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Nachbericht ÖM Querfeldein

Nachbericht ÖM Querfeldein

16.01.23 13:54 1.096Text: Paul Richter, Robert Dreu, NoManFotos: Ernst Teubenbacher, Reinhard Eisenbauer, Hannes ReisingerEs war ein wahres CX-Fest: Bei waschecht belgischen Verhältnissen gingen die ersten ÖM-Titel des Jahres an Nadja Heigl und Daniel Federspiel. 16.01.23 13:54 1.101

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16.01.23 13:54 1.1013 Kommentare Paul Richter, Robert Dreu, NoMan Ernst Teubenbacher, Reinhard Eisenbauer, Hannes ReisingerEs war ein wahres CX-Fest: Bei waschecht belgischen Verhältnissen gingen die ersten ÖM-Titel des Jahres an Nadja Heigl und Daniel Federspiel. 16.01.23 13:54 1.101

Erstmals wurden die österreichischen Titelkämpfe im Cyclocross, aka Radquerfeldein, am 15.1.2023 in der Langenzersdorfer Seeschlacht ausgetragen. Und es war eine Meisterschaft für die Geschichtsbücher: Noch nie in der heimischen Radsportgeschichte nahmen 162 Athletinnen und Athleten an einer österreichischen Meisterschaft teil, und kaum noch gab es bei einem Cylcoross Rennen auf heimischen Boden derart zahlreiches Publikum, welches insbesondere im Elite Männer Rennen für Stadion-Stimmung sorgte.
Und die Angetretenen wussten es ihm sowie dem veranstaltenden Verein Free Eagle zu danken: Bei belgischen Verhältnissen - also schwierigen Bedingungen durch Regen, tiefen Boden und Kälte - sorgten sie für äußerst spannende Bewerbe. Insgesamt fanden sieben Rennen in den diversen Altersklassen statt - der jüngste Teilnehmer gerade mal zarte zwölf Jahre, der älteste reife 66.

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Das Elite-Rennen der Damen konnte Titelverteidigerin Nadja Heigl (NÖ) überlegen vor der Crossliga-Gewinnerin Silke Mair aus Oberösterreich und deren Landsfrau Clara Sommer, ihrerseits U23-Siegerin, entscheiden. Die Wienerin konnte sich schon auf den ersten Runden von ihren Konkurretinnen absetzen und sicherte sich ihren bereits zehnten ÖM-Titel in dieser Disziplin.

Das Elite-Rennen der Männer war hingegen ein Krimi bis zur Ziellinie; einerseits ging's um den Sieg und andererseits um Platz drei eng her. Die Führung wechselte immer wieder zwischen Philipp Heigl (NÖ) und Titelverteidiger Daniel Federspiel (T). Erst in der letzten Runde konnte sich der Tiroler ein paar Sekunden von Heigl absetzen und so seine Siegesserie - seit 2020 ungeschlagen - fortsetzen. Der dritte Platz war eine ebenso umkämpfte Angelegenheit, aus der am Ende Jakob Reiter (OÖ) die unterste Treppe am Podium errang.
Das Nachsehen im Bronzesprint hatten Manfred Zöger und Franz-Josef Lässer. Letzterer, Paraathlet auf der Straße und auf der Bahn, holte sich jedoch die U23-Wertung vor Martin Illig und Hannes Hnilica.

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Bei den Junioren setzte sich der Salzburger Dominik Hödlmoser durch, bei den Juniorinnen ging der Titel an die Vorarlbergerin Nora Fischer. In der Klasse U17 ging der Titel bei den Burschen an den Oberösterreicher Valentin Hofer, bei den Mädchen war die Steirerin Antonia Grangl am schnellsten. Lokalmatador Tobias Gröbl sicherte sich den Sieg in der U15, bei den Mädchen war hier die Vorarlbergerin Johanna Piringer erfolgreich. Den Titel in der U13 holte Felix Kraus.

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