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Crocodile Trophy - Final Update

Crocodile Trophy - Final Update

18.10.13 09:34 12.894Text: PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Fotos: Regina Stanger
Mark Frendo und Liesbeth Hessens gewinnen Crocodile Trophy, Josef Benetseder seine Cooktown Etappe.18.10.13 09:34 12.902

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Regina Stanger
Mark Frendo und Liesbeth Hessens gewinnen Crocodile Trophy, Josef Benetseder seine Cooktown Etappe.18.10.13 09:34 12.902

Das erste Mal in acht Jahren bleibt der Crocodile Trophy Gesamtsieg in Australien. Mark Frendo bezwingt als Schnellster die 19. Auflage des ältesten und härtesten Mountainbike Etappenrennens der Welt und finished nach neun Tagen mit einer Rennzeit von 30:40:17. Zweiter wird der Kanadier Cory Wallace und Jiri Krivanek aus Tschechien komplettiert das Podest. Paul Mashford (AUS) wird Vierter. Benetseder gewinnt wie im Vorjahr „seine“ Cooktown Etappe und sichert sich den fünften Platz gesamt. Schnellste Dame ist Liesbeth Hessens, die unglaubliche 21. im Gesamtklassement wird. Sie gewinnt vor den Italienerinnen Giordana Sordi und Maria Cristina Prati.

Die 19. Crocodile Trophy ist am 27. Oktober in Cooktown zu Ende gegangen. Das älteste Mountainbike Etappenrennen der Welt wurde neun Tage zuvor in Cairns gestartet und ging über 900 km und 15.000 Höhenmeter tief in das australische Outback. Sandiges Terrain, zerfurchte Bergbau-Zubringerstraßen, Outback Highways und technische Passagen standen auf dem Programm für die Teilnehmer aus mehr als 15 Nationen.

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Jiri Krivanek

Mark Frendo erster australischer Gewinner seit 2005
„Ich bin glücklich und zufrieden, kann es gar noch nicht glauben“, so Mark Frendo im Ziel. Der 28-jährige musste seine frühe Gesamtführung lange verteidigen und gewann mit mehr als 12 Minuten Vorsprung gegen niemand anderen als den kanadischen Marathon-Staatsmeister und Mongolia Challenge-Gewinner Cory Wallace. Ob er 2014 wieder starten wird, wollte er noch nicht bestätigen. „Zu früh gefragt“, schmunzelte der Australier.

„Ich komme sicher wieder“, so hingegen Cory Wallace. „Dieses Rennen ist einfach zu genial, nächstes Jahr bringe ich ein paar Kanadier mehr mit, die Trail-Vielfalt wird ihnen taugen.“
Der Tscheche Jiri Krivanek wird Dritter und war zufrieden mit seinem Resultat. „Hundertprozentig komme ich nächstes Jahr wieder“, stimmte er Wallace zu.

Der letzte Etappensieg auf dem 30%-igen Sprint-Finsih zum Grassy Hill ging wieder an den Österreicher Josef Benetseder, der sein Resultat vom Vorjahr wiederholte. „Heute war hart, ich konnte Frendo fast nicht im Zaum halten. Er attackierte andauernd auf dem letzten Anstieg. 200 Meter vor dem Ziel konnte ich ihn ein letztes Mal überholen“, so der Straßenprofi aus Grieskirchen überglücklich.

Liesbeth Hessens dominiert Damenfeld
Die Belgierin Liesbeth Hessens war unschlagbar, gewann jede Etappe und fuhr als unangefochtene Siegerin ins Ziel. „Das war das härteste Rennen, das ich jemals gemacht habe. Ich bin so froh, dass ich es geschafft habe“, so die emotionale Gesamtsiegerin.

Der steirische Veranstalter Gerhard Schönbacher schmiedet derweil bereits Pläne für 2014. „Die Crocodile Trophy wird das härteste Mountainbike Etappenrennen der Welt bleiben. Wir werden wie heuer eine große Vielfalt an Strecken einbauen, die unsere Fahrer das australische Outback so richtig hautnah erleben lassen werden“, so Schönbacher. Die 20. Crocodile Trophy wird im Oktober 2014 wieder im Norden von Queensland steigen.

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Gesamtergebnisse

Men:
1. Mark Frendo (AUS ) / #12 / Elite / 30:40:17
2. Cory Wallace (CAN) / #2 / Elite / Kona-MBC / 30:52:43 / + 00:12:26
3. Jiri Krivanek (CZE) / #17 / Elite / PRESTIGE / 31:30:58 / + 00:50:41
4. Paul Mashford (AUS) / #5 / Tenni’s – Cairns Home Loans / 32:22:25 / + 01:42:08
5. Josef Benetseder (AUT) / #5 / Team Eybl / 32:42:47 / + 02:02:30

Women:
1. Liesbeth Hessens (BEL) / #93 / 36:56:23 – 21st Overall
2. Maria Cristina Prati (ITA) / #95 / GS Cicli Matteoni FRW / 45:29:08 / +8:32:45
3. Giordana Sordi (ITA) / #91 / SKYsport-Italy / 45:49:39 / +8:53:16
4. Anne-Mette Mortensen / #92 / Team Fit 4 Run / 51:05:38 / +14:09:15

Weitere Kategorien:
M1: Mario Färberböck (AUT) / #33 / Bikepalast.com / 31:44:45
M2: Hans Planckaert (BEL) / #40 / Smart Cycling Team / 33:14:48
M3: Peter Selkrig (AUS) / #71 / Il Pastaio Rocky Trail Racing / 34:33:40

Crocodile Trophy - Update 4

Crocodile Trophy - Update 4

18.10.13 09:34 12.894Text: NoMan
Lisi Hager

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Fotos: Kenneth Lorenstsen, Regina Stanger
Zweiter Boomerang für Österreich: Josef Benetseder gewinnt ausgerechnet am Nationalfeiertag. Mark Frendo und Liesbeth Hessens ist Gesamtsieg wohl nicht mehr zu nehmen.18.10.13 09:34 12.902

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Kenneth Lorenstsen, Regina Stanger
Zweiter Boomerang für Österreich: Josef Benetseder gewinnt ausgerechnet am Nationalfeiertag. Mark Frendo und Liesbeth Hessens ist Gesamtsieg wohl nicht mehr zu nehmen.18.10.13 09:34 12.902

Die vorletzte Etappe brachte erneut einen Boomerang für Josef Benetseder. Breite, endlose Outback-Pisten liegen dem Straßenprofi, und so holte er sich auf den heutigen 113 km und 1100 Hm in 3:59:50 Stunden zum zweiten Mal den Tagessieg – mit fast sechs Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld das zerbrochen in mehrere Gruppen eintraf und sich die restlichen Platzierungen in Zielsprints ausmachte: 2. Steve Rankine, AUS, 3. Jiri Krivanek.
Insgesamt waren bei der abendlichen Siegerehrung im Aborigine-Ort Hope Vale am Österreichischen Nationalfeiertag auf jedem Podium Österreicher zu beglückwünschen: Mario Färberböck aus Salzburg gewann schon zum achten Mal in Serie die Master 1 (30+) Altersklasse, dritte Plätze für Peter Mühl aus Tirol in der Master 2 (40+) Kategorie und den Steirer Gerhard Grassmugg in Master 3 (50+), sowie ein zweiter Platz für das Kärntner Zweierteam mit Mario Slabe und Franz Schmidhofer.

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Aus dem 80-Seelen-Dorf Laura, dessen Einwohnerzahl durch die Crocodile Trophy alljährlich verdreifacht wird, ging es über die Battle Camp Road in den Lakefield National Park. Outback pur erwartete die Teilnehmer: rote Schotterpisten, blauer Himmel, Känguruhs, Eidechsen und allerlei Vögel, dazu brütende Hitze. Einige Flussquerungen brachten willkommene Abkühlungen.
„Ich muss zugeben, dass ich mir diese Etappe schon in beim Start in Cairns ganz gezielt aus gesucht habe“, so der österreichische Gewinner im Ziel. „Ich wusste dass ab der zweiten Labe heftige Anstiege bevorstanden und dort nützte ich die Chance um auszureißen“, erklärte er seine Renntaktik, die ihm seinen zweiten Etappensieg einbrachte.

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Ready to go!

Auf sechs harte Einzeletappen im Norden Queenslands folgte am Tag sieben ein Beinahe-Rasttag für die Crew und eine Besonderheit für die Fahrer: ein 38 km langes Zeitfahren mit Einzelstart im 60-Sekunden-Abstand. Unter blauem Himmel und drückend heißer Hitze gingen die Teilnehmer in umgekehrter Reihenfolge des Gesamtklassements auf den Rundkurs im Lakefield National Park.

Mark Frendo erwies sich dabei einmal mehr als stärkster Fahrer des Feldes und distanzierte seinen Verfolger Cory Wallace sogar um eine Minute, Josef Benetseder komplettierte das Podest als Zweiter zwischen den beiden – freundschaftlich verbundenen – Kontrahenten um den Gesamtsieg.
„Ich bin froh, dass es mir heute so gut gegangen ist, ich wollte einfach nicht zu viel verlieren, denn ich wusste Cory würde alles geben“, so Frendo, der weiters zugab schon vom Sieg in Cooktown zu träumen und den ersten Crocodile Trophy Sieg für Australien zu holen seit Adam Hansens Sieg in 2005.

Für die Helfer und Crew war das Zeitfahren ein willkommener Rasttag, da noch eine Nacht in Laura verbracht wird. Keine Zelte musste abgebaut, die Küche nicht verräumt werden.

Die sechste Etappe brachte den Gesamtführenden Mark Frendo zurück auf die Siegerstraße. Bei seinem dritten Tageserfolg gelang es diesmal dem Australier, den Kanadier Cory Wallace Beim Zielsprint abzuhängen. Jiri Krivanek wurde erneut Dritter, womit sich auch im Gesamtklassement nichts änderte. Gleiches gilt für die weiteren Kategorien, wobei Liesbeth Hessens die Etappe von Granite Creek Dam nach Laura als 26. Overall beendete und und nun die Top 20 der Gesamtwertung anpeilt – und das, obwohl die Hitze der beiden letzten Tage (40° in Laura) nicht zu ihren Stärken zählt.

Crocodile Trophy 2013 - Update 3

Crocodile Trophy 2013 - Update 3

18.10.13 09:34 12.894Text: PM, NoMan
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Fotos: Kenneth Lorentsen
Cory Wallace gewinnt erneut. Josef Benetseder holt im Alleingang Boomerang auf der Königsetappe. Mario Färberböck dominiert Master 1-Klasse.18.10.13 09:34 12.902

Crocodile Trophy 2013 - Update 3

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Kenneth Lorentsen
Cory Wallace gewinnt erneut. Josef Benetseder holt im Alleingang Boomerang auf der Königsetappe. Mario Färberböck dominiert Master 1-Klasse.18.10.13 09:34 12.902
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Josef Benetseder

Im Alleingang holt sich Josef Benetseder die fünfte und mit 163 km und 3.000 Hm längste Etappe der Crocodile Trophy nach Granite Creek Dam, tief im Bergbaugebiet von Nord-Queensland. Er fuhr einen 12-minütigen Vorsprung heraus und kämpfte sich mit dieser phänomenalen Leistung sogar auf Platz fünf in der Gesamtwertung vor.
Der Australier Mark Frendo wurde zweiter und liegt noch immer elf Minuten vor dem dritten Cory Wallace (CAN) in der Gesamtführung.
Das Solo über die Königsetappe war von Anfang an des Oberösterreichers Plan. „Gleich bei den ersten steilen Anstiegen der zweiten Etappe habe ich gemerkt, dass ich heuer super in Form bin. Ich habe mich die letzten zwei Tage, die doch eher technisch waren, zurückgehalten und bin heute gleich zu Beginn ausgerissen“, so der Straßenprofi, der tags zuvor gleich drei Reifenpannen erlitten hatte.
Keiner der Elitefahrer konnte ihn einholen. Bei der Mitchell River Flussquerung betrug sein Vorsprung auf die mehr als 20 Mann starke Verfolgergruppe schon acht Minuten. Auf den steilen Anstiegen durch die Mount Windsor Bergkette im Westen des Daintree Nationalparkes litten die Fahren unter der starken Hitze, Benetseder war jedoch in seinem Element.
„Ich fuhr ein schnelles, aber sicheres Tempo. Alles hat einfach perfekt gepasst“, so der 30-Jährige im Ziel.

Die vierte Etappe war, was das Endergebnis der Topfahrer betrifft, eine Wiederholung der dritten: Liesbeth Hessens siegte erneut. Cory Wallace setzte sich im Sprint eines Ausreißer-Quartetts gegen den Gesamtführenden Mark Frendo durch, dritter wurde Jiri Krivanek. Der Kanadier profitierte von seinen Streckenkenntnissen aus dem Vorjahr: Er wusste als einziger, wie die Zielkurve anzufahren war.
Platz vier für den Österreicher Mario Färberböck bedeutete gleichzeitig den dritten Triumph in der M1-Kategorie, womit der Salzburger seinen Vorsprung auf über 50 Minuten ausbaute. Und auch die Master-Zweierteams werden von Athleten aus der Alpenrepublik angeführt: Franz Schmidhofer und Mario Slabe freuten sich über Triumph Nr. 4.

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Von der Minenstadt Irvienbank ging's über den historischen Bicentennial National Trail zur Outback-Farm Mount Mulligan, wo das Camp am Ufer eines Flusses aufgeschlagen wurde. Der erste Abschnitt war sehr technisch mit steilen Anstiegen und schweren Abfahrten, sodass nur die Quadbike-Crew mit Arzt, Kameramann und Veranstalter mit auf die Strecke konnten.
Mario Färberböck attackierte gleich am Start und konnte ausreißen. „Ich sagte mir, wenn du beim Flachstück am Etappenende vorne dabei sein willst, dann musst du gleich am Anfang Gas geben“, erklärte er. Als das Trio mit Wallace, Frendo und Krivanek vor der ersten Labe aufschloss, hieß es dranbleiben für den jungen Verkaufsleiter eines Radgeschäfts in Salzburg in den Mango-, Avocado- und Ananasplantagen im Norden von Queensland. „Ich bin eigentlich eher überrascht, dass ich bis zum Schluss durchgehalten habe“, so der Gesamtführende der Master.

Crocodile Trophy 2013 – Update 2

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18.10.13 09:34 12.894Text: NoMan
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Fotos: K. Lorentsen
Das Favoritensterben geht weiter: Wolfgang Krenn gibt mit Rückenschmerzen auf. Kanadier Cory Wallace gewinnt dritte Tagesetappe, Hessens baut Führung aus.18.10.13 09:34 12.902

Crocodile Trophy 2013 – Update 2

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K. Lorentsen
Das Favoritensterben geht weiter: Wolfgang Krenn gibt mit Rückenschmerzen auf. Kanadier Cory Wallace gewinnt dritte Tagesetappe, Hessens baut Führung aus.18.10.13 09:34 12.902

Zum dritten Mal nimmt der kanadische Marathon-Meister Cory Wallace an der Crocodile Trophy teil, und oft schon klebte ihm das Pech an den Fersen: Platten, Defekte und noch mehr Defekte verhinderten häufig eine Spitzenposition. Trotzdem zeigte sich der Langstreckenspezialist stets gutgelaunt. Am dritten Tag der Crocodile Trophy 2013 nun war dem 29-Jährigen endlich das Glück hold: Im Sprint setzte er sich nach 80 Kilometern und 2.500 Höhenmetern gegen den Gesamtführenden Mark Frendo durch.

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Cory Wallace

„Die Crocodile Trophy hat die vielfältigste Rennstrecke aller Etappenrennen, die ich jemals gemacht habe. Dieser Etappensieg bedeutet mit wahnsinnig viel – ich bin heuer schon zum dritten Mal hier und heute habe ich mir endlich einen Boomerang geholt!“ schwärmte der Tagessieger.
Für den österreichischen Mitfavoriten Krenn hingegen brachte die Etappe von Lake Tinaroo nach Irvinebank das vorzeitige Aus: Akute Rückenschmerzen nach dem gestrigen Schlag in die Lendenwirbelsäule zwangen den Steirer zur Aufgabe. Noch hat sich der 27-Jährige nicht entschieden, ob er das Rennen – außer Konkurrenz – weiter als Fahrer oder doch als Zuseher begleiten wird.
Definitiv ins Begleitauto umsteigen muss der Belgier Sander Cordeel nach einem schweren Sturz samt Schulterverletzung. Dieselbe zog er sich in der technisch schwierigen Anfangspassage zu, bildeten doch 30 km der neu geschaffenen Atherton MTB Trails den Auftakt zur Fahrt in den Hasties Swamp National Park. Auf dem weiteren Weg zu Great Dividing Range wechselte das anfangs regnerische Wetter rasch in brütende Hitze. Die breiten Schotterstraßen ins Bergbaustädtchen taten ein Übriges.
Zehn Minuten hinter den Tagessiegern erreichte der Tscheche Jiri Krivanek das Ziel. Bei den Frauen dominierte erneut Liesbeth Hessens. „Die Crocodile Trophy war schon immer auf meiner Liste an Dingen, die ich tun wollte – mir liegen die gängigen Cross-Country Rennen nicht, aber mir taugen die Renn- und Reiseerfahrungen, die ich hier sammle“, so die 30-Jährige, die als Krankenschwester in der Schweiz arbeitet.

Crocodile Trophy 2013 – Update 1

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18.10.13 09:34 12.894Text: PM, NoMan
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Australier Mark Frendo gewinnt ersten beiden Etappen, Liesbeth Hessens (BEL) schnellste Dame. Krenn mit Rückenschmerzen 4., Benetseder stark, Fojtik out.18.10.13 09:34 12.902

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Australier Mark Frendo gewinnt ersten beiden Etappen, Liesbeth Hessens (BEL) schnellste Dame. Krenn mit Rückenschmerzen 4., Benetseder stark, Fojtik out.18.10.13 09:34 12.902

Der Startschuss zur 19. Crocodile Trophy fiel auf der Smithfield World Cup Strecke. 1:30:14 Stunden benötigte der Sieger für das Rundenrennen auf dem technischen Kurs des MTB Club Cairns – und es war mit dem Australier Mark Frendo ein Außenseiter.
Bereits nach dem ersten Durchgang auf der 6,2 km langen Schleife hatte der 28-jährige Mountainbiker aus Brisbane 30 Sekunden Vorsprung herausgefahren. In den Folgerunden baute er diese kontinuierlich auf über eine Minute aus.
“Ich versucht mich so gut wie möglich auf dieses Rennen vorzubereiten und heute ist mir total gelegen, da ich sehr viel Cross-Country fahre. Ich hab alles gegeben und es ist aufgegangen“, sagte der U19- und U23 MTB-Landesmeister.
Der Tscheche Jan Fojtik, dessen älterer Bruder Ondrej 2008 die Crocodile Trophy für sich entschieden hat, zeigte sich ebenfalls in Hochform und fuhr auf Platz zwei vor Wolfgang Krenn, der sich mit seinem Rückstand auf die XC-Spezialisten zufrieden zeigte. Liesbeth Hessens aus Belgien machte deutlich, dass im Damenklassement auf jeden Fall mit ihr zu rechnen sein wird – sie holte einen Vorsprung von über 15 Minuten auf die Italienerinnen Cristian Prati und Giordana Sordi heraus.

  • Mark FrendoMark Frendo
    Mark Frendo
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    Liesbeth Hessens
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Josef Benetseder

Die zweite Etappe von Cairns zum Lake Tinaroo wurde von den meisten Fahrern des Trophy-Trosses als der eigentliche Rennstart angesehen. 90 Kilometer mit 2.500 Höhenmeter standen am Programm – mörderische Anstiege und rasante Abfahrten im Dinden National Park inklusive.
Hatte es kurz vor der zweiten Labstation aufgrund einer Attacke von Josef Benetseder bereits nach einem österreichischen Etappensieg ausgesehen – der Straßenprofi hatte am Mount Edith, der höchsten Erhebung von Queensland, zwei Minuten Vorsprung – setzte sich auf den letzten Downhills ins Ziel doch noch der Mann im Führungstrikot durch.
Mit über eine Minute Vorsprung auf den Österreicher und den Kanadier Cory Wallace erreichte der Maschinenbauingenieur das malerische Ziel am Ufer des Lake Tinaroo. Wolfgang Krenn, anfangs in der Führungsgruppe dabei, kämpfte sich nach einem Schlag ins Kreuz mit starken Rückenschmerzen als Vierter ins Ziel. Noch schlimmer erwischte es Jan Fojtik: Der Tscheche musste wegen chronischer Schmerzen in der Hüfte aufgeben.
Erneut unschlagbar war die belgische Führende des Damenklassements, Liesbeth Hessens.

Crocodile Trophy 2013 startet

Crocodile Trophy 2013 startet

18.10.13 09:34 12.894Text: PM, NoMan
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Fotos: Regina Stanger, Kenneth Lorentsen
Mit österreichischem Teilnehmerrekord - 13 Starter - beginnt am 19.10. das Etappenrennen im australischen Outback. Der große Favorit: Wolfgang Krenn (Foto ganz rechts).18.10.13 09:34 12.902

Crocodile Trophy 2013 startet

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Mit österreichischem Teilnehmerrekord - 13 Starter - beginnt am 19.10. das Etappenrennen im australischen Outback. Der große Favorit: Wolfgang Krenn (Foto ganz rechts).18.10.13 09:34 12.902

Fast alle österreichischen Bundesländer sind vertreten mit 13 heimischen Startern bei der diesjährigen Crocodile Trophy in Australien. Am Samstag, 19. Oktober, werden die tapferen Radfahrer dieses älteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt in Cairns in Queensland antreten, das sie neun Tage lang über 900 km und mehr als 15.000 Höhenmeter durch das australische Outback und den tropischen Norden Queenslands nach Cooktown bringen wird.

Man könnte es eigentlich fast ein österreichiches Rennen in Australien nennen. Organisiert von dem Steirer und Ex-Rennradprofi Gerhard Schönbacher, wird die Crocodile Trophy heuer schon zum 19. Mal stattfinden. Es hat sich als das härteste und abenteuerlichste Etappenrennen der Welt etabliert und lockt alljährlich Rad- und Abenteuerbegeisterte aus aller Herren Länder an. Dieses Jahr werden mehr als 80 Fahrer aus 15 Nationen erwartet, unter ihnen 13 Österreicher.

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Hauptfavorit Krenn aus der Steiermark
Wolfgang Krenn, der erfahrene Marathonfahrer und Stage Race-Spezialist aus Weißenbach, ist einer der Hauptfavouriten bei der heurigen Crocodile Trophy. Mit seinem dritten Platz im Vorjahr und Rang zwei 2011 hat er gute Chancen, seine Rennerfahrungen im australischen Busch in den obersten Stockerlplatz zu verwandeln.
"Ich freu mich aufs Rennen und werde versuchen, eine gute Performance zu liefern. Was heraus kommt, wissen wir dann 900 km später! Gekämpft wird sicher”, zeigte sich der 23-jährige Obersteirer am Vortag des Starts in Cairns angriffslustig.

Der österreichische Rennradprofi Josef Benetseder aus Grieskirchen in Oberösterreich begibt sich ebenfalls wieder auf für ihn ungewohntes Terrain und bestreitet zum bereits dritten Mal die Crocodile Trophy.
Seit dem Saisonfinale im Herbst bereitete er sich intensiv mit seinem Mountainbike auf die kommende Herausforderung vor. Die volle Konzentration des Einzelfahrers gilt den technisch nicht so anspruchsvollen Etappen, wo er gegenüber den MTB-Profis weniger im Nachteil ist als auf den schwierigen Singletrails. Im letzten Jahr konnte er die letzte Flachetappe nach Cooktown für sich entscheiden.

Österreichischer Einsatz im Outback
Angeführt von Schönbacher und seinem Organisationsteam, werden über 60 Helfer das Rennen begleiten. Unter ihnen mehr als die Hälfte ebenfalls eingeflogen aus Österreich, inklusive einem Ärzteteam mit speziellen sportmedizinischen Qualifikationen. “Der Rennstart ist eigentlich immer eine Erleichterung für uns als Team, weil es nach den monatelangen Vorbereitungen dann endlich zur Sache geht und wir unsere Fahrer dann in Aktion sehen”, so Renndirektor Schönbacher.

Mindestens 11 Geländewägen und 13 LKWs sowie Kühlwägen werden im Einsatz sein, um das immense logistische Unterfangen zu bewältigen. Jeden Tag wird eine komplett ausgestattete Zeltstadt aufgebaut mit Küche, Massage-Service und Pressezentrum – in den abgeschiedenen Outback-Regionen eine gewaltige Herausforderung laut Schönbacher.

“Wir erwarten wieder ein heißes Rennen heuer – es ist sehr schwül in Cairns im Moment und sobald wir ins Landesinnere gelangen, sind nicht nur die Fahrer sondern das ganze Team der trockenen Outback-Hitze ausgeliefert.” So wird die Ankunft am Grassy Hill in Cooktown am 27. Oktober eine Erlösung sein mit Ausblick auf das Great Barrier Reef und einer kühlenden Meeresbrise im Gesicht ...

Österreichische Fahrer bei der Crocodile Trophy 2013
  • Wolfgang Krenn, Weissenbach (ST), Elite, Zwillingscraft Stevens - Sc Knauf Liezen
  • Josef Benetseder, Grieskirchen (OÖ), Elite, Team Eybl
  • Mario Färberböck, Anthering (S), Elite, Bikepalast.com
  • Patrick Schörkmayer, Kapfenberg (ST), Elite, Team-Beniva
  • Jürgen Hofer, Innsbruck (T), Master 1 (30+)
  • Martin Wisata, Ried im Innkreis (OÖ)/Central Coast NSW, Master 1 (30+) Il Pastaio Rocky Trail Racing
  • Peter Mühl, Wattens (T), Master 2 (40+)
  • Georg Vinczencz, Wallern (B), Master 2 (40+) Radsport Waldherr
  • Christian Wenger, Salzburg (S), Master 2 (40+), bikepalast
  • Gerhard Grassmugg, St Marein bei Graz (ST), Master 3 (50+), Rofa-Sport Graz
  • Wolfgang Mader, Zirl (T), Dreamteam Tirol, Master 3 (50+)
  • Franz Schmidhofer, Klagenfurt (K), MASTER Team, race4two - carinthia
  • Mario Slabe, Maria Rain (K), MASTER Team, race4two - carinthia
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Etappenplan 2013:
stage 1 Smithfield (5 laps) / 35 km/900 Hm
stage 2 Cairns - Lake Tinaroo / 89 km/2500 Hm
stage 3 Atherton - Irvinebank / 80 km/2500 Hm
stage 4 Irvinebank - Mt. Mulligan / 118 km/1600 Hm
stage 5 Mt. Mulligan - Granite Creek Dam / 163 km/3000 Hm
stage 6 Granite Creek Dam - Laura / 116 km/1800 Hm
stage 7 Laura - Laura / 50 km/150 Hm - Time Trial
stage 8 Laura - Hope Vale / 113 km/1100 Hm
stage 9 Hope Vale - Cooktown / 50 km/500 Hm

www.crocodile-trophy.com


Für mich persönlich wäre die wahl der Waffen interessant gewesen, also Fully oder HT, 26 oder 29 oder dazwischen.

Ansonsten viel Spaß und Erfolg!!

 

ich tippe auf corrugations-taugliche, komfortable 29er Hardtails ... aber vielleicht weiß die NoMan mehr?

Bearbeitet von NoSane
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Kann mich auf eine Fernsehbeitrag erinnern, wo alle über eine Marterei auf einer Wellblechpiste jammerten. Muss hart gewesen sein, und da müsste ein Fully von Vorteil sein. Und 26 Zoll halt, ob jetzt jeder schon der Vorgabe der Industrie folgt, oder eben andere Gründe :l:. Wobei Rolleigenschaften schon wichtig sind bei der Trophy, denk ich mal.
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die topfahrer fahren mittlerweile fast durchgängig 29er hardtails, weil komfort (und mehrgewicht, und höhere defektanfälligkeit) wollen die harten rennsäue nicht ;) und wenn's ein "rollterrain" gibt, dann den australischen busch.

ich war vor 29er-zeiten dort, und damals recht froh um mein fully. aber weniger auf den corrugations (dort hilft dir sowieso nyx mehr, so schnell arbeitet kein dämpfer, dass er dieses gerüttel effektiv reduziert), als einfach ganz insgesamt, wegen des auf dauer höheren komforts. mittlerweile sind die etappen deutlich kürzer und weniger (--> ht?), aber auch technischer (--> fully?) - für hobbetten bleibt's also eine frage des ohnehin verfügabren bzw. der persönlichen vorlieben ...

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die topfahrer fahren mittlerweile fast durchgängig 29er hardtails, weil komfort (und mehrgewicht, und höhere defektanfälligkeit) wollen die harten rennsäue nicht ;) und wenn's ein "rollterrain" gibt, dann den australischen busch.

ich war vor 29er-zeiten dort, und damals recht froh um mein fully. aber weniger auf den corrugations (dort hilft dir sowieso nyx mehr, so schnell arbeitet kein dämpfer, dass er dieses gerüttel effektiv reduziert), als einfach ganz insgesamt, wegen des auf dauer höheren komforts. mittlerweile sind die etappen deutlich kürzer und weniger (--> ht?), aber auch technischer (--> fully?) - für hobbetten bleibt's also eine frage des ohnehin verfügabren bzw. der persönlichen vorlieben ...

 

und das mehrgewicht des fully ist vernachlässigbar?

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und das mehrgewicht des fully ist vernachlässigbar?

wie gesagt: für die topfahrer nicht, die müssen an allen ecken leistungsoptimiert denken. aber otto normalverbraucher gewinnt sein rennen nicht per attacke an einem der vielen, für hiesige verhältnisse kurzen und flachen hügel, sondern per maximaler ökonomisierung über alle tage. und da macht komfort imho mehr aus als gewicht. was anders wär's vielleicht, wenn's täglich einmal am stück 1.500 Hm rauf gehen würd'...

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