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Specialized Stumpjumper Evo Alloy

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

19.10.21 09:16 3.067Text: Luke Biketalker/PMFotos: Harookz; Ryan HayslipMit einem komplett neu entwickelten Aluminium-Rahmen stellt Specialized die Stumpjumper Evo-Familie nun noch breiter auf.19.10.21 09:16 3.097

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

19.10.21 09:16 3.0971 Kommentare Luke Biketalker/PM Harookz; Ryan HayslipMit einem komplett neu entwickelten Aluminium-Rahmen stellt Specialized die Stumpjumper Evo-Familie nun noch breiter auf.19.10.21 09:16 3.097

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass Specialized die Neuauflage seiner Stumpjumper Palette erstmals offiziell zeigte. Damals bekam auch das Stumpjumper Evo eine radikale Frischzellenkur, allerdings blieb diese auf Modelle mit Carbon-Rahmen beschränkt.
Jetzt schießen die Kalifornier mit dem Stumpjumper Evo Alloy endlich einen Aluminum-Rahmen nach - sämtliche Features der Flaggschiff-Modelle inklusive.

Für den jüngsten Spross des Stumpjumper-Clans hat Specialized seinen, nach eigenen Angaben, bisher fortschrittlichsten Aluminium-Rahmen überhaupt entwickelt. So wird etwa das Steuerrohr in drei separaten Arbeitsschritten hergestellt. Nur so lassen sich die aus den Carbon-Modellen bekannten verstellbaren Steuersatzschalen integrieren. Wie dort erlauben diese auch am Evo Alloy, den Lenkwinkel um bis zu 2,5° zu verstellen.
Zum ersten Mal überhaupt schafften es die Techniker auch, das hydrogeformte Aluminium-Unterrohr mit einer SWAT-Box auszustatten. Damit kommt der Komfort des kleinen Staufachs im Rahmen endlich auch an Alu-Bikes. Nebst Werkzeug, Schlauch und Co. findet ebendort durch das vergrößerte Volumen bei Bedarf auch eine 650 ml fassende Trinkblase Platz.

Auch Fahrwerk und Geometrie teilt das Evo Alloy mit den Carbon-Modellen, dürfte diesen am Trail also ebenbürtig sein.
Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Entwicklungsarbeit für das Enduro und in über 1.000 weiteren Entwicklungsstunden am Trail und im Labor, wurde der 150 mm Hinterbau optimiert. Er soll nun eckige Hindernisse besser schlucken, gleichzeitig beim Pedalieren weniger wippen und mit wie gegen die Schwerkraft ausgewogener agieren. Gepaart werden die 150 mm Federweg am Heck mit 160 mm Gabeln, einzig der kleine S1 Rahmen wird mit 150 mm Gabeln kombiniert.
Per Standard als 29er in den Shops, können Kunden mittels Geometrieverstellung, optional erhältlichem Umlenkhebel und kleinem 27.5“ Hinterrad auch ein Mullet-Setup realisieren.

Lang, tief, flach und eine Gabel mit reduziertem Offset - unter den großen Herstellern hat sich Specialized in den vergangenen Monaten zu einem der mutigsten Big-Player am Markt gemausert. Entsprechend modern zeigt sich die Geometrie rund um (wie bereits erwähnt verstellbare) 64,5° Lenkwinkel und steile Sitzwinkel um die 77°.
Dank der neuen Größeneinteilung aus Morgan Hill und der relativ kurzen Sitzrohrlängen haben Fahrer analog zum Skisport immer drei Größen zur Wahl. S1 bis S6 nennen sich die Rahmengrößen, von denen beispielsweise ein klassischer Large-Fahrer mit dem S4 ausgewogen, am S3 verspielt und am S5 tempofest unterwegs sein könnte. Die Wahl der Größe wird dadurch deutlich individueller an den eigenen Fahrstil anpassbar.
Zusätzlich lässt sich jeweils die Tretlagerhöhe um 10 mm und der Lenkwinkel um bis zu 2,5° adaptieren.

Stumpjumper Evo Alloy Modelle

Vorerst bietet Specialized das neue Stumpjumper Evo Alloy in zwei Modellen an. Aushängeschild mit Fox Float X Factory Dämpfer und Float 36 Factory Gabel, Roval Traverse Alu-Laufrädern mit 30 mm Felge sowie Sram Code RS Bremsen und GX Eagle Antrieb wird das Stumpjumper Evo Elite Alloy zum UVP von 6.000 Euro. Immerhin 2.000 Euro günstiger gelingt der Einstieg mit dem Stumpjumper Evo Comp Alloy samt Fox Float X Performance/ Float 36 Rhythm Fahrwerk, Sram NX Eagle Antrieb und Code R-Bremsen.

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