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Am Tiroler Meer

Am Tiroler Meer

17.09.15 21:09 13.147Text: NoManFotos: Erwin HaidenBiken mit Blick auf Karwendel und Rofan, oder über die Grenze ins bayerische Hügelland. Nur eines der vielen Gesichter von Naturschutzgebiet bis Freizeitparadies der Ferienregion Achensee ...17.09.15 21:09 13.156

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17.09.15 21:09 13.1566 Kommentare NoMan Erwin HaidenBiken mit Blick auf Karwendel und Rofan, oder über die Grenze ins bayerische Hügelland. Nur eines der vielen Gesichter von Naturschutzgebiet bis Freizeitparadies der Ferienregion Achensee ...17.09.15 21:09 13.156

Wir sind hier erst neulich gewesen. Lediglich ein Jahr und ein paar Wochen ist das her, und doch sieht's jetzt völlig anders aus. Am zwischenzeitlich eröffneten Aussichtsturm wird das wohl kaum liegen. Am ungleich freundlicheren Himmel auch nicht; das Wasser strahlt ohnehin bei allen Wettern im unglaublichsten Blau. Am schmauchenden, fauchenden Zug? Ebenfalls schon 2014 gesehen. An diesem Infinity-Pool des Strandhotels? Ein zu kleiner Punkt in der Landschaft des riesigen Sees samt Uferbereichs.
Es dauert bis zum Einparken am gut gefüllten Parkplatz der Karwendelbahn, dass wir den Unterschied benennen können: Halligalli! Highlife! Hier ist was los! Unser letzter Besuch in Pertisau in Tirol fiel in die Vorsaison. Beschaulich präsentierte sich damals das 600-Seelen-Dorf am Westufer des Achensees, gewappnet für Größeres, aber ruhig. Nun allerdings: alle paar Meter kleine und größere Gruppen von Wanderern; Boote verschiedenster Machart draußen am Wasser; ein voll besetztes Ausflugsschiff, das soeben ablegt; freudig benutzte Riesenliegen; badende Kinder; mondäne Seeterrassen voller Gäste; und Kitesurfer, teils erstaunliche Kunststücke machend, in der Luft.

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 Man versucht, durch die Risse eines Bollwerks zu schlüpfen. 

Wie es ist, durch den Naturpark Karwendel zu fahren.

Es sind große Ferien, und die fünf Urlaubsdörfer - Achenkirch, Pertisau und Maurach am Achensee, Steinberg am Rofan sowie Wiesing - umfassende Region im Nordosten Tirols heißt zahlreiche Gäste aus aller Welt willkommen. Sie präsentiert sich in den Sommermonaten als wahres Freizeitparadies für Wanderer und Wasserratten, Golfer, Kletterer, Paragleiter sowie Radfahrer. Und wird dabei tatkräftig unterstützt von einer einzigartigen Kulisse: Westlich von Tirols größtem See das Karwendelmassiv samt Naturschutzgebiet, östlich das Rofangebirge, dahinter die Brandenberger Alpen und schließlich Bayern mit dem Mangfallgebirge und dem deutlich sanfter gewellten Isarwinkel.
Für Mountainbiker ist diese Mischung auch außerhalb der Hauptsaison ideal: Von flachen Familienrouten entlang des Sees oder in die landschaftlich beeindruckenden Karwendeltäler über knackig-kurze Hüttentouren bis zu ausgedehnten Rundstrecken wird konditionell alles geboten. Zusätzlich zum 250 km langen beschilderten Streckennetz zeugen dezent geshapte Anleger und am Rande von Wanderwegen platzierte Sprungschanzen davon, dass auch fahrtechnisch einiges möglich wäre. Ein eigener MTB-Trail vom Zwölferkopf sei angedacht, aber noch nicht ausdiskutiert, informiert Daniela Steinmann vom örtlichen Tourismusverband. Einstweilen bemüht man sich um Lückenschlüsse und Erweiterungen des bestehenden Angebots, wie jüngst um die Auffahrt zur Schmalzklausenalm mit Rückweg über Sattel- und Schönjochtal ausgehend von Steinberg.

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Bärenbadalm - Tunnelweg

An diesem „schönsten Ende der Welt“, so die Eigendefinition des Dörfchens am Fuße des Unnutz, waren wir letztes Jahr. Detto am Zwölferkopf hoch über Pertisau. Beides passierte im Rahmen unserer Recherche zur Bikeschaukel Tirol, welche mit Etappe 10 und 11 die Ferienregion Achensee durchquert bzw. das Rofangebirge umrundet. Beeindruckt von der wildromantischen Landschaft, haben wir damals beschlossen, wiederzukommen, um die Gegend näher kennenzulernen.
Und da sind wir nun, wie durch Zauberhand erneut ganz ohne Schweiß und Anstrengung hochgebeamt auf 1.481 m über dem Meer. Respektive 552 Meter über dem Tiroler Meer. Denn so lautet der Beiname des Achensees, und auf der über seinem Südwestzipfel hinausragenden Aussichtsplattform am Zwölferkopf wird klar, warum: Fjordartig erstreckt er sich zwischen den 2.000 Meter hohen Gipfeln des Karwendel- und Rofangebirges. Zehn Kilometer lang und bis zu 133 Meter tief, kristallklar und von Trinkwasser-Qualität. Sein blitzblaues Wasser kontrastiert effektvoll die umliegende Bergwelt - karge Kalkspitzen mit mächtigen Felswänden unten dran, die an der Baumgrenze allmählich in dichten Nadelwald übergehen.

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Eigentlich hatten wir diesmal ja geplant, die Auffahrt mit eigener Muskelkraft zu bewältigen. Erst etwas flacher hinein in den mächtigen Kessel, den Tristenkopf, Kaserjoch- und Gamskarspitze bilden, und dann steiler weiter durchs Tristenautal und den Gufelwald. Ein Stau bei der Anreise hatte jedoch unseren Zeitplan durcheinandergewürfelt und dieses Vorhaben vereitelt.
Also Gondelbahn statt Gipfelsieg, zum Ausgleich verzichten wir (schweren Herzens) auf die für Selbertreter mehr als verdiente Einkehr in der Bärenbadalm.

Aber unsere eigentliche Mission bei dieser Runde heißt ohnehin "Tunnelweg". In einer starken Linkskurve der anfänglich über die Forststraße führenden Abfahrt zweigt dieser in die Westflanke des Zwölferkopfs ab, wird alsbald schmal, grobschottrig und schließlich spektakulär. In einer Mischung aus Val d'Uina und Ewiger Wand führt das Schotterband entlang eines imposanten Felsabsturzes und durch zwei in den Berg gesprengte Tunnel bergab. Gelegentlich bewahrt ein niedriges Holzgeländer vor ungewollten Abgängen. Meist jedoch mahnt nur das Nichts zu angepasster Geschwindigkeit und kontrolliertem Bremseinsatz. "Nur nicht zu weit hinauslehnen", schießt es einem durch den Kopf. Herrlich, dass es ein solch eigenverantwortliches Stück Abenteuer heutzutage noch geben darf!

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 Nur nicht zu weit hinauslehnen! 

Der nächste Abgrund ist nur eine Frage der Zeit.
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Zurück in Pertisau, nehmen wir noch gemütlich rollend unter die Räder, was wir zuvor staunend von oben betrachtet haben: die Uferpromenade bis nach Maurach und weiter entlang dem Radweg am Ostufer Richtung Achenkirch. Badestrände, Campingplätze und Erlebnisstationen pflastern unseren Weg, und allenthalben begegnen uns E-Biker.
Spuren von kleineren Murenabgängen, Verklausungen und Hangrutschungen an den Bergflanken, die zu beiden Seiten des Ufers in die Höhe wachsen, zeugen von der Urgewalt, die das Wasser hier manchmal entwickeln kann. Wir hingegen haben diesmal Wetterglück und tun deshalb, was man an einem See nicht lassen kann und speziell an diesem auch gewiss nicht soll. Denn die Tiroler haben rundherum die freie Zugänglichkeit ihres Meeres bewahrt – jederzeitiger Badespaß garantiert!

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Rotwandhütte - Bächental

Neuer Tag, neue Runde. Und kaum haben wir uns von Achenkirch, wo wir im Zillertalerhof gar vorzüglich einquartiert und kulinarisch umsorgt sind, ein Stückchen nordwärts entlang der Seeache bewegt, wird klar, dass das gestrige Fahren am Abgrund, der direkte Blick in die Eingeweide unseres Planeten und die Jahrmillionen alten Zeugnisse der permanenten Arbeit von Wasser und Erosion kein Einzelfall waren.
Es geht von Achenwald aus auf die Rotwandhütte, und von dort über das Bächental weiter ins Bayerische, entlang des Sylvenstein-Stausees zurück nach Tirol. Nüchtern als Route Nr. 466 ist tituliert und beschildert, was einige der großartigsten Tief- und Weitblicke unserer heurigen Bike-Saison beinhaltet.
Denn durch den Naturpark Karwendel bzw. dessen Ausläufer zu fahren ist, wie eine Festung zu erstürmen: Man versucht, durch die Risse eines Bollwerks zu schlüpfen, oft hart am Abgrund, stets fasziniert vom Naturschauspiel. Freilich macht man das relativ gesichert zumeist auf breiten Forststraßen. Und bevor es überhaupt so weit ist, geht's logischerweise erst mal ordentlich bergauf.

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Rund 700 Höhenmeter liegen zwischen dem Beginn des Anstiegs beim Gasthaus zum Hagen und dessen Ende auf der Rotwandalm. Durch gesunden Mischwald erst und etwas freieres Gelände dann, erarbeitet man sie sich in angenehmer Steigung und abwechslungsreicher Kurvenfahrt. Und je höher man kommt, desto beeindruckender die Aussicht in das tief zerfurchte Gelände und auf manch Berggipfel, der wie eine Mauer in den Himmel wächst – Juifen und Demeljoch, um die beiden markantesten zu nennen.

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 Der See: rundherum frei zugänglich und oft genug auch herrlich ruhig. 

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Kurz vor der Rotwandhütte weicht der Wald dann endgültig zurück und gibt den Blick frei auf eine Komposition, die ihresgleichen sucht: Auf dem sanft gewellten Wiesenboden des vor uns liegenden Almgebiets weiden friedlich die Kühe; ihr Glockenbimmeln hallt wider von den Felswänden, die den Sattel flankieren und geht sodann auf Reisen – hinauf in das verheißungsvolle Blau des Himmels, hinunter in das tiefe Grün des Waldes. Etliche Holzhütten stehen geduckt unterhalb des Juifen, die Wände grau von Jahren oder semmelblond, je nachdem, wann sie zuletzt renoviert worden sind. Und über allem thront erneut das Tiroler Meer. Gemacht aus Fels und Stein diesmal, und hoch wie die dünnen Wolken, die am Horizont ziehen. Wie die Schaumkronen eines vom Wind gekräuselten Ozeans bauen sich die Gipfel des Karwendelmassivs neben- und hintereinander auf; spitz, verspielt und unendlich weit.

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Wir sind beinahe die einzigen, die die Magie dieses Ortes genießen. Vom regen Treiben am Achensee ist hier nichts mehr zu bemerken. Nur an der unten steinernen, oben schindelgedeckten Wand der Rotwandhütte - normal eine lohnende Jausenstation, aber ausgerechnet heute verwaist - inhaliert ein Biker die Sonne und Stille. Wir tun es ihm ein paar Meter entfernt an einem Wegkreuz gleich und wären, hätte uns nicht allmählich der Hunger geplagt, wohl ewig dort oben geblieben.
So jedoch düsen wir alsbald in rauschender Fahrt vorbei an etlichen unbewirtschafteten Almen hinunter ins Bächental - lieber nie zu knapp am Fahrbahnrand, denn dort lauert neuerlich tief unten ein wildes Gewässer (sein bezeichnender Name: Kesselbach), und dazwischen nichts als Schlucht. Aus diesem Gebiet stammt der Ölschiefer, dessen wertvolles Steinöl zu wohltuenden medizinischen und kosmetischen Produkten verarbeitet wird. In Pertisau gibt's ein Erlebniszentrum (Tiroler Steinöl Vitalberg), das Einblicke in die Steinölgewinnung gewährt.

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 Und über allem thront das Tiroler Meer, gemacht aus Fels und Stein diesmal. 

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Im Gastgarten des Forsthaus Aquila und somit auf bayerischem Territorium beruhigt deftiger Leberkäse und flaumiger Topfenkuchen unsere knurrenden Mägen und rüstet uns für das, was nachher kommt: noch viel steilere Felswände, noch viel tiefere Einschnitte, noch viel rauschenderes Wasser, noch viel mehr Erdgeschichte live. Die Dürrach und ihre Klamm bei Kotzenmoos sind's, die uns diesmal den Atem nehmen und zu mehreren staunenden Zwischenstopps nötigen.
Gegen Ende seines Laufs türmt der Fluss, einer mächtigen Geschiebesperre zum Trotz, riesige Schottermengen auf. Die weiß-grauen Sedimentberge stimmen ein auf den Sylvensteinspeicher, der, zumal zur Zeit nicht allzu hoch gefüllt, etwas wüst und karg inmitten grüner Hügel liegt.
Seit unserer Mittagsrast ist der Weg asphaltiert, und dabei bleibt's auch entlang der stark befahrenen Deutschen Alpenstraße (Ausweichmöglichkeit über Forststraße am Südufer) und am folgenden Radfernweg bis Achenkirch. Allerdings entschädigt der Teilabschnitt der München Venezia mit seiner Streckenführung durch Augebiet und lichten Wald für den atypischen Bodenbelag.

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Blaubergalm

Unsere dritte Tour startet erneut am Nordende des Sees, fieser Weise bei Regen, während im Süden offensichtlich die Sonne lacht. Das sei normal und typisch für die Gegend, wird uns Daniela Steinmann später noch erklären: Mal schütte es trotz Schönwetter im Norden in Maurach, mal umgekehrt; selten aber bleibe das Schlechtwetter tagelang und überall.
Und auch wir pedalieren nach den ersten feuchten Metern raus aus Achenkirch alsbald durch tropfenden, dampfenden, auftrocknenden Wald. Riesige Pestwurz-Blätter und noch riesigere Farne begleiten uns auf unserem Weg entlang des Klammbachs (Tour 469) zur Blaubergalm. Das Plätschern des Wassers ist allgegenwärtig, auch weiter oben noch, als sich das quietschfidele Bächlein in namenlose Zubringer verästelt. Und wieder ergeben sich Möglichkeiten, der Erdgeschichte ganz nah zu sein. An mehreren Stellen wirft sich der geschieferte Hang in wilden Wellen und lässt eindrucksvoll erahnen, welche Kräfte bei der Auffaltung der Gebirge gewirkt haben müssen.

So steil der Beginn des Anstiegs war, so flach führt der Weg weiter bis zur Klammbachalm. Ab dort geht es in stufigem Profil bis zum Ziel unserer Fahrt an der bayerischen Grenze. Gewiss hätten die erholsamen Zwischenstücke Gelegenheit fürs Genießen des Panoramas geboten - allein: die umliegende Bergwelt, allen voran die mächtige Guffertspitze, hat beschlossen, sich erst kurz vor unserer Abfahrt aus der Wolkendecke zu schälen und die kleine Terrasse der Blaubergalm dadurch zu einem weitern Logenplatz der Alpen werden zu lassen.

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Grund genug, uns bis dahin in die urige Stube der Hütte zu verkriechen und bei einer echten Tiroler Marend samt Buttermilch auf das versprochene Schönwetter zu warten. Es kommt so verlässlich, wie die schwer bepackten Wanderer zur Mittagszeit, weshalb wir bei unserem Aufbruch fast schon versucht sind, für den längeren Rückweg über das Bärenmoos und die Gufferthütte zu votieren.
Aber dann holt uns die Vernunft ein; weniger in Form der Einsicht, dass die anschließende Weiterfahrt zur Eurobike gegebenenfalls eine knappe Sache werden könnte, als in der Erkenntnis, dass wir ja auch für die Zukunft noch blinde Flecken auf unsere Achensee-Karte brauchen. Man will ja wiederkommen ...

Informationen

Die Ferienregion Achensee liegt im Nordosten Tirols und umfasst die Orte Achenkirch, Pertisau und Maurach am Achensee, Steinberg am Rofan sowie Wiesing. Tirols größter See bildet gemeinsam mit dem Achental die Grenze zwischen dem Karwendelmassiv im Westen und dem Rofangebirge sowie den Brandenberger Alpen im Osten, hat Trinkwasserqualität und ist überall frei zugänglich. Durch diese reizvolle und zumeist tief zerfurchte Landschaft samt Naturschutzgebiet führen 250 km beschilderter MTB-Routen wechselnden Anspruchs; das dichte Wanderwegenetz ist für Radfahrer offiziell tabu. Daneben gibt es zahlreiche weitere Freizeitangebote.

Tourdaten, GPS-Download

  • maps.achensee.info
  • Rad- und Mountainbikekarte der Ferienregion Achensee
  • Wanderkarte Achensee, Maßstab 1:35.000

Quartiertipp

Einige Unterkünfte in der Region Achensee erfüllen die Kriterien für Bike-freundliche Betriebe, welche die Tirol Werbung vorgibt. Wir waren im offiziell nicht gelisteten Hotel Zillertalerhof untergebracht – und trotzdem vollauf zufrieden ...
****Zillertalerhof, 6215 Achenkirch Hnr. 104, Tel. 05246/6396, www.zillertaler-hof.at

Einkehr-Tipps

  • Bärenbadalm, am Sattel zwischen Bärenkopf und Zwölferkopf, Tel. 0664/9059345
  • Blaubergalm, beim Predigtstuhl auf der Blaubergschneid, Tel. 0664/2306719
  • Rotwandhütte, unterhalb des Juifen, Tel. 0676/7468400
  • Forsthaus Aquila, im Bächental, Tel. 05246/65631 oder 0049/8042/2601

Verleih, Service, Guiding

Die Sportfachgeschäfte in der Region vermitteln auch gerne den Kontakt zu erfahrenen Mountainbike-Guides.
Zu den Sportfachgeschäften

Bergbahnen und Öffis

Bei der Bergfahrt mit der Karwendel-Bergbahn in Pertisau zum Zwölferkopf ist die Mitnahme von Mountainbikes kostenlos. Besitzer einer Achensee Erlebniscard bezahlen für die Mitnahme eines Bikes € 6,- pro Fahrt.

Biketransport in öffentlichen Verkerhsmitteln: 
  • in den öffentlichen Bussen, wenn genügend Platz ist 
  • am Schiff, bei ausreichend Platz, werden Fahrräder zum halben Preis befördert - www.tirol-schiffahrt.at
  • bei der Achensee Dampf-Zahnradbahn ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, Kosten € 6,- pro Fahrrad - www.achenseebahn.at

Bikeschaukel Tirol

Auf mehr als 670 Kilometern führt dieses Angebot durch das Herz der Alpen. 12.000 der 26.000 Höhenmeter lassen sich ganz nach Lust und Laune mit einer der 18 teilnehmenden Bergbahnen bewältigen. Die Etappen 10 und 11 der Bikeschaukel Tirol führen durch die Ferienregion Achensee. Infos unter www.tirol.at/bikeschaukel

Allg. Informationen

Achensee Tourismus, Im Rathaus 387, 6215 Achenkirch, www.achensee.info

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Der Achensee ist wunderschön ... ABER: biken zum Vergessen.

Bei meiner letzten Fahrt vom Hagenwirt Richtung Bächental auf breiter Forstautobahn auf jeder, aber wirklich jeder Wegkreuzung ein Radfahr-Verbotsschild. Um die Runde zu beenden über Schleimsattel wieder Verbotsschilder. Die freigegebenen Forstwege (oder sollte ich sagen DER freigegebene Weg) sind wieder mal nur so ein Alibi, um sich als tolle Bikeregion zu bewerben. Ich habe mich nicht willkommen gefühlt ... Das geht in anderen Regionen ganz anders. aber Tirol ist halt wieder hinten dran .... Schade um das Land.

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Der Achensee ist wunderschön ... ABER: biken zum Vergessen.

Bei meiner letzten Fahrt vom Hagenwirt Richtung Bächental auf breiter Forstautobahn auf jeder, aber wirklich jeder Wegkreuzung ein Radfahr-Verbotsschild. Um die Runde zu beenden über Schleimsattel wieder Verbotsschilder. Die freigegebenen Forstwege (oder sollte ich sagen DER freigegebene Weg) sind wieder mal nur so ein Alibi, um sich als tolle Bikeregion zu bewerben. Ich habe mich nicht willkommen gefühlt ... Das geht in anderen Regionen ganz anders. aber Tirol ist halt wieder hinten dran .... Schade um das Land.

 

 

Sers,

ist ja "nur" eine Frage der Zeit bis sich etwas ändert.

Wir sind schließlich vor allem als Verbraucher wichtig und in dem Bereich

spielt der MTB-Tourismus einfach eine zu grosse Rolle.

Hoffe ich bin dann noch in der Lage Trails zu fahren :D

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