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Stern TV bringt 4 Menschen zum Ironman - naja


dleskp
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also ich hab zwar noch keinen IM gemacht, aber dafür 2 Marathons mit 3:30 und 3:34 ins ziel gebracht....aber wie hier schon erwähnt wurde wird der mythos IM stark ausgereitzt....hört sich halt geil an Ironmanfinisher mit 16Stunden...nur hat das für mich keinen Wert.

Ich mach meinen ersten IM wenn trainigstechnisch einen sub12 zeit realistisch ist...vorher bringt mm das überhaupt nix...ausser wann will bei unwissenden etwas angeben!

hätt auch keinen marathon gemacht wenn ich nicht fit genug für eine zeit locker unter 4Std gewesen wäre...

 

also ich find deine ziele absolut nachvollziehbar - bei mir ists ähnlich, nur dass es die 11h-marke schon sein sollte ;)

aber ich denke mir, dass es absolut realistisch ist, auch mit shroeders trainingsaufwand zu finishen - und wenn es für ihn einen wert hat, dann hat das ganze unternehmen sinn genug!

wenn leute mit ihren IM-zeiten angeben wollen - schön und gut. aber das könnens mit 8h genauso wie mit 17h ;)

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wenn leute mit ihren IM-zeiten angeben wollen - schön und gut. aber das könnens mit 8h genauso wie mit 17h ;)

 

genau, so wie die ehrgeizigen das problem ham, dass immer einer schneller läuft, hab ich ja immer den trost, dass irgendeiner immer noch langsamer is als ich, sogar bei der bbhd war glaub ich einer dabei der langsamer gradelt is... ich hoff er schämt sich :devil:

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kann man so sicher nicht sagen, warum soll es nicht reichen?

der eine braucht 20, der andere nur 5 stunden. weniger ist manchmal mehr.

er will ja auch nicht sub 9 schaffen, sondern sub 15. das ist muskulär sicher kein problem, wird halt ein langer tag...

 

Problem wird sein dass er mit max 5h pro woche keine vernünftige periodisierung umsetzen kann die die form auch steigert. bei 5h wird sich außerdem keine einzige lange radtour ausgehen. und wenn er beim IM das erste mal über 100k am rad ist und über 30k läuft, dann wird's sicher nicht lustig für ihn.

 

wenn er jetzt mit 5h anfängt und das nicht steigert hat er in 2-3 monaten seine form die er damit erreichen kann und bis juli wird sich da nichts mehr tun.

 

wie gesagt, kann schon sein das ers schafft, aber spass wirds sicher keiner.

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Problem wird sein dass er mit max 5h pro woche keine vernünftige periodisierung umsetzen kann die die form auch steigert. bei 5h wird sich außerdem keine einzige lange radtour ausgehen. und wenn er beim IM das erste mal über 100k am rad ist und über 30k läuft, dann wird's sicher nicht lustig für ihn.

 

wenn er jetzt mit 5h anfängt und das nicht steigert hat er in 2-3 monaten seine form die er damit erreichen kann und bis juli wird sich da nichts mehr tun.

 

wie gesagt, kann schon sein das ers schafft, aber spass wirds sicher keiner.

periodisierung? das ist schon viel zu sehr hokuspokus.

in meinem 1. jahr hab ich auch nach lust, laune & wetter trainiert. auch mal 1 woche gar nix.

bin sicher sicher nie über 100k am rad gefahren. super wars!

wirst halt nicht das maximum rausholen, aber je nach talent&vorgeschichte kannst schon an die 10 stunden rankommen.

(mit 5h im schnitt, was natürlich was anderes ist als max. 5h pro woche)

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Möglich ist alles:

 

Ich hab nach einem Auslandseinsatz wo ich gar nichts gemacht habe, außer schlafen essen und spazieren gehen und +5 kg, in 10 Wochen auf die Mitteldistanz trainiert und hab diese auch in 05:17:43 geschafft.

 

Warum sollte dann nicht in 7 Monaten ein Ganzer drin sein.

Ich mach es dieses Jahr auch so. Berufsbedingt kann ich ab Dezember wieder trainieren, wobei schwimmen erst ab Jänner gehen wird. Wenn die Vorbereitung stimmt bin ich am 1. August beim Viennaman Long dabei.

 

Achja, ich leb noch und mir geht es sehr gut... also nichts mit Zwick Zwack... außer das ich wieder zugenommen hab :p und eher ausschau wie ein kleines Nachkästchen .

 

lg

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bin auch anhänger der these, daß jeder hausmeister mit ein genug training einen IM finishen (im sinn von überstehen) kann. mit z.b. 15h/woche und optimal genutzter zeit durch trainingssteuerung ist in einem halben jahr wirklich sehr viel möglich, vor allem mit geringer arbeitsbelastung daneben (z.b. halbtagsarbeit).

 

die gesundheit steht auf einem anderen blatt, vor allem wenn man jahrelang davor körperlich nichts getan hat.

 

was mich etwas wundert, ist, daß sie sich ausgerechnet lanza aussuchen. dabei geht es ja offenbar "nur" darum, (irgendeinen) IM zu finishen, um das nachher medial auszuschlachten. lanza gefinisht zu haben, können wohl nur insider gebührend schätzen.

 

idee: vielleicht ist eine gewisse DNF-quote von "stern tv" sogar erwünscht, um zu zeigen, daß ein IM doch kein spaziergang ist, was die wertigkeit der finisher natürlich erhöht.

 

um jetzt keinem finisher irgendeines anderen IMs die ehre abzuschneiden, formulieren wir es mal so: dem hörensagen nach soll man sich auf lanza ganz besonders schwer tun. das ist irgendwie so, als ob man bergsteigen lernt und dann gleich auf den, sagen wir mal, K2 losgeht, nur um nachher verkünden zu können, einen achttausender "gemacht" zu haben.

 

auf jeden fall sieht man wieder: LD-triathlon ist längst nicht mehr ausschließlich spitzen-, sondern breitensport.

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Das Fernsehen soll dazu beitragen die Leute zum Sport zu bringen, aber nicht zu solchen Extremveranstaltungen.

 

Starten doch ohne solche Aktionen scho genug Leute bei einem IM die dort eigentlich nicht hingehören.

 

Wer entscheidet wer dort hingehört? Und vergiss nicht, dass wenn wir Hobbeten nicht dort sind, gibt es auch kein Preisgeld für die Pros, keine Sponsorenverträge, keine Presse ... nix.

 

Und Extremveranstaltung? Gibt Radrennen, die sind extremer, mir tut ein standalone Marathon am Limit definitiv mehr weh, als ein Ironman. Solange ich Dir nicht schade, würde ich das gerne selbst entscheiden dürfen. Ich glaube, dass das Herz bei einem Ironman weniger gefährdet ist, als bei kürzeren Sachen, weil die muskuläre Schwäche uns agegrouper vor einer Ausbelastung des Herz- Kreislaufsystems schützt, aber beweisen kann ichs nicht. Nur wieviele sind in Kärnten schon gestorben? Und wieviele am Sofa bei Schweinsbraten und Bier?

 

Für viele SPortler ist eine IM Teilnahme der "kick off" in einen gesunden Lebensstil, ich würde nicht um 5:00 in der Früh aufstehen um vor der Arbeit noch 1h zu laufen, wenn ich nicht den Traum von Kona vor mir hätte. Und ich würde nicht auf das 2. Bier verzichten ...

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also ich hab zwar noch keinen IM gemacht, aber dafür 2 Marathons mit 3:30 und 3:34 ins ziel gebracht....aber wie hier schon erwähnt wurde wird der mythos IM stark ausgereitzt....hört sich halt geil an Ironmanfinisher mit 16Stunden...nur hat das für mich keinen Wert.

Ich mach meinen ersten IM wenn trainigstechnisch einen sub12 zeit realistisch ist...vorher bringt mm das überhaupt nix...ausser wann will bei unwissenden etwas angeben!

hätt auch keinen marathon gemacht wenn ich nicht fit genug für eine zeit locker unter 4Std gewesen wäre...

 

Also ich bin auch der Meinung, dass es keinen Sinn macht, an einem Ironman teilzunehmen mit dem Vorhaben, es irgendwie unter die 17 Std zu schaffen. Denn ab 13/14 Std, so meine Meinung, artet dies eher zu einem Wandertag aus und hat nicht mehr viel mit wirklichem Wettkampf zu tun, weil gehen beim Marathon kann jeder. Speziell beim einem "Ironman" sollte doch das Leistungsniveau etwas höher gehalten werden, damit der Mythos bestehen bleibt. Ich würde mich auch nicht als IRONMAN - Finisher bezeichnen, wenn ich zB Podersdorf, Bodensee, oa Langdistanz gefinisht hätte, denn der Ironman sollte noch darüber stehen und einen eigenen Status haben. Es ist gut, dass generell das Interesse am Triathlonsport gestiegen ist (ausgebuchte Wettkämpfe im Vormarsch), aber die "Ironmandurchwurschtler" sollten trotzdem nicht überhand nehmen.

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Also ich bin auch der Meinung, dass es keinen Sinn macht, an einem Ironman teilzunehmen mit dem Vorhaben, es irgendwie unter die 17 Std zu schaffen.

 

und wo soll bitte die grenze sein und wer entscheidet darüber???

15h? 10h? bitte alles ist relativ. auch "schnell" und "nicht schnell".

eine grenze hat eh schon der veranstalter mit den karenzzeiten gesetzt. sonst könnte man den "spaß" auch auf eine woche verteilen und sagen "ich bin ein IRONMAN".

 

ICH für mich würd das auch ned wollen, dass ich grad noch mit 17h ins ziel komme. ich möcht aber auch ned mit 12h und wenns irgendwie geht auch nicht mit 11h ins ziel kommen. das ist aber MEIN ziel und wenn wer andrer einfach durchkommen möcht ist das auch ok - SEINE persönliche freiheit.

und ich denke mir, schiefgehen kann immer was und dann wärs nett, wenn man auch als über-10h-finisher noch vom publikum "durchs ziel getragen" wird.

 

in diesem sinne: freuts euch, wenns ihr schneller seids, aber lasst den andern auch ihre freude am sport. dass von den medien vieles vielleicht ungerechtfertigterweise aufgebauscht wird, ist wieder eine andre sache. aber generell auf die langsameren ironmänner loszugehen find ich ein bisserl arrogant und unangebracht ;)

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ob es vernüftig ist ist ein eigenes thema, aber vom erlebniss ist es auch mit 15:00 und mehr stunden einfach toll. trust me, ich habe es erlebt.

 

hier kommen schon wieder meldungen in die richtung von man muß es mindestens in xx:xx schafen sonst sollte man sich gar nicht anmelden.

 

wenn die beschränkung wirklich währe, würde sicher keine s.. nach einen solchen bewerb schreien. kein TV, keine werbung, kein nix.

 

das währe so ähnlich wie stabhochsprung oder 3sprung. tolle leistung aber unter ausschluß der öffentlichkeit.

 

starter wie shroder oder ich und alle die anderen die es aus spass am training und aus lust am dabeisein machen bringen euch die ihr soooooo schnelllllllll seit die wettbewerbe und die medienpräsenz.

 

und 2009 stehe ich auch wieder am start eines IM und es werden wieder keine sub 10:00 aber ich werde spass haben.

(nächstes jahr is "nur" wien)

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wenn die beschränkung wirklich währe, würde sicher keine s.. nach einen solchen bewerb schreien. kein TV, keine werbung, kein nix.

 

Für Kona muss man sich qualifizieren, und für viele gilt dies doch als die WM und einer der wenig wahren Langdistanzen. Mich würde da mal eine Statistik (in h wäre ausreichend) von den Qualizeiten der Teilnehmer für Kona interessieren.

 

Was hier angeprangert wird ist nicht, dass diejenigen die 17h benötigen "unwürdig" sind, sondern dass es sich hier um eine sportliche Veranstaltung handelt, wo man sich bewusst sein sollte jeden Meter der ~226km, was man macht. Und dann einen Marathon durchgehen, da fragt man sich halt dann schon, warum die keine Nordicwalkingstöcke freigeben :devil:

Und sowas umgeht man am leichtesten mithilfe eines Zeitlimits. Vielleicht würde es dann weniger von "0 auf Ironmänner/weiblein" geben, und die Medien hätten nicht ihre Leute die sie aussenden würden, und und und, es würde sich aber dann dementsprechend vorbereitet und die Freude besteht nicht darin es "überlebt" zu haben, sondern das Gefühl des Triumphes über sich selbst.

 

Ob jetzt wirklich kein Sponsor interesse zeigen würde, kein TV und anderes Medium, kein Hahn würd danach krähn, würde ich nicht so recht glauben. Beispiel? Klagenfurt nach 2 Tagen ausverkauft!; FFM ausverkauft!; Zürich ausverkauft!; der nächste, bei welchem noch Startplätze verfügbar sind, ist Nizza, nur wie lange noch? Der Schipfi hat mir mal erzählt, in Kanada solls einen Ironman sein, zu dem sollen die Leute am Anmeldetag hinreisen um sich anmelden zu können.

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und du glaubst das die zeiten in canada besser sind weil die leute zum anmelden anreisen?

 

aber wo setzt den das limit???

 

in jeder einzel disziplin??

 

also ich bin sau schlecht, aber beim schwimmen komm ich im erste drittel aus dem wasser. mein gott da bin ich ja der meinung das alle die langsamer als ich schwimmen gar nicht starten dürften.

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und du glaubst das die zeiten in canada besser sind weil die leute zum anmelden anreisen?

 

aber wo setzt den das limit???

 

in jeder einzel disziplin??

 

also ich bin sau schlecht, aber beim schwimmen komm ich im erste drittel aus dem wasser. mein gott da bin ich ja der meinung das alle die langsamer als ich schwimmen gar nicht starten dürften.

 

Mit Kanada ging es als Gegendarstellung zu deiner Argumentation der Interesse seitens 3. Verstehe auch nicht was du mit den Zeiten meinst, lass mich gerne aufklären, soll ja eine Diskussion sein und kein aufeinander Prügeln von (den geglaubten) Davids und den Goliaths.

 

Es gibt bereits Limits, die weiss sogar ich als Nichttriathlet, Beispiel Schwimmen 2h20.

Schön für dich wenn du jetzt im 1/3 des Teilnehmerfeldes aus dem Wasser kommst, aber hier sprechen wir jetzt "nur" von einer Stunde die die anderen mehr benötigen dürfen, um im Limit zu bleiben.

 

1h im Vergleich zu gesamt 17 ist noch gar nichts, da hättest noch immer 14:30 (bezugnehmend auf die 2h20 Schwimmlimit, inkl 10 min Wechselzone) für 180 km Radfahren und einen Marathonlauf.

eine Großzügige Zeit für einen Marathon, schätze ich jetzt mit 6h ein, denn bei manchen Marathons ist danach Zielschluss. Das heisst einen Schnitt von 7 km/h (möchte jetzt nicht dass irgendwer her geht und sagt, boa des is Krichtempo wenn ich locker laufe, lauf ich 10km/h... das ist jetzt mal uninteressant!). Ein durchschnittlicher Mensch geht mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h (ein Großstädter sicherlich mehr). Würde bedeuten, gehen und zwischen durch mal wieder etwas flotter.

Abzüglich der 6h hast jetzt noch immer 8h30 für die 180 km Radfahren, jetzt ziehe ich mal die 30 min in der Wechselzone (sehr großzügig ab), würde bedeuten 180 km in 8h und das wäre ein Schnitt von sage und schreibe 22,5km/h

(Hab den Marathon bewusst vorgenommen in meiner Kalkulation, da ich von diversen Marathons her vom Zeitlimit mehr bescheid weiss).

 

Und wenn du mit dieser Kalkulation, zu einem gehst der am Donauradweg seine gemütlichen Sonntagsunderln dreht, oder bei uns an der Innpromenade und ihm dies vorrechnest, und dann fragst ob er dabei wäre bei einem Team, ja wer glaubst würde da noch nein sagen, alles gesponsert, volle Betreuung und eine "Herausforderung fürs Leben".

 

Kleines Beispiel meinerseits: Mein Dad hat mit 51 Jahren heuer bisserl Mountainbiken (sehr sehr wenig) angefangen, kommt keinen einzigen Berg hoch, und quält sich auch sonst immer bis er ausm letzten Loch pfeifft, und als er mich dann mal gefragt hat, wie ich so fahr und ich ihm was von einen 30er Schnitt über 3h erzählt hab beim Training, dann sagt er zu mir "ja sowas dafahr ich auch". Möchte nicht jetzt sagen "he dann gehmas an dann rauch ich dich in der Pfeiffe", nein es freut mich für jeden "Neueinsteiger" in den Sport, und so, aber die Leute sollen sich nicht gleich mit anderen Ligen vergleichen.

 

Und so ist es auch da, Ironman zu finishen, ist was anderes als wie einen Ironman richtig sportlich anzugehen und zu bezwingen.

Und bitte kritisierts mich für mein Denken was ihr wollts ich seh das halt mal so.

Und gleich vorweg, nein ich habe noch nie einen Triathlon gemacht, kann gerade mal von 2 Duathlons behaupten (Steyr, Bad Häring) und für mein "Gschaftln" hier rund um das Thema Ironman, ich würde gerne einen machen, nur fehlt mir momentan a) die Kohle hierfür und b) Schwimme ich wie ein 100l Fassl Altöl - ich schaffe Beinschlag mit dem Poolbuoy im Stand.

 

Meinen Respekt an alle die es auch mit wenig Training durchziehen, und wenn sie 17h benötigen, denn auch so lange muss man sich erst mal quälen. Was mich dann noch mehr verwundert ist deren mentale Stärke, denn dann nicht aussteigen, hut ab!

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mein ziel war es auch nie einen IM irgendwie in 16 stunden zu finishen, trotzdem würde ich nicht über einen 16 stunden finisher urteilen. ich war heuer von 22 uhr bis 24 uhr in klagenfurt im zielbereich und die emotionen von den menschen die um die uhrzeit durchs ziel laufen sind ein wahnsinn. und solange ich die geschichten der einzelnen nicht kenne, werde ich auch darüber nicht urteilen.

 

ich habe auf meiner 2. radrunde eine frau überholt, die an der labestation die leeren flaschen aus dem rucksack geholt und sie nicht wie andere in den wald geworfen. diese teilnehmerin hat andere ziele aber wieso soll sie nicht teilnehmen dürfen? sie haltet ja niemanden auf der schneller sein will.

 

ich glaub dass so mancher hier, ein problem damit hat, dass durch diese art von berichterstattung auch der sonst nicht so sportinetressierte normalbürger denkt "naja ironman kann jeder mit ein bißchen vorbereitung" und so mancher jetzt angst hat, dass seine leistung nimmer angesehen wird. ;)

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ich glaub dass so mancher hier, ein problem damit hat, dass durch diese art von berichterstattung auch der sonst nicht so sportinetressierte normalbürger denkt "naja ironman kann jeder mit ein bißchen vorbereitung" und so mancher jetzt angst hat, dass seine leistung nimmer angesehen wird. ;)

 

DAS triffts wohl auf den punkt :klatsch:

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Bitte nochmals, 2. Absatz 1. Satz!

Es geht mir nicht um diejenigen die die Sache anders angehen, sondern es geht um die Leute die dann sagen "wenns der kann kann ichs auch" und dann meldet man sich an ist Teil der 2500, startet, und irgendwann beim Radfahren hats dann doch nicht gereicht und man mag halt nimma. Oder es hat mit ach und Krach hinkaut (siehe meine Kalkulation).

Es geht mir nicht um die Leute die 15h brauchen, und die Sache von Anfang an locker durchbiegen, sondern um die Wochenendtrainierer die sich total überschätzen. Ein Marathon in 5h ist einfach einen locker laufen, mit einem Schnitt von ca 8,5km/h.

 

Und zu deiner Anfrage wegen Zeitlimits: Beim Marathonlauf ists bei einigen 6h, ich wär für etwas weniger. Bei Eliteradfahren gibts eine Regelung, wenn du xx min hinter dem Hauptfeld bist, wirst rausgenommen. Beim MTB XC ists eine 80% Regelung.

Wobei ich das jetzt total relativieren würde: ein Radmarathon ist eine Touristikveranstaltung, ein MTB Marathon ebenso, viele der Teilnehmer sehen das als eine abgesperrte Tour mit Verpflegung. Da kommts halt auch schon vor dass Leute noch durchs Ziel fahrn, wo die Preisverteilung schon vorbei war. Aber denen geht es nicht um das Rennen sondern um die Tour. Da kommts halt dann auch mal vor dass die Labe schon abgebaut wurde wenn da noch wer vorbeikommt.

Und eine Touristikveranstaltung ist doch wohl bei keinem Ironman von jemanden das Ziel, sondern Ironman zu werden. Und da fände ich es eben nicht angebracht einen Marathon zu 95% durchzugehen, da es keine "Dead Man Walking" Veranstaltung ist.

Und so sollte man die Zeitlimits auch ansetzen, dass man laufen sollte (sicherlich mit dazu notwendigen Pausen) und auch beim Radfahren sich nicht wie bei einem Tag am See fühlt, aber es auch machbar sein sollte.

 

Und ich habe auch gesagt, ich würde nie über jemanden urteilen, tiefen Respekt für jeden der sowas durchzieht, auch mit dem Gehen, ich persönlich würde mich wenn ich wüsste ich wäre nicht genug vorbereitet niemals an so ein Vorhaben ranwagen.

Ich persönlich habe kein Problem damit, wie gesagt ich müsste mir erst den Status "Ironman" verdienen, und wie bereits oben erwähnt möchte ich wenn es soweit ist vorbereitet sein, wird schon schief gehn ist halt doch falsch angebracht.

Was ich dann eher scheisse fände, dass es halt Leute gibt die sich wirklich darauf vorbereiten und dann keinen Startplatz bekommen, weils ja schon bei hat, klar, höheanderen Angemeldeten schief gehn wird; sicherlich "wer zuerst kommt malt zuerst", aber das war eine andere Geschichte. Da wäre halt eine Statistik fein wieviele (in Prozent) finishen, und wer wo und warum aufgegeben re Gewalt ist da ein anderes Thema als wie ein "i mog nimma". Aber um das geht es hier ja eh nicht, war nur eine weitere Ausschweifung, und darüber sollen die diskutieren die Plan von der Materie haben.

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Mit Kanada ging es als Gegendarstellung zu deiner Argumentation der Interesse seitens 3. Verstehe auch nicht was du mit den Zeiten meinst, lass mich gerne aufklären, soll ja eine Diskussion sein und kein aufeinander Prügeln von (den geglaubten) Davids und den Goliaths.

 

Es gibt bereits Limits, die weiss sogar ich als Nichttriathlet, Beispiel Schwimmen 2h20.

Schön für dich wenn du jetzt im 1/3 des Teilnehmerfeldes aus dem Wasser kommst, aber hier sprechen wir jetzt "nur" von einer Stunde die die anderen mehr benötigen dürfen, um im Limit zu bleiben.

 

1h im Vergleich zu gesamt 17 ist noch gar nichts, da hättest noch immer 14:30 (bezugnehmend auf die 2h20 Schwimmlimit, inkl 10 min Wechselzone) für 180 km Radfahren und einen Marathonlauf.

eine Großzügige Zeit für einen Marathon, schätze ich jetzt mit 6h ein, denn bei manchen Marathons ist danach Zielschluss. Das heisst einen Schnitt von 7 km/h (möchte jetzt nicht dass irgendwer her geht und sagt, boa des is Krichtempo wenn ich locker laufe, lauf ich 10km/h... das ist jetzt mal uninteressant!). Ein durchschnittlicher Mensch geht mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h (ein Großstädter sicherlich mehr). Würde bedeuten, gehen und zwischen durch mal wieder etwas flotter.

Abzüglich der 6h hast jetzt noch immer 8h30 für die 180 km Radfahren, jetzt ziehe ich mal die 30 min in der Wechselzone (sehr großzügig ab), würde bedeuten 180 km in 8h und das wäre ein Schnitt von sage und schreibe 22,5km/h

(Hab den Marathon bewusst vorgenommen in meiner Kalkulation, da ich von diversen Marathons her vom Zeitlimit mehr bescheid weiss).

 

Gefällt mir gut, diese Rechnung - da wird einem richtig bewusst, wie langsam man eigentlich sein muss und dass es dabei nur um die Selbstüberwindung geht und nicht um sportlichen Wettkampf. Genauso die Triple-und 10-fach Ironmans. Das ist ja alles Schwachsinn und sportlich nicht mehr meßbar. Der eine schläft halt weniger und ist daher schneller im Ziel usw. Dabei geht es ja nur mehr um die Überwindung der eigenen Schmerzgrenze. Die ureigenste Definition des Wettkampfes ist eben das Messen der eigenen Leistung gegüber ANDERE. Mich stören die 15/16.. Stundenfinisher beim Ironman grundsätzlich nicht und ich habe bei Gott nichts gegen diese Personen. Es ist gut, dass sich viele dafür interessieren und auch entsprechend sportlich sind. Aber für den Bewerb IRONMAN ist das kein Resümee, wenn sich zusehends mehr "Wanderer" auf der Strecke befinden und diese die Startplätze derer wegnehmen, die sich tatsächlich sportlich gegen andere messen und entsprechend platzieren wollen.

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Liebe Jungs und Mädls,

 

runter vom Gas - man merkt das das Training zurückgeschraubt wird und emotionen hochkommen ;-)

 

Geht's bei dem schönen Wetter a Runde joggen, radln, spazieren, walken, Koma saufen und geniest mal den November ...

 

:wink:

 

Geht leider ned. Sitz in der Hack´n und darf nix trinken.... vielleicht bin ich deswegen auf Konfrontation - vielleicht liegts aber auch an dem dem fetten Schnitzel, oder eigentl warens 2 Stk. mit den saftigen Bratkartoffeln; das jetzt wie ein Diamant im Pansen herumkugelt.

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