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Marathon-WM: zweites Gold

Marathon-WM: zweites Gold

06.08.23 19:23 1.470Text: PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Fotos: Michele Mondini
Mona Mitterwallner krönte sich bei der Multi-WM in Glasgow nach 2021 erneut zur schnellsten Langstrecken-Mountainbikerin der Welt.06.08.23 19:23 1.486

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06.08.23 19:23 1.4866 Kommentare PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Michele Mondini
Mona Mitterwallner krönte sich bei der Multi-WM in Glasgow nach 2021 erneut zur schnellsten Langstrecken-Mountainbikerin der Welt.06.08.23 19:23 1.486

Auf dem 96 Kilometer und 3.200 Höhenmeter langen Kurs entwickelte sich von Beginn an ein schnelles Rennen, das die spätere Siegerin und die Südafrikanerin Candice Lill schon vor der ersten Zwischenzeit klar anführten. Im zweiten Turn bildete sich eine fünfköpfige Spitze, doch in der zweiten Rennhälfte legte die Silzerin mit einem Angriff alle Karten auf den Tisch. Nur die Südafrikanerin konnte mit Respektabstand folgen. Letztlich siegte die Tirolerin nach einer Fahrzeit von 5:07,50 Stunden bei nassen, kalten Bedingungen 54 Sekunden vor Candice Lill und 9:50 Minuten vor der Deutschen Adelheid Morath.
Damit schob sich Mona Mitterwallner in einen erlesenen Kreis von Doppel-Weltmeisterinnen im MTB-Marathon: Nur Gunn-Rita Dahle, Annika Langvad und Pauline Ferrand-Prévot holten in der Geschichte von Marathon-Weltmeisterschaften, die seit 2003 ausgetragen werden, mindestens zwei WM-Titel!

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"Vom Regenbogentrikot geträumt"

Vor zwei Jahren wurde die damals 19-Jährige die jüngste Marathon-Weltmeisterin der Geschichte. Am 6. August 2023 wiederholte sie dieses Kunststück, mit 21 nunmehr auch nicht wirklich alt, im schottischen Glentress Forest und sorgte damit nach Downhill-Gold und -Silber durch Vali Höll und Andreas Kolb für das nächste Highlight aus österreichischer Sicht.
Im Ziel zeigte sich die frsichgebackene Doppel-Weltmeisterin emotional: "Mein zweites Regenbogentrikot, davon habe ich geträumt und dafür habe ich gearbeitet! An diesem Tag muss alles passen und es hat alles gepasst. Der Regen hat im Finale das Rennen nochmals super schwer gemacht. Aber ich habe die WM voll genossen und möchte meiner Familie und meinem Team danken. Jetzt die zweite Goldmedaille, der Einsatz hat sich mehr als gelohnt!"

Landsfrau Laura Stigger musste dem Wettkampf übrigens krankheitsbedingt fernbleiben und wird auch nächste Woche beim olympischen Cross Country, wo Mitterwallner ebenfalls zu den Mitaforitinnen zählt, nicht am Start sein.
Bei den Herren gab es für die Österreicher nichts zu holen. Routinier und Triple-Weltmeister Alban Lakata wurde mit sechs Minuten Rückstand repektabler 14., Daniel Geismayr kam nicht ins Ziel. Weltmeister wurde der Brasilianer Henrique da Silva Avancini, Silber ging an den Tschechen Martin Stosek, Bronze wie bei den Damen mit Lukas Baum an Deutschland.

www.uci.org

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