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Antarctica Unlimited mit UYN

Antarctica Unlimited mit UYN

27.10.22 05:36 986Text: PM, NoManFotos: Mirrormedia.art, UYN, Omar di FeliceWinter is coming! Wenn Omar di Felice in Kürze sein nächstes Extremabenteuer startet, hüllt er sich in (sehr) spezielle Bikewear von UYN.27.10.22 05:36 1.040

Antarctica Unlimited mit UYN

27.10.22 05:36 1.0408 Kommentare PM, NoMan Mirrormedia.art, UYN, Omar di FeliceWinter is coming! Wenn Omar di Felice in Kürze sein nächstes Extremabenteuer startet, hüllt er sich in (sehr) spezielle Bikewear von UYN.27.10.22 05:36 1.040

Biker haben zum Winter meist ein gespaltenes Verhältnis: So reizvoll es sein mag, durch Eis und Schnee zu radeln, und so heldenhaft man sich fühlen mag, wenn man den Elementen trotzt: Es ist eben doch oft sehr kalt und nass und ungemütlich und ... *Ausreden-Modus ein*
Funktionelle, gleichermaßen wärmende wie schützende Winter-Bikewear kann hier der gewinnbringende Gamechanger sein. Oder, auf die Spitze getrieben, sogar ein Lebensretter.

Niemand weiß das besser als Omar die Felice, der sein Dasein offensichtlich gern mit dem Durchqueren kühlerer Gefilde verbringt. Nach Himalaya Cross und Arctic World Tour hat der Ultra-Radfahrer sein neues Projekt angekündigt: Antarctica Unlimited, die Durchquerung der Antarktis mit dem Fahrrad.
Inspiriert von den legendären Heldentaten Ernest Shackletons wird der Italiener versuchen, die Antarktis von Küste zu Küste zu durchqueren. Er startet am Hercules Inlet, passiert nach 1.200 km den Südpol und kommt nach weiteren 600 km am Fuße des Leverett-Gletschers an. Gelingt es Omar, die Basis des Leverett-Gletschers zu erreichen, wird er versuchen, auch auf dem Rückweg zum Südpol zu radeln. Das Ziel des italienischen Ultra-Radfahrers ist es, die längste Strecke, die jemals von einem Radfahrer zurückgelegt wurde, ausschließlich mit dem Fahrrad zu absolvieren, ohne für die schwierigeren Abschnitte Skier zu benutzen.
Der italienische Ultra-Radfahrer wird ganz allein unterwegs sein und alles mitnehmen, was er für die Durchquerung braucht. Während seines Abenteuers werden Durchschnittstemperaturen von -30° und starke katabatische Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h erwartet. Das Abenteuer muss bis zum 20. Januar 2023 beendet sein – dem Datum, an dem die Aufenthaltsgenehmigung für die Antarktis abläuft.

So weit, so unvorstellbar. Und das beginnt bereits mit der Frage, die sich mitunter nicht mal in europäischen Wintern zufriedenstellend beantworten lässt: Was ziehe ich an?
Dem vorgenannten Abenteurer steht diesbezüglich die Marke UYN zur Seite. Der Ultra-Radfahrer wird ein spezielles Outfit tragen, das aus einer gepolsterten Jacke und ebensolchen Hose besteht, die es ihm ermöglichen, bei Temperaturen bis zu - 50° C zu fahren.


Ausgangspunkt ist der Höhenanzug für Bergexpeditionen, jedoch mit einer Passform und Konstruktionslösungen, die es der Garnitur ermöglichen, sich an die natürliche Haltung des Radfahrers im Sattel anzupassen und maximale Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Die zugehörige Entwicklungsphase dauerte mehr als ein Jahr und erlebte einen ersten Test im vergangenen Winter während der Arctic World Tour.
Zwecks maximaler Wärmeleistung sind Jacke und Hose mit Airnest gepolstert. Das ist ein Material, welches aus recycelten Textilabfällen gewonnen wird und sich durch eine Mikrokugelstruktur auszeichnet, die die Luft einschließt und eine starke Isolierschicht bildet. Elastisches Gewebe ersetzt in den Bewegungszonen das abriebfeste, dreilagige Gewebe, welches am Unterkörper und den Armen für die Wärmeisolierung zuständig ist. Besondere (ergonomische) Aufmerksamkeit wurde außerdem dem Nackenbereich zuteil. Die Vorderseite bedeckt Mund und Nase, atmungsaktives Material erlaubt dabei, dass Omars Atemluft ihn wärmt, ohne zu kristallisieren. Die abnehmbare Kapuze ist so geschnitten, dass der Helm darunter Platz hat.
Die Jackentaschen sind mit einem Futter mit Buffercone-Technologie ausgestattet, einer von UYN entwickelten Gewebestruktur, die warme Luft in Mikrokegeln einschließt und so die thermische Effizienz erhöht. Die gleiche Technologie wurde auch im Futter der Hose im Nieren- und Lendenbereich eingesetzt, um einen besseren Schutz vor Kälte zu bieten.

Die Hose, mit abnehmbaren elastischen Hosenträgern ausgestattet, wurde in der Passform millimetergenau fürs Radfahren optimiert und ist an ihren Enden mit einer Schneegamasche ergänzt und mit einem aus der Skibekleidung abgeleiteten Schneeschutz verstärkt, um Risse während des Abenteuers zu vermeiden. Zudem verfügt das Beinkleid über eine abgestufte Polsterung, mit einem größeren Gewicht im unteren Bauchbereich, um vor Kälte zu schützen, und einem allmählich geringeren unten rum, um volle Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
Ein doppelter Seitenreißverschluss ermöglicht es Omar, die Hose zu verkleinern, um sie an die zu erwartende Gewichtsreduktion des Sportlers anzupassen.

UYNs Fusyon-Unterwäsche aus Merinowolle und Kaschmir mit Heatmemory-Technologie, Magma-Socken mit exklusivem, wärmereflektierendem Argenthon-Garn und „normale“ UYN-Winterradbekleidung vervollständigen Omars Outfit.

Für hiesige Winter vielleicht Overkill. Aber eine gedankliche Einstimmung, was in der kalten Jahreszeit alles geht, wenn man nur wirklich will (und kann), allemal ... ;-)


vor 34 Minuten schrieb romanski:

Interessant wäre auch, wie das Rad ausschaut mit dem man sowas in Angriff nimmt? Alleine schon was man alles mitnehmen muss, Ersatzteilversorgung soll am Südpol nicht die beste sein hab ich gehört.

Die Webpräsenz des Herrn gibt erste Anhaltspunkte.

Ich hab jetzt noch den Antarctica-Teaser eingefügt - zeigt auch die mit jedem Projekt unternommene Materialentwicklung ganz gut.

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vor einer Stunde schrieb NoMan:

Die Webpräsenz des Herrn gibt erste Anhaltspunkte.

So schauts aus:

FatBike_Antartide.jpg

 

Schon eine ganz eigene Form von Masochismus - wochenlang durch tausende Kilometer lange, weglose Eiswüste radeln? Da muss man schon mit sich selbst im reinen sein. 

 

Den Flaschenhalter kann er aber glaub ich noch abmontieren. :p 

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  • 5 Wochen später...

Hab weitere Detailinfos zum Material erhalten und oben eingefügt.

Mittlerweile ist Omar im Union Glacier Basecamp angekommen und wartet auf besseres Wetter (= weniger Wind), um zum Startpunkt seines Trips geshuttelt werden zu können. Wer das Abenteuer verfolgen möchte:

 

All the details to follow the adventure

1. ENDU LIVE MAP > https://live.endu.net/antarcticaunlimited

2. Daily post on Instagram @omardifelice and Facebook > posted thanks to Iridium Communications Go! Sat modem that will allow me to send compressed pictures to my communication team in Italy

3. Daily stories on Instagram @omardifelice

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