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Ritchey WCS Paradigm V5

Ritchey WCS Paradigm V5

09.02.14 16:45 19.194Text: NoPainFotos: Erwin Haiden, RitcheyShowroom: Alltagstaugliche Leichtbaupedale von Ritchey zum Niceprice.
240 Gramm, UVP: € 145,-09.02.14 16:45 19.297

Ritchey WCS Paradigm V5

09.02.14 16:45 19.29721 Kommentare NoPain Erwin Haiden, RitcheyShowroom: Alltagstaugliche Leichtbaupedale von Ritchey zum Niceprice.
240 Gramm, UVP: € 145,-09.02.14 16:45 19.297

Nino Schurters Weltmeister-Pedale bestechen in erster Linie mit ihrem geringen Gewicht von nur 240 Gramm pro Paar - gut 60 Gramm weniger als das gleich teure XTR-Pedalpaar PD-M980 XC von Shimano. Das extrem flache "Low-Profile-Design" bringt die Sohle ein halbes Zoll näher zur Pedalachse und sorgt für optimale Krafteinleitung. Darüber hinaus verhindert die offene, schmutzabweisende Konstruktion bei starkem Matsch Funktionsaussetzer im Bindungsmechanismus.

Im Gegensatz zum Vorgänger (V4) besitzen die Paradigm Pedale neue und voll servicierbare Lager. Außerdem wurde der Käfig für eine bessere Standsicherheit verbreitert.

Tech Specs

AchseCrMo Stahlachse
PedalkörperAluminium
LagerBushing, Nadel- und Wälzlagern für eine lange Lebensdauer
FarbeHochglanz silber und gold
SystemShimano SPD-kompatibel
Bewegungsfreiheit
Auslösekrafteinstellbar
Gewicht240 Gramm
LieferumfangCleats und Schrauben
Preis€ 145,- UVP
Ritchey WCS Paradigm V5
Modelljahr:2013
Testdauer:2 Monate, 200 km
+Leichtgewicht mit 240g/Paar
+relativ günstig erhältlich
+XC-WM geprüft
oFunktion top, allerdings nicht ganz so präzise wie Shimanos XT/XTR
-eingeschränkte Haltbarkeit im harten Einsatz
BB-Urteil:Superleichtes SPD-kompatibles Pedal für den Cross-Country und Touren-Einsatz.

Im Zuge meiner Scott Scale 650B Aufbaustory kommen die Ritchey Pedale seit zwei Monaten regelmäßig zum Einsatz. Das SPD-kompatible Pedal gefällt mit edler Optik, geringem Gewicht und definiertem Ein- und Ausstieg, wenngleich seine Funktion nicht ganz an die Präzision der Shimano XT/XTR Klickies heranreicht.

Obwohl ich in Bezug auf Haltbarkeit mit meiner eher passiven Fahrweise noch keine Probleme hatte, würde ich vor übertrieben hartem Geländeeinsatz abraten. Die Käfige sind recht filigran und könnten bei oftmaligem bzw. heftigem Steinkontakt brechen.

Ritcheys WCS Paradigm sind eher für XC- und Touren-Fahrer zu empfehlen. Aufgrund der hochwertigen Lagerung und stabilen CroMo-Achse eignen sie sich wohl für alle Gewichtsklassen.


hmm... grad bei der Haltbarkeit und Klickfunktion würd ich aber eher keine Abstriche gegenüber der XTR machen wollen. Die hält fast ewig um net zu schreiben ewig. Der Gewichtsvorteil ist natürlich super. (und eigentlich kann man vom UVP 40 EUR abziehen). Vlt. schlag ich nach Langzeittests zu. 70 Gramm san 70 Gramm Bearbeitet von stephin
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servus,

 

bisher war ich stiller Mitleser, ich möchte euch aber meine Erfahrungen mit dem Pedal nicht vorenthalten.

 

Ich fahre die günstigere schwarze Version (258gr) und bin vom Ritchey nicht überzeugt. Der Einstieg ist öfters erst nach mehreren Versuchen möglich, das kenne ich von den billigen Deore anders. Was mich aber wirklich stört, ist der haklige Ausstieg. Dabei habe ich schon Shimano Cleats am Schuh, denn mit den beiliegenden bin ich auf der Proberunde einige Male fast nicht aus dem Pedal gekommen. Auch jetzt ist es bei weitem nicht das, was man von jedem Shimano Pedal gewohnt ist. Da ich aber etwas leichtes an meinem 29" haben möchte, sind nun ein Paar Egg Beater unterwegs zu mir. Ich bin mal gespannt...

Bearbeitet von Tom33

...
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Bis zu 40% bekommt man gerade in diversen Online Shops.

 

***

 

@Pro Pedale: zu deren Funktion kann ich leider überhaupt nichts sagen und auch keinen Vergleich ziehen

 

@schlechtere Präzision im Vergleich zu Shimano: das ist beim WCS eher ein Schönheitsfehler und in keinster Weise als "hakelig" zu verstehen. Klick... drinnen, Klick draussen. Ich fahre die Pedale mit den beiliegenden Ritchey Cleats und das funkt einwandfrei.

 

Nach deinem Feedback hab ichs jetzt auch mit anderen Schuhen probiert wo 5 Jahre alte, abgefuckte SPD-Original-Cleats montiert sind. Auch hier funkt der Ein- und Ausstieg bestens, wenngleich sie im eingeklickten Zustand ein größeres "Spiel" aufweisen. Aber sie sind wirklich schon sehr verschlissen.

 

 

Also entweder die Pro-Pedale sind wirklich um soviel schlechter, oder das Problem liegt bei deinen Schuhen - vielleicht vertragen sie sich nur bedingt mit dem SPD-Mechanismus? Kontrollier mal die Sohle ob bei den Cleats genügend Abstand zum Trittgummi ist.

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Erfahrung mit den V5 am Querradl und im Raceeinsatz:

Nachdems mir im Oktober beim Querrace in St. Pölten ein altes Ritchtey Pedal zerlegt hat, hab ich mir die schwarzen V5 um knapp unter 100 Eier zugelegt.

Mit inzwischen 10 absolvierten Rennen und ca. 2500 Trainingskilometer kann ich nur meine vollste Zufriedenheit kund tun. Ständiges ausklicken und wieder einklinken, Rampen rauf eiern und dabei kräftiges ziehen, alles kein Problem. Ich finde auch, dass die Schmutztoleranz bestens ist.

Ich verwende diese übrigens mit 2 Paar Schuhen, mit Shimano und Ritchteycleads.

 

Mein 2. Crosser bekommt diese nun auch. :D

 

Es grüßt ein Not Sponsored

Paolo

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hm, seltsam... wenn es nur eine Seite gewesen wäre, aber es sind beide Pedale. Das Einsteigen klappte zwar mit der Zeit besser, aber da es nicht nicht so flach wie das Deore baut, steht das Pedal öfter falsch und ein Erfühlen ist dann nicht so leicht. Das Ausklicken mittels seitlichem Dreh ist definitiv hakelig und da überraschen mich eure Antworten schon. Mal sehen was ich mache... wenn die Egg Beater da sind, kann ich die Pedale ja zur Überprüfung einschicken.

 

Ich trage ältere Shimano Knöchelschuhe, habe noch keinen so gut passenden Ersatz gefunden. Damit hatte ich noch nie Probleme und mit den gut gebrauchten Shimano Cleats funktioniert es ja deutlich besser - aber schlechter als mit dem 20€ Deore Pedal. Falls Interesse besteht, könnte ich die Ritchey Cleats ablichten...

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Erfahrung mit den V5 am Querradl und im Raceeinsatz:

Nachdems mir im Oktober beim Querrace in St. Pölten ein altes Ritchtey Pedal zerlegt hat, hab ich mir die schwarzen V5 um knapp unter 100 Eier zugelegt.

Mit inzwischen 10 absolvierten Rennen und ca. 2500 Trainingskilometer kann ich nur meine vollste Zufriedenheit kund tun. Ständiges ausklicken und wieder einklinken, Rampen rauf eiern und dabei kräftiges ziehen, alles kein Problem. Ich finde auch, dass die Schmutztoleranz bestens ist.

Ich verwende diese übrigens mit 2 Paar Schuhen, mit Shimano und Ritchteycleads.

 

Mein 2. Crosser bekommt diese nun auch. :D

 

Es grüßt ein Not Sponsored

Paolo

 

Danke! Klingt gut!

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  • 3 Wochen später...
so, die Pedale haben nun knapp 1000km runter und ich habe sie nach einer Probefahrt mit den Egg Beatern wieder montiert. Diesmal bin ich die Ritchey Cleats gefahren und es ist kein Vergleich zur ersten Probefahrt. Scheinbar musste sich am Käfig erst etwas Material abnutzen, denn jetzt funktionieren die Pedale zufriedenstellend. Nicht perfekt (wenn ich den Ausstieg straffer einstelle, neigen sie wieder zum hakeln), aber völlig in Ordnung.
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Meine Pedale funken nach wie vor ausgezeichnet. Allerdings habe ich das gleiche Phänomen (etwas hakeliger Ausstieg) feststellen können, nachdem ich die Federspannung extrem fest gestellt habe. Allerdings ist es in meinen Augen nicht notwendig die Feder so fest zu spannen. "Aus Versehen" bin ich noch nicht rausgeflogen.

 

Bei mittelfester Federhärte funken sie sehr gut.

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Seit 6 Jahren fahr ich 3 Paare Wegwerfpedal Ritchey WCS V4 mit Stahlachse mit 248g.

Es steht geschrieben, kaufe nichts von Ritchey was sich dreht...

Weiß ich, ist mir aber wurscht, denn es sind (bis auf das neue V5) die leichtesten Pedale mit unerreichtem 100%igen Einstieg in allen Lebenslagen und Ausstieg ebenso. Beim Mtb-Marathon unverzichtbar.

Die nicht tauschbaren Lager ( sie sitzen direkt ohne Schutz-Wechselhülse direkt auf der Achse) halten ein bis zwei Monate nach der Gewährleistung. (6Monate lang muß ich das nicht beweisen sondern der Händler) Also so nach in etwa 6 Monaten beginnen die Lagerspiele. Nach zwei Jahren wird das Spiel gefährlich und muß wechseln.

Das ist alles hinlänglich bekannt, solange man kein Berg-Henderl mit 58kg ist. Ich hab 80kg und drück schon mal mit 900Watt und mehr drauf...

Warum das hier niemand erwähnt, erschließt sich mir nicht.

 

Jeder weiß das die Lagerkonstruktion definitiv Schrott ist.

Kein Händler der das verkauft erwähnt, das dies ein teurer 120 Euro-Wegwerfspaß ist.

 

Und alle Händler versuchen ihre 100%ige "Alleinverantwortung" des Produktes auf die Hersteller teilweise abzuwälzen, das ist natürlich juristisch sittenwidrig.

 

Allein den Klassiker-Verarschungsschmäh das der Hersteller auf Lager keine 2 Jahre Gewährleistung gibt, weil es drehende Teile sind, kann ich nicht mehr hören. Dieses EU-Gewährleistungsgesetz wird ständig kolportiert.

 

Nach sechs Jahren hab ich jetzt eben das dritte Paar V4, das ist am Ende, und werd jetzt das V5 prüfen, ob die Lager tatsächlich zu wechseln sind.

Sitzen diese wieder direkt auf Achse, ist es Müll, denn wenn die Lager auf der Wellte einlaufen, müßte man die ganze Achse mittauschen, was preislich völlig sinnlos ist.

Die Diskussionsforen sind voll von dieser mistigen Lagerkonstrukion, es wundert schon sehr, das hier niemand davon berichtet.

 

Die Pedale sind nach 5000km/zwei Jahren zu Ende. Fahre hauptsächlich Rennrad. Da kommt mir kein Ritchey drauf...

Bearbeitet von frosch_peter
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Derartige techn Details zu den v4 sind mir zwar neu, nachdem ich nach 15 Jahren MTB und Crosssport keine Pedale geschrottet hab, ausgenommen eben heuer 2 Sets v4 erscheinen das Posting vom Peter Frosch plausibel. Einzig beim Zeitraum kann ich dir nicht recht geben. Zumindest ein Set hab ich seit 2008 am damals selbst aufgebauten Wettkampfcrosser bis diesen Herbst 2013 gefahren (Pedal von Achse abgegangen, wie oben beschrieben).

Bin damit jährlich zw. und 6-12 Querrennen und jeweils etwa 2000 Trainingskilometer gefahren.

Vom Belastungsmuster ist der Unterschied CX zu XC nicht wesentlich, mein Kettenverschleiß zB sogar höher! (ich fahre auch in der 80 kG Klasse :-))

 

Hab jetzt 2 neue v5, funktional einwandfrei, auf den Verschleiß bin ich gespannt...

 

Ciao

Paolo

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@ peter_frosch, auf der Achse sitzt kein Lager - ich hatte meine V5 nämlich schon mal offen. Das äußere kommt sogar recht leicht raus, das innere ist mit einer Gummilippe "gesichert", da weiß ich nicht wie fest es sitzt. Generell sollte der Lagertausch kein Problem darstellen...

 

Ich bin inzwischen recht froh, das ich die V5 noch einmal ans Rad geschraubt habe. Das anfängliche starke Hakeln ist inzwischen vollständig weg. Nur der Einstieg ist immer noch nicht so intuitiv wie bei Shimano - das liegt einfach an der quadratischen Form, man erfühlt schlechter wie das Pedal steht.

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@Paolo,

 

na das kommt ja alles gut hin. Wär ich die V4 auch 5 Jahre gefahren - und diesen Zeitraum hätt ich eventuell schon erreicht, wenn ich das V4 bis zum zerbröseln fahre - dann hätt halt ebenso der Außenkörper einen Abgang gemacht.

Da mir die Haltungsnote bei genommenen Bodenbroben durchaus wichtig ist, probier ich sowas lieber nicht aus.

 

Jetzt stell dir vor, ich fahr von oben den Anninger runter, dort erreich ich mit 80kg sehr schnell die 65km/h, dann kommt die erste Kurve...und der Pedalkörper fliegt weg. Da ist der Sturz unmöglich mit Haltungsnote 1 zu realisieren. Ein NoGo ;-)

 

beste Grundlagenkilometer

Peter

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@Tom..

 

Dremel nehmen, 180er Schleifröllchen drauf, alle Kanten der Cleats 0,2mm abschrägen.

Dremel nehmen, 280er Schleifröllchen drauf, alle Kanten der Cleats polieren.

Mit 400er Schleifröllchen polieren und mit Schimanofett (das grüne) ganz leicht einfetten.

Jetzt läuft alles seidenweich...

mit 800er Papier oder Metallschleifpaste Die Einklickbügel am Pedal polieren.

 

Auf deiner Grammwaage mit 0,00g Anzeige erkennst du dann mit breitem grinsen, das du obendrein 0,1g eingespart hast...

 

Danke für die V5-Infotipps !

 

beste Grundlagenkilometer

Peter

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  • 4 Monate später...
Nur der Einstieg ist immer noch nicht so intuitiv wie bei Shimano - das liegt einfach an der quadratischen Form, man erfühlt schlechter wie das Pedal steht.

 

Nach jetzt nun doch einigen Ausfahrten mit diesen Pedalen muss ich dir in diesem Punkt recht geben.

 

Ich habe zwar keine Probleme mit dem Ein- und Ausstieg an sich - steht allerdings das Pedal im 90° Winkel und man schaut vor dem Einklicken nicht runter, dann gibts Probleme bzw. kommt man natürlich nicht rein, verhakt und/oder rutscht ab. Ist mir erst aufgefallen, als ich nach zahlreichen Tragepassagen immer wieder das gleiche Problem hatte.

 

Das Shimano XT bzw. XTR Pedal dreht sich in dieser Situation ein wenig mit und das Cleat flutscht leichter rein. Beim Ritchey bleibts hängen (quadratische Form, kantiger) und das Pedal dreht sich nicht von selber in den richtigen Winkel.

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