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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Rocky Mountains E-MTB-Palette ist seit dem 2017 erfolgten Einstieg der Kanadier mit dem Altitude Powerplay relativ überschaubar geblieben – und mit dem Dyname 4.0 Aggregat einigermaßen exotisch. Neben dem E-Enduro ziert das 108 Nm starke Kraftwerk bis dato auch noch ein Instinct (150/140 mm) und ein Junior-Trailbike namens Reaper.Nunmehr wird dem E-All Mountain eine neue SL-Version zur Seite gestellt – mit ebenso neuem Motor an Bord der, wie sein großer Bruder, die Kraft über ein weiteres kleines Ritzel oberhalb des Kettenblatts überträgt. Das ergibt eine recht wuchtige Optik im Bereich des Tretlagers, ermöglicht aber mehr Freiheiten beim Hinterbau-Design und wohl auch manch Feinheit hinsichtlich Motorübersetzung.
Die Eckdaten des Dyname S4 Lite weisen den Newcomer als recht kräftigen Vertreter seiner Art aus: 65 Nm Drehmoment, 550 W Spitzenleistung, 480 Wh Akku und eine Overtimepack 2.0 genannte Zusatzbatterie mit 314 Wh. Rocky attestiert ihm ein sehr natürliches, berechenbares Fahrgefühl, sanftes Einsetzen und effizientes Arbeiten.Eingestellt wird der Motor nicht etwa über eine App, sondern per Knopfdruck direkt am Jumbotron, dem ins Oberrohr eingelassene Display. Zur Bedienung der vier Modi gibt’s ergänzend eine kleine Lenker-Remote.Der Akku ist entnehmbar, aber nicht so einfach wie bei anderen Herstellern: Er wird von zwei Bolzen gehalten, die gelöst werden müssen. Der Ladeport hockt oberhalb des Tretlagers.Detailgewichte verrät Rocky Mountain keine, gegenüber dem 3,1 kg wiegenden 4.0 soll der S4 Lite aber 30% leichter sein. Das Komplettrad kommt laut den Kanadiern auf 19,5 Kilogramm (Topmodell C90, Größe L).
Die Plattform selbst kommt mit vielen Features daher, die vom im Frühling erfolgten Relaunch des Bio-Instincts bekannt herrühren.So steht das 140-mm-Fully mit 150 mm Front auf 29-Zoll-Laufrädern, ist aber auch Mullet-fähig (Ausnahme XS: 27,5“). Aufs individuelle Setup wird vom Ride-4 Einstellungssystem über einen Steuersatz mit Reach-Einstellung (0 mm oder +/- 5 mm) bis zu den größenabhängig getunten Dämpfern viel Wert gelegt. Die Kettenstrebenlänge ist nicht, wie beim Bio-Pendant, verstellbar, wächst aber für ein stets ausbalanciertes Handling mit den Größen mit (430-450 mm).Entwickelt rund um die Position 3 des Geo-Adjust-Systems, weist das Instinct Powerplay SL einen Lenkwinkel von 64° und Sitzwinkel von 77° auf, der Reach beträgt 455 mm (alle Angaben für Größe M). Zwischen flachster und steilster Position liegen jeweils 0,7° Unterschied.
Angeboten wird das neue Light-E-Bike wahlweise in Carbon oder Alu in jeweils drei Ausstattugnspaketen.Das Topmodell C90 glänzt mit Fox Kashima-Fahrwerk (36 Grip X2/Float X), Sram X0 Eagle Transmission, Sram Code Ultimate Bremsen und nobeln Race Face Era Carbon-Laufrädern, kostet dadurch aber auch 12.500 Euro.Weniger gülden, GX-betrieben, Code Silver-gebremst und auf Alu-Laufräder gestellt, kommt das 9.700 Euro kostende C70 daher. Und das C50 mit RockShox Fahrwerk (Lyrik Select/Super Deluxe Select+) und X-Fusion Manic Dropperpost beschließt mit einem UVP von 7.700 Euro die Carbon-Palette nach unten.Bei den Alu-Modellen speziell für Shredder interessant dürfte das A70 in der British Columbia Sonderedition sein – hier gibt’s um € 7.800,- 10 mm zusätzlichen Federweg und Tire-Inserts. Ohne diese Extras kostet die Alu-Speerspitze € 7.700,-Mit 5.500 Euro ist man grundsätzlich mit von der Partie (A30); das tausend Euro mehr kostende A50 ähnelt hinsichtlich Ausstattung wiederum sehr dem Carbon-Einsteiger.
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