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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auflieger - Ich hab Angst *g*



Lumberjacker
01-05-2009, 16:32
Bin heut meine erste Radlrunde mit Auflieger gefahren. Am Anfang wars ziemlich wackelig, und Kurven Fahren ging fast garnicht. Mittlerweile geht das geradeausfahren schon einigermaßen. Allerdings wenn ich richtig gas geb, und in die Pedale tret, dann komm ich ziemlich leicht ins schlingern, und außerdem fühlt sich das generell an als würd ich jeden moment auf die schnauze fallen. Ist das am anfang normal, oder stell ich mich besonders blöd an?

wie oft fahrt ihr im training in dieser position? und vor allem wo? Ich fühl mich im moment auf der straße in dieser wackeligen position ziemlich unwohl, und hab eigentlich bei jedem überholvorgang von einem auto das gefühl das ich gleich tot bin :rolleyes::D

Ully-Bär
01-05-2009, 16:51
Als Anfänger kann ich das absolut nachvollziehen. Ich habe voriges Jahr im August mit einem Tri-Rad angefangen und auch für mich war diese Position höchst ungut.

Ich habe mir dann bewußt flache, gut aspahltierte und möglichst nicht zu stark befahrene Straßen gesucht und dort die "Aero-Position-Abschnitte" immer mehr verlängert. Zwischenzeitlich fahr ich schon 15 bis 20 Kilometer so durch dann muß ich doch mal einen Haltungswechsel machen ...

Mir hat geholfen das ich auch im Winter auf der Rolle diese Position geübt habe und versucht habe möglichst lange durchzuhalten.

Gestern bin ich die IM-Radstrecke in Kärnten abgefahren und dabei auch in den schnellen Abfahrten "vorne" geblieben. Wenn ich natürlich befürchte das es zum Bremsen wird oder starke Kurven kommen gehe ich in die Bremsposition.

Lumberjacker
01-05-2009, 18:09
werd mich da auch langsam rantasten...blöd is nur das i dafür nimmer lang zeit hab. Die ersten rennen finden ja bald statt.

ich bin jetzt immer Wien15-Mauerbach-Gablitz-Purkersdorf-Breitenfurth-Perchtoldsdorf runde gefahren. geht da aber leider recht viel auf und ab.....gibts irgendwo strecken wo man ordentliche 3h grundlagen ausfahrten machen kann? wenn möglich verkehrsberuhigt.

hermes
01-05-2009, 18:33
donauinsel.
da kommts auf einen mehr, der herumgeigelt auch nimma an :devil:

grundsätzlich: auch beim rennradfahren gibts sowas wie fahrtechnik. der oberkörper soll sich nicht bewegen, nur die beine. so fährt man ruhig geradeaus, alle kraft kommt aus den beinen.
wer das beherrscht, hat auch mit auflieger kein problem.
wie überall: übung macht den meister.

shroeder
01-05-2009, 21:44
Bin heut meine erste Radlrunde mit Auflieger gefahren. Am Anfang wars ziemlich wackelig, und Kurven Fahren ging fast garnicht. Mittlerweile geht das geradeausfahren schon einigermaßen. Allerdings wenn ich richtig gas geb, und in die Pedale tret, dann komm ich ziemlich leicht ins schlingern, und außerdem fühlt sich das generell an als würd ich jeden moment auf die schnauze fallen. Ist das am anfang normal, oder stell ich mich besonders blöd an?

wie oft fahrt ihr im training in dieser position? und vor allem wo? Ich fühl mich im moment auf der straße in dieser wackeligen position ziemlich unwohl, und hab eigentlich bei jedem überholvorgang von einem auto das gefühl das ich gleich tot bin :rolleyes::D

für mich wars am anfang genauso, und wenn reichlich verkehr herrscht und wenig platz is greif ich heut noch normal an den lenker

pinkpanther
01-05-2009, 23:34
ich hab gleich am ersten tag einen sturz deswegen gebaut. (rechts von der straße abgekommen wegen mangelnder steuergenauigkeit.)

heute geht einhändiges fahren, mit und ohne spacertürmchen, und die armauflagen sind schon ziemlich beinander...

steuergenauigkeit und sicherheitsgefühl werden viel besser, je weiter unten der auflieger ist (lenkereinstellung). dadurch verlagert sich mehr gewicht aufs gelenkte vorderrad und weiters wandert der schwerpunkt der gesamtanordnung rad+fahrer tiefer.

am anfang hilft es auch, die armauflagen möglichst weit auseinander zu stellen (sofern das modell das überhaupt zuläßt), sodaß die unterarme ein dreieck bilden. die breitere basis läßt einen leichter die balance halten. erst wenn man sich sicher fühlt, sollte man die aerodynamik optimieren, sprich unterarme immer mehr zusammen und damit parallel.

Lumberjacker
02-05-2009, 08:08
am anfang hilft es auch, die armauflagen möglichst weit auseinander zu stellen (sofern das modell das überhaupt zuläßt), sodaß die unterarme ein dreieck bilden. die breitere basis läßt einen leichter die balance halten. erst wenn man sich sicher fühlt, sollte man die aerodynamik optimieren, sprich unterarme immer mehr zusammen und damit parallel.

beim fahren hätt mir das gefühlsmäßig einiges gebracht...muss mal schaun wie weit ich da was verstellen kann. wie weit auseinander sollte man eigentlich den aufleger montieren (abgesehen von den pads)?

Kraeuterbutter
02-05-2009, 08:31
bin nicht so profimässig unterwegs wie ihr,
hab einen billigen Lenker bei ebay geschossen mit dem ich fahre

jedenfalls: am ersten TAg musste ich gleich mal vorm Haus paar Rolltests bergab machen:
50km/h in normaler Haltung, 57,.. km/h mit dem Trialenker..
super

bei der ersten Bodenwelle hätts mich aber fast vom Radl kaut, total ungewohnt

inzwischen fahr ich aber hauptsächlich (Überland) in der Tria-Haltung, einfach auch weil ichs total bequem finde (kein Popo-Weh mehr, keine Handgelenksschmerzen,... ;) )
und fühle mich dabei mitterlweile sehr sicher

einzig mit 1-spur-1-Rad-Anhänger (ja, jetzt werden die LEute den Kopf schütteln ;) )
gibts Probleme:
mit "toter" Ladung problemlos
aber wenn der Hund drinnen sitzt (ca. 25kg), unfahrbar !
der scheint (unbewusst) jede Bewegung des Rades ausgleichen zu wollen, womit es zumindest mir nicht möglich ist in Tria-Haltung zu fahren