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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Damit hatte niemand gerechnet - noch nicht mal Christina Schweinberger selbst: Die Tirolerin eroberte beim Zeitfahren am Donnerstag, den 10. August, im schottischen Stirling mit 1:12,95 Minuten Rückstand den dritten Platz. Schneller als die 26-Jährige waren nur Weltmeisterin Chloe Dygert (USA) und ihre Vize Grace Brown (AUS).Ab der Zwischenzeit lag die Zillertalerin auf dem 36,4 km langen TT-Kurs mit seinem brutalen Schlussanstieg auf Rang vier. Mit einem starken Finish überholte sie schließlich noch Anna Henderson und brachte 2,10 Sekunden Polster zwischen sich und die Britin."Es ging mir viel besser als erwartet. Ich habe gemerkt, so ab Kilometer 25: Okay, die Power ist noch da, und jetzt muss ich durchziehen, jetzt kann es was Großes werden", erzählte die Überraschung des Tages im ORF-Interview. "Es ist unglaublich. Ich habe jede Sekunde neben dem Hot Seat genossen. Die Medaille gehört jetzt allen daheim, der Familie und so. Ich freue mich mega."Mit ihrer Medaille holte die Doppelstaatsmeisterin nicht nur das bereits vierte Edelmetall für Österreich bei dieser Groß-WM nach Gold durch Mona Mitterwallner (Marathon) sowie Valentina Höll und Silber durch Andreas Kolb (beide Downhill). Die Platzierung sichert dem ÖOC auch einen Quotenplatz bei Olympia 2024 in Paris.Apropos: Anna Kiesenhofer, die Überraschungssiegerin in Tokio, wurde in Schottland 15.
Weiter geht’s bei der WM an diesem Schlusswochenende noch mit zahlreichen Bewerben von Para-Cycling und BMX über Straße und Bahn bis Mountainbike. Am aussichtsreichsten aus heimischer Sicht ist neben den Radballern (Mission Titelverteidigung) wohl der XCO der Damen mit Mona Mitterwallner – Laura Stigger musste krankheitsbedingt passen – am Samstag um 11:30 Uhr.www.uci.org
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