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Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2017

Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2017

08.08.17 06:03 4.772Text: PressetextFotos: Ralf Hauser, Lukas Salzer, Karin StifterDer spektakuläre Nacht-Hillclimb vom Ortszentrum Ischgl auf die Idalp war der Auftakt fürs heurige Ironbike Festival, erstmals mit dem neuen E-Mountainbike-Raceformat Fuchsjagd.08.08.17 06:03 4.801

Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2017

08.08.17 06:03 4.8015 Kommentare Pressetext Ralf Hauser, Lukas Salzer, Karin StifterDer spektakuläre Nacht-Hillclimb vom Ortszentrum Ischgl auf die Idalp war der Auftakt fürs heurige Ironbike Festival, erstmals mit dem neuen E-Mountainbike-Raceformat Fuchsjagd.08.08.17 06:03 4.801

Bereits am Donnerstag Abend fiel in Ischgl der erste Startschuss des Wochenendes. Exakt 7,33 Kilometer und in etwa 1000 Höhenmeter galt es zur Alpenhaus Trophy zwischen dem Start in Ischgl und der Bergankunft des Hillclimbs zu erklimmen. 1000 Höhenmeter voll Schweiß, brennender Schenkel und keuchender Lungen. Zweifelsohne hart, aber unbestreitbar mythisch, solch eine Hillclimb in die Nacht. Die erfolgreichsten Beine des Abends gehörten übrigens niemand geringerem als dem zweifachen Olympiastarter Christoph Soukup. Lediglich 37:06:04 benötigte das ehemalige XC-Ass für den doch mächtigen Anstieg. Mit einem Respektabstand von etwas über zwei Minuten folgten ihm die Elitefahrer Christian Kreuchler und Christoph Hochenwarter über den Zielstrich. Zwar in der allgemeinen Klasse am Start, aber laut Uhr knapp vor den beiden Verfolgern auf der Idalp angekommen war der Tiroler Manuel Zorn, der damit im Overall Ranking Rang 2 belegte. Dem Österreichischen Sieger der Herren gesellte sich Silke Ulrich aus Deutschland in 45:54:00 als schnellste Dame zur Seite. Hinter ihr platzierten sich Arlberg-Giro Gewinnerin Daniela Pintarelli und Martina Senn. Auch Senn ging nicht in der Elite, sondern der Masters Klasse an den Start, mischte sich dennoch mitten unter die Elite.

Unmittelbar vor dem Start der Alpenhaustrophy schritt hingegen ein gänzlich neuer Bewerb zur Uraufführung - die Fuchsjagd. Kein Hund stöbert durchs Unterholz, kein Fuchs kommt zu schaden, die Waffe bleibt rein elektrischer Natur. Der Fuchs, im zivilen Leben als Daniel Geismayr bekannt, flüchtet mit exakt 13 Minuten Vorsprung auf die „schweißdrünstige“ E-Bike Meute. Deren erklärte Ziel? Vor der auf 2320 Metern Seehöhe gelegenen Idalp auf den Vorjahressieger der Alpenhaus Trophy aufzuschließen, und den Mountainbike-Profi einmal im Leben so richtig herzubrennen. Immerhin 11 von 23 Startern kamen, künstlichem Rückenwind zum Dank, zu ihrem „Abschuss“. Die Belohnung für die erfolgreiche Jagd unter Flutlicht? Sie durften sich das Preisgeld in der Höhe von € 3000,- mit dem Erlegten teilen. Den 19:33:30 von Philipp Ahrenbeck am E-Bike hatte Geismayr ohne Motorunterstützung nichts entgegenzusetzen. Auf den weiteren Rängen landeten Klaus Steinkeller vor Manuel Natale.


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