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Review 17. Granitmarathon

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06.06.17 09:17 6.613Text: NoMan, PMFotos: Granitmarathon/LauringerMühlviertler Hochschaubahn at its best: perfekte Bedingungen und Bombenstimmung beim Langstrecken-Klassiker am Pfingstwochenende.06.06.17 09:17 6.621

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06.06.17 09:17 6.6211 Kommentare NoMan, PM Granitmarathon/LauringerMühlviertler Hochschaubahn at its best: perfekte Bedingungen und Bombenstimmung beim Langstrecken-Klassiker am Pfingstwochenende.06.06.17 09:17 6.621

Kleinzell im Mühlkreis hat die Biker in der Vergangenheit schon mit Hagel, Blitz, Donner und Gatschmassen begrüßt. Aber auch mit brütender Hitze und Sonnenstich-Gefahr. Diesmal ließ Regen kurz vorm ersten Start der 17. Auflage des Challenge-Marathons Schlimmes erahnen. Die flüssigen Himmelsboten zeigten dann aber doch Benimm' und verzogen sich pünktlich, bevor die Helden der Langdistanz als erste von vier Abordnungen ihr beeindruckendes Tagespensum in Angriff nahmen.
Was blieb, waren perfekte Bedingungen: Das Wetter (größtenteils) freundlich, aber nicht zu heiß; die Strecke trocken, aber mit genug Schlammlöchern garniert, dass alle, die ihr Rad lieben, im Anschluss zur Bikewäsche mussten.

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Angesichts dieser Voraussetzungen ließen sich auch die Marathonisti nicht lange bitten: Insgesamt über 1.000 Starter fanden sich in der kleinen Mühlviertler Gemeinde ein, um das berühmt-berüchtigte Granitland unter die Räder zu nehmen. Dabei hatten sie die Qual der Wahl zwischen vier verschieden langen Herausforderungen - von einstiegerfreundlichen 26 Kilometern und 700 Höhenmeter bis zur wadenmordenden Xtreme mit knackigen 90 km/3.100 Hm.
Was allen vier Varianten gemein ist: das fürs Mühlvirtel so typische Auf und Ab: erst über - zum Teil recht anspruchsvolle – Trails runter zu einem Flüsschen, dann wieder steil, sehr steil rauf; immer wieder, gefühlte tausend Mal. Und doch sind etliche Abschnitte so markant, dass ein Großteil der Strecke wiedererkennbar bleibt – quasi Lichtblick für Wiederholungstäter: „Ah, da bin ich jetzt!“

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 Großes Kompliment an den Veranstalter, ein traumhaftes Rennen! 

Xtreme-Sieger Matthias Leisling

Wer sich ob dieser unrythmischen Streckeneigenheiten unterwegs nach Kraft und Unterstützung sehnte, erhielt sie en masse in der für den Granitmarathon nicht minder charakteristischen Art und Weise: Zuschauer, überall Zuschauer - "alle voll nett und motivierend", wie Silberrücken-Podestfahrer René Reidinger es formulierte. So frei kann in der Mühlviertler Hochschaubahn ein Bauernhaus nicht stehen, so klein ein Weiler nicht sein, dass sich davor nicht ein Fangrüppchen bilden würde, das die Athleten anfeuert und lautstark bewundert.
Besonders taten sich diesbezüglich heuer ein paar Burschen hervor, die sich ausgerechnet in der finalen Schlüsselstelle, dem kräftezehrenden Granitsteinbruch, positioniert hatten. Zeigte deren flüssige Wegzehrung bereits zu Beginn ihre illuminierende Wirkung, hielt die Clique entgegen aller Erwartungen bis weit nach der zweiten Durchfahrt der Langstrecken-Topfahrer durch ... das ist Einsatz!

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Selbigen zeigten auch einmal mehr die über 400 freiwilligen Helfer, ohne die ein Event wie der Granitmarathon schlichtweg undurchführbar wäre. Und so fehlte es den ins Granitland gereisten Marathonisti an nichts - weder unterwegs auf den Strecken, noch danach im Festzelt.
Überhaupt, das Festzelt: Mit der Zieleinfahrt durch dieses hindurch wartete die vierte Station der Challenge-Serie erneut mit einer Besonderheit auf, die kein anderer Langstreckenbewerb Österreichs zu bieten hat. Drinnen verrät der dank hochgeklappter Seitenwände mögliche Live-Blick auf den letzten Wiesenanstieg, ob sich der zuvor via Videowalls verfolgbare Zwischenstand noch verändert hat; draußen kündet der tosende Applaus und des Moderators aufgeregte Stimme vom nahenden Ende. Dann kurz eintauchen in Grilldunst, Bierzelt-Seligkeit und ehrliche Begeisterung, und damit ist das Tagwerk vollbracht.

 Da bleib' ich gern im Zelt bis zum Schluss, weil die Stimmung so gut ist. 

Marathon-Urgestein Adi Wakonig
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Am schnellsten gelang dies auf der Langdistanz übrigens erwartungegemäß den Favoriten Matthias Leisling und Sabine Sommer. Der Deutsche und die Lokalmatadorin, beide im Grantiland keine Unbekannten, konnten sich jeweils früh von ihren Mitstreitern absetzen und feierten unangefochtene Siege vor dem Mühlviertler Überraschungsmann Alexander Stadler und Martin Feichtegger, bzw. Viktoria Zeller und Claudia Egginger. Sabine Sommer reihte sich mit ihrer Rennzeit von 4:40.54 sogar unter den Top9 Overall (!) ein.
Die Classic-Siege gingen an Wolfgang Krenn und Katharina Alberti (GER), schnellste Small-Finisher waren Andreas Egger und Barbara Mayer. Die Light-Distanz entschieden die Junioren Jakob Reiter und Lisa Pasteiner für sich.

Apropos Junioren: Der Samstag des Rennwochenendes gehörte dem Nachwuchs. Über 300 Starter in den Klaseen U7 bis U17 stellten bei der ASVÖ Junior Granit Challenge ihr schon beeindruckendes Können unter Beweis und genossen auf ihren altersgerecht abgesteckten Rundkursen die zum Auftakt nicht minder fantastische Atmosphäre.

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