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Bildbericht KitzAlpBike, Teil 2

Bildbericht KitzAlpBike, Teil 2

30.06.14 16:09 9.602Text: PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Fotos: Dominik Kiss
Acht Tage, drei Austragungsorte und über 2000 Starter - die 19. Auflage des MTB-Festivals im Brixental war zugleich die teilnehmerstärkste. Als Höhepunkt warteten Marathon, XC, Nachwuchsbewerbe und mehr.30.06.14 16:09 9.611

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30.06.14 16:09 9.6111 Kommentare PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Dominik Kiss
Acht Tage, drei Austragungsorte und über 2000 Starter - die 19. Auflage des MTB-Festivals im Brixental war zugleich die teilnehmerstärkste. Als Höhepunkt warteten Marathon, XC, Nachwuchsbewerbe und mehr.30.06.14 16:09 9.611

Bereits die Auftakt-Events des diesjährigen Raiffeisen KitzAlpBike Festivals - Windautaler Radlrallye und Hillclimb Brixen - hatten für Teilnehmerrekorde trotz teils widriger Bedingungen gesorgt. Eine gänzlich neue und bemerkenswerte Erfahrung war sodann die EM der Gehörlosen, die von Montag bis Donnerstag in Kirchberg ausgetragen wurde. Und am Samstag stellten sich schließlich erneut rund 800 Sportler dem Herzstück des Festivals, dem KitzAlpBike Marathon. Die anschließenden Cross Country-Eliterennen am Fleckalm Circuit waren ebenfalls topbesetzt und, nicht zuletzt dank Lokalmatadorin Lisi Osl, bestens besucht. Am Sonntag fand das größte KitzAlpBike Festival aller Zeiten mit den Kinderrennen, den Cross Country Bewerben der Sportklasse und Masters, sowie dem KitzAlp Enduro Rennen seinen krönenden Abschluss.

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Deutschland gegen Österreich beim Marathon

Über 800 Starter stellten sich wieder der Herausforderung KitzAlpBike Mountainbike Marathon. Fünf Strecken von 16 bis 92 Kilometer standen zur Wahl, mehr als tausend Zuschauer säumten das Zielareal in Kirchberg und die Hotspots auf der Choralpe und dem Hahnenkamm. OK-Chef Max Salcher war ob dieses Zuspruchs hörbar erfreut: „Wir sind sehr glücklich. Die Streckenänderung mit dem Anstieg über die Ochsalm hat sich bewährt und wird auch künftig so beibehalten. Wir sind stolz, dass wir trotz der WM in Pietermaritzburg ein tolles Teilnehmerfeld hatten.“

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Lange lieferten sich die beiden Centurion-Teamkollegen Markus Kaufmann und Daniel Geismayr auf der Ultra-Strecke ein hart umkämpftes Duell um die Führung, erst der finale Anstieg auf den Hahnenkamm entschied für den Deutschen: „Dieser Sieg ist eine richtige Genugtuung. Im letzten Jahr ist mir schon nach 50 Metern die Kette gerissen und das Rennen war damit so gut wie gelaufen. Ich habe mir schon lange gewünscht, hier zu gewinnen“, jubelte Kaufmann. „Daniel und ich haben schon im ersten Anstieg die Konkurrenz gut auf Distanz halten können. Im dritten und finalen Anstieg habe ich dann gemerkt, dass Daniel Probleme hat und meine Chance gewittert. Ich konnte die letzte Abfahrt über den Fleckalmtrail heute richtig genießen und musste nicht mehr viel riskieren“, erklärte der Weltcup-Vierte von Singen.
Der Vorarlberger Daniel Geismayr muss sich mit Rang 2 zufrieden geben: „Ich hatte heute keine Chance gegen Markus. Ich habe bis zuletzt gekämpft und versucht dran zu bleiben, meinen Teamkollegen aber dann ziehen lassen müssen. Ich bin froh, dass ich keinen Einbruch hatte und zufrieden über den zweiten Platz.“
Mit zehn Minuten Rückstand platzierte sich ein weiterer Deutscher, Matthias Leisling, auf Rang drei. Den Sieg bei den Damen sichert sich die Oberösterreicherin Sabine Sommer, die auf der Ultra-Distanz ein einsames Rennen fuhr. Mit Dominik Salcher konnte aber auch ein Lokalmatador brillieren. Der junge Hopfgartner sichert sich den Sieg über die Medium- Distanz.

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Erstmals wurden im Rahmen des KitzAlpBike Festivals auch die Europameister der Gehörlosen gekürt und auch hier jubelte mit Luise Jungnickel eine Deutsche über EM-Gold im Marathon. Bei den Herren gab es einen russischen Doppelsieg. Beste Österreicherin wurde Lisa Zörweg auf Rang 5, Emanuel Bitschnau wurde bei den Herren als bester Österreicher 10.

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Olympiasiegerin vor Local Hero

Als krönender Abschluss des KitzAlpBike Festival-Tages standen nach dem Marathon noch die Cross Country Elite-Bewerbe am Programm - in Topbesetzung, vor allem aus österreichischer Sicht, war doch Hausherrin Lisi Osl am Start. Aber Kirchberg scheint nicht nur für die Lokalmatadorin ein gutes Pflaster zu sein, sondern auch für Olympiasiegerin Gunn Rita Dahle Flesjaa. Nach ihrem Marathon-Weltmeistertitel im vergangenen Jahr sichert sich die Norwegerin in diesem Jahr den Sieg im Cross Country: „Ich fühle mich hier einfach wohl“, strahlte die Norwegerin im Ziel.
Lisi Osl hingegen musste sich nach sechs Runden auf dem Fleckalm Circuit, einem der anspruchsvollsten Cross Country Kurse Österreichs der Olympiasiegerin und mehrfachen Welt- und Europameisterin geschlagen geben, zeigte sich aber dennoch zufrieden: „Heimrennen sind immer speziell. Der Druck war heute groß. Aber ich bin froh, dass Gunn Rita am Start gestanden hat. Sie ist ein super Anhaltspunkt, weil sie jederzeit auch im Weltcup für ein Podium gut ist und ich ja hart daran arbeite, auch im Weltcup wieder einmal eine Podestplatzierung einfahren zu können“, so Osl. „Das Publikum war heute super und hat mich sehr motiviert. Danke an Kirchberg, ich schätze es sehr, dass ein solcher Event in meiner Heimat stattfindet“, erklärt Osl.
Bei den Herren siegte der Tscheche Ondrej Cink, vor dem Niederländer Rudi von Houts und dem Slowenen Michal Lami. Bester Österreicher wurde der Kärntner Uwe Hochenwarter auf Rang 6.

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Wetterfest und topmotiviert: Kids und Enduristen

Die Sport-, Masters- und Kinderrennen im Cross Country bildeten zu guter Letzt den Abschluss der Ausdauer-orientierten Rennformate. Alleine an die 300 Kinder belagerten am Sonntag das Event-Gelände um die Fleckalmbahn-Talstation.

Als fünfte Station der Specialized Sram Enduro Series hieß Kirchberg außerdem die internationale Elite einer noch relativ jungen Wettkampf-Sparte im Brixental willkommen. Rund 250 Enduristen standen, den mäßig romantischen Wettervorhersagen zum Trotz, am Sonntag am Start und wurden mit 1.650 Tiefenmetern auf fünf abwechslungsreichen Stages belohnt.
Während sich die ersten drei Stages über zahlreiche gebaute Anlieger ins Tal schlängelten, ging es auf den letzten beiden Abfahrten technischer zur Sache: Hängende Kurven, steile Passagen und unzählige Wurzelteppiche forderten Material und Fahrer, mit circa 6,5 Minuten pro Stage kam auch der konditionelle Anspruch nicht zu kurz.
Nach dem samstäglichen Training plus Prolog startete das Rennen selbst zwar noch im Trockenen, bald setzte jedoch Regen ein, der die Streckenbedingungen im Laufe des Tages deutlich veränderte. Besonders Fahrer mit späten Startzeiten rollten stark verschlammt – aber glücklich – durch den Zielbogen. Am Ende fanden André Wagenknecht (GER) und Anneke Beerten (NED) den meisten Grip. Die Österreicherin Birgit Braumann (Trek Gravity Girls) wurde Vierte bei den Pro Women.
Laut Streckenchef Kurt Exenberger besteht seitens des Europäischen Verbands Interesse, in nächster Zukunft eine Enduro-Europameisterschaft in Kirchberg auszutragen: „Das zeigt, wie attraktiv das Brixental als Destination ist“, so der Vereinsobmann des Bike Team Kirchberg.

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Übrigens: Im nächsten Jahr steht die 20. Jubiläumsauflage des KitzAlpBike Festivals am Programm: „Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Wir haben uns z.B. vorgenommen, die Medium-Distanzen weiter zu vereinfachen, um es noch mehr Hobbybikern zu ermöglichen, beim KitzAlpBike Marathon dabei zu sein. Zunächst gilt es aber, uns bei den rund 400 freiwilligen Helfern zu bedanken, ohne die ein reibungsloser Ablauf des diesjährigen Festivals nicht möglich gewesen wäre“, so Organisationschef Max Salcher.

Alle Ergebnisse auf www.kitzalpbike.com.

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