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  1. #1
    Leicht gestört Avatar von Der Peter
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    Linux für noobs

    Es gibt ja viele Linux-Distributionen. Welche ist es wert zu installieren und mal in Schwung zu kommen und warum? Live CD, Free Download und eine gute Community (Board) setze ich voraus. Gnome bzw. KDE als GUI sind ja fast schon Standard so ich das verstehe. Oder alles falsch?

    Ubuntu oder doch Red Hat oder lieber SuSe oder Yellow Dog? Und warum eigentlich?

    Also ersuche ich die radelnden Uxer höflich, sagsts was.
    I went on a diet, swore off drinking and heavy eating, and in 14 days I lost two weeks. - Joe E. Lewis

  2. #2
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    Zitat Zitat von Der Peter
    ...Ubuntu oder doch Red Hat oder lieber SuSe oder Yellow Dog? Und warum eigentlich?...
    Kommt drauf an, was Du willst...
    Wenn Du nur mal reinschnuppern willst und froh bist, wenn alles wie unter Deinem gewohnten System (wird wohl Windows sein) aussieht, ist (K)ubuntu sicher eine sehr gute Wahl.
    Wennst ein wenig neugieriger bist, es Dich nicht stört, dass Linux manchmal "anders" ist und Du wissen willst, wie das Zeugs unter der Haube funktioniert würde ich fedora oder debian nehmen. Ist am Anfang sicher mühsamer, aber man lernt halt auch sehr viel dabei.
    No no he's not dead, he's, he's restin'! Remarkable bird, the Norwegian Blue, idn'it, ay?

  3. #3
    Leicht gestört Avatar von Der Peter
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    Die Angst ist gering. Ich habe DOS, SSP, Win 3.11 - XP, Mac OS 6-9 und Mac OS X "überlebt". Vieles davon aktiv als Servicetechniker. Wovor soll ich mich fürchten

    Aber ich wills halt schrittweise angehen. Erst einmal starten, dann polieren, dann Haube auf, Wasser nachfüllen und zangeln. Wies (früher) beim Auto war (vor Audi A2 und elektronikschmoan).
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  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von NorwegianBlue
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    Na mit der Vorbildung würd' ich ubuntu gleich überspringen und mit fedora / Suse / debian anfangen.

    Den Rest kenn ich ja auch alles - aber was zum Geier ist "SSP"?
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  5. #5
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    Ich habe vor ca einem Jahr mit Ubuntu begonnen, weil ich meinen damals neuen Laptop unter keinem Umstand unter Windows laufen haben wollte. Jegliche freie Software hat sofort anstandlos funktioniert, jede Hardware wurde erkannt (auch die WLAN Karte, bei der ich Widerstand erwartet habe). Probleme gibts naturgemäß mit proprietären Dingen: bis ich den Citrix-ICA Client zum Laufen brachte hats eine Weile und der Hilfe eines Freundes bedurfen(?). Auch die GUI von Mathematca ist recht übel, weil sich die Wolfram-Bande halt angeblich nicht um Linux schert.
    Nach diesem Jahr aber bin ich schwer trotz der eben angeführten Ärgernisse begeistert: das Grundsystem passt auf eine CD und jede weitere Software kann man sich (online) in den Repositories holen, und weil Ubuntu auf Debian basiert, verwendet es .deb - Files. Ich fühle mich mittlerweile schon vertraut genug mit der Linux-Welt, dass ich auf meinem Arbeitsplatzrechner (so er endlich kommt, der Rechner!) das neue Debian 'Etch' draufgeben werde.

    Also, nach meiner Erfahrung: Ubuntu ist top, weil's von Anfang an funktioniert, und wenn's einen interessiert, kann man 1a in Linux eintauchen: quasi geschützte Werkstätte.

    SuSe hatte ich nur kurz auf einem vorkonfiguriertem Arbeitsrechner, hatte weder Zeit noch Lust mich drauf einzulassen, ich habs von Anfang an nicht recht gemocht. Ein Kollege -damals Linux n00b- hatte Probleme mit SuSe aufm Laptop, hat dann problemlos Ubuntu draufgegeben und war hochzufrieden.

    Live CDs als Einstieg finde ich prinzipiell gar nicht gut: weil die Gefahr groß ist, dass man sich abschrecken lässt, die CD ausm laufwerk wirft und zum gewohnten System zurückkehrt. Wennst aber eine Distri installiert hast, dann wird der Wille größer sein, dich damit auch ein bisschen zu beschäftigen und dich umzugewöhnen. Live CDs sind meiner Meinung nach tauglich, um ein System, das irgendwie im Arsch zu sein scheint, 'von ausserhalb' durchzuschauen, aber für mehr nicht. Und ich finde solche Live CDs (Kanotix) jetzt auch nicht soooo furchtbar ansprechend, dass ich mir vorstellen könnte, ein Neuling könnte sich dadurch in Linux verlieben.

    Und im übrigen: habe auf einer Uralt KIste, auf der nur win98 laufen wollte, Xubuntu installiert, weil es wenig speicherintensiv ist: hat sehr gut funktioniert.

  6. #6
    Leicht gestört Avatar von Der Peter
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    Zitat Zitat von NorwegianBlue
    Na mit der Vorbildung würd' ich ubuntu gleich überspringen und mit fedora / Suse / debian anfangen.

    Den Rest kenn ich ja auch alles - aber was zum Geier ist "SSP"?
    Guckst Du hier bei Betriebssystem und Programmierung.

    @davidK
    Eine Live-CD hat den grossen Vorteil, dass man davon Starten kann wenn man/jemand das System platt macht.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Der Peter
    Guckst Du hier bei Betriebssystem und Programmierung.
    Aaaah - kenn ich ja eh. Aber nach meiner einzigen und ausgesprochen kurzen Begegnung mit einer S/36 (muss irgendwann Mitte der 80iger gewesen sein) hab ich verweigert und das System sofort wieder aus meinem Gedächtnis gestrichen...
    No no he's not dead, he's, he's restin'! Remarkable bird, the Norwegian Blue, idn'it, ay?

  8. #8
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    Zitat Zitat von ****
    LiveCDs sind nicht schlecht für n00bs, die nicht unbedingt Partitionieren möchten, nur um mal Linux zu probieren. Die Partitionierung wieder aufheben bei Nichtgefallen und vor allem den bootloader aus dem MBT entfernen, überfordert einen n00b gleich mal. Also lieber mit der LiveCD experimentieren, ob Linux eh das kann, was man braucht.
    O, das habe ich nicht bedacht: dass man die LiveCD verwenden kann, um zu schauen, ob eh alle Hardware erkannt wird. Das stimmt natürlich. Vom 'Aussehen' (Desktop) einer LiveDistri (Kanotix) auf die einer vollständigen (Ubuntu) zu schließen ist halt schwer.

    Vielleicht ist's ein Missverständnis meinerseits, weil ich als LiveCD immer nur Kanotix verwende und nie zB eine UbuntuLive.

    Und ja: Du hast abermals recht, dass Partitionieren und weiß-der-Henker zu viel Aufwand ist, wenn man nur einen Blick riskieren möchte.

  9. #9
    overequipped, untrainiert Avatar von mx-orange
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    da schliesse ich mich gleich an mit einer etwas spezielleren frage:

    ich möchten meinen alten laptop als MP3-Station nutzen.
    (233MHZ, 64MB, aber 15,3")

    Derzeit läuft da drauf W2k eher schlecht als recht
    (und damit hab' ich mal CAD gezeichnet )

    würde ein umstieg auf linux sinn machen,
    wenn ja welches?

    externe HD's sollte er erkennen und
    die externe Creative SondBlaster (alles USB)
    Autotüren sollten nach innen aufgehen!

  10. #10
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    live cds einlegen (knoppix, ubuntu,...), und man hat schon mal einen ersten eindruck vom system.

    ubuntu ist sowieso eine gute wahl, nicht nur für den desktop. kannst dir auch gratis cds zuschicken lassen (inkl. live-cd) - dauert halt ein wenig. wenn wer welche braucht, ich hab sicher noch ein paar herumliegen...

    edit: ok, die aktuellste version wird momentan nicht gratis versandt...
    Geändert von criz (15-02-2007 um 16:22 Uhr)

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von tri-ossi
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    wenn man mal ein bisserl eine ahnung hat, würde ich lfs (linux from scratch) empfehlen. eist zwar etwas arbeit, aber sehr lehrreich. und man weiss dann wirklich genau, was man auf der festplatte hat. unnötig zu sagen, dass die performance dann auch 3x so hoch ist wie bei den fertigen distributionen.

    lg, tri-ossi
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  12. #12
    2rc N°61 Avatar von propain
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    wenn du nur mal reinschnuppern willst bei einem hohen grad an kompatibilität, dann kann ich dir kanotix empfehlen

    www.kanotix.de

  13. #13
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    Zitat Zitat von mx-orange
    da schliesse ich mich gleich an mit einer etwas spezielleren frage:

    ich möchten meinen alten laptop als MP3-Station nutzen.
    (233MHZ, 64MB, aber 15,3")

    würde ein umstieg auf linux sinn machen,
    wenn ja welches?

    externe HD's sollte er erkennen und
    die externe Creative SondBlaster (alles USB)
    Linux auf Laptops ist oft ein Krampf, zuerst also das Netz durchschauen, ob jmd schon ein Linux auf genau deinem Laptop zum Laufen gebracht hat; wennst nichts findest, dann halt schauen, ob deine einzelne Hardware läuft.

    Linux on Laptops
    http://www.linux-on-laptops.com/

    Bei 64MB würde zwar Xubuntu noch laufen, die Entwickler empfehlen aber mind 132MB.

    Eine andere Möglichkeit (die mir einfällt, aber ich bin wirklich kein Guru) ist Damn Small Linux, das zwar eigentlich eine Live-Distri ist, aber auch als Permanent-System taugen soll (laut Entwickler).
    http://distrowatch.com/table.php?distribution=damnsmall

    Vielleicht findest aber auf Distrowatch eine für Dich passendere Distri.

  14. #14
    reduce to the max Avatar von krull
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    ich überlege auch schon recht lange und der folgende Artikel hat mich dazu bewogen, dass wirklich nicht mehr viel fehlt, damit ich Ubuntu neben WinXP installiere.
    http://www.chip.de/artikel/c1_artikel_25580238.html

    Nur bin ich absoluter Neuling. Wie sieht mit der Kompatibilität zu Word u. Excel Files aus? Gibt Probleme mit WLAN? Wie groß sollte die Partition mindestens sein?
    life is complicated, sport is simple

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Destructer
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    Wenn ich nen lahmen PC hab nehm ich DamnSmallLinux, is Freeware, keine 5MB groß und kann alles was man braucht und wenn nicht kann man es sich runterladen.

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