Bildbericht Salzkammergut Trophy 2026

Bildbericht Salzkammergut Trophy 2026

20.07.26 16:49 4.898Text: Pressemitteilung, Erwin Haiden
Erwin Haiden

Größe: 180 cm
Schrittlänge: 85 cm
Gewicht: 73 kg
Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab

Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund

Klicke für alle Berichte von Erwin Haiden
Fotos: Erwin Haiden, martinbihounek.com, Marc Schwarz, Kurt Reiter, Bernd Schröckelsberger
Über 4.200 Biker aus 42 Nationen, top Wetter, Rekordzeiten und eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Die Trophy zeigte einmal mehr, warum sie das größte MTB-Fest Österreichs ist: Tausende begeisterte Zuschauer, und Helfer, unzählige kleine Momente, die man zwar in keiner Ergebnisliste, dafür aber auf unseren besten Fotos findet.20.07.26 16:49 17.019

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20.07.26 16:49 17.01926 Kommentare Pressemitteilung, Erwin Haiden
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Schrittlänge: 85 cm
Gewicht: 73 kg
Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab

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Über 4.200 Biker aus 42 Nationen, top Wetter, Rekordzeiten und eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Die Trophy zeigte einmal mehr, warum sie das größte MTB-Fest Österreichs ist: Tausende begeisterte Zuschauer, und Helfer, unzählige kleine Momente, die man zwar in keiner Ergebnisliste, dafür aber auf unseren besten Fotos findet.20.07.26 16:49 17.019

Nach Jahren, in denen entweder Staub oder Schlamm das Renngeschehen dominierten, präsentierte sich das Salzkammergut diesmal von seiner angenehmsten Seite. Wolken wechselten mit sonnigen Abschnitten, kurze Regenschauer hielten den Staub am Boden und sorgten dafür, dass die Temperaturen auch auf den langen Distanzen erträglich blieben. Anspruchsvoll blieb die Strecke trotzdem. Vor allem in den Trailpassagen verlangte der nasse Untergrund den Teilnehmern Konzentration und Fahrtechnik ab. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb entwickelte sich eines der schnellsten Trophy-Rennen überhaupt.

 Wenn der Teufel seinen letzten Auftritt hat, Feuer und Rauch den Zielbogen in rotes Licht tauchen, tausende Hände im Takt von Hells Bells gegen die Bande trommeln, dann sind das Gänsehautmomente für die Ewigkeit, oder zumindest für einmal Hölle und zurück. 

exklusiv bei der Salzkammergut Trophy
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Wer glaubt, die Salzkammergut Trophy bestehe ausschließlich aus Kilometern und Höhenmetern, war vermutlich noch nie selbst vor Ort. Schon Stunden vor dem ersten Start füllt sich Bad Goisern langsam mit Bikes aus ganz Europa. An jeder Straßenecke wird geschraubt, diskutiert oder noch rasch der Reifendruck kontrolliert. Die Expo gleicht einem offenen Fahrerlager, in dem Profis, Hobbyfahrer und neugierige Besucher völlig selbstverständlich nebeneinander stehen.

Mit dem Start der Extremdistanz um fünf Uhr früh beginnt schließlich das eigentliche Spektakel. Fast 500 Fahrer verschwinden im Morgengrauen Richtung Ewige Wand und Raschberg. Während sich das Feld auseinanderzieht, erwacht entlang der gesamten Strecke das Salzkammergut.

 Und genau dort entsteht jedes Jahr jene Atmosphäre, die diese Veranstaltung so besonders macht 

über 200 km einzigartige Stimmung vom Start in Goisern, entlang der Strecke bis zur letzten Finisherin im Ziel
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Selbst weit draußen in den Wäldern oder entlang einsamer Forststraßen stehen Zuschauer, die mit Glocken, Hupen, Rasseln oder selbst gebastelten Plakaten auf die Fahrer warten. Manche haben DJ-Pulte aufgebaut, andere versorgen Vorbeikommende spontan mit Wasser oder regionalen Spezialitäten. Manchmal genügt aber auch ein einfaches "Weiter so!", um nach vielen Rennstunden noch einmal neue Kräfte zu mobilisieren. Genau diese Mischung aus Begeisterung und Herzlichkeit macht die Trophy einzigartig.

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Auch die Labestationen gehören längst zur Identität der Veranstaltung. Getränke, Obst, Kuchen, Snacks - das Angebot erinnert eher an ein kleines Buffet als an eine klassische Rennverpflegung. Noch beeindruckender ist allerdings die Freundlichkeit der vielen freiwilligen Helfer. Sie motivieren, scherzen und kümmern sich vom ersten Profi bis zum letzten Finisher mit derselben Begeisterung um jeden einzelnen Teilnehmer. Ohne diese hunderten Freiwilligen wäre ein Event dieser Größenordnung schlicht nicht möglich.

 Sportlich entwickelte sich das Rennen früh zu einem historischen Tag 

Frühe Spitzengruppe auf dem Weg zu einer neuen Bestzeit
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Bereits zur Rennmitte zeichnete sich ab, dass Manuel Pliem aus Altaussee einen außergewöhnlichen Tag erwischt hatte. Gemeinsam mit Michael Holland setzte er sich entscheidend vom restlichen Feld ab, ehe Pliem am langen Anstieg Richtung Roßalm das Tempo nochmals erhöhte. Im Ziel blieb schließlich die Uhr bei unglaublichen 8:47:20 Stunden stehen – als erster Fahrer überhaupt blieb er damit auf der Extremdistanz unter der magischen Neun-Stunden-Marke und schrieb Trophy-Geschichte. Michael Holland belegte Rang zwei vor David Schöggl.

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Auch bei den Damen gab es eine eindrucksvolle Vorstellung. Bianca Somavilla gewann die Königsdistanz bereits zum dritten Mal und zeigte ein nahezu perfektes Rennen. Dahinter komplettierten die Deutsche Yvonne Kuhnlein und Phila-Moanna Lanner aus Bad Ischl das Podium

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Doch die Trophy besteht nicht nur aus der legendären A-Strecke. Über den gesamten Vormittag gingen Mountainbiker und Gravelfahrer auf insgesamt zehn unterschiedlichen Distanzen ins Rennen. Mehr als zehn Prozent der Starter waren mittlerweile bereits mit Gravelbikes unterwegs – ein Zeichen dafür, wie selbstverständlich diese Disziplin inzwischen Teil der Veranstaltung geworden ist. Auf nahezu allen Strecken wurden ausgezeichnete Zeiten erzielt.

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Während vorne um Sekunden gekämpft wird, spielt sich weiter hinten eine ganz andere Geschichte ab. Dort geht es oft nicht mehr um Platzierungen, sondern ums Durchhalten, ums gemeinsame Leiden und irgendwann ums Ankommen. Genau dort entstehen viele jener Bilder, die einem noch lange nach der Trophy im Gedächtnis bleiben.

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Je später der Nachmittag wird, desto voller wird Bad Goisern. Angehörige, Zuschauer und bereits gefinishte Fahrer säumen den Marktplatz und warten auf die nächsten Ankommenden. Der Moderator kündigt jeden einzelnen Finisher an, tausende Zuschauer applaudieren, völlig unabhängig davon, ob gerade der Sieger oder jemand nach zwölf oder vierzehn Stunden ins Ziel rollt.

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Besonders am Abend entwickelt die Zieleinfahrt ihre ganz eigene Magie. Wenn der Teufel seinen letzten Auftritt hat, Feuer und Rauch den Zielbogen in rotes Licht tauchen, tausende Hände im Takt von Hells Bells gegen die Bande trommeln, dann sind das Gänsehautmomente für die Ewigkeit, oder zumindest für einmal Hölle und zurück. Diese letzten Meter sind für alle Teilnehmer mindestens genauso unvergesslich wie die Kilometer davor.

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Auch abseits der Rennen war das Wochenende wieder ein Fest für die gesamte Bike-Community. Die Expo lud zum Testen und Fachsimpeln ein, die Scott Junior Trophy brachte hunderte Kinder auf ihre Strecken und bei der Bosch (e)Bike Schnitzeljagd sammelten E-Mountainbiker noch einmal Punkte statt Höhenmeter. So wurde aus einem Renntag erneut ein ganzes Bike-Wochenende für alle Generationen.

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Nach drei Tagen verabschiedete sich das Salzkammergut schließlich wieder in seine gewohnte Ruhe. Zurück bleiben tausende Geschichten, unzählige Fotos, historische Rekordzeiten und einmal mehr die Erkenntnis, dass die Salzkammergut Trophy weit mehr ist als ein Mountainbike-Marathon. Sie ist ein Treffen der gesamten Bike-Szene, ein Wochenende voller Emotionen und für viele Teilnehmer schlicht jener Fixpunkt im Kalender, auf den man ein ganzes Jahr hinarbeitet.

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Über 4.200 Biker aus 42 Nationen, top Wetter, Rekordzeiten und eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Die Trophy zeigte einmal mehr, warum sie das größte MTB-Fest Österreichs ist: Tausende begeisterte Zuschauer, und Helfer, unzählige kleine Momente, die man zwar in keiner Ergebnisliste, dafür aber auf unseren besten Fotos findet.



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Geschrieben

Super Bilder! Die Trophy ist wirklich soooo extrem gut wie hier gezeigt wird :). Ein echter Klassiker mittlerweile. Es umfasst alle ******-Erlebnisse die man sich bei MTB-Rennen nur vorstellen kann. Nächstes Jahr anscheinend dann wieder mit Salzberg oder? Dann isses ja eigentlich schon ein wenig übertrieben...

 

Man hat dort das exklusive Gefühl, dass man ständig im Weltkulturerbe herumradelt und keiner ist bös  - im Gegenteil - alle feuern einen auch noch dazu an.

 

Stimmung am Start,

Fanzone beim ersten Climb mit jährlich wechselnden Themen (heuer Fußball-WM - sehr gelungen-DANKE!);

"The Killers" auf der ersten Stein-Schiebepassage,

Laben mit Gurkerl und "alles"; Krampfvorbeugung oder so

Hütteneckalm mit Hubschrauber,

Ewige Wand sowieso ohne Worte (aber leider ohne Licht im Tunnel ;);

Lauffen und diese mystische Stimmung vom dampfenden Wasser;

Hallstätter-See mit Genuss-Frühstück-Fans;

Hallstatt/China-Town mit 100 gezückten Handys; dann die Auffahrt zur Rossalm durch Steintunnel und Wasserfall;

Abfahrt im Schüttregen - Gossausee im tiefen Wasser; 

letzte Steigung/letzte Gels;

Windschatten mit den bewundernswerten Gravelern (irre wie die sich "MTB-Strecken" runterlassen und danke nochmals für´s mitziehen - war nur 6 Sekunden über meinen schnellsten letzten 27km ;));

Zielsprint und Stimmung sowieso unbeschreiblich, Hendln/Bier und Empfang der letzten A-Fahrer;

Akku geladen - bing

 

Und das waren nur Eindrücke von der "B"; jedes Jahr denk ich mir... nächstes Jahr aber dann wirklich die A; aber eigentlich reicht ja B-eh

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb KingM:

Tolle Bilder wie immer. Da wird man wehmütig, wenn die Baustelle die nächsten Monate nicht zu viel Sunstsnz kostet, möchte ich 2027 wieder dabei sein.

Ich würd auch wieder so gern. Es ist halt echt so schwierig mit Familie, dass man sich die Zeit nimmt und das dann nicht zum Stress wird. 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Meister-Yoda:

@KingM@GrazerTourer 

das ist halt ein Vorteil.... wann man schon deutlich 50+ ist, Haus fertig, Kinder außer Haus 😉

der Nachteil..... dafür langsamer am Rad, längere Regenration und es zwickt und zwackt mehr, als vor 20J 🙄

ja :)

 

Es würd eh irgendwie gehen bei mir, aber es ist so unplanbar und dann passiert spätestens im letzten Moment halt doch immer irgendwas. Aktuell würd ich mir die A zutrauen. Zwar net so schnell, aber durchfahren ginge bestimmt ganz gut in 14-15h. Aber so will man da halt nicht hin *ggg* Da mag man sich schon denken "heuer geht's ganz geschmeidig!" und nicht "wäh, es tut sicher weh" haha

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb GrazerTourer:

"wäh, es tut sicher weh"

Was meine letzten beiden B-Teilnahmen gut beschreibt. :D

(wobei es heuer eig. besser laufen hätte müssen, aber irgendwas war da nach ca. 3h, warum ich so ein riesen Tief hatte)

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb FloImSchnee:

Was meine letzten beiden B-Teilnahmen gut beschreibt. :D

(wobei es heuer eig. besser laufen hätte müssen, aber irgendwas war da nach ca. 3h, warum ich so ein riesen Tief hatte)

Meine Garmin - Aufzeichnung zeigt da einen ziemlichen Temperaturanstieg nach 3h gezeigt, auf 30Grad+. Sowas kann schon mal ein wenig Kraft saugen.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb GrazerTourer:

Aktuell würd ich mir die A zutrauen. Zwar net so schnell, aber durchfahren ginge bestimmt ganz gut in 14-15h. Aber so will man da halt nicht hin *ggg* 

Also i hab um das zu schaffen von Jänner weg fleißig trainiert. Vielleicht bin ich zu zurückhaltend gefahren, weil schlecht gegangen is es mir nie, aber wie dem auch sei, falls noch ein A-Fahrer aus Kärnten mit will nach Graz für a Watschn links-rechts für den Spruch kömma gern eine Fahrgemeinschaft machen!

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb #radlfoan:

Also i hab um das zu schaffen von Jänner weg fleißig trainiert. Vielleicht bin ich zu zurückhaltend gefahren, weil schlecht gegangen is es mir nie, aber wie dem auch sei, falls noch ein A-Fahrer aus Kärnten mit will nach Graz für a Watschn links-rechts für den Spruch kömma gern eine Fahrgemeinschaft machen!

haha du bist doof. :D Ich hab damals auch sehr viel trainiert. Bin's ja nur einmal gefahren. Mit weniger Training geht das aber auch (ich hätt 2,5h länger brauchen können). Wenn man seit vielen Jahren sehr regelmäßig biken geht, ist die Grundlage schon in einem Bereich, wo man das in 16h einfach fahren kann, wenn man nebenbei brav isst.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb NoNick:

I weiss net, ob der Gipfelstürmer eine erreichbare Referenz ist. Ich könnt mir vorstellen, dass sein "weniger trainieren" uns 16h/woche abverlangen tät. 

Du, der is ja fast nur halb so alt wie du. 

Geschrieben

Um auf dem Niveau vom Gipfelstürmer zu fahren, habe ich ich ca. 20 Jahre zu spät mit strukturiertem Training begonnen. Das hol ich nicht mehr auf ;-). Dazu fehlt mir einfach die Disziplin, mein Gewicht auf echtes „Wettkampfniveau“ zu bringen. 

 

mit wenig Vorbereitung so nebenbei geht sich das bei mir einfach nicht aus A durch zu fahren. 

 

Und nur so nebenbei, meine 13:40 h letztes Jahr haben mich sehr gefreut ;-). Für mich war das eine sehr gute Leistung.