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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Bei strahlendem Sonnenschein fiel am 5. September der Startschuss für den 5. Kufsteinerland Radmarathon. Nach den kühlen Augusttagen war das Wetter für das radsportliche Highlight am Tor zu den Tiroler Alpen wie bestellt.Mit knapp 900 Radsportlern aus 22 Nationen stellten sich so viele wie noch nie der Herausforderung. Bereits in den frühen Morgenstunden füllte sich der obere Stadtplatz am Fuße der Festung mit bekannten Gesichtern aus der Rennradszene und Hobbysportlern aus nah und fern.Die drei Strecken von 48 bis 124 Kilometern Länge, die allesamt durch eine traumhafte Kulisse führen, boten für jeden Athleten die richtige Challenge.Eine junge Österreicherin landete leider dennoch mit Verletzungen unbestimmten Grades im Krankenhaus. Sie war im Ortsteil Haus bei Breitenbach aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Motorradfahrer kollidiert, der daraufhin ebenfalls ins Spital eingeliefert werden musste.
Bei der Königsdisziplin über 124 Kilometer und 2.000 Höhenmeter mussten die Athleten bereits kurz nach dem Start den ersten knackigen Anstieg Richtung Thiersee überwinden. Die Strecke führte im Anschluss über Langkampfen und Mariastein bis Kramsach.Auf dem Weg nach Brandenberg formierte sich eine vierköpfige Führungsgruppe, die ein rasantes Tempo vorlegte. Der Deutsche Daniel Debertin und der Italiener Gianmarco Caresia teilten sich mit Stefan Kirchmair und Johannes Rechenauer vom Kirchmair Cycling Team die Führung.Kurz nach Rattenberg verlor der Italiener auf einer flachen Passage den Anschluss auf seine drei starken Kontrahenten. Beim vorletzten Anstieg Richtung Bad Häring musste sich auch der Deutsche Johannes Rechenauer geschlagen geben. Kirchmair und Debertin lieferten sich einen packenden Zweikampf bis in die Festungsstadt Kufstein. Beim finalen Hunderstelkrimi hatte Kirchmair die Nase vorne und konnte die Ziellinie als strahlender Sieger überqueren.Eine beachtliche Leistung bot auch die schnellste Dame bei der fünften Auflage: Die erst 16-jährige Amalie Cooper konnte als einzige Frau über den gesamten Rennverlauf hinweg in der Verfolgergruppe mitmischen und den ersten Platz ergattern. Elf Minuten später erreichte die Deutsche Monika Fritz das Ziel, gefolgt von ihrer Landsfrau Luka Hautmann.
Bei der 99 km langen Seenrunde, die weitgehend dem Marathon entspricht, jedoch den Ausflug nach Brandenberg auslässt, konnten sich die beiden Österreicher Carina Profunser und Patrick Lechner durchsetzen.Alle, die es gemütlicher angehen wollten, entschieden sich für die 48 km lange Panoramarunde, bei der Verena Kopp und Christian Schmitt – ebenfalls beide aus Österreich – die schnellste Zeit hinlegten.Für alle, die nicht selbst dabei sein konnten, gab es einen Livestream – moderiert von Radsport-Ass Mathias Nothegger: „Der Kufsteinerland Radmarathon bietet pure Abwechslung. Neben hügeligen Abschnitten und flachen Passagen müssen auch kräftezehrende Anstiege und rasante Abfahrten bewältigt werden – ein idealer Streckenverlauf, auch für Newcomer, die Rennluft schnuppern möchten.“In Summe finden sowohl Einsteiger als auch Profis ihre ganz persönlichen Highlights im Rahmen der Veranstaltung. Was sich angesichts des riesigen Starterfeldes nun auch endgültig herumgesprochen zu haben scheint.Begeistert über den Teilnehmerrekord zeigte sich auch der Obmann des Tourismusverbandes, Georg Hörhager: „Wir sind überglücklich, dass die Veranstaltung heuer so viele Starter wie noch nie zuvor nach Kufstein lockte. Dieser Zuspruch zeigt, dass sich der Kufsteinerland Radmarathon als krönender Saisonabschluss im radsportlichen Kalender etabliert hat.“
Herren:1. Platz: Stefan Kirchmair, AUT, Kirchmair Cycling Team2. Platz: Daniel Debertin, GER, Team corratec & friends3. Platz:Johannes Rechenauer, GER, Kirchmair CyclingDamen:1. Platz: Amalie Cooper, GBR, RSV Kolsass Weer2. Platz: Monika Fritz, GER, Geiger Medius Bike Base Team3. Platz: Luka Hautmann, GER, Owayo Ambassador
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