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Der deutsche Ergonomie-Spezialist SQlab dreht mit seinen Modellen 612 Ergowave Carbon und 611 Ergowave Carbon an der Gewichtsschraube. Durch ihre wellenartige Form – Ergowave – und das hochgezogene Heck sorgen die Sättel für verbesserten Halt nach hinten und eine optimale Druckverteilung bis in die tieferliegenden Strukturen des Beckens. Resultat des Konzeptes soll eine bessere Kraftübertragung aufs Pedal sein. Die gegenüber herkömmlichen Sätteln deutlich tiefer liegende Sattelnase entlastet zusammen mit der Vertiefung in der Sattelmitte, der sogenannten Dip, den Dammbereich spürbar. Selbstverständlich sind auch die Leichtbaumodelle SQlab-typisch in vier Breiten verfügbar, sodass jedes Becken und jeder Einsatzbereich bestmöglich abgedeckt werden kann. Nähere Details und einen ersten Fahreindruck zum Ergowave-Konzept gibt’s übrigens auch in unserer BB-Story.
Der gewichtsoptimierte 612 Ergowave Carbon wurde gemeinsam mit der Universität Frankfurt und dem dortigen Universitätsklinikum speziell mit Blick auf die Bedürfnisse von Rennradfahrern und XC-Racern entwickelt. Seine flache, aber dennoch schlank gehaltene MaxContact-Sattelnase sowie die straffe Polsterung wurden dabei dem erdachten Einsatzzweck angepasst. Mit 147 g in der schmalsten Ausführung ist er der leichteste Vertreter der 612 Serie. Sein UVP liegt bei € 189,95.
Speziell auf den Einsatz im All-Mountain- und Enduro-Bereich hin getrimmt, soll der 611 Ergowave Carbon bestens mit den Anforderungen im Gelände zurechtkommen. Um gerade auf langen und ruppigen Anstiegen noch mehr Druck vom Dammbereich zu nehmen, fällt die Sattelnase des 611 gegenüber dem 612 etwa 4 mm breiter aus, bleibt dabei jedoch genauso flach, um eine möglichst große Auflagefläche zu bieten. Die für den MTB-Sport adaptierte Polsterung verfügt über eine höhere Eigendämpfung im Gelände und der Sattelüberzug aus Kevlar schützt besonders beanspruchte Stellen vor Verschleiß. Der leichteste Vertreter der 611 Serie startet bei 150 g (12 cm), auch sein UVP liegt bei € 189,95.
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