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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rechtliche Grundlage und Wahr und Unwahrheiten Fahren und aufgehalten werden im Wald



touristenfalle
12-06-2011, 14:45
Hallo!

Mich hats dieses Jahr im Pinzgau schon 2 mal erwischt, fahre Richtung Schmittenhöhe (einmal von Piesendorf, einmal vom Glemmtal aus) und wurde angehalten.
1 x war es ein Jäger
1 x war es ein Forst und Wildwachtbeamter mit Ausweis

Jedes mal gab es lange Diskussionen, der Forstwächter war besonders zäh und hat sich sogar einen Zeugen gesucht um mich vor Zeugen aus dem Wald zu verbannen. Weiters hat er mir gedroht das Rad anzuketten. Ich hab ihm gesagt das ich das Rad schiebe bzw sogar trage bis zum nächsten öffentlichen MTB Weg, er wollte mich nicht mehr vorbeilassen. Beides mal habe ich nachgegeben da ich mich rechtlich nicht genau auskenne.

Nun meine Fragen:
Was darf ein Jäger, Förster usw wirklich?
Darf ich bei Fahrverbot das Radl schieben oder tragen?

Ich wäre auch gerne bereit für eine ordentliche Rechtsauskunft zu zahlen

NoDoc
12-06-2011, 17:42
Irgendwo hab ich das schon einmal zusammen gefasst, finds aber nicht. Darum in aller Kürze (es folgen jetzt dann sowieso wieder 50 posts, warum das nicht so stimmt, was ich schreib, aber...):

1. Das BETRETEN des Waldes ist erlaubt, also auch das Gehen und Schieben eines Fahrrades:

S 33 ForstG: § 33. (1) Jedermann darf, unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3 und des § 34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten.

...(3) Eine über Abs. 1 hinausgehende Benutzung, wie Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren oder Reiten, ist nur mit Zustimmung des Waldeigentümers, hinsichtlich der Forststraßen mit Zustimmung jener Person, der die Erhaltung der Forststraße obliegt, zulässig. Das Abfahren mit Schiern im Wald ist im Bereich von Aufstiegshilfen nur auf markierten Pisten oder Schirouten gestattet. Schilanglaufen ohne Loipen ist unter Anwendung der nötigen Vorsicht gestattet; eine darüber hinausgehende Benützung des Waldes, wie das Anlegen und die Benützung von Loipen, ist jedoch nur mit Zustimmung des Waldeigentümers gestattet

2. Das Befahren ist daher im Forst überall verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.

3. Besondere Personen sind die Forstschutzorgane (das sind nicht einfache Jäger, Holzfäller, Förster etc.) und sind an besonderen Abzeichen etc. erkennbar
§ 111 ForstG
Das Forstschutzorgan als öffentliche Wache


§ 111. (1) Das Forstschutzorgan hat die durch § 112 eingeräumten Rechte einer öffentlichen Wache und ist befugt, in Ausübung seines Dienstes, unbeschadet der Bestimmungen des Waffengesetzes 1996, BGBl. I Nr. 12/1997, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002, eine Faustfeuerwaffe zu führen.(2) Das Forstschutzorgan genießt in Ausübung seines Dienstes, wenn es das landesgesetzlich vorgeschriebene Dienstabzeichen trägt, den Schutz, der Beamten (§ 74 Z. 4 StGB) gewährt wird. Auf Verlangen hat das Forstschutzorgan den Dienstausweis vorzuweisen.

Recht auf Ausweisung von Personen aus dem Wald
und auf Festnahme



§ 112. Das Forstschutzorgan ist berechtigt,


a)
Personen aus dem Walde seines Dienstbereiches zu weisen, die eine Verwaltungsübertretung gemäß § 174 Abs. 3 begangen oder gegen die Bestimmungen des § 40 Abs. 1 verstoßen haben oder deren weiterer Aufenthalt begründeten Anlaß zur Besorgnis für den Schutz des Waldes, für die ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung oder für die Sicherheit des Eigentums gibt,

b)
in den Fällen des § 40 Abs. 1 und des § 174 Abs. 3 lit. a, letzter Satzteil, lit. b, c oder d die Nämlichkeit des Betretenen festzustellen und danach diesen bei der Behörde anzuzeigen,

c)
in den im § 35 des Verwaltungsstrafgesetzes 1950 vorgesehenen Fällen eine Person zum Zwecke ihrer Vorführung vor die Behörde auch festzunehmen und, falls sich diese Person der Festnahme durch Flucht entzieht, sie auch über seinen Dienstbereich hinaus zu verfolgen und außerhalb desselben festzunehmen,

d)
die im Besitze des Betretenen vorgefundenen Forstprodukte und Werkzeuge, die gewöhnlich zur Gewinnung oder Bringung der Forstprodukte verwendet werden, vorläufig zu beschlagnahmen und zu diesem Zwecke Behältnisse und Transportmittel zu durchsuchen


und im Zusammenhang mit anderen gesetzen können die noch mehr (Sicherheitsleistung verlangen usw.). Mit denen legt man sicht nicht an!!!


Alle anderen sind Wappler wie wir und haben auch nicht mehr Rechte. Insbesondere können die dich rechtmäßig weder festnehmen noch anhalten noch den Rad wegnehmen etc.

Aber oberstes Gebot: Nyx eskalieren lassen!!!!

lG

Michael

touristenfalle
13-06-2011, 09:09
Aha danke für die rasche, ausführliche und kompetente Info:
Wenn ich nun zusammenfassen darf:

Forst und Jagdaufsicht mit Ausweis:
Der darf mich vom Wald verbannen auch wenn ich ein Rad schiebe oder trage?
Der darf mich auch, sofern ich mich wehre oder abhaue, verhaften bzw in gewahrsam nehmen?
Er darf mir auch das Radl wegnehmen?
Ich bin auch verpflichtet ihm meine Daten/Ausweis usw zu geben?

Wenn mich der anzeigt dann wird das sicher teuer? Was wäre dann der Grund der Anzeige?
Gibt es eine private Rechtsschutz die mich im Verhandlungsfall, vertritt?

Huberbaua, Jagasepp und sonstige Pappnasen mit Jeep ABER ohne Ausweis:
Der darf eigentlich nix?
Der darf mich nicht anhalten, geschweige festnehmen
Dem muss ich keinen Ausweis zeigen?
Auch wenn das theoretisch sein Grund/Wald ist?
Wenn der mich angreift kann ich ihn anzeigen?


Hoffe ich brauche das alles nicht aber ich find es einfach nur sinnlos wenn LKWs, Jeeps, Traktoren, Gäste des Jägers mit SUV, Hüttengäste usw raufdürfen, jeder Wanderer raufdarf aber keine Radlfahrer. Ich bin schon fast 20 Jahre in unserer Gegend (Pinzgau) unterwegs aber noch nie so viele Probleme wie heuer gehabt.

bikeopi
14-06-2011, 08:19
ergänzend
FORSTGESETZ

(3) Eine Verwaltungsübertretung begeht ferner, wer


a)
Wald zu Erholungszwecken entgegen dem Verbot des § 33 Abs. 2 oder ohne die gemäß Abs. 3 vorgesehene Zustimmung, entgegen deren Inhalt oder unter Außerachtlassung der nötigen Vorsicht benützt, gemäß § 34 Abs. 1 gesperrte Waldflächen oder gemäß Abs. 7 gesperrte Wege benützt oder entgegen dem Verbot des Abs. 9 von Wegen abweicht oder den Wald trotz gemäß § 112 lit. a erfolgter Ausweisung innerhalb von 24 Stunden wieder betritt;

b)
unbefugt im Walde

1.
eine für das allgemeine Befahren erkennbar gesperrte Forststraße befährt, Fahrzeuge abstellt, Tore oder Schranken von Einfriedungen nicht wieder schließt oder neue Steige bildet,

bikeopi
14-06-2011, 08:20
und weiters:
VERWALTUNGSSTRAFGESETZ

Festnahme

§ 35. Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes dürfen außer den gesetzlich besonders geregelten Fällen Personen, die auf frischer Tat betreten werden, zum Zweck ihrer Vorführung vor die Behörde festnehmen, wenn


1.
der Betretene dem anhaltenden Organ unbekannt ist, sich nicht ausweist und seine Identität auch sonst nicht sofort feststellbar ist oder

2.
begründeter Verdacht besteht, daß er sich der Strafverfolgung zu entziehen suchen werde, oder

3.
der Betretene trotz Abmahnung in der Fortsetzung der strafbaren Handlung verharrt oder sie zu wiederholen sucht.


.

bikeopi
14-06-2011, 08:24
@nodoc bitte um korrektur falls ich falsch zitiert habe. was mich in dem zusammenhang intereessiert, nachdem immer von "wald und forst" die rede ist. wie schauts eigentlich in diesem zusammenhang über der baumgrenze aus?

@touristenfalle
schade, dass es im pinzgau jetzt auch schon schwierig wird. ich habe die gegend bislang immer als gelobtes bikerland empfunden.

touristenfalle
14-06-2011, 09:41
@bikeopi:
Ja leider ist heuer wieder Aktion scharf und die gehen mit besonderer Härte vor. Wie ich aufgehalten wurde sind 2 LKWs und 1 Traktor vorbeigefahren also warum darf ich dann mitn Radl nicht fahren, klar weil ja Fahrverbot aber warum?
Bei uns wird im Tourismus viel mit MTB und Natur usw geworben aber fahren darf man halt nicht wirklich viele Routen. Zb. gibt es keinen wirklich komplett offiziellen Weg auf die Schmittenhöhe. (heuer werdens vermutlich alle beim Hillclimb anzeigen, weil das hat er auch bemängelt der Mann in braun)
Ob die Farbe was mit der politischen Gesinnung zu tun hat sei dahingestellt :-)

AB
14-06-2011, 10:25
Warum? Weil es gerüchteweise Leute gibt, die alle anderen Leute aus dem Wald (außer Leute aus denen sie einen Nutzen ziehen), verbannt haben wollen. Warum gerade uns? Weil sie gegen uns leider Gottes eine gesetzliche Handhabe haben und wir zumindest bergauf nicht wirklich flüchten können - einer Motocross-Maschine kommen die nicht nach...

Solange gewisse Parteien im Parlament sitzen - die ja sogar die Einführung von Fahrradstraßen blockieren - wird sich an der gesetzlichen Lage nichts ändern. Wobei wenn sich was ändert wird wohl so etwas wie eine 2m Regelung kommen, die mir auch nicht gefallen würde. :rolleyes:

bikeopi
14-06-2011, 12:05
@bikeopi:
Ja leider ist heuer wieder Aktion scharf und die gehen mit besonderer Härte vor. Wie ich aufgehalten wurde sind 2 LKWs und 1 Traktor vorbeigefahren also warum darf ich dann mitn Radl nicht fahren, klar weil ja Fahrverbot aber warum?
Bei uns wird im Tourismus viel mit MTB und Natur usw geworben aber fahren darf man halt nicht wirklich viele Routen. Zb. gibt es keinen wirklich komplett offiziellen Weg auf die Schmittenhöhe. (heuer werdens vermutlich alle beim Hillclimb anzeigen, weil das hat er auch bemängelt der Mann in braun)
Ob die Farbe was mit der politischen Gesinnung zu tun hat sei dahingestellt :-)

gerade auf der schmittenhöhe kann ich es gar nicht verstehen, wenn man sich anschaut, was dort im winter los ist. wen stören da ein paar radler im sommer?????
als ich vor 2 jahren oben war, habe ich festgestellt, dass man diesen berg zwar mit baggern, lastwagen, bohrern, betonmischern, presslufthämmern usw bearbeiten, nicht aber bebiken darf....der ganze almboden war im bereich des sesselliftbaus umgeackert....

(wenn man übrigens von der anderen seite (westen) kommt, wie ich damals, passiert man kein einziges fahrverbotsschild).

NoDoc
14-06-2011, 14:05
@nodoc bitte um korrektur falls ich falsch zitiert habe. was mich in dem zusammenhang intereessiert, nachdem immer von "wald und forst" die rede ist. wie schauts eigentlich in diesem zusammenhang über der baumgrenze aus?

@touristenfalle
schade, dass es im pinzgau jetzt auch schon schwierig wird. ich habe die gegend bislang immer als gelobtes bikerland empfunden.

@ Baumgrenze: Dort, wo das Forstgesetz nicht greift, dort hat der Eigentümer das Sagen. Das ForstG ist ja eigentlich eine Art "Enteignung", weil es den Eigentümer verpflichtet, gewissse Dinge zu dulden (Betreten zu Erholungszwecken). Bei jedem anderen Grundstück schafft der Eigentümer an. Es gibt also in Ö kein Betretungsrecht von Feldern oder privaten Straßen etc.


@Pinzgau. Ja, es is ein Jammer, aber wie schon geschrieben, auch in SLO is es sehr schön, und die Anfahrtszeit is nicht um so viel länger wie nach Zell oder Leogang oder Saalbach.

krull
14-06-2011, 14:40
Im Konsument war letztens ein Artikel zur Wegefreiheit und auch zum Thema "oberhalb der Baumgrenze". Die schreiben, dass dort grundsätzlich Radfahren erlaubt ist (Ausn.: OÖ u. Sbg)

http://www.file-upload.net/download-3506844/Konsument-5_11.pdf.html

zec
14-06-2011, 14:43
Ja, es is ein Jammer, aber wie schon geschrieben, auch in SLO is es sehr schön, und die Anfahrtszeit is nicht um so viel länger wie nach Zell oder Leogang oder Saalbach.
Das stimmt, schön ists schon. Aber nicht denken, dass die Biker dort nicht ähnliche Probleme hätten wie wir hier in Österreich. Im Grunde genommen ist es dort auch so, dass alles verboten ist, solange es nicht dezidiert erlaubt ist.


Mich würde aber auch interessieren was Chris hier fragte. Also vor allem welche Möglichkeiten der Grundbesitzer hat:

Huberbaua, Jagasepp und sonstige Pappnasen mit Jeep ABER ohne Ausweis:
Der darf eigentlich nix?
Der darf mich nicht anhalten, geschweige festnehmen
Dem muss ich keinen Ausweis zeigen?
Auch wenn das theoretisch sein Grund/Wald ist?
Wenn der mich angreift kann ich ihn anzeigen?

NoDoc
14-06-2011, 15:34
krull: hab ich gelesen, danke für den Hinweis, aber ich teile nicht die Meinung des Konsument. Weil soweit ich das überblicke lautet es in den Wegefreiheitsgesetzen so oder ähnlich:

(STMK) § 3.


Das Ödland oberhalb der Baumgrenze, mit Ausnahme der anders als durch Weide landwirtschaftlich genutzten Gebiete (Almen), ist für den Touristenverkehr frei und kann von jedermann betreten werden, unbeschadet beschränkender Anordnung im Interesse des Jagdberechtigten, der persönlichen Sicherheit der Alpenwanderer oder zur Sicherheit der Interessen der Landesverteidigung, der Zoll- und Finanzverwaltung oder solcher zur Verhütung von Seuchenverschleppungen


Allerdings finde ich dann wieder eine etwas andere Meinung z.B. zum Slbg Gesetz:

http://recht.lebensministerium.at/article/articleview/44033/1/4997/
Wegefreiheit im Bergland

Das Salzburger Gesetz über die Wegefreiheit im Bergland sieht vor, dass der Touristenverkehr im Weide- und Alpgebiet oberhalb der oberen Baumgrenze nur insoweit gestattet ist, als die Alp- und Weidewirtschaft dadurch nicht geschädigt wird.
Das Alp- und Weidegebiet unterhalb der oberen Waldgrenze darf nur auf den allgemein zugänglichen Wegen betreten werden. Das Ödland oberhalb der Waldgebiete ist für den Touristenverkehr frei und kann von jedermann betreten werden.
Der Begriff des „Betretens“ im Sinne dieses Gesetzes ist weiter als jener nach dem Forstgesetz, jedes Betreten, das dem Touristen- oder Fremdenverkehr dient ist zulässig. Insbesondere ist daher auch das Rodeln im Bergland zulässig. Eine Schädigung der Alp- und Weidewirtschaft durch Rodeln im Winter wird eher nicht anzunehmen sein.Dasselbe gilt für Schitouren, Langlaufen, Schneeschuhwanderung und sonstige Fortbewegungsmöglichkeiten im Bergland.

02.03.2006, Bauernjournal West


Der Hinweis auf das Schitouren gehen etc. ist entbehrlich, weil das ist auch nach dem ForstG "betreten". Rodeln ist allerdings nach dem ForstG "Befahren" und daher verboten.


Also, ich lass es, darüber zu sinieren, fahr dort, wo ich es mit meinem Gewissen verantworten kann und so, dass ich mich vor mir selber nicht genieren muss udn wenns mich darwischn, dann bleib ich freundlich und versuche mich heraus zu lavieren. Wenns gar nicht geht, gebe ich falsche Daten an (das darf man) und sollte das nicht klappen, no, dann werd ich halt nach 15 Jahren einmal pecken, das muss es einem wert sein, oder?:sm:

Und im übrigen lieber Gesetzgeber: Schreib meine Signatur und das dazu gehörige Gesetz ab, und alles ist mit einem Schlag erledigt....:wink:

Nimnix
14-06-2011, 16:55
und weiters:
VERWALTUNGSSTRAFGESETZ

Festnahme

§ 35. Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes dürfen außer den gesetzlich besonders geregelten Fällen Personen, die auf frischer Tat betreten werden, zum Zweck ihrer Vorführung vor die Behörde festnehmen, wenn


1.
der Betretene dem anhaltenden Organ unbekannt ist, sich nicht ausweist und seine Identität auch sonst nicht sofort feststellbar ist oder

2.
begründeter Verdacht besteht, daß er sich der Strafverfolgung zu entziehen suchen werde, oder

3.
der Betretene trotz Abmahnung in der Fortsetzung der strafbaren Handlung verharrt oder sie zu wiederholen sucht.


.

Ein Forstaufsichtsorgan ist KEIN Organ im öffentlichen Sicherheitsdienst, dies sind nur Polizisten u.ä.

Ein Forstaufsichtsorgan ist nur Organ der öffentlichen Aufsicht und darf normalerweise niemanden festnehmen!

bernd71
14-06-2011, 16:57
Der Grundbesitzer hat auch nicht mehr Möglichkeiten wie jede andere Privatperson auch, er kann wenn er dich kennt anzeigen. Anhalterecht hat nur das Forstaufsichtsorgan, wenn du gegen ein Forstgesetz verstößt, oder das Jagdaufsichtsorgan wenn du gegen ein Jagdgesetz verstößt. (z.B Fahren im Wildschutzgebiet, beunruhigen von Wild usw.)

bernd71
14-06-2011, 17:02
... also im Forstgesetz steht.... Forstschutzorgane haben die Berechtigung Personen aus dem Wald auszuweisen oder festzunehmen.
denke das ist eindeutig.

shroeder
14-06-2011, 17:38
Ein Forstaufsichtsorgan ist KEIN Organ im öffentlichen Sicherheitsdienst, dies sind nur Polizisten u.ä.

Ein Forstaufsichtsorgan ist nur Organ der öffentlichen Aufsicht und darf normalerweise niemanden festnehmen!

des konveniert jetz ned mit dem von nodoc geposteten gesetzestext?

touristenfalle
14-06-2011, 18:58
Ich lese mir gerade folgendes durch:
http://www.jusline.at/index.php?cpid=f04b15af72dbf3fdc0772f869d4877ea&law_id=234

Ich glaube einfach die machen es auch oft mit der Einschüchterungstaktik und auch seitens der Forst und Jagdaufsicht mit vielen Unwahrheiten.

Darum will ich mich relativ genau informieren um für die nächste Grundsatzdiskussion vorbereitet zu sein.

StB
14-06-2011, 19:00
Ein Forstaufsichtsorgan ist KEIN Organ im öffentlichen Sicherheitsdienst, dies sind nur Polizisten u.ä.

Ein Forstaufsichtsorgan ist nur Organ der öffentlichen Aufsicht und darf normalerweise niemanden festnehmen!

Kann es sein, dass hier festHALTEN mit festNEHMEN verwechselt wird?

LG
StB

bernd71
14-06-2011, 19:19
Forstaufsicht und Jagdaufsicht darf Festnehmen, wenn eine Verletzung Jagd.- bzw Forstrechtlicher Vorschriften zugrundeliegt, die Person auf frischer Tat betreten wird und sich nicht Ausweisen kann, Fluchtgefahr besteht oder die Tat fortgesetzt.

touristenfalle
14-06-2011, 19:55
solange es keinen versteckten zusatz gibt wie: "darf im Zweifelsfall Gebrauch von der Waffe machen" ists ja halb so schlimm!

bernd71
14-06-2011, 20:12
keine Angst, der Jagdaufseher darf zwar in einem bestimmten Fall gebrauch von der Waffe machen, aber das steht nicht im Zusammenhang mit Radfahren auf Forstwegen oder abseits von öffentlichen Wegen :-)

...ich lerne gerade für die Aufseherprüfung deshalb weiß ich zumindest ansatzweise was im JG steht.

touristenfalle
15-06-2011, 07:59
@Bernd71:
Hallo, mich würde ja interessieren was die andere Seite (quasi die Aufseher) zu dem viel diskutieren Problem meinen.

bikeopi
15-06-2011, 08:28
Ein Forstaufsichtsorgan ist KEIN Organ im öffentlichen Sicherheitsdienst, dies sind nur Polizisten u.ä.

Ein Forstaufsichtsorgan ist nur Organ der öffentlichen Aufsicht und darf normalerweise niemanden festnehmen!

112 Ein Forstschutzsorgan ist berechtigt,

.....
c)
in den im § 35 des Verwaltungsstrafgesetzes 1950 vorgesehenen Fällen eine Person zum Zwecke ihrer Vorführung vor die Behörde auch festzunehmen und, falls sich diese Person der Festnahme durch Flucht entzieht, sie auch über seinen Dienstbereich hinaus zu verfolgen und außerhalb desselben festzunehmen,

StB
15-06-2011, 08:30
In diesem Zusammenhang - eine ernst gemeinte Frage:

Da ich nicht dauernd mein Geldtascherl umräumen will, habe ich bei meiner Satteltasche immer eine Kopie meines Führerscheines mit - quasi für den Fall, dass ich von einem grünen Organ angehalten werde und nach meinem Ausweis gefragt werde. Mein Zugang zu einer so einer Situation wäre "konsensorientiert" - ergo würde ich mich brav ausweisen wollen, mich belehren lassen und dann brav mein Radl schieben - so weit wie nötig halt ;-)

Die Ausweiskopie ist klar leserlich aber bewusst als Kopie erkennbar - Akzeptiert ein Forstorgan so etwas oder wird er tendenziell dann erst recht grantig?

LG
StB

touristenfalle
15-06-2011, 09:24
@StB: Und das funktioniert? also brav ausweis herzeigen danach Belehrung und dann weiterschieben?
-- kann da nicht ein begründeter Verdacht bestehen das du dann wieder weiterfährst und dieser verdacht reicht aus trotzdem zu verweisen?
(ich hab mir so an Scheckkartenpersonalausweis gecheckt, den kann ich dann ja mitnehmen)

bernd71
15-06-2011, 09:42
@Bernd71:
Hallo, mich würde ja interessieren was die andere Seite (quasi die Aufseher) zu dem viel diskutieren Problem meinen.

Das ist meistens von Revier zu Revier unterschiedlich, in manchen wird es geduldet in manchen nicht. Die Gesetzeslage ist aber so, dass der Jagdaufseher oder Forstaufsicht verpflichtet ist bei vergehen gegen das Jagd. bzw Forstgesetz vorzugehen. Wenn man das nicht tut ist es eigentlich Amtsmissbrauch.

... so Geschichten mit Mountainbikern sind übrigens beliebte Prüfungsfragen :-)

bikeopi
15-06-2011, 09:59
Das ist meistens von Revier zu Revier unterschiedlich, in manchen wird es geduldet in manchen nicht. Die Gesetzeslage ist aber so, dass der Jagdaufseher oder Forstaufsicht verpflichtet ist bei vergehen gegen das Jagd. bzw Forstgesetz vorzugehen. Wenn man das nicht tut ist es eigentlich Amtsmissbrauch.

... so Geschichten mit Mountainbikern sind übrigens beliebte Prüfungsfragen :-)

amtsmissbrauch??? naaaaaaaaaa.:f:

Venomenon
15-06-2011, 10:07
Aus Sicht eines Waldbesitzers kann ich zum Thema nur beisteuern das bei uns eigentlich keiner was gegen Radfahrer im Wald hat, solange diese auf den Wegen bleiben, nicht wie irre auf diesen herum hetzen, bei Tageslicht unterwegs sind und sich bei Dämmerungsanbruch auf den Heimweg machen.

Sicherlich kommt es immer wieder vor das Biker weggewiesen werden, aber dann hats meist den Grund der Waldarbeit(Schlägerungen usw....) und damit auch die Vorsorge dass eben nix passiert....


Grüße Veno

bernd71
15-06-2011, 10:52
amtsmissbrauch??? naaaaaaaaaa.:f:

ja ist aber so, wenn man Jemanden bei einem Vergehen gegen das Jagdgesetz (Jagdaufseher) oder gegen das Forstgesetz (Forstaufseher) betritt so ist man verpflichtet einzuschreiten, wegsehen wäre amtsmissbrauch. Es liegt aber im Ermessen des Aufsehers das man z.B beim ersten Antreffen nur abmahnt.

nur zur Info, die Aufsichtsorgane werden vom Gesetz her ähnlich geschützt wie Beamte, haben aber eben auch Verpflichtungen wie Beamte.

bikeopi
15-06-2011, 11:48
......
...ich lerne gerade für die Aufseherprüfung deshalb weiß ich zumindest ansatzweise was im JG steht.


ja ist aber so, wenn man Jemanden bei einem Vergehen gegen das Jagdgesetz (Jagdaufseher) oder gegen das Forstgesetz (Forstaufseher) betritt so ist man verpflichtet einzuschreiten, wegsehen wäre amtsmissbrauch. Es liegt aber im Ermessen des Aufsehers das man z.B beim ersten Antreffen nur abmahnt.





so lernst du das also...interessant.

"amtsmissbrauch" (missbrauch der amtsgewalt) setzt meinem laienhaften verständnis nach zumindest vorsatz und schädigung der rechte eines anderen voraus.

amtspflichtverletzung und disziplinarrecht sind wieder andere kapitel, oder?

bernd71
15-06-2011, 15:36
ich lerne das was die Herrn Arbesser und Brinek verfasst haben und da steht das eben so, vielleicht ist es ja falsch.

ob es jetzt Amtsmissbrauch oder Amtspflichtsverletzung ist ja auch nebensächlich, fakt ist dass es nicht im eigenen Ermessen liegt ob man eingreift oder wegsieht.

bikeopi
15-06-2011, 16:20
ich lerne das was die Herrn Arbesser und Brinek verfasst haben und da steht das eben so, vielleicht ist es ja falsch.

ob es jetzt Amtsmissbrauch oder Amtspflichtsverletzung ist ja auch nebensächlich, fakt ist dass es nicht im eigenen Ermessen liegt ob man eingreift oder wegsieht.

das mag für dich nebensächlich sein, juridisch ist es das sicher nicht. ich bin aber kein jurist und mich hätte eben interessiert wie es wirklich ist. nachdem du aber selbst einräumst möglicherweise falsche sachen zu lernen, werden wir das so nicht klären können. vielleicht schaut ja der nodoc nochmal herein.

ein beispiel, um mich vielleicht verständlicher zu machen: ein polizist, der mich am steuer eines kfz telefonieren sieht und mich weder anhält noch anzeigt, begeht keinesfalls einen missbrauch der amtsgewalt (sog. amtsmissbrauch). möglicherweise hat er aber damit seine amtspflicht verletzt, but who cares? es wird keine konsequenz haben.

es liegt also schon im eigenen ermessen, ob man eingreift oder wegsieht.
warum das bei jagd- oder forstaufsichtsorganen anders sein soll, leuchtet mir eben nicht ein.
ich kann mir aber schon gründe vorstellen, warum man euch das in der ausbildung weis machen will.

touristenfalle
15-06-2011, 17:54
Ich glaube auch das bewußt diesen Wachorganen / Jägern / Bauern / Sachen erklärt werden die keine eindeutige Gesetzesgrundlage haben -- Genau um damit das zu ereichen das es so wie beim alten Kaiser Hoheitsgebiet ist und das gemeine Volk gar nicht auf die Idee kommt bzw. sich nicht traut was gegenteiliges zu unternehmen.

Unabhängig davon muss man sich schon vor Augen führen das es ja wirklich ein Verbot ist und da kommt ich schon wieder zum nächsten Thema:
Kann sich eigentlich jeder so ein Verbotsschild aufstellen (Fahrverbot, Begehungsverbot usw) oder muss das behördlich genehmigt sein? Weil angeschraubt ist so ein Schild ja schnell)

bernd71
15-06-2011, 18:26
Die Gesetze gibts im Netz oder kannst dir auch mit Erklärungen und Urteilen in Buchform kaufen.
...vieleicht gibts eines für Bauern im Dialekt :-)

Verbotschild muss nicht angebracht sein weil nach dem Forstgesetz es sowieso verboten ist im Wald zu fahren (Ausnahme auf beschilderten Strecken)
Wildschutzgebiet (=Betretungsverbot) muss von der Behörde genehmigt werden und auch Gekennzeichnet sein als solches.

bikeopi
15-06-2011, 19:21
.....
Verbotschild muss nicht angebracht sein weil nach dem Forstgesetz es sowieso verboten ist im Wald zu fahren (Ausnahme auf beschilderten Strecken)
.....

genau.:f::rofl:

bernd71
15-06-2011, 19:36
schau nach steht im FG §33, 40, 41

bikeopi
16-06-2011, 02:20
schau nach steht im FG §33, 40, 41

na dann passts eh....;)

dodl
16-06-2011, 08:26
Ich versteh ja die Aufregung nur zum Teil. Denn dass es verboten ist, heisst ja nicht, dass man nicht ein privates Agreement mit dem Waldbesitzer anstreben koennte. Wir hatten sowas in Bezug aufs Reiten im Wienerwald. Funktionierte klaglos. Der Bauer sagte uns auch gleich dazu wo wir noch so hinkönnten und wo wir lieber wegbleiben, weil der dortige Besitzer eher humorfrei ist, was sowas angeht.

Gerade als Tourist in der erwaehnten Gegend im Pinzgau waren die Grundbesitzer alle ausgesprochen freundlich, ein einziger hat mich gebeten kurz zu warten bis er mit seinem Riesengeraet von der Forststrasse weg war. Das war heuer im Maerz.
Stress gabs nur auf der Skipiste, als ich die mit dem Radl queren wollt.

Wenn man sich jetzt ungerecht vom Forstaufseher behandelt fuehlt, muss man schon im Hinterkopf behalten dass es nunmal verboten ist und sich dann ueber Probleme beschweren is halt ein wenig grotesk.
Was immer wieder angesprochen wird "ich fahr mal auf Verdacht, wird schon keinen stoeren" geht meistens gut, im Recht fühlen darf man sich dabei nicht.

Scheinbar wurde das Fahrverbot eh schon mal angefochten, ich fand das hier dazu: Die Zulässigkeit dieses Verbots wurde hinsichtlich des Rad fahrens unter Hinweis auf die Wahrnehmung der Erholungsfunktion des Waldes, Geringhaltung der Beschränkung des Waldeigentums (Forststraßen dienen insbesondere dem Transport des Holzes) sowie der Vermeidung der Beeinträchtigung von Fußgängern durch die Höchstgerichte bestätigt

Da gibts dann beim Aufeinandertreffen wohl kaum "Verhandlungsspielraum", höchstens devote Zurückhaltung :D

cu
martin

touristenfalle
16-06-2011, 09:28
@dodl:
Ja klar wo Fahrverbot ist soll man sich prinzipiell nicht aufregen da gebe ich Dir schon recht.
Fakt ist aber:
Wanderer dürfen rauf und Radlfahrer nicht und wenn man das genauer hinterfragt kommt man vielleicht auch auf das:
Wer geht schon wandern bzw wie viele Wanderer gibt es wirklich die auf Forststrassen umhergehen, ok wenn wo eine Hütte als Ziel ist sind es schon einige oder wenn interessante Gipfel sind dann auch oder halt die Seilbahnwanderer.
Als Radfahrer sind einfach Ziele interessant die für einen Wanderer nicht interessant sind und nun sind Radfahrer auch dort wo normal kein Wanderer ist.
Dort ist oft Wild und nun kommt 1 mal im Jahr ein Wanderer vorbei aber halt mehrmals im Jahr ein Radlfahrer...............

Und das stört vermutlich mehr die Jäger als die Tiere selber.......... oder sind die Tiere auf Geländewagengeräusche trainiert und das surren der Schaltung/Kette macht die Viecherl nervös? Das kann man den Viecherln aber antrainieren, in der Wiege bereits MTB Videos und der Radler ist dann schon bekannt.

Das habe ich bei einigen Diskussionen immer wieder herausgehört wenn die Standardantworten mit Versicherung, Boden kaputt machen, Rücksichtslos bis zum Gatternichtzumachen....

FloImSchnee
16-06-2011, 19:04
Verbotschild muss nicht angebracht sein weil nach dem Forstgesetz es sowieso verboten ist im Wald zu fahren (Ausnahme auf beschilderten Strecken)Das ist etwas unpräzise.

Auf einer Straße (Asphalt, Schotter, wurscht) darf ich auch "im Wald" fahren, sofern nicht explizit verboten. Verboten ist's, sobald da ein Fahrverbotsschild (rund, roter Ring außen, innen weiß) steht. Wenn zufällig "Forststraße" drin steht, ändert das nix an der Aussage.
Ein Zusatzschild "Gilt auch für Radfahrer" ist jedenfalls nicht erforderlich, da das Fahrverbot alle Fahrzeuge betrifft.

NoDoc
16-06-2011, 22:47
Das ist etwas unpräzise.

Auf einer Straße (Asphalt, Schotter, wurscht) darf ich auch "im Wald" fahren, sofern nicht explizit verboten.

Und worauf stützt du diese Erkenntnis? Lies doch vielleicht noch einmal bzw. erst mal das ForstG.

speedy
16-06-2011, 23:21
auf einer öffentlichen Straße darf man auch im Wald fahren - und wenn kein Schild angebracht ist, kann ich wohl davon ausgehen, dass es sich um eine solche handelt ...

FloImSchnee
16-06-2011, 23:54
Und worauf stützt du diese Erkenntnis? Lies doch vielleicht noch einmal bzw. erst mal das ForstG.Wie Speedy schreibt -- wenn die Straße keinen Schranken hat oder sonst als Privatstraße gekennzeichnet ist (bzw. eben Fahrverbotstafel hat), ist's eine öffentliche Straße die ich jedem Fahrzeug befahren darf bis ich schwarz bin.

Bloß weil Wald da ist, gibt's kein Fahrverbot. Sonst kämst nicht mal von Salzburg nach Faistenau... ;)

http://gallery.dralzheimer.stylesyndication.de/wald/2009/07/Waldstrasse.jpg
Bildquelle: http://gallery.dralzheimer.stylesyndication.de/wald/2009/07/Waldstrasse.jpg.html

bikeopi
17-06-2011, 08:10
na es steht eh schon im post nummer 4: "erkennbar" ist das entscheidende wort.

daraus ergibt sich einerseits, dass kein fahrverbotschild angebracht sein muss, andererseits nicht gekennzeichnete oder versperrte und von tann´ umsäumte strassen (unabhängig von ihrer beschaffenheit) prinzipiell mit rechtskonformen fahrzeugen aller art befahren werden dürfen.

so würde ich es als laie interpretieren bzw. entspräche es meinem rechtsempfinden.

bernd71
17-06-2011, 14:16
ich würde es so interpretieren, alle nicht öffentlichen Wege und Strassen die durch einen Wald führen sind Forststrassen, wo diese Verbote gelten.
(Wald ist wenn eine Fläche von mehr als 1000qm mit Bäumen bepflanzt ist)

zum Thema Amtsmissbrauch hab ich noch etwas von Dr. Arbesser gefunden, nämlich: "Der Amtsmissbrauch kann daher auch durch eine Unterlassung begangen werden, z.B die pflichtwidrige Unterlassung oder Weiterleitung einer Anzeige"

ich denke Gesetz und Praxis schaut dann eh ganz anders aus.
Wenn man ned gerade in einer Zeit unterwegs ist wo die Dämmerung eintritt oder sonst den Jagdbetrieb stört wird wahrscheinlich keiner einen MTB anhalten.

HAL9000
17-06-2011, 21:37
passt nur am rande zum thema, aber...

... ich habe heute am drw einen radler mit trikot der bundesforste getroffen. auf meine (augenzwinkernde) frage, ob er damit dann auf allen
waldwegerln fahren darf, hat er geantwortet, dass er das aus beruflichen gründen nicht mache... :p

ich will trotzdem für meine nächsten biketouren auf "halbgrauen" wegen so eine garnitur haben... - vielleicht hilft es doch... ;)

CU,
HAL9000

touristenfalle
19-06-2011, 19:10
[QUOTE=bernd71;2261875 ich denke Gesetz und Praxis schaut dann eh ganz anders aus.
Wenn man ned gerade in einer Zeit unterwegs ist wo die Dämmerung eintritt oder sonst den Jagdbetrieb stört wird wahrscheinlich keiner einen MTB anhalten.[/QUOTE]

Leider nicht passiert unter Tags auf breiter Forststrasse, 1 x sind daneben Lkws gefahren da gehts nur darum das Recht durchzusetzen ob sinnvoll oder nicht......

tane
27-06-2011, 13:59
http://regionaut.meinbezirk.at/innsbruck/chronik/wanderer-vs-biker-krieg-im-wald-d78539.html

mouhaha!!!

maxtc
27-06-2011, 21:57
ROFL...

gar so hell scheint mir der hermann nicht zu sein... aber dafür ist er ja beim verschönerungsverein ;)

tane
28-06-2011, 14:16
no a perle gfunden:
http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?t=106639
(auch weiter unten auf der seite gibts lustige statements...)

NoFatMan
28-06-2011, 14:31
toller Weise wird die Schwachmatikerin auf Seite 3 im eigenen Forum von
Hundhalterinnen gewetzt, deren Männer und Söhne selbst MTBler sind und kommen zu der unglaublichen Erkenntniss

Idioten gibt es überall

diesen Satz würde ich mitunterschreiben - die gibt's unter anderen unter

Forstorganen
Amtskappelträgern
Wanderern
und auch eine Menge Radfahrer sind darunter ...

steve4u
28-06-2011, 14:54
toller Weise wird die Schwachmatikerin auf Seite 3 im eigenen Forum von
Hundhalterinnen gewetzt, deren Männer und Söhne selbst MTBler sind und kommen zu der unglaublichen Erkenntniss

Idioten gibt es überall

diesen Satz würde ich mitunterschreiben - die gibt's unter anderen unter

Forstorganen
Amtskappelträgern
Wanderern
und auch eine Menge Radfahrer sind darunter ...


User

Cousteau (http://www.wuff-online.com/forum/showpost.php?p=2218037&postcount=17)

kommt mir irgendwie bekannt vor!?


:D

shroeder
30-06-2011, 18:13
User

Cousteau (http://www.wuff-online.com/forum/showpost.php?p=2218037&postcount=17)

kommt mir irgendwie bekannt vor!?


:D

sachen gibst!

FloImSchnee
30-06-2011, 19:03
no a perle gfunden:
http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?t=106639
(auch weiter unten auf der seite gibts lustige statements...)Da wird berechtigterweise ein Idiot von Mountainbiker präsentiert...
...genauso einseitig wie hier oft Idioten von Hundehaltern oder Autofahrern präsentiert werden.



Die Runzlfrau ist mir auch gleich aufgefallen. :D

edwardje
08-07-2011, 14:44
Ich Frage mich ab Ob Sie die Scheiss von Ihr Hund aufräumt wenn er im Wald gekackt hat??