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Strassers RAAM endete im Krankenhaus


Eine harte, aber die einzig richtige Entscheidung: Für Strasser ist das RAAM 2009 zu Ende

Christoph Strasser musste sein erstes RAAM, knapp nach Halbzeit, wegen einer Lungenentzündung und einem Hitzeschlag aufgeben.

Schweren Herzens stieg Christoph Strasser knapp nach Halbzeit des RAAMs von seiner Specialized-Rennmaschine. Und nicht wieder auf. "Bereits vor dem Half-Way-Point waren die körperlichen Probleme grenzwertig. Und der Zustand hat sich dann rapide verschlechtert", berichtet ein Betreuer. Die anfängliche Bronchitis entwickelte sich zu einer gefährlichen Lungenentzündung und die hohen Temperaturen endeten in einem Hitzeschlag. An ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken.

Die Aufgabe knapp nach der 24. Zeitstation in Kansas die logische Folgeerscheinung. Die Enttäuschung beim 26-jährigen Wahl-Grazer, der sich im Moment im Krankenhaus in Pratt/Kansas befindet, und seiner gesamten Betreuercrew ist natürlich groß, aber die Gesundheit geht auch beim Race Across America vor.

Kurzer Rückblick: Die Schwierigkeiten begannen am zweiten Tag, im Gesäßbereich. In den Rocky Mountains (dritter Tag) fing sich Strasser, bedingt durch den Temperaturunterschied (von 37 auf 7 Grad!), Regen und teils starken Wind, eine Bronchitis ein. Trotz den Bemühungen der Betreuercrew, des Teamarztes und dem eisernen Willen des Extremradlers war das frühzeitige Ende jedoch nicht mehr abzuwenden.

Die Lungenfunktion war auf Grund der Entzündung auf ein Drittel reduziert und der Hitzeschlag ließ die Körpertemperatur in die Höhe schnellen. Nach der medizinischen Versorgung im Spital von Pratt/Kansas befindet sich Strasser mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Zwei Tage Krankenhausaufenthalt bleiben ihm aber trotzdem nicht erspart. "Nur durch die Entscheidung das Rennen frühzeitig zu beenden, konnten wir jegliche gesundheitliche Spätfolgen verhindern", unterstreicht Teamchef Thomas Jaklitsch die Notwendigkeit des bitteren Rennausstieges.