rad wäre: Zwei kleine Gummistreifen in den Halter geklebt und die Sache wäre vermutlich erledigt.Ein zweiter Punkt betrifft das Barstem-Top-Cover. Seine innenliegenden Montageclips sind etwas empfindlich, und wer bei der Montage nicht aufpasst, sieht das Teil schneller davonsegeln, als ihm lieb ist. Hier wäre eine robustere Lösung wünschenswert, gerade für ein Bike dieser Preisliga.
Und drittens: Zwischen den Gummiüberzügen der SRAM Red AXS-Hebel und dem Lenker beziehungsweise dem Lenkerband klafft ein auffällig großer Spalt. Möglicherweise liegt das an der schlanken Aero-Cockpit-Einheit in Kombination mit dem dünnen Lenkerband, allerdings ist das Phänomen auch schon an anderen Rädern aufgefallen. Die Ergonomie bleibt unbeeinträchtigt, optisch wirkt das Ganze allerdings ein wenig unfertig.
Zurück auf der Straße – und voll im Glück. Auch wenn die Bike-Welt seit Jahren Richtung Gravel und Allroad driftet, zeigt ein durchdachtes Rennrad wie das Madone Gen 8 eindrucksvoll, warum klassische Road-Bikes niemals aussterben werden.Wer gerne schnell unterwegs ist, direktes Feedback schätzt und ein modernes Rennrad ohne Kompromisse sucht, wird hier fündig. Leicht, steif, aerodynamisch – und im Großen und Ganzen richtig gut gemacht.
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