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Stück für Stück gibt Specialized die Details der 2017er-Kollektion preis. Die jüngsten News zu den Komfortrennern Ruby und Roubaix - jetzt mit Future Shock an der Front noch geschmeidiger - gibt es hier. Bereits zum Jahreswechsel 2014/2015 hatte sich Firmenchef Mike Sinyard das Wissen und den Erfahrungsschatz des Entwicklers Peter Denk ins Boot geholt. Erste Frucht dieser noch frischen Zusammenarbeit ist ein superleichtes Race-Hardtail. Bei der Entwicklung ließ das Team rund um das deutsche Mastermind keinen Stein auf dem anderen. Nicht einmal den mittlerweile traditionellen Namen Stumpjumper HT durfte das neue XC- und Marathon-Hardtail behalten. Stattdessen gibt es für Racer 2017 neben dem Fully Epic FSR das Epic Hardtail – ungewohnt, aber durchaus schlüssig, diese neue Terminologie.Ebenso schlüssig waren die Zielvorgaben, die man sich für das Epic HT gesetzt hatte. Die Fahreigenschaften sollten Vorrang haben und nicht der Grammfuchserei zum Opfer fallen. Dabei durfte die Steifigkeit unter keinen Umständen verloren gehen, und auch Komfort und Dämpfungseigenschaften standen auf der To-Do-List weit oben. Dass dabei das Gewicht sogar noch niedriger ausfiel als es sich das Team anfangs erhofft hatte, ist ein netter Nebeneffekt.
Lediglich 821 g bringt das neue S-Works Epic HT aus Fact 11m Carbon lackiert auf die Waage, was inklusive Schaltauge und Kabelführung in der 1-fach Version immer noch deutlich unter 900 g (875 g) bleiben sollte. Möglich machen dies neue Herstellungsprozesse und Matten-Layups. Gegenüber dem S-Works Vorgängermodell spart man ganze 240 g ein – bei gleichbleibender Steifigkeit, wohlgemerkt. Selbst die etwas schwereren Epic Comp Hardtails liegen hinsichtlich des Rahmengewichts mit 1.180 g gut 50 g unter dem alten S-Works Modell. Wie sehr man auf seine neuen Fertigungsprozesse vertraut, belegt wohl am besten die lebenslange Garantie auf den Rahmen. Boost sei Dank, schrumpfen die Kettenstreben am 29er auf kurze 430 mm. Antriebstechnisch können bis zu 32Z große Kettenblätter mit klassischer Kettenlinie gefahren werden – die Effizienz soll dadurch vor allem im kleinsten Gang höher sein. Für Boost-Kettenlinien ist Platz bis 38Z. Varianten mit Umwerfer wird es ebenfalls geben. Zur Geometrie: Oberrohrlänge und Reach wuchsen an, sodass kürzere Vorbauten gefahren werden können. Gleichzeitig flachte das Team den Lenkwinkel um 1.4° auf 69.8° ab, um auf den immer härter werdenden XC-Weltcuppisten ein Plus an Sicherheit zu generieren.
In den S-Works, Pro und Expert Carbon Modellen sind übrigens eigens entwickelte Rock Shox RS-1 bzw. SID Gabeln mit der vom Epic FSR-Hinterbau bekannten Brain Technologie verbaut. Die preisliche Obergrenze bildet das S-Works Epic Hardtail DI2 mit 2-fach Kurbel für € 8.999,-. Damit liegt der Preis des Topmodells ganze € 800,- unter dem aus 2016. Das 1-fach Topmodell S-Works Epic Hardtail World Cup mit XX1 Eagle liegt mit € 7.499,- gar € 1.200,- unter dem Preislevel des vergleichbaren Vorgängermodells. Den Einstieg markiert das Epic Hardtail für € 1.599,-. Dafür gibt's einen Alurahmen mit 12 x 142 mm Hinterbau, Rock Shox Reba Gabel und 2x11 SLX/XT Mix.
Der Verkaufsschlager Stumpjumper FSR bekommt, wie ein Großteil der Produktpalette auch, ein hauptsächlich optisches Facelift, sprich frische Lackierungen verpasst, wobei auch gleichzeitig die Preise gesenkt werden. Sieben Modell aus Carbon und Aluminium wird es für 2017 geben - teils in 29", teils in 27,5". Was augenscheinlich entfällt, sind die 6Fattie Modelle mit breiten Plus-Reifen. Dafür können an allen 29" Modellen 27,5+ Laufrad/Reifen Kombis nachgerüstet werden. Geblieben ist hingegen das kleine, praktische "Handschuhfach" mit Namen SWAT-Door im Unterrohr - Regenjacke, Schlauch und Werkzeug finden also auch im neuen Stumpjumper, der sich Hauptrahmen und Details übrigens mit dem Camber teilt, bequem Platz.
Und auch an den superkurzen Kettenstreben und den 135/150 mm (29") bzw. 150/150 mm (27,5") an Federweg hält man fest. Neu sind hingegen die in den Topmodellen werkenden Öhlins STX Dämpfer, sowie die Öhlins RXF36 Gabel im Topmodell S-Works Stumpjumper FSR 29. Für das Topmodell werden € 8.699,- fällig, den Einstieg bildet das Stumpjumper FSR Comp mit Alurahmen in 29 oder 27,5" für € 2.799,-.
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