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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : hope mono mini gegen formula oro, hayes el camino, avid juicy 7. eine grundsatzfrage?



>ge<
11-06-2005, 09:44
hallo,
werde mir, als meine erste scheibenbremse, eine dieser 4 produkte kaufen, von denen ich bis jetzt eigentlich nur gutes gehört habe, und vorher muss ich natürlich ein paar fragen stellen, die hier noch nicht behandelt wurden:

grundsätzlich kann ich 2 unterschiedliche systeme feststellen:

HOPE MINI: bremssattel hat IS 2000 aufnahmen, also justierung mittels distanzscheiben, planfräsen usw. frage: ist das mühsam?
bremshebel hat keine einstellung für druckpunkt, sondern nur griffweitenverstellung. reicht das?

JUICY 7, EL CAMINO, ORO: bremssattel postmount, also theoretisch sehr einfach zu justieren. juicy 7 überhaupt kugelförmige aufnahmen, also auch in vertikaler richtung variabel. frage: ist diese einfache justierung reine theorie, oder funktioniert das in der praxis wirklich? kann man davon ausgehen, dass solche bremsen weniger schleifen, oder nicht?
bremshebel haben seperate druckpunkteinstellung zusätzlich zur griffweiteneinstellung. braucht man das? merkt man überhaupt einen unterschied? ist das ein wirklicher vorteil?

bremsscheiben würde ich vorne 180, hinten 160 mm nehmen, und von der bremskraft werden wahrscheinlich allen ähnlich sein, oder? (fahre keine 1000 hm downhills usw.)

dann gibt es sicherlich noch weitere unterschiede, zb. bremsflüssigkeit, entlüften usw., was ich aber jetzt als nicht so kaufentscheident finde, da ich wahrscheinlich nicht selbst entlüften würde.
falls ich aber was wichtiges vergessen hab, bitte um anregungen.

vielen dank!

tofferl
11-06-2005, 10:11
ob du dich für postmount oder IS2000 entscheidest hängt mehr von der gabel ab als von der leichtigkeit des justierens...
manitou gabeln haben postmount scheibenbremsenaufnahmen, alle anderen IS2000.
es gibt natürlich adapter von postmount auf IS2000, aber in der regel bieten die meisten hersteller, ausser shimano, beide standarts an...

die druckpunkteinstellung am hebel kannst eigentlich vergessen, wenn der druckpunkt weg is hilft nur noch entlüften und kein drehn an einem rädchen...

für welche bremse du dich entscheidest ist geschmackssache, gut sins alle.
wobei die hope mini eher eine klasse unter der ORO oder der El Camino liegt.

vielleicht solltest du dir noch magura anschaun, Julie oder Louise...

>ge<
11-06-2005, 11:47
ich hab IS 2000, also bräucht ich für die MINI keine adapter, für die anderen schon.

die frage ist aber, ob das mit dem justieren bei postmount adaptern wirklich so funktioniert wie in der theorie, oder nicht, und ob es einen vorteil gegenüber einstellen mit distanzscheiben und planfräsen gibt?

könnte man bei CAMINO und ORO eigentlich auch das pech haben, dass man den rahmen planfräsen müsste, oder ist das eher unwahrscheinlich?


wegen dem druckpunkt: bist du der meinung das bringt gar nichts, solange man druck hat, und die bremse einwandfrei funktioniert, oder?
druckverlust und entlüften ist so und so eine andere geschichte.

tofferl
11-06-2005, 11:56
wie das mit den adaptern funktioniert kann ich dir nicht sagen, aber sollte ansich nicht viel anders sein bei der montage.

planfräsen würde ich bei allen scheiben empfehlen.

Bikerbernie
11-06-2005, 14:17
hi,

also laut meinen erfahrungen kann ich folgendes berichten:

hatte zweimal hayes scheibenbremsen (mag, hfx), beide mit 160er scheiben. unbedingt, wie du auch vorhast, vorne eine größere scheibe montieren. mit 160ern gibts deutliches fading bei gar nicht mal allzu langen abfahrten. adapter von postmount auf is2000 ist kein problem, das mit der einfachen justage stimmt aber nur bedingt. zwar ist die bremse schnell eingestellt, aufgrund der erfahrungsgemäß eher schlampigen verarbeitung der hayes-bremsen (ob das auf die el camino auch zutrifft kann ich nicht sagen) was schrauben und unterlegscheiben, etc... angeht, gibts nach einiger zeit wieder ein schleifen und die bremse gehört wieder neu eingestellt.

fahre jetzt auch die hope mono mini mit 180er vorne. ist vielleicht nicht ganz so bissig wie beispielsweise eine magura louise fr, aber super zu dosieren und absolut standfest auch auf langen abfahrten. die einstellung ist zwar etwas mühsamer (unterlegscheiben) jedoch: einmal richtig eingestellt war es bei mir nie wieder nötig nachzujustieren.

wenn ich also die wahl hätte hayes oder hope: eindeutig hope. leicht, super bremswirkung, erstklassig verarbeitet und ausserdem eine der schönsten bremsen am markt :love: , wobei da formula auch unter den spitzenreitern ist und die neue oro ja auch top funktionieren soll....

lg

bernie

Supermerlin
11-06-2005, 14:49
Vom Bremshebel her sind die Hope-Bremsen aus meiner Sicht immer noch das Maß aller Dinge.

Entlüften einer Hope Bremse ist ein Kinderspiel - geht wirklich einfach.

Wechseln der Bremsbeläge - Kinderspiel

Ausdistanzieren der Zange zur Scheibe - Kinderspiel, planfräsen ist allerdings ein muß

Und ob Du eine Hope wirklich ohne quietschen hinbekommst - darauf darfst Du gespannt sein - ich glaubs jedenfalls nicht.

Ich bin ein riesen Fan von Hope Bremsen, aber ich würde nie die Mini nehmen - dafür bin ich einfach zu viel Masse.

lg, Supermerlin

carver
11-06-2005, 15:48
Ich fahre eine Hope Mini und bin total zufrieden,entlüften geht ganz leicht ,Bremshebel liegt super in der Hand
Formula wäre vielleicht auch ein alternative

zec
11-06-2005, 22:33
Also das mit dem Postmount funktioniert nicht so gut wie es sollte. Wenn man den Bremshebel zieht stellt sich der Bremssattel scho mittig, aber beim Anziehen der Schrauben kanns sein dass sich der Bremssattel wieder ein bissi verzieht. Evtl. könnte ein bisschen Fett zwischen Bremssattel und Auflagfläche der Schraube dem entgegen wirken.
Obs bei der Avid besser funktioniert, weiß ich aber nicht, ist mit den Kugeldingern aber sicher eine tolle Sachen um Toleranzen auszugleichen.
Und das mit dem IS2000 ist a nit so a Gschicht. Wenn der Rahmen ordentlich vorbereitet ist musst nur den Bremssattel lose in Position bringen, dann Bremshebel ziehen und den Zwischenraum zwischen Bremssattel und Rahmen/Gabel mit Spacern auffüllen. Dann das ganze festschauben und gut ist.
Ajo, i würde die Oro nehmen - soll saumäßig ziehen und eingebremst fein dosierbar sein (kann ich allerdings beides nicht beurteilen) und zudem schaut sie sehr gut aus (das allerdings schon :) ).

fullspeedahead
11-06-2005, 22:38
Von den Bremsen würd ich die Formula Oro nehmen. Nach Beschreibung, Aussehen, Testberichten, etc. einfach eine supa Bremse.

Ich würd mir ehrlichgesagt nie eine Hope nehmen, da mich das Quietschen ins Grab bringen würd - da können sie ansonsten noch so gut sein...

zec
11-06-2005, 22:43
Ich würd mir ehrlichgesagt nie eine Hope nehmen, da mich das Quietschen ins Grab bringen würd - da können sie ansonsten noch so gut sein...

Genau so is - mei hintere Bremsen hat a amol a Zeitl gequietscht und bei jedem Bremser hab i an Anfall kregt :f: . Da kann i ja glei mit am Moped durch den Wald düsen, ist fast gleich laut ;) .

monsterTv8
11-06-2005, 23:00
fahr selber die Hope M6ti, und hab mit den gelagerten Discs NULL quitschen!
obwohl die Meinungen sehr auseinandergehen bin ich noch immer vollauf zufrieden mit der Hope und kann die Marke generell nur weiterempfehlen!

Grüsse

yellow
12-06-2005, 00:15
die druckpunkteinstellung am hebel kannst eigentlich vergessen, wenn der druckpunkt weg is hilft nur noch entlüften und kein drehn an einem rädchen...als Verwender der mechanischen Avid bin ich (neben den Leuten mit der Juicy natürlich) wohl einer der wenigen, der eine ECHTE Aussage dazu geben kann, denn neben den bekannten Nachteilen meiner Disc, kann der Einsetzpunkt der Bremse in einem gewaltig größeren Bereich als bei den Hydros eingestellt werden (und das auch noch schnell und ohne Werkzeug):

Das ist der Wahnsinn!
Weil ich je nach Tagesverfassung mal früher, mal später einsetzende Bremswirkung haben möchte. Weil ich nicht dort, wo vom Hersteller vorgesehen, den Druckpunkt haben möchte, sondern dort wo ICH ihn haben will. Oder für Leute mit kleineren Händen, die gar nicht so weit zum Hebel hinkommen wie von den Herstellern gebaut.
....

also: abgesehen von den ganzen Entlüft-geschichten (und dem Preis), sprach für mich immer das Fehlen einer solchen Einstellmöglichkeit gegen Hydros

Matthias
12-06-2005, 08:01
Nach Beschreibung, Aussehen, Testberichten, etc. einfach eine supa Bremse.Genau deshalb würde ich mir KEINE Formula nehmen, denn Aussehen ist wohl das letzte Kriterium für eine Bremse, Testbrichte sind erst nach zig Monaten aussagekräftig.
Aber das wiss' ma eh schon alle.;)

nocode
12-06-2005, 09:09
wegen quietschen...

... fahr die hope mini seit heuer... absolut kein quietschen... hab sie auf der skareb... vielleicht liegts am postmount

freund von mir fährt sie auch auch der skareb seit einem jahr... auch kein laut!

ich kann die bremse nur empfehlen... aber vorne nur 180er scheibe

roadrunner82
12-06-2005, 09:36
die druckpunkteinstellung am hebel kannst eigentlich vergessen, wenn der druckpunkt weg is hilft nur noch entlüften und kein drehn an einem rädchen...


Ich glaube nicht dass des Rädchen eine Alternative zum Entlüften darstellen soll. ;)
Wär halt interessant zu wissen wie diese neuen Systeme genau funktionieren. (Änderung des Hebelverhältnisses?)
Könnt mir nix herrlicheres vorstellen als die Möglichkeit den Druckpunkt zu ändern. Ich steh aber auch auf Einstellmöglichkeiten.
Wenn bei mir a neue Bremse fällig wird, wirds auf alle Fälle eine Oro oder El Camino. :)

fullspeedahead
12-06-2005, 11:06
Genau deshalb würde ich mir KEINE Formula nehmen, denn Aussehen ist wohl das letzte Kriterium für eine Bremse, Testbrichte sind erst nach zig Monaten aussagekräftig.
Aber das wiss' ma eh schon alle.;)

das stimmt definitiv, aber ich glaube nicht, dass zu erwarten ist, dass diese Bremse mehr Probleme und Mängel im Laufe der Zeit zeigt, als jede andere.

Muss aber zugeben, dass ich nie eine Formula gefahren bin (wobei die alten ja scheinbar auch durchaus nicht glorreich waren (cf. Fuxls Fluchen...))





Ich glaube nicht dass des Rädchen eine Alternative zum Entlüften darstellen soll.
Wär halt interessant zu wissen wie diese neuen Systeme genau funktionieren. (Änderung des Hebelverhältnisses?)
Könnt mir nix herrlicheres vorstellen als die Möglichkeit den Druckpunkt zu ändern. Ich steh aber auch auf Einstellmöglichkeiten.
Wenn bei mir a neue Bremse fällig wird, wirds auf alle Fälle eine Oro oder El Camino.
würd mich auch interessieren. Da verschiebt sich ja der Druckpunkt oder (er wird nicht härter, weicher, oder)?

Bedeutet das, dass die Beläge weiter von der Scheibe weg sind? Dann könnte man damit ja auf gemütlichen Touren das Schleifen eliminieren und bei Vertride Geschichtln das so Einstellen, dass sie wirklich früh anspricht.

Wär dann schon sehr fein....


Oder läuft des ganz anders ab???

punkti
12-06-2005, 11:43
irgendwie glaube ich, das da gerade 2 verschiedene sachen aufeinander treffen!

@yellow
eine griffweiteneinstellung haben ALLE hydraulischen bremsen! du kannst dir aussuchen, ab welchen hebelweg die bremse ins beißen anfängt! das haben mitlerweile wirklich alle!

die druckpunkteinstellung (soweit ich das aufgefasst habe) ist aber nicht für die lage des druckpunktes zuständig, sonder für die art des druckpunktes! ob der jetzt weich oder hart ist! ob die bremse dadurch bissiger oder eher dosierbarer ist! das kann man am druckpunkt verstellen! ich denke, das wenn man hier einmal seine einstellung gefunden hat ärgert man sich nurmehr wenn es sich von selbst verstellt oder sich das rädchen bei einem sturz abreißt!? ich denke, das die einstelleirei zwar nett ist, ich persönlich kann aber drauf verzichten!

Supermerlin
12-06-2005, 12:02
@ yellow:

Sorry - ich kann Dir da nicht folgen:

1) meine Hände sind an jedem Tag gleich ==> wenn ich mir die Bremse einmal eingestellt habe, wird sie nie wieder verstellt. Tagesverfassung hin oder her - daß ist kein Lego wo man jeden Tag was verstellen soll. Und ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, daß Du vor jeder Ausfahrt den Druckpunkt änderst (außer weil Du ja Deinen Verschleiß korrigieren mußt - was zugegeben ein riesen Nachteil Deiner Bremse ist)

2) Die Griffweitenverstellung ja gibt den Leuten ja die Möglichkeit sich einen Bremshebel so herzurichten, daß sie wurscht ob sie große oder kleine Hände haben damit ergonomisch arbeiten können - für Hope kann ich Dir garantieren funktioniert das Perfekt.

3) Wenn ich will das meine Bremse früher oder später bremst (je nach Tagesverfassung) betätige ich den Bremshebel eben einfach früher oder später - sag mir bitte wofür das gut sein soll so einen großen Totgang auf dem Bremshebel zu haben :f: ??? Daran kann ich keinen Vorteil entdecken, außer daß (rein theoretisch) die Zeiten vom Betätigen des Hebels bis zum Einsetzen der Bremswirkung ansteigen.

Ich will ja jetzt keine Lanze für oder gegen mechanische Scheiben brechen - aber Einstellmöglichkeiten nur des einstellens willen find ich sehr entbehrlich.

lg, Supermerlin

fullspeedahead
12-06-2005, 12:03
die druckpunkteinstellung (soweit ich das aufgefasst habe) ist aber nicht für die lage des druckpunktes zuständig, sonder für die art des druckpunktes! ob der jetzt weich oder hart ist! ob die bremse dadurch bissiger oder eher dosierbarer ist! das kann man am druckpunkt verstellen! ich denke, das wenn man hier einmal seine einstellung gefunden hat ärgert man sich nurmehr wenn es sich von selbst verstellt oder sich das rädchen bei einem sturz abreißt!? ich denke, das die einstelleirei zwar nett ist, ich persönlich kann aber drauf verzichten!
aso, darauf könnt ich auch verzichten. Das hat ja auch praktisch schon jede HS33.

Fein wärs, wenn man den Leerweg einstellen könnte! und der yellow meint ja, dass man den "Einsetzpunkt der Bremse" verstellen kann! Das wär echt fein!

punkti
12-06-2005, 12:07
das ist die griffweitenverstellung! ich kann damit einstellen, ob ich den druckpunkt nahe beim lenker hab oder eher gleich bei im ersten cm vom hebelweg!!

>ge<
12-06-2005, 12:26
hallo, erst mal danke für die vielen antworten!

nun zum aktuellen:
unter griffweitenverstellung verstehe ich, wie weit der bremshebel vom lenker entfernt steht, ohne dass ich die bremse ziehe.
hat glaub ich wirklich schon jede bremse.

unter druckpunktverstellung bei scheibenbremsen würde ich mir vorstellen, dass man sich individuell einstellen kann, wie weit man dann den hebel anzieht, bis der druckpunkt kommt.
und genau das hat die hope mini meiner meinung nach nicht, den da kommt der druckpunkt dort, wo die firma hope glaubt das es jetzt gut ist (gut entlüftet vorausgesetzt), und genau dieser punkt würde für die anderen produkte sprechen.

sollte ich damit richtig liegen, wäre genau dass meine frage: wieviel zentimeter kann man da verschieben? gibts da erfahrungen?

punkti
12-06-2005, 12:49
nein,ist scon wieder der falsche ansatz! mit der griffweitenverstellung verstelle ich schon auch die entfernung des hebels zum lenker in ungezogenen zutand(zumindest bei den mehreren produkten die ich gesehen habe/gefahren bin) aber auch die entfernung des "druckpunktes" zum hebel! ich verstelle aber nicht die härte des druckpunktes!

die griffweitenverstellung ist ja meistens so gelöst,das ich den kolben mit dem der hebel auf die hydraulik drückt "verstelle" der koblen ist am hebel befestigt. die befestigung weißt ein gewinde auf, schraube ich das herraus, dann wandert der druckpunkt vom lenker weg, schraub ich es hinein, dann wandert der druckpunkt zum lenker!

EineDrahra
12-06-2005, 22:50
aso, darauf könnt ich auch verzichten. Das hat ja auch praktisch schon jede HS33.

Fein wärs, wenn man den Leerweg einstellen könnte! und der yellow meint ja, dass man den "Einsetzpunkt der Bremse" verstellen kann! Das wär echt fein!
genau das macht das verstellrädchen des druckpunkts bei der juicy7 (und ich nehm an bei anderen bremsen mit dem rädchen is es genauso). also du stellst den abstand der beläge zur scheibe hin ein.

die griffweite kannst wie schon von einigen hier angesprochen getrennt mit der wurmschraube im griff selber verstellen.

@yellow: was is das für eine kra..sse idee?! :f: mein druckpunkt soll imma an der gleichen stelle kommen. so wies der supermerlin schon geschrieben hast. das wär ja extremst ungut wenn i dann bei der aufahrt nachdenken muss wie fest ich anziehn darf dass es gard so bremst wie ich will. -nur weil ich vorden den druckpunkt verstellt hab (oder auch nicht) :f:

yellow
13-06-2005, 07:55
- aber Einstellmöglichkeiten nur des einstellens willen find ich sehr entbehrlich.Ist natürlich absolut korrekt, hab mich ein wenig unglücklich ausgedrückt. Klarerweise ist der Leerweg auch für gewöhnlich irgendwo in die Mitte gestellt (manchmal jedoch hab ichs echt lieber, gleich beim Ziehen des Hebels, oder auch fast ganz am Lenker, Tagesverfassung halt)
Ich fahr das Ding seit 2001 (wo ansonsten "friß oder stirb" betreffs der Einstellbarkeit gegolten hat) und ohne Probleme, bis auf heuer.
Wenn, wie von Euch allen getippt, echt schon alle Hydros diese Leerwegverstellung bieten, sollte sich die mechanische schön langsam Sorgen machen ;) (Probleme liegen aber haupsächlich an den jetzigen Belägen, das Unterschiedsspektrum ist da ja noch breiter als bei den Vs). Leider sind die Bremsen an Rädern in den Shops anscheinend oft nicht richtig entlüftet, denn das praktisch immer empfundene schwammige Gefühl bei testhalbem Ziehen :( da ist ja mein Druckpunkt bombenhart dagegen

Immer noch nicht gelöst ist dafür das Problem der raschen Defektbehebung in jeder Lebenslage. Abgesehen davon, dass das Bremsseil nicht reißt, könnte ich überall in einen Radshop gehen und die benötigten Teile, Bowdenzug und ein Seil, erstehen.
Das ist immer noch mein Hauptbeweggrund gegen den Wechsel.

Dazu kommt natürlich die ignorierbare Seilreibung weil nur vorne das Teil & der Wirkungstradeoff, der aber aus Gewichtsgründen und ob der gefahrenen Strecken verschmerzbar ist. Mehr Gewicht, lange Abfahrten, hohes Tempo, hinten ne Disc --> kann man die 3 mechanischen gleich mal aus der Auswahlmenge streichen (und hat dann nur mehr 20 ? Modelle zur Auswahl) :p

zec
13-06-2005, 08:15
Immer noch nicht gelöst ist dafür das Problem der raschen Defektbehebung in jeder Lebenslage. Abgesehen davon, dass das Bremsseil nicht reißt, könnte ich überall in einen Radshop gehen und die benötigten Teile, Bowdenzug und ein Seil, erstehen.
Das ist immer noch mein Hauptbeweggrund gegen den Wechsel.

Jetzt einmal ehrlich - wie oft hast du seit im BB angemeldet bist erlebt dass einer was von einer abgerissenen Leitung schreibt (Ok, ich persönlich hab schon eine gestauchte Leitung ghabt)? MB-er mit diesem Problem kann man sicher an einer Hand abzählen, andere Teile gehen da eher kaputt. Zudem, wenn eine Bremse hin ist hast ja noch immer eine 2.
Ajo, sollte dir doch irgendwo im Outback die Bremse verrecken ist es wohl auch ziemlich wurscht ob a hydraulische oder mechanische Disc hast. Weil einen Laden mit Ersatzteilen wirst in den Bergen wohl kaum finden ;) .

wvbiker
13-06-2005, 08:37
Jetzt einmal ehrlich - wie oft hast du seit im BB angemeldet bist erlebt dass einer was von einer abgerissenen Leitung schreibt (Ok, ich persönlich hab schon eine gestauchte Leitung ghabt)? MB-er mit diesem Problem kann man sicher an einer Hand abzählen, andere Teile gehen da eher kaputt. Zudem, wenn eine Bremse hin ist hast ja noch immer eine 2.
Ajo, sollte dir doch irgendwo im Outback die Bremse verrecken ist es wohl auch ziemlich wurscht ob a hydraulische oder mechanische Disc hast. Weil einen Laden mit Ersatzteilen wirst in den Bergen wohl kaum finden ;) .


naja, beim Specialized Enduro läuft die hintere Bremsleitung entlang des Unterrohres. Ein vom Vorderrad aufgewirbelter Stein hat mir einmal in einem steinigen sehr steilen Downhillstück die Bremsleitung durchschlagen. Die Bremsflüssigkeit war in 0,0 Sekunden draussen. Ich konnte nur mit Mühe einen Sturz verhindern. Seitdem verläuft die Bremsleitung seitlich am Rahmen.

lg

Günther

zec
13-06-2005, 08:46
Gut, da hätten wir einen - fehlen noch 4 damit die Hand voll wird :D .

>ge<
13-06-2005, 08:57
Das ist immer noch mein Hauptbeweggrund gegen den Wechsel.


hallo, fahre seit 1999 die gleichen avid bremshebel wie du, nur mit v-brakes, und war absolut zufrieden damit. hab mir übrigens auch immer wieder den druckpunkt verstellt. ist wirklich so eine art abhängigkeit von der tagesverfassung, kann dich in dem punkt vollkommen verstehen.

jetzt hat sich bei mir aber eine situation ergeben, wo ich mir ein jekyll zusammenbaue, und leider stellt sich bei cannondale die frage ob disk oder v-brakes nicht, da vorne lefty und hinten keine aufname für felgenbremsen. (was ich extrem bedauere, denn hinten hätte ich mir auf jeden fall eine v-brake genommen).

also brauch ich hier eine entscheidungshilfe zwischen den 4 anfangs genannten modellen, und am liebsten hätte ich eine, die den 3 einstellmöglichkeiten der mechan. avid hebel am nächsten kommt.
was wieder ein wenig gegen die hope sprechen würde, siehe beiträge weiter oben.

von der theorie her scheint mir die juicy 7, die zu sein, die am meisten kann (kugelförmige anschraub-aufnamen), nur leider hab ich sie noch nie live gesehen, und bin nun schon fast alle shops in wien durch.

also: raus damit, gebt mir eure erfahrungen, bitte!

Fuxl
13-06-2005, 09:11
muss in yellow hier recht geben! eine verstellung der druckpunktlage, unabhängig von der fingerlängeneisntellung gibts nur selten bei bremsen. und das nervt!

cih fahr selbst nur am hardtail grindigste mechanische deore scheiben. die gehen echt nicht...aber was klass is:
am griff kann man mit der anschlagschraube die fingerlänge einstellen, und über die zugspannung kann ich die druckpunktlage einstellen.

hab nämlich selbst das problem das ich zu den "stummelfummlern" gehöre. hab recht kurze finger. und wenn ich den hebel von 90%der bremsen so weit ranstelle das bequem is, dann is da druckpunk so weit beim lenker das ich mir beim bremsen die anderen finger einquetsche. find i ned so leiwand.
mit den jahren hab ich gelernt auch mit einer größeren griffweite gut zurecht zu kommen. trotzdem bleibts a schaß!

bei den alten hope griffen konnte man sich mit der füllmenge a bissal behlfen und die druckpunkt position ein bisserl verändern. bei den neuen hab ichs noch nicht probiert.

mfg
Fuxl

fullspeedahead
13-06-2005, 13:09
bei den alten hope griffen konnte man sich mit der füllmenge a bissal behlfen und die druckpunkt position ein bisserl verändern. bei den neuen hab ichs noch nicht probiert.

sollt des ned prinzipiell bei jeder Scheibenbremse beim Entlüften gehen? (also die Beläge weiter innen lassen)

yellow
13-06-2005, 14:55
;) erstmal konstruktiv für ge:
schwieriges Problem. Hope: teuer. Hayes: kann super funktionieren, aber auch miesest. Formula: die B4 sah geil aus, aber schwache Performance. Avid: (noch) Exote & auch nicht billig.

Ich würde mich auf mtb-review (http://www.mtbr.com/reviews/) durch die 4 Modelle, bzw. die Meinungen darüber, lesen. Dann (je nach Budget), bei Gleichwertigkeit, aber nach der Optik entscheinden :D

Tests in unseren Magazinen kannst getrost vergessen, weil immer eine Magura gewinnt (einfach bester Support in D, wo auch die Mags herkommen) & in selbigen Hope, Avid und auch Shim nicht vorurteilsfrei bewertet werden.
(Ausnahme: man liest auch den Text, nicht nur die Kurzbeschreibungen und die Bewertung)
Die beste und standfesteste Bremse hier bei meinen Bekannten ist übrigens eine XT Modell 2003 (oder 04). Ein anderer fährt eine Gustl, scheint auch sehr gut zu sein.


und zum zec: ;)
1 mal: Dichtung am Hebel zur Vorderbremse undicht bei Race-Driver,
1 mal: Vordere Leitung ausgerissen bei Testbike von Radgeschäft aus südl. Wiener Umland
2 mal: Leitung aufgegangen bei Hayes Bremsen (2. mal aber vermutlich weil der Bekannte das nicht gut gemacht hatte)
1 mal: angesprochene Leitung zur Hinterbremse bei einem Enduro von Stein beschädigt, zumindest obere Schicht beschädigt und daher aus Sicherheitsgründen getauscht.
1 mal: Leitung rausgerissen bei mini beim BB-Day in Graz (weil Lenker bei Sturz ein mal komplett herumgedreht).
Dazu mehrere Komplettversagen von Hinterbremsen (ein Mal sogar vom Unterberg runter, eigentlich kaum der Rede wert, die Abfahrt). Dabei komme ich im Jahr bestenfalls auf 1200-1500 km, sehe also eigentlich ziemlich wenig.

Bremsseil wird regelmäßig angeschaut und wird nicht kaputt & Radshops gibts überall. Außerdem hab ich immer eins im Rucksack. Für eine dumme undichte Dichtung wartest dafür oft mehrere Wochen, weil das ja anscheinend soo ein ungewöhnliches Teil ist :f:. Im Urlaub genau die notwendigen Materialien zu bekommen, dürfte selbst am Gardasee schwer sein, außer es handelt sich um Magura-Bremsen

Taz
13-06-2005, 16:01
Also ich fahr seit einem halben jahr mit einer juicy 7. In Sachen Dosierbarkeit und Ergonomie wirst kaum was besseres finden :bounce: . Es gibt sicher Bremsen, die um einiges bissiger sind als die Juicy. Mir war aber die Dosierbarkeit am wichtigsten und das erfüllt sie mit Bravour. Für schwere Leute und/oder lange Alpendownhills empfiehlt sich eine 203 mm Scheibe.
Wenn Du Geld sparen willst nimm die Juicy 5, die ist bis auf die Druckpunkt einstellung baugleich mit der Juicy 7.

Servus Taz :wink:

zec
13-06-2005, 23:50
@yellow: OK; ich ändere meine Meinung...

... die Leute die Probleme mit der Leitung haben kann man an 2 Händen abzählen :D ;) .
I würd sagen es bringt jetzt nix darüber zu diskutieren. Du hast eine gewisse Einstellung zu hydraulischen Discs (genau so wie ich und i hab auf meine auch schon geflucht :f: ) und siehst vor allem das Negative. Klar ist nicht alles eitel Wonne, aber die vielleicht höhere Pannenanfälligkeit als Argument kontra hydrl. Discs herzunehmen halt i für übertrieben.

yellow
14-06-2005, 06:51
nicht die Reparaturanfälligkeit,
eher stört mich bei einem Defekt, der höhere Aufwand, speziell was die Versorgung mit notwendigen Ersatzteilen (Leitung, Dichtung!!) betrifft.
...jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen und im Shop habens sicher alles, aber nicht für das eigene Modell :(

Matthias
14-06-2005, 07:08
nicht die Reparaturanfälligkeit,
eher stört mich bei einem Defekt, der höhere Aufwand, speziell was die Versorgung mit notwendigen Ersatzteilen (Leitung, Dichtung!!) betrifft.
...jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen und im Shop habens sicher alles, aber nicht für das eigene Modell :(Dass ist aber eigentlich der letzte Grund sich keine Disc zu kaufen.
Weil villeicht irgendwann irdgendein Shop irgendein Teil nicht sofort da hat.:rolleyes::rolleyes:

Sowas lass' ich als Argument gelten, wenn du Radtouristik in Afrika/Asien usw. fährst, aber net im Umkreis von 50km um deinen Heimatort herumgurkst.

wo-ufp1
30-07-2005, 20:14
Testbrichte sind erst nach zig Monaten aussagekräftig.
Aber das wiss' ma eh schon alle.;)
:confused: Wieso erst nach Monaten?
Wenn schon einige Biker die Modelle gefahren sind?

In einem der letzten Bike Hefte haben sie, mit ziemlich viel Aufwand, wiedereinmal Bremsen getestet. Ich glaube schon, dass man daraus Schlüsse ziehen kann. Und wie schon jemand anderer geschrieben hat, man sich auch unbedingt den Text dazu durchlesen sollte. Denn als Testsieger/Fazit kommt wirklich oft Magura heraus. Und da die Magura Gustav M; für CC/Marathon/Race aber wohl zu vernachlässigen :D .

mfg wo-ufp1

wo-ufp1
30-07-2005, 20:44
Du hast eine gewisse Einstellung zu hydraulischen Discs (genau so wie ich und i hab auf meine auch schon geflucht :f: ) und siehst vor allem das Negative. Klar ist nicht alles eitel Wonne, aber die vielleicht höhere Pannenanfälligkeit als Argument kontra hydrl. Discs herzunehmen halt i für übertrieben.
Wo ist der große Vorteil der Hydraulischen Disc?
Ich hab eine Hayes HFX9 und bin nicht so begeistert. Dabei habe ich schon drei unterschiedliche Beläge von zwei verschiedenen Hersteller verwendet :(.
Druckpunkt und Einstellung hin oder her, ordentlich bremsen muß sie.
Und da bin ich mit der mechanischen Avid Ball Bearing 7 (2005 Modell) zufrieden; wenngleich ich auch eine größere Scheibe habe (185mm gegenüber 160mm bei der Hayes). Vielleicht liegts ja nur daran :confused: .
Klar spürt man eine mechanische Disc anders als eine hydraulische.
Aber, haben wir nicht alle mal mit einer V-Brake angefangen? (ok erübrigt sich ;) ; dann sagen wir so: Ist nicht ein jeder schon mal mit einer V-Brake gefahren und hatte damit keine Schwierigkeiten? Eben)
Ich will damit nur sagen, dass der Druckpunkt und die Kraft die man bei einer mechanischen Disc aufwenden muß, genau so (annähernd) ist wie bei einer V-Brake. Klar, wenn man lange bergab fährt, dann geht es ganz schön rein.
Nachdem ich schon sehr viel über mechanische Disc gelesen habe, und fast alle waren negativ, da Bauhausbremsen, habe ich mich trotzdem entschlossen die Avid zu kaufen, da meine Überlegung war, dass sie zumindestens gleich gut wie eine V-Brake bremsen müßte. Und dies ist der Fall; wenn nicht sogar besser.

@Matthias
Mitunter kann ich schon verstehen, dass, vor allem wenn man nur ein Rad hat, man sich um die Verfügbarkeit sorgen macht.
Und dafür das es ja mittlerweile so viele Hydraulische Disc Hersteller bzw. Bremsen gibt, ist es wirklich schade das man auf manche (Cent) Teile länger warten muß (andererseits auch Logistisch logisch ;), da nicht alles im Lager).

mfg wo-ufp1

Matthias
31-07-2005, 05:28
@Matthias
Mitunter kann ich schon verstehen, dass, vor allem wenn man nur ein Rad hat, man sich um die Verfügbarkeit sorgen macht.
Und dafür das es ja mittlerweile so viele Hydraulische Disc Hersteller bzw. Bremsen gibt, ist es wirklich schade das man auf manche (Cent) Teile länger warten muß (andererseits auch Logistisch logisch ;), da nicht alles im Lager).

mfg wo-ufp1Eben, das ist der Punkt!
Solche Sachen soll man eben in die Kaufentscheidung, grade bei Bremsen, miteinfließen lassen (und nicht nur den Preis..:rolleyes: ).
Ohne Namen/Marken zu nennen, aber da gibt es durch die Bank große Unterschiede in der Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie von Erledigung bei Garantieansprüchen und Kulanzen.

Woran dein Problem der HFX9 liegt, kann ich von hier aus nicht beurteilen. Meist sind es aber eh die üblichen Verdächtigen, die die Bremse nciht ihre volle Kraft entfalten lassen.

realbiker
31-07-2005, 06:57
Also ich fahr seit einem halben jahr mit einer juicy 7. In Sachen Dosierbarkeit und Ergonomie wirst kaum was besseres finden :bounce: . Es gibt sicher Bremsen, die um einiges bissiger sind als die Juicy. Mir war aber die Dosierbarkeit am wichtigsten und das erfüllt sie mit Bravour. Für schwere Leute und/oder lange Alpendownhills empfiehlt sich eine 203 mm Scheibe.
Wenn Du Geld sparen willst nimm die Juicy 5, die ist bis auf die Druckpunkt einstellung baugleich mit der Juicy 7.

Servus Taz :wink:

Wie schwer bist du und für welchen Einsatzzweck benutzt du die Avid ??? :confused:

wo-ufp1
31-07-2005, 17:45
Eben, das ist der Punkt!
Solche Sachen soll man eben in die Kaufentscheidung, grade bei Bremsen, miteinfließen lassen (und nicht nur den Preis..:rolleyes: ).
Ohne Namen/Marken zu nennen, aber da gibt es durch die Bank große Unterschiede in der Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie von Erledigung bei Garantieansprüchen und Kulanzen.
Z.B. hatte ein Radhändler in St.Michael/Katschberg nur Shimano Bremsbeläge.
Erst in Spital wurde ich fündig. Und das bei einer der am Meisten verbauten Bremse (Hayes HFX9).
Gerne würde ich auch mal eine andere Bremse ausprobieren, sprich kaufen, wie Gatorbrake (http://www.bike-mailorder.de/hersteller/Gatorbrake_194.html), Hope, Formula oder The Cleg, aber da ist man dann doch ein bischen gebunden (Beläge, Werkstätten die sich damit nicht auskennen usw.).
Ok, Beläge könnte ich mir ja im Bausch und Bogen kaufen und immer mitnehmen, so schwer sind sie ja auch nicht...


Woran dein Problem der HFX9 liegt, kann ich von hier aus nicht beurteilen..
Ich glaube ich weiß woran es liegt. An der Bremsscheibe. Erstens ist sie klein (gut sind andere auch ;)), und zweitens hat sie viel weniger Bremsfläche, da die Löcher schon sehr groß sind. Und wenn man weniger Belag/Reibung hat....
Offensichtlich sind viele mit einer größeren Scheibe glücklich(er geworden).


Meist sind es aber eh die üblichen Verdächtigen, die die Bremse nciht ihre volle Kraft entfalten lassen.
Schildere!

mfg wo-ufp1

grundi
01-08-2005, 13:22
Hi, also ich fahr jetzt seit ungefähr einem Monat die Avid Juicy Five. Hat nicht die Welt gekostet (naja, die Bremse selbst, der Rest schon :rolleyes: ), komplett vorne und hinten ca. 360 €, und funktioniert wirklich tadellos. Hab am Radl ca. 85 kg und hab mit der 160er Scheibe vorne noch keine Troubles gehabt. Im Gegenteil, das Ding wird immer stärker wenns warm wird. Dosierbarkeit ist wirklich ein Hammer und die Ergonomie der Hebel passt auch. Die Druckpunkteinstellung vermisse ich nicht, hatte ich vorher auch nicht. Kann daher nicht sagen, ob das gut oder schlecht ist, ob mans braucht oder nicht.
Montiert ist das Ding auf einem Cinelli Lucille Hardtail mit einer Skareb.
Gequietscht hat das Ding nur einmal, gleich nach dem ich´s gewaschen habe und die Scheibe wirklich nass war, beim zweiten Mal bremsen, kein Laut mehr zu hören. Auch von einem evtl. Schleifen hab ich bis jetzt noch nyx gehört.

Zu alldem schauts auch noch geil aus, mit dem dunkelgrauen Finish.

Fazit: Die Juicys sind auf jeden Fall eine super Alternative. wer auf die Druckpunktverstellung verzichten kann, sollt sich die fünfer statt der siebener nehmen, kostet ungefähr die Hälfte. Und Ersatzteile für das Ding zu bekommen sollt laut meinem Händler überhaupt kein Problem sein (bei manch anderen und teureren Herstellern jedoch schon).

MFG Chris

Taz
01-08-2005, 16:00
Wie schwer bist du und für welchen Einsatzzweck benutzt du die Avid ??? :confused:

Warum bist Du :confused: ?
Habe 70kg und Haupteinsatzgebiet sind Touren. Ich auch mal gern verblockte Singeltrails und liebe die Geschwindigkeit :devil: bei einem knackigen Downhill. Meine Juicy 7 ist auf einem Trek 8000 montiert.

Servus Taz :wink:

realbiker
01-08-2005, 19:55
Naja ich denke da sollten die 160er Scheiben auch reichen ... ;)

zec
02-08-2005, 18:12
Wo ist der große Vorteil einer guten (soll ja auch schlechte geben ;) ) Hydraulischen Disc?

Ich nehme mal an du meinst den Vorteil gegenüber einer mechanischen Disc. Also:
1.) sie ist besser dosierbar (Bremsen kann jede Bremse, sogar noch die alten Cantis konnten das super, aber die gute Dosierbarkeit macht, für mich, zu einem großen Teil eine gute Bremse aus)
2.) sie ist besser dosierbar weil sie auf den kleinsten Impuls am Hebel reagiert. Wenn sie mir zu viel zieht, Finger a bissi zruck und schon gehts wieder. Sprich, sie macht sofort auf und wieder zu. (Hab ehrlich gesagt noch keine Seilzugdisc gesehen die das annähernd so gut kann)
3.) sie kann einen sehr harten Druckpunkt haben (krasses Gegenteil ist ja das Gefühl bei manchen Seilzugbremsen bei denen den Hebel trotzdem noch mehr durchdrücken kannst - ich hasse dieses schwammige Gefühl :f: )
3.) sie schaut besser aus :D


Aber, haben wir nicht alle mal mit einer V-Brake angefangen? (ok erübrigt sich ;) ; dann sagen wir so: Ist nicht ein jeder schon mal mit einer V-Brake gefahren und hatte damit keine Schwierigkeiten? Eben)

Ich hab ja die "Evolution" V-Brake, HS33, Julie mitgemacht und ich kann dir absolut sagen, dass ich mit der Julie am zufriedesten bin.