Panamerica per Rad

Panamerica per Rad

28.01.16 08:23 23.861Text: NoManLisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

Klicke für alle Berichte von NoMan
Fotos: Helmut Pucher
Helmut Pucher bricht wieder auf. Nach seiner China-Reise 2013/14 zieht es den Kärntner westwärts: 26.000 km durch Amerika, von Süd nach Nord.28.01.16 08:23 23.914

Panamerica per Rad

28.01.16 08:23 23.91426 Kommentare NoManLisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

Klicke für alle Berichte von NoMan
Helmut Pucher
Helmut Pucher bricht wieder auf. Nach seiner China-Reise 2013/14 zieht es den Kärntner westwärts: 26.000 km durch Amerika, von Süd nach Nord.28.01.16 08:23 23.914

Einen Crosser, einen Rucksack und jede Menge Zuversicht. Mehr hat Helmut Pucher nicht im Gepäck, wenn er dieser Tage zu seiner zweiten großen Radreise aufbricht. Genauer: Mehr braucht und will er nicht. So war es bereits bei seiner Fahrt von Kärnten nach China und retour, und so soll es auch diesmal wieder sein. Einzig einen zusätzlichen Namen hat ihm sein jüngstes Projekt eingebracht: der 31-jährige Weltenbummler aus Mittertrixen ist jetzt PAR – Pan American Rouleur.

  • Bald wird Helmut Pucher wieder seine siebenBald wird Helmut Pucher wieder seine siebenBald wird Helmut Pucher wieder seine sieben
    Bald wird Helmut Pucher wieder seine sieben
    Bald wird Helmut Pucher wieder seine sieben
  • Sachen in diesen Rucksack packen und losradeln.Sachen in diesen Rucksack packen und losradeln.Sachen in diesen Rucksack packen und losradeln.
    Sachen in diesen Rucksack packen und losradeln.
    Sachen in diesen Rucksack packen und losradeln.
Detailansicht
Ungefähr so verläuft die Reiseroute. (c) Wikipedia-User Seaweege

Denn Helmut Puchers neues Ziel heißt Panamerica - die Durchquerung Süd-, Mittel- und Nordamerikas auf Seiten der Pazifikküste. Aktuell ist er beim Aufwärmen von Buenos Aires süd-westwärts ...
Wie es dazu kam? "Ich kenne den Abschnitt zwischen der argentinischen Grenze und dem Titicacasee. Mit dem Rad in diesen endlosen Weiten in den Sonnenaufgang zu fahren, ist unbeschreiblich. Seitdem ist es mein großer Traum, diese Strecke einmal zur Gänze zu fahren."
Vom südlichsten Zipfel Chiles, in Feuerland, bis kurz vor den nördlichen Polarkreis in Alaska wird die Reise den Abenteurer führen. Dazwischen liegen 26.000 Kilometer durch verschiedenste Klima- und Vegetationszonen, Gebirge und Ebenen, Höhen und Tiefen.

In ungefähr einem Jahr möchte der radelnde Philosoph ankommen. Und dazwischen u.a. ein Charity-Projekt für das zentralamerikanische Kinderhilfswerk Nuestros Pequenos Hermanos realisieren, indem er eine Dokumentation dreht und online stellt, die gegen eine Spende heruntergeladen werden kann.

 "Was ich von den Menschen bekomme, ist mir wichtiger als die Gefahr. Das muss man ausstrahlen." 

Vom Umgang mit dem Faktor Angst.

Apropos Finanzen: Die Mittel für seine neuerliche Weltreise kommen natürlich einerseits von Sponsoren (Sach- und Geldspenden). Andererseits hat der ehemalige Afrika-Volunteer und Bikeguide das vergangene Jahr nebst der körperlichen Regeneration und Aufarbeitung des Erlebten auch zur Aufstockung seiner Finanzen durch Animateur-Jobs auf Sardinien bzw. Kreuzfahrtschiffen genützt.

  • Nach der Rückkehr aus dem Osten standenNach der Rückkehr aus dem Osten standenNach der Rückkehr aus dem Osten standen
    Nach der Rückkehr aus dem Osten standen
    Nach der Rückkehr aus dem Osten standen
  • Krafttanken beim Arbeiten,Krafttanken beim Arbeiten,Krafttanken beim Arbeiten,
    Krafttanken beim Arbeiten,
    Krafttanken beim Arbeiten,
  • bei Volunteer-Einsätzen in Asienbei Volunteer-Einsätzen in Asienbei Volunteer-Einsätzen in Asien
    bei Volunteer-Einsätzen in Asien
    bei Volunteer-Einsätzen in Asien
  • und die Verarbeitung der Erlebnisse bei Vorträgen an.und die Verarbeitung der Erlebnisse bei Vorträgen an.und die Verarbeitung der Erlebnisse bei Vorträgen an.
    und die Verarbeitung der Erlebnisse bei Vorträgen an.
    und die Verarbeitung der Erlebnisse bei Vorträgen an.
  • Panamerica per Rad

 „Mein Lebensstil fußt auf Bescheidenheit und Einfachheit.“ 

Finanzieren ist eine Sache. Haushalten eine andere.

Unterwegs reduziert sich Helmut Pucher auf das Notwendigste: Schlafen im Zelt, kochen am Lagerfeuer, anziehen, was das Wetter gebietet, und mitführen, was die Mechanik verlangt – plus die mindestens so große wie schwere Luftpumpe, welche bereits in China mit war und für den Kärntner eine Art Kraftquell ist.
Ergibt in Summe etwa 20 kg Marschgepäck, die einmal mehr in seinem abgewetzten, von Abenteuern und Erfahrungen gezeichneten Rucksack Platz finden werden. Von Gepäcktaschen hält der Kärntner traditionell wenig, und er würde sie, mangels Schuhen, Jeans oder ähnlichen Luxusartikeln, auch gar nicht füllen.

Dass ein solcher Lebensstil nicht von heute auf morgen angenommen werden kann, ist dem Extremradler spätestens seit Sommer 2013, dem Beginn seiner letzten Reise, bekannt. Zur unmittelbaren Vorbereitung gehörte in den letzten Wochen deshalb auch, draußen zu schlafen, die Ernährung umzustellen und natürlich nochmal etliche Kilometer abzuspulen.
Mit 80 kg Kampfgewicht und viel Vorfreude geht es, mental wie körperlich gestärkt, in Kürze los. Wer Helmut Pucher folgen will: Über seine Homepage oder direkt via Strava gibt’s die Möglichkeit dazu. Und auch im hier angehängten Thread wird sich der Kärntner bei Gelegenheit zu Wort melden ...

  • Panamerica per Rad

Kommentare

Alle Kommentare (26) im Forum